Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Katha
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von Katha »

Soweit ich weiß Ja, aber grad keine Zeit rauszusuchen
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"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
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Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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kiki18
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von kiki18 »

Ach, und noch ne Frage: Ich hab meiner Kleinen schonmal auf Rat meiner Hebamme Fencheltee und Anis-Fenchel-Kümmeltee gegeben. Damals wusste ich nicht, dass ich damit quasi nicht mehr voll stille (laut Definition). Ist damit für uns "der Zug abgefahren", was das voll stillen angeht, d.h. kann ich durch das bisschen Tee schon den Grundstein für irgendwelche negativen Einflüsse gelegt haben? Oder stille ich eben seitdem wieder voll, weil ich keinen Tee mehr gegeben habe und somit ist wieder alles im Lot? (Versteht ihr mich?)
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
jusl
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von jusl »

Letztlich ist es ja eine reine Wort-Definitions-Begriffs-Geschichte. (zur Definition von Ernährungsformen siehe HIER).
Natürlich kannst Du "jetzt wieder vollstillen" - das tust Du, wenn Dein Baby eben jetzt dauerhaft nur Muttermilch bekommt. Du hast halt nicht "6 Monate vollgestillt" oder so, sondern hast "überwiegend gestillt" (dies ist der gängige Begriff für die Ernährung mit Muttermilch plus gelegentliche andere Nicht-Milch-Flüssigkeiten).

LG
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chergui
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von chergui »

Oh je :oops: ich hoffe es war in Ordnung, das ich 9 Monate voll gestillt habe? Habe erst spät mit Beikost angefangen weil sie tagsüber ständig stillen wollte und nachts alle halbe Stunde. :roll: Das ging mir auf Dauer an die Substanz, außerdem hatte ich noch ein schlechtes Gewissen wegen dem Eisenspiegel (soll ja angeblich sinken) und weil sie in der Gewichts-kurve vom Ki-Arzt etwas abgefallen war. :roll: Das mit der Gewichts-kurve hat mich ziemlich unter Druck gesetzt :( will ja nicht das sie verhungert :!:
Sie hat erst immer gestillt bevor ich ihr dann Mittags Beikost mit Gemüse angeboten habe, sie hat sehr zögerlich davon probiert. Gemüse/Fleisch dann etwas später wie es halt so empfohlen wird.
Nach einigen Wochen dann abends Milchbrei.
Erst jetzt schafft sie ca. 2/3 der normalen Portion Milchbrei wobei sie jeden tag anders Appetit hat. Mal stillt sie recht viel am Tag und in der Nacht und dann wieder mehr Interesse an Beikost.
Ich versuch sie nicht so sehr unter Druck zu setzten mit dem Essen und biete ihr einfach das an was ich selber auch esse erst vor ein paar tagen hat sie einen kompletten Becher 150 gr Bio-Natur-Joghurt gefuttert! :shock:
Gemerkt habe ich, das wenn ich unbedingt möchte dass sie ißt dann wir nixt draus :wink: :3:
Ich denke, wenn sie selbst Spaß am essen hat wird sie dann auch was essen.
Ich bin noch lernfähig 8)
Liebe Grüße von der großen und kleinen Tanzmaus!
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von jusl »

Hallo chergui,

herzlich willkommen hier im Forum.
Erst jetzt schafft sie ca. 2/3 der normalen Portion Milchbrei
Wie viel ist denn eine "normale Portion"? :lol:
Mal stillt sie recht viel am Tag und in der Nacht und dann wieder mehr Interesse an Beikost.
Das ist völlig normal.
Ich versuch sie nicht so sehr unter Druck zu setzten mit dem Essen
Mein Vorschlag geht weiter: Versuche, sie GAR NICHT unter Druck zu setzen. Kein klitzkleines Bisschen. Menschen können - wie alle anderen Lebenwesen auch - ihre Nahrungsaufnahme von Geburt an(!) SELBST regeln - wenn man sie lässt. Genauso, wie Dein Kind die richtige Menge Sauerstoff einatmet und die richtige Menge Stuhl produziert, wird es auch die richtige Menge essen, so lange es sich am Tisch einfach bedienen darf.
Gemerkt habe ich, das wenn ich unbedingt möchte dass sie ißt dann wir nixt draus
Dann kommuniziert Ihr beide bereits "durch das Essen": Du willst irgendwas von ihr, und sie reagiert Deiner Wahrnehmung nach durch bestimmtes Essverhalten.
Ich kann hier nur empfehlen, aus diesen Kommunikationsstrukturen schnell auszusteigen. Iss DU DEIN Essen, mit Spaß, Genuss, Freude, und LASS SIE IHR Essen essen.
Das ist wichtig und die sinnvollste Maßnahme für die Etablierung eines gesunden Essverhaltens. ;-)
Hab Vertrauen in die Biologie und schenke der Essensmenge Deines Kindes einfach keinerlei Beachtung.

LG
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kiki18
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von kiki18 »

jusl hat geschrieben:Menschen können - wie alle anderen Lebenwesen auch - ihre Nahrungsaufnahme von Geburt an(!) SELBST regeln - wenn man sie lässt. Genauso, wie Dein Kind die richtige Menge Sauerstoff einatmet und die richtige Menge Stuhl produziert, wird es auch die richtige Menge essen, so lange es sich am Tisch einfach bedienen darf.
Das finde ich bei meiner Brei-Esserin so schwierig... Ich kann da gar nicht abschätzen, wann sie satt ist, wann nur abgelenkt, ... Hört man dann mit Füttern auf, wenn sie den Kopf mal wegdreht? Beim Stillen dockt sie ja auch zwischendurch gefühlte 100 x ab, guckt zu mir hoch, grinst, guckt im Zimmer rum und dockt dann wieder an. Wie erwische ich denn beim Füttern den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören? Bei Fingerfood ist das ja was anderes, aber beim Breiessen? :roll:
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von jusl »

Du hast Recht: Es kann beim Füttern deutlich schwieriger sein, die Sattsignale zu erkennen, als beim Selberessen. Auf der anderen Seite: Kein Kind verhungert, weil es "abgelenkt" ist. ;-)
Hast Du schon mal in Erwägung gezogen, sie einfach selbst essen zu lassen? EGAL ob Brei oder Fingerfood?

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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von kiki18 »

Äääh, nee, daran hab ich noch nie gedacht. Meinst du, einfach einen Teller mit Brei vor sie hinstellen und sie mit der Hand essen lassen? :shock: Wobei - lustig wärs bestimmt; werd ich mal ausprobieren, wenn mein Mann grad nicht zuhause ist. :wink:
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August
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von August »

kiki18 hat geschrieben:Äääh, nee, daran hab ich noch nie gedacht. Meinst du, einfach einen Teller mit Brei vor sie hinstellen und sie mit der Hand essen lassen? :shock: Wobei - lustig wärs bestimmt; werd ich mal ausprobieren, wenn mein Mann grad nicht zuhause ist. :wink:
Hihi..hab auch sofort an mausemauspapa dabei gedacht .... den müsste ich dabei auf dem Stuhl festbinden :P
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jusl
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??

Beitrag von jusl »

Für viele Mütter, die durch "klassische Beikost-Fütter-Bilder" sozialisiert sind, ist die Vorstellung eines selbstessenden Kleinkindes (oder gar Babys) erstmal sehr merkwürdig. :lol: Es ist ganz normal, dass man sich zunächst nicht vorstellen kann, "wie das funktionieren soll".
Meinst du, einfach einen Teller mit Brei vor sie hinstellen und sie mit der Hand essen lassen? :shock: Wobei - lustig wärs bestimmt; werd ich mal ausprobieren, wenn mein Mann grad nicht zuhause ist. :wink:
:lol: Ja, das kannst Du natürlich machen. Viel Spaß beim Matschen. ;-) Falls Du einen etwas weniger "lustigen" Weg suchst, kannst Du auch folgendes ausprobieren:

Fülle eine KLEINE (!!) Menge FESTEN(!) Brei in die Schüssel und hilf Deinem Kind, ein bisschen davon auf den Löffel zu schieben. Der Brei sollte wirklich eher fest als flüssig sein. Und dann kannst Du Deinem Kind die Hand führen - oder auch es einfach in Ruhe lassen. Schon sehr kleine Kinder können mit dem Löffel essen, VORAUSGESETZT, dass man sie auch üben lässt.

Nach ca 3 Löffeln sollte die Schüssel LEER sein - wenn Dein Kind dann noch Interesse zeigt, kannst Du eine weitere KLEINE Portion in die Schüssel füllen, und nochmal das Ganze.

Das funktioniert tatsächlich ;-) - ich kenne seeeeehr viele Kinder, die NOCH NIE gefüttert wurden (und ensprechend früh sehr schön selbst gegessen haben).

Probier es einfach mal. Übung macht den Meister (das gilt auch für Mama in "sich in Geduld üben" ;-))

LG
Julia
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