Zum besseren Verständnis kurz unsere Vorgeschichte: Meine Kleine ist schon meine zweite Tochter, bei der das Vollstillen nichts geworden ist. Bei der Großen hab damals lange und recht viel versucht, aber es gab so viele Nebenschauplätze, die ich jetzt nicht näher umreiße, dass es am Schluss nur um die fünf Monate waren, vier davon mit BES, aus dem sie ausschließlich wie aus einem Strohhalm an der Brust trank, danach sind wir dann auf die Flasche umgestiegen.
Bei der Kleinen haben wir für einen optimalen Stillstart gesorgt, hatten eine stressfreie Hausgeburt und einen optimalen Start, trotzdem, mit allen gängigen Mitteln, mit der besten Beratung, es hat einfach nicht gereicht. Wir haben also zugefüttert, mindestens die Hälfte ihrer Nahrung, wahrscheinlich eher mehr, war Pre in der ausschließlich-Milch-Zeit. Mit dem Fläschchen, sie nahm Brust und Flasche problemlos und WOLLTE einfach stillen, hat uns die Zwiemilchernährung also wirklich sehr leicht gemacht. Ich bin jetzt so auch nicht unzufrieden mit unserer Stillbeziehung, ich denke, meine Süße und ich haben die Vollstillbeziehung gut simuliert
Jetzt ist sie 22 Monate alt und wir stillen noch
Ein sprechendes Kind, das sagt: "Mama, bitte nochmal Mils trinken!" und mich dabei mit großen traurigen Augen anschaut. Na toll. Die gängigen Mittelchen ziehen bei mir nicht, mit Bockshornklee und Karamalz rette ich mich jeden Monat über meine Periode, weil da die Milch nur noch tröpfchenweise läuft. Was kann ich noch tun? Ich weiß, irgendwie ist es ganz schön spät, JETZT nochmal irgendwas anzufangen, aber naja... wer weiß, vielleicht fällt hier noch jemandem was ein. Ich hab z.B. in letzter Zeit mal gelesen, das Domperidon die Milchbildung steigern kann? Hat da jemand Erfahrung damit, würde das für uns noch was bringen möglicherweise?
Danke für eure Ideen, bin offen für alles!

