Das denke ich auch, Miffi.
Deshalb werde ich auch sämtliche Versuche sein lassen, bis ich denke, dass er bereit sein könnte. Jetzt? Nie im Leben!!! (Er ist ja auch gerade erst ein Jahr alt, immernoch mein Baby )
Was bei uns halt zum Glück manchmal klappt, ist ihm den Schnuller zu geben. Da bin ich echt dankbar, muss ich zugeben...
Und wenn das "normale Kind" zweimal aufwacht ist das doch echt erträglich. Bei zweimaligem Aufwachen würde ICH mich im Paradies wähnen.
Wie war dein Kletterkind denn mit einem Jahr so drauf in der Hinsicht? Und hat sie denn schon alle Zähne? Hab neulich gehört, das soll nochmal echt Entspannung in die Schlafsituation bringen...
Einen sonnigen Tag wünscht
Agnesss
A. mit Chefmäuserich (04/12) und Chefmäusin (07/17)
Erkenntnis 1: Zähne kommen schneller als man denkt, echt! Nr. 1 und 2 waren hier schnell da, dann kam eeeewig nix und dann irgendwann Nr. 3 und 4 und dannn eeeewig nix und dann waren auf einmal 78 Zähne da. Oder wieviel sie nun genau hat. Man weiß es ja nicht so genau, denn der Mund ist des Kindes Heiligtum und reingucken darf ich nicht. Gefühlt sind aber alle da, jedenfalls so vornerum, im sichtbaren Bereich. Und hintenrum, im putzbaren Bereich scheinen auch alle vorhanden zu sein und zwar quasi über Nacht.
Erkenntnis 2: Es handelt sich offenbar wirklich um eine Phase, denn Kletterkind schläft immer noch gut. Manchmal wird sie abends nochmal wach, bevor ich ins Bett komme - aber sobald ich da bin, gibt`s keinen Ton mehr, höchstens einmal pro Nacht aufwachen, kurz Wasserbecher verlangen, trinken, umdrehen, weiterschlafen. MEIN Kind! Und es ist noch nichtmal 18 Jahre alt. Wenn MEIN Kind sowas kann, dann gibt es Hoffnung für alle!
Erkenntnis 3 (bevor ihr grün werdet vor Neid): Außer Durchschlaf- gibt es ja noch Einschlafprobleme. Die waren hier bislang eher selten. Waren. Wenn mein Kind nämlich durchschläft, muss es ja irgendwie anders meine Nerven ruinieren. Also gibt es jetzt Einschlafterz, aber holla die Waldfee. Und ICH muss das jetzt machen, der seit Monaten einschlafbegleitende Miffimann ist abgeschreiben und kann im Wohnzimmer stundenlang staubwischen oder seine Zehennägel schneiden oder wasweißich, während ich im Dunklen mit dem unentwegt quasselenden und sich windenden und wiederaufstehenden und kreischenden Kind liege.
Erkenntnis 4: Die Sache mit dem Regen und der Traufe. Merke: Stundenlanges Einschlafbegleiten macht nicht wirklich weniger aggressiv als zehnmaliges Gewecktwerden in der Nacht. Aber, naja, man sieht besser aus, wenn man das Kind anschnauzt, weil augenringfrei. Ob ich das als Fortschritt verbuchen sollte?
Die Phase, dass das Kind 100mal am Abend rauskommt:
"Mama, ich will noch was trinken."
"Mama, ich habe noch Hunger."
"Mama, wo ist mein Stickeralbum?"
"Mama, habe ich Dir eigentlich schon erzählt, dass...."
"Mama, ich kann nicht einschlafen."
Aber dabei kann man wenigstens schön sitzen bleiben....