ich lese gerade "Kinder verstehen" von Renz-Polster und bin da über einen Absatz gestolpert:
"Und anders als oft angenommen produziert die stillende Mutter bei steigendem Bedarf des Babys auch nicht einfach mehr Milch. Vielmehr geht ihre 'Milchleistung' nicht über etwa 750-800 Milliliter pro Tag hinaus. Damit aber bekommen voll gestillte Säuglinge nach Messungen britischer Forscher mit sechs Monaten durch die Muttermilch nur etwa 550 Kilokalorien pro Tag, was gerade bei größeren, aktiveren Kindern den Bedarf möglicherweise nicht ganz abdeckt."
Ich gehe mal davon aus, dass das stimmt. Das heißt ja, dass die Milch dann wirklich irgendwann nicht mehr reicht? Renz-Polster plädiert dafür, mit spätestens sechs Monaten beizufüttern. Das entspricht ja den WHO-Richtlinien, aber der klassische Brei hat doch auch nicht mehr Kalorien, denke ich mal. Irgendwie habe ich da einen Knoten im Gehirn.
So genau weiß ich gerade nicht, was meine Frage ist, aber ich finde das durchaus interessant.
LG, Nane


