andallthatjazz hat geschrieben: 30.01.2026, 12:36
Heyyy

Ich krame diesen alten Thread hoch (hab ihn beim googlen gefunden - keine Ahnung, warum ich nicht direkt aufs SuT gekommen bin

) - Thema ist das gleiche, bloß sind wir noch in Woche 2 nach Entbindung

Ich würde wirklich gern mit einer Tragehilfe anfangen, weil bloß im Bett/ auf dem Sofa ist eben unrealistisch und Baby dann immer auf dem Arm zu balancieren oder für Sekundenbruchteile einen Ablegeversuch zu beginnen - das bringt es ja auch nicht.
Ich habe newborn-kompatibel hier:
- Ein elastisches Tragetuch (mein Start in die beiden Tragezeiten davor)
- die kokadi Wrapstar also Halfbuckle
- Ein gewebtes Tuch, das mit den mittlerweile großen Zappelkindern nie groß im Einsatz war, sodass meine Bindeerfahrungen überschaubar sind
- Einen Beckengurt (kann man das kombinieren, wenn man bauchfrei oder hoch genug trägt?)
Mein Ziel wäre, den Heilungsprozess nicht unnötig hinauszuzögern. Was würdet ihr nehmen?
Ich kann leider keine allzu qualifizierte Antwort beisteuern, aber es ist so still hier. Daher vorab ein paar Überlegungen in der Hoffnung, dass sich noch jemand mit mehr Erfahrung meldet.
Wenn ich die früheren Antworten der Trageberaterin aus diesem Thread zusammenfasse, dann sind die wesentlichen Punkte:
- möglichst nah am Körper (d.h. fest gebunden) tragen
- symmetrisch tragen (also nicht auf der Hüfte, eher kein Ringsling)
- möglichst aufrecht stehen beim Tragen
- Pause machen bei Schmerzen bzw. spürbarer Anstrengung
Ich glaube, ich würde an Deiner Stelle einfach mal ausprobieren, womit das am besten geht. Theoretisch vermutlich mit dem gewebten Tragetuch, aber wenn Du es schaffst, das elastische Tuch oder die Wrapstar fester zu binden, weil Du damit mehr Erfahrung hast, ist das vermutlich auch in Ordnung. Hier im Thread wurde tendenziell zur WXT geraten, weil das meistens in der Praxis am besten fest funktioniert (Känguru wäre wohl auch gut, aber nur, wenn man es gut beherrscht und wirklich eng binden kann). Mit Beckengurt habe ich keine Erfahrung und kann mir schwer vorstellen, dass das mit Neugeborenem gut nah am Körper funktioniert.
Jedenfalls dürfte das Tragen in der Tragehilfe bzw. im Tuch besser sein als am Arm. Und insgesamt sind für den Heilungsprozess vermutlich ausreichend Ruhe und Rückbildung am förderlichsten - beides wohl nicht so leicht umzusetzen.
Hattest Du das Problem schon in den anderen Schwangerschaften und Wochenbettzeiten? Wenn ja, wie langwierig war das bzw. was hat geholfen? Ich selbst hatte und habe immer ziemlich starke Kreuzbeinschmerzen in der Schwangerschaft, die ja, glaube ich, eine ähnliche Ursache haben. Die sind aber meistens schnell wieder weg nach der Geburt und ich hatte bei mäßigem Tragen eigentlich nie besondere Beschwerden. Hier war ja die Rede davon, dass auch die Symphysenlockerung meistens relativ schnell besser werden sollte. Bzw. ansonsten evtl. durch Osteopathie nachgeholfen werden könnte. Kenn mich damit aber nicht aus.