Also bei uns hat sich das Familienbett eingeschlichen. Unseren Großen (4) hatten wir zuerst im Babybalkon, dann in seinem eigenen Zimmer im Bett. Dort hat er einigermaßen geschlafen, allerdings wurde er schon fast jeden Abend nochmal wach und hat geweint. Er ließ sich immer gut beruhigen und ich dachte, "das ist halt so". Dann kam Henri. Auch erst Babybalkon, dann kurz eigenes Bett (in einem anderen Zimmer als der große Bruder, dann im selben) und weil das gar nicht gut ging und ich nachts mal wieder ruhig schlafen wollte, kam er mit in unser Bett. Immer öfter wanderte dann auch Philipp nachts in unser Bett. Weil mir das zu eng wurde, haben wir schließlich ein zweites Bett neben unseres gestellt (1,80m + 1,40m). Philipp schlief allerdings noch in seinem Zimmer ein und wir holten ihn erst rüber, wenn wir ins Bett gingen. Nervig an der Konstellation war, dass wir immer zwei Personen brauchten, um unsere Kinder (zur selben Zeit) ins Bett zu bringen. Irgendwann dachte ich dann: ich probier einfach, sie gemeinsam hinzulegen. Und oh Wunder: nach zwei, drei Tagen schliefen sie gemeinsam ein und seitdem wachte (bis wir ins Bett gehen - danach sowieso nicht) kein Kind mehr auf und die Abende sind super entspannt gewesen. Jetzt sind sie nicht mehr entspannt, weil Nr.3 mich nachts auf Trapp hält. Noah ist jetzt drei Wochen alt und derzeit schlafe ich noch an ihn gekuschelt im Gästezimmer. Aber der Babybalkon ist schon angeschraubt an unser 3,20m-Bett und demnächst ziehe ich nachts wieder zu meiner Familie.
Was als Kompromiss begonnen hat, hat mich inzwischen restlos überzeugt! Ich liebe unsere außergewöhnliche Schlafensweise und sehe etwas wehmütig dem Tag entgegen, wenn der Große ausziehen will. Wenn es soweit ist, sollen die Kinder aber weiterhin in einem Bett schlafen... so gut, wie neben dem großen / kleinen Bruder haben sie nämlich noch nie geschlafen.
Wenn mir vor vier Jahren jemand gesagt hätte, wie unser Schlafarrangement einmal aussehen würde, hätte ich

. Klasse, wie das Leben mit Kindern einen verändert!