Stillhäufigkeit und Milchmenge
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cheeky
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Stillhäufigkeit und Milchmenge
hallo!
meine vorgeschichte ist wohl einigen hier eh schon bekannt. ich habe auf grund einer brust-op zu wenig milch und füttere via brusternährungsset zu. unsere kleine ist jetzt 3,5 monate alt und ist zwar zart, aber konstant auf der 25er perzentile - kinderärztin ist so weit zufrieden.
nun stille ich seit beginn eigentlich tagsüber immer alle zwei stunden. ich hab das begonnen, um vielleicht die milchproduktion zu erhöhen, hat aber keinen wesentlichen unterschied gemacht. in der nacht stillt sie nur einmal (ohne bes), das auch schon seit wochen. in summe kommen wir also auf 10-12,13 stillmahlzeiten täglich. zufüttermenge etwa 450 ml täglich.
so ... jetzt meine frage: ich hab das gefühl, dass sie diese kurzen abstände gar nicht unbedingt braucht. ich könnte das ja durchaus steuern mit der menge, die ich im bes zufüttere. momentan bekommt sie halt nur so viel, dass sie nach zwei stunden wieder hungrig ist.
oft sind die kurzen intervalle nicht ganz optimal, weil wir etwa eine halbe stunde stillen und dann gar nicht viel zeit für andere dinge zwischendurch ist. und dazu eben das gefühl, dass sie das gar nicht unbedingt brauchen würd ...
daher meine frage: wenn ich also die stillabstände vergrößere auf etwa 3 stunden, dann käme ich auf 7-8 mahlzeiten täglich. das wäre natürlich wesentlich komfortabler. ich habe es nur deshalb noch nicht gemacht, weil ich mich frage, ob ich damit meine milchmenge noch mehr reduziere?
wenn die brust nicht mehr so häufig gefordert ist, ist davon auszugehen, dass die milchbildung zurückgeht?
hat da jemand erfahrungen dazu?
meine vorgeschichte ist wohl einigen hier eh schon bekannt. ich habe auf grund einer brust-op zu wenig milch und füttere via brusternährungsset zu. unsere kleine ist jetzt 3,5 monate alt und ist zwar zart, aber konstant auf der 25er perzentile - kinderärztin ist so weit zufrieden.
nun stille ich seit beginn eigentlich tagsüber immer alle zwei stunden. ich hab das begonnen, um vielleicht die milchproduktion zu erhöhen, hat aber keinen wesentlichen unterschied gemacht. in der nacht stillt sie nur einmal (ohne bes), das auch schon seit wochen. in summe kommen wir also auf 10-12,13 stillmahlzeiten täglich. zufüttermenge etwa 450 ml täglich.
so ... jetzt meine frage: ich hab das gefühl, dass sie diese kurzen abstände gar nicht unbedingt braucht. ich könnte das ja durchaus steuern mit der menge, die ich im bes zufüttere. momentan bekommt sie halt nur so viel, dass sie nach zwei stunden wieder hungrig ist.
oft sind die kurzen intervalle nicht ganz optimal, weil wir etwa eine halbe stunde stillen und dann gar nicht viel zeit für andere dinge zwischendurch ist. und dazu eben das gefühl, dass sie das gar nicht unbedingt brauchen würd ...
daher meine frage: wenn ich also die stillabstände vergrößere auf etwa 3 stunden, dann käme ich auf 7-8 mahlzeiten täglich. das wäre natürlich wesentlich komfortabler. ich habe es nur deshalb noch nicht gemacht, weil ich mich frage, ob ich damit meine milchmenge noch mehr reduziere?
wenn die brust nicht mehr so häufig gefordert ist, ist davon auszugehen, dass die milchbildung zurückgeht?
hat da jemand erfahrungen dazu?
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cheeky
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
niemand? 
- Katha
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- Beiträge: 4488
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
will Dich nicht wegklicken, ist aber eine Frage f. die Expertinnen, wie ich finde
vielleicht magst Du nochmal in Deinem anderen Strang fragen?
Liebe Grüße
vielleicht magst Du nochmal in Deinem anderen Strang fragen?
Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
Hallo cheeky,
der allgemeine Zusammenhang zwischen Stillhäufigkeit und Milchmenge sieht so aus, dass das Baby über im Wesentlichen 4 Variablen die Milchmenge steuert:
1. Stillhäufigkeit /Abstände der Mahlzeiten
2. Dauer der Mahlzeiten
3. Saugintensität /Saugmuster
4. Seitenwechsel
Stillen nach Bedarf sieht vor, dass das Baby über alle 4 dieser Variablen selbst bestimmt und sich so "seine" Milch selbst zusammenstellt sozusagen. Die wesentlichen Kausalzusammenhänge sind: Je häufiger und je intensiver (und eingeschränkt: je länger und mit häufigen Seitenwechseln) gestillt wird, umso mehr Milch wird gebildet.
Manchmal greifen Mütter ein, z.B. reglementieren sie die Dauer einer Mahlzeit "So, jetzt dock ich dich ab!" oder sie bieten z.B. grundsätzlich nur eine Seite an, oder der Klassiker: die Abstände zwischen den Mahlzeiten werden absichtlich künstlich verlängert.
Viele Babys (allerdings nicht alle) sind in der Lage, diese Eingriffe zu kompensieren. Z.B. würden Babys einfach automatisch die Abstände der Mahlzeiten verkürzen, wenn sie zu früh abgedockt werden. Oder sie brauchen ewig lang für eine Mahlzeit, also verlängern die Dauer der Mahlzeit, weil die letzte wegen der künstlichen Abstände schon über 4 Stunden her ist usw.
Viele Mütter (allerdings nicht alle) können sich körperlich ebenfalls darauf einstellen; bei den meisten Frauen funktioniert die Milchbildung so flexibel, dass kleinere Manipulationen von außen, abseits vom Stillen nach Bedarf, kompensiert werden können.
Problematisch wird es praktisch immer, wenn Mütter an MEHREREN dieser Variablen drehen. Ein Baby, das "alle 4 Stunden erst 10 Minuten an der einen, dann 10 Minuten an der anderen Seite" angelegt wird, hat KEINE CHANCE mehr, seinem Bedarf entsprechend zu stillen; das einzige, was es dann noch selbst beeinflussen kann, ist die Saugintensität. Der Erfolg ist hierbei für gewöhnlich mäßig; entsprechend häufig haben diese Reglementierungen direkte negative Auswirkungen auf die Milchbildung und verursachen damit schwerwiegende Stillprobleme.
So viel zum allgemeinen Normalfall.
Ihr habt eine spezielle Vorgeschichte mit medizinischer Relevanz, deshalb trifft der allgemeine Fall wahrscheinlich auf Euch nicht komplett zu.
Ihr stillt sehr sehr häufig, "trotzdem" fütterst Du rund die Hälfte des Tagesbedarfs zu. Das heißt: Deine Brüste "brauchen" 10-13 mal stillen täglich, um etwa die Hälfte des Tagesbedarfs zu produzieren. Du kannst ausprobieren, sozusagen nur noch halb so oft zu stillen und dafür jeweils die doppelte Menge zuzufüttern - klar, mathematisch käme das auf die gewohnte Menge heraus - allerdings ist es definitiv möglich, dass die Brüste wegen der nur noch halb so oft erfolgenden Stimulation die Produktion direkt runterfahren. Die Chance, dass die Brüste in Deinem Fall "flexibel" reagieren und dann eben doppelt so viel pro Mahlzeit produzieren schätze ich als eher gering ein, wegen der medizinischen Vorgeschichte. Sicher wissen tue ich dies aber selbstverständlich nicht
- also wenn Dir seltenere Mahlzeiten wichtig und eventuell notwendige Erhöhungen der Zufüttermenge vergleichsweise weniger wichtig sind, dann probier es einfach aus.
Hilft Dir diese Antwort weiter?
LG
Julia
der allgemeine Zusammenhang zwischen Stillhäufigkeit und Milchmenge sieht so aus, dass das Baby über im Wesentlichen 4 Variablen die Milchmenge steuert:
1. Stillhäufigkeit /Abstände der Mahlzeiten
2. Dauer der Mahlzeiten
3. Saugintensität /Saugmuster
4. Seitenwechsel
Stillen nach Bedarf sieht vor, dass das Baby über alle 4 dieser Variablen selbst bestimmt und sich so "seine" Milch selbst zusammenstellt sozusagen. Die wesentlichen Kausalzusammenhänge sind: Je häufiger und je intensiver (und eingeschränkt: je länger und mit häufigen Seitenwechseln) gestillt wird, umso mehr Milch wird gebildet.
Manchmal greifen Mütter ein, z.B. reglementieren sie die Dauer einer Mahlzeit "So, jetzt dock ich dich ab!" oder sie bieten z.B. grundsätzlich nur eine Seite an, oder der Klassiker: die Abstände zwischen den Mahlzeiten werden absichtlich künstlich verlängert.
Viele Babys (allerdings nicht alle) sind in der Lage, diese Eingriffe zu kompensieren. Z.B. würden Babys einfach automatisch die Abstände der Mahlzeiten verkürzen, wenn sie zu früh abgedockt werden. Oder sie brauchen ewig lang für eine Mahlzeit, also verlängern die Dauer der Mahlzeit, weil die letzte wegen der künstlichen Abstände schon über 4 Stunden her ist usw.
Viele Mütter (allerdings nicht alle) können sich körperlich ebenfalls darauf einstellen; bei den meisten Frauen funktioniert die Milchbildung so flexibel, dass kleinere Manipulationen von außen, abseits vom Stillen nach Bedarf, kompensiert werden können.
Problematisch wird es praktisch immer, wenn Mütter an MEHREREN dieser Variablen drehen. Ein Baby, das "alle 4 Stunden erst 10 Minuten an der einen, dann 10 Minuten an der anderen Seite" angelegt wird, hat KEINE CHANCE mehr, seinem Bedarf entsprechend zu stillen; das einzige, was es dann noch selbst beeinflussen kann, ist die Saugintensität. Der Erfolg ist hierbei für gewöhnlich mäßig; entsprechend häufig haben diese Reglementierungen direkte negative Auswirkungen auf die Milchbildung und verursachen damit schwerwiegende Stillprobleme.
So viel zum allgemeinen Normalfall.
Ihr habt eine spezielle Vorgeschichte mit medizinischer Relevanz, deshalb trifft der allgemeine Fall wahrscheinlich auf Euch nicht komplett zu.
Ihr stillt sehr sehr häufig, "trotzdem" fütterst Du rund die Hälfte des Tagesbedarfs zu. Das heißt: Deine Brüste "brauchen" 10-13 mal stillen täglich, um etwa die Hälfte des Tagesbedarfs zu produzieren. Du kannst ausprobieren, sozusagen nur noch halb so oft zu stillen und dafür jeweils die doppelte Menge zuzufüttern - klar, mathematisch käme das auf die gewohnte Menge heraus - allerdings ist es definitiv möglich, dass die Brüste wegen der nur noch halb so oft erfolgenden Stimulation die Produktion direkt runterfahren. Die Chance, dass die Brüste in Deinem Fall "flexibel" reagieren und dann eben doppelt so viel pro Mahlzeit produzieren schätze ich als eher gering ein, wegen der medizinischen Vorgeschichte. Sicher wissen tue ich dies aber selbstverständlich nicht
Hilft Dir diese Antwort weiter?
LG
Julia
-
cheeky
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
danke julia.
ja, die antwort hilft mir - bedingt
- weiter.
grundsätzlich ist es so, dass mein kind NIE von selbst aufhört zu trinken. ich habe es ausprobiert, aber entweder sie schläft ein (dockt aber dabei nicht ab) oder sie trinkt über eine stunde. und das ist leider wirklich kaum mit meinem alltag mit großkind zu vereinbaren.
eine stillmahlzeit sieht bei uns so aus, dass ich sie an eine seite anlege ... vorerst ohne bes. da trinkt sie ein paar minuten. wenn das saugen weniger intensiv wird oder sie einschläft, wechsel ich die seite. da hänge ich dann das bes dran und das trinkt sie eigentlich zügig aus. danach darf sie weitertrinken ... da sie nicht von selbst abdockt, mache ich das - meist so nach 30-40 minuten.
ich möchte natürlich nicht die zufüttermenge steigern, am liebsten hätte ich, wenn meine milchmenge gleich bleibt. und wenn das heißt, dass ich weiterhin alle zwei stunden stille, dann ist das eben so. vielleicht wird es ja mit beikostbeginn dann ein wenig besser.
ich hatte nur manchmal den eindruck, dass sie selbst die stillhäufigkeit von 2 stunden gar nicht zwingend benötigt. es ist nicht einfach, das zu entscheiden. weil mir auch klar ist, dass die stillabstände größer werden würden, wenn ich mehr ins bes einfüllen würde.
aber dann lass ich alles mal so, wie es derzeit läuft. und hoffe auf eine veränderung hinsichtlich der abstände in der zukunft irgendwann. danke dir.
ja, die antwort hilft mir - bedingt
grundsätzlich ist es so, dass mein kind NIE von selbst aufhört zu trinken. ich habe es ausprobiert, aber entweder sie schläft ein (dockt aber dabei nicht ab) oder sie trinkt über eine stunde. und das ist leider wirklich kaum mit meinem alltag mit großkind zu vereinbaren.
eine stillmahlzeit sieht bei uns so aus, dass ich sie an eine seite anlege ... vorerst ohne bes. da trinkt sie ein paar minuten. wenn das saugen weniger intensiv wird oder sie einschläft, wechsel ich die seite. da hänge ich dann das bes dran und das trinkt sie eigentlich zügig aus. danach darf sie weitertrinken ... da sie nicht von selbst abdockt, mache ich das - meist so nach 30-40 minuten.
ich möchte natürlich nicht die zufüttermenge steigern, am liebsten hätte ich, wenn meine milchmenge gleich bleibt. und wenn das heißt, dass ich weiterhin alle zwei stunden stille, dann ist das eben so. vielleicht wird es ja mit beikostbeginn dann ein wenig besser.
ich hatte nur manchmal den eindruck, dass sie selbst die stillhäufigkeit von 2 stunden gar nicht zwingend benötigt. es ist nicht einfach, das zu entscheiden. weil mir auch klar ist, dass die stillabstände größer werden würden, wenn ich mehr ins bes einfüllen würde.
aber dann lass ich alles mal so, wie es derzeit läuft. und hoffe auf eine veränderung hinsichtlich der abstände in der zukunft irgendwann. danke dir.
- Katha
- Dipl.-SuT
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
hm, ist jetzt meine Laienmeinung, aber wenn ich das richtig verstehe, beendest Du die Stillmahlzeit?
Dann ist es ja doch so, dass sie die Stillhäufigkeit benötigt...
Habt Ihr vielleicht eine "Stillkiste" für das Großkind, die Spielsachen, Bücher, etc. darin kommen nur zum Einsatz, wenn gestillt wird?
Bei vielen klappt das ganz gut?
Kannst Du im TT / TH stillen, weil da bist Du dann mobil und kannst Dich in der Zeit um das Großkind kümmern.
kl. Hase fordert das ausführliche Nuckeln heute tw. noch deutlich so ein.
Liebe Grüße
Dann ist es ja doch so, dass sie die Stillhäufigkeit benötigt...
Habt Ihr vielleicht eine "Stillkiste" für das Großkind, die Spielsachen, Bücher, etc. darin kommen nur zum Einsatz, wenn gestillt wird?
Bei vielen klappt das ganz gut?
Kannst Du im TT / TH stillen, weil da bist Du dann mobil und kannst Dich in der Zeit um das Großkind kümmern.
kl. Hase fordert das ausführliche Nuckeln heute tw. noch deutlich so ein.
Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
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cheeky
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- Registriert: 24.01.2013, 11:29
Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
ja, ich beende die stillmahlzeit.
ich habs tatsächlich mal versucht, einen ganzen tag lang nicht zu beenden. fakt war, dass sie 1,25-1,5 stunden gestillt hat. und dann nur eine halbe stunde pause bis zum nächsten mal war. und das den ganzen tag über. das schaff ich einfach nicht, das übersteigt meine ressourcen (und noch dazu ists gift für meine brustwarzen, die immer noch wund bis zum geht-nicht-mehr sind).
meist bekommt sie vormittags eine "nuckelstunde" (sind eher 1,5 -2 stunden), da lege ich mich mit ihr gemeinsam auf die couch. und abends wenn die große schläft, darf sie auch dauernuckeln.
die große ist was das betrifft eh ein engerl, aber ich kann eben nicht den ganzen nachmittag nur mit der kleinen verbringen, das geht einfach nicht. sie möcht halt auch mal schaukeln, trampolin springen etc. und nach vier monaten dachte ich eben, dass das stillen nicht mehr soooo einen riesigen tagesbestandteil bilden sollte.
ich trag sie viel im didytai, hab aber noch nie versucht, darin zu stillen. sie verliert die brustwarze so oft, ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt. aber es käme wohl mal auf einen versuch an.
wie läuft das? kind ist tiefer gebunden, sodass es mit dem mund auf brusthöhe ist?
ich habs tatsächlich mal versucht, einen ganzen tag lang nicht zu beenden. fakt war, dass sie 1,25-1,5 stunden gestillt hat. und dann nur eine halbe stunde pause bis zum nächsten mal war. und das den ganzen tag über. das schaff ich einfach nicht, das übersteigt meine ressourcen (und noch dazu ists gift für meine brustwarzen, die immer noch wund bis zum geht-nicht-mehr sind).
meist bekommt sie vormittags eine "nuckelstunde" (sind eher 1,5 -2 stunden), da lege ich mich mit ihr gemeinsam auf die couch. und abends wenn die große schläft, darf sie auch dauernuckeln.
die große ist was das betrifft eh ein engerl, aber ich kann eben nicht den ganzen nachmittag nur mit der kleinen verbringen, das geht einfach nicht. sie möcht halt auch mal schaukeln, trampolin springen etc. und nach vier monaten dachte ich eben, dass das stillen nicht mehr soooo einen riesigen tagesbestandteil bilden sollte.
ich trag sie viel im didytai, hab aber noch nie versucht, darin zu stillen. sie verliert die brustwarze so oft, ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt. aber es käme wohl mal auf einen versuch an.
wie läuft das? kind ist tiefer gebunden, sodass es mit dem mund auf brusthöhe ist?
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
Ähm, wie bitte, Deine BW sind wund bis zum geht-nicht-mehr?? Sorry, hab ich diese ausgesprochen wichtige Info überlesen, oder hattest Du das bislang noch gar nicht mitgeteilt?? (Dann sorry, dass ich vergaß danach zu fragen)und noch dazu ists gift für meine brustwarzen, die immer noch wund bis zum geht-nicht-mehr sind).
Seit wann sind die wund? (Langes Wundsein kann erheblich mitverantwortlich sein für Hypogalaktie!..)
LG
Julia
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cheeky
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
entschuldige bitte. nein, ich hab das hier nicht erwähnt, sondern vor einigen wochen in einem extra-thread.
ja, beide brustwarzen sind total kaputt. anfangs wohl durch zu falsches anlegen, jetzt heilt mir nichts mehr ab (liegt möglicherweise auch am vasospasmus, den ich immer wieder habe).
ich hab ALLES versucht: an die 20 verschiedene cremes, lasern, heilwolle, brustdonouts, brustwarzenformer, wollfett, ... es heilt einfach nicht. momentan versuche ich mich damit abzufinden, dass das wohl so bleiben wird.
ja, beide brustwarzen sind total kaputt. anfangs wohl durch zu falsches anlegen, jetzt heilt mir nichts mehr ab (liegt möglicherweise auch am vasospasmus, den ich immer wieder habe).
ich hab ALLES versucht: an die 20 verschiedene cremes, lasern, heilwolle, brustdonouts, brustwarzenformer, wollfett, ... es heilt einfach nicht. momentan versuche ich mich damit abzufinden, dass das wohl so bleiben wird.
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Stillhäufigkeit und Milchmenge
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Dauerhaft offene Wunden sind oft mit Bakterien und Pilzen besiedelt bzw. infiziert und damit die Eintrittspforte schlechthin für krankmachende Keime. Wunden verursachen Schmerzen, und dauerhafte Schmerzen beeinträchtigen die Ausschüttung von Stillhormonen, was wiederum Milchmangel zur Folge hat. Vom Nicht-Spaß beim Stillen ganz zu schweigen.momentan versuche ich mich damit abzufinden, dass das wohl so bleiben wird.
Hast Du mal 48 Stunden Stillpause gemacht, damit die Wunden ohne weitere mechanische Beanspruchung heilen können?
Sind bei Dir weitere Wundheilungsstörungen bekannt?
LG
Julia