Hallo ihr Lieben,
Ich muss mich mal ausheulen. Das stillen ist momentan mal wieder soooo anstrengend. Wir hatten ja öfters so Phasen mit weniger Milch aber jetzt gerade fühle ich mich wie- ja wie ausgelutscht:(
Der kleine ist 10 Monate, gut beisammen und isst noch keine Mahlzeit, probiert aber hier und da mal.
Tatsächlich ist es im übrigen so, dass ich mir wünsche er würde richtig essen, damit das stillen etwas zurückgehen kann. Ich muss zugeben zunehmend genervt zu sein, wohl hauptsächlich weil es Nicht richtig klappt:
Der milchspendereflex dauert eeeewig, so lange wie noch nie, und ich versuche mich immer zu entspannen, körperlich wie mental. Es liegtaber auch daran dass wenig Milch da ist, das merke ich daran dass er nur wenig schluckt und früh wieder aufhört zu schlucken aber weiter ansaugt. Und er saugt dann und saugt bis irgendwann(!) wieder ein Milchgang kommt. Er ist bis dahin völlig durchgeschwitzt, wenn ich nicht warten will, oder er nicht, weint er. Er zieht dabei so sehr an den Brustwarzen und lässt sie zwischendurch so schnalzen(ziehen, loslassen) damit es anfängt zu laufen. Zum Verrücktwerden!
Das tut weh und ich bin genervt dass nix kommt.
W ein Kriege ich das wieder hin?
Das mit dem häufig anlegen ist sonne Sache, meistens fehlt uns beiden die entspanntheit, schätze ich. Vll. Sollte ich Pumpen?
Oder gibt es beikosttipps für uns?
Noch dazu kommt dass ich mir Gedanken mache wegen Vitaminmangel. Ich hab eingerissene Mundwinkel und Sohn wie ich sind sehr blaß.
Habt ihr da irgendwelche Tipps wie ich uns, vollstillenderweise, gesund halte?
Danke schonmal!
Anstrengende Stillmomente
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beuteltier
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Re: Anstrengende Stillmomente
Guten Morgen,
ich hatte das auch mit dem sehr späten Milchspendereflex als ich (zu) wenig Milch hatte. Mir hat es tatsächlich geholfen abzupumpen. Im Moment trinkt meine Tochter so als wäre nie etwas gewesen. Ich hatte die Pumpe allerdings einen ganzen Monat lang und es war ziemlich nervenaufreibend.
Prinzipiell glaube ich eigentlich, dass häufiges Anlegen des Kindes besser ist, aber das ging bei mir leider nicht, weil das Kind sich verweigert hat zu trinken, wenn die Milch nicht sofort kam
Gibt es eine Ursache für diesen verzögerten Milchspendereflex oder liegt es schlicht an der Menge der Milch?
Ich wünsch dir viel Erfolg!!
Ach so: Ich hatte eine elektrische Pumpe. Mit der Handpumpe tat sich bei mir NICHTS. Mit der elektrischen konnte ich es nach und nach steigern. Hab mit 30 ml angefangen und kam zuletzt auf 150
Und ich hab literweise Malzbier gtrunken in der Zeit. Aber ich glaube das war eher ein Placeboeffekt
Schöne Ostertage!
ich hatte das auch mit dem sehr späten Milchspendereflex als ich (zu) wenig Milch hatte. Mir hat es tatsächlich geholfen abzupumpen. Im Moment trinkt meine Tochter so als wäre nie etwas gewesen. Ich hatte die Pumpe allerdings einen ganzen Monat lang und es war ziemlich nervenaufreibend.
Prinzipiell glaube ich eigentlich, dass häufiges Anlegen des Kindes besser ist, aber das ging bei mir leider nicht, weil das Kind sich verweigert hat zu trinken, wenn die Milch nicht sofort kam
Gibt es eine Ursache für diesen verzögerten Milchspendereflex oder liegt es schlicht an der Menge der Milch?
Ich wünsch dir viel Erfolg!!
Ach so: Ich hatte eine elektrische Pumpe. Mit der Handpumpe tat sich bei mir NICHTS. Mit der elektrischen konnte ich es nach und nach steigern. Hab mit 30 ml angefangen und kam zuletzt auf 150
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Wurzelkind mit Wurzelzwerg 10/2012
Das worauf es im Leben am meisten ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.
Antoine de Saint-Exupéry
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beuteltier
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Re: Anstrengende Stillmomente
Danke für deine Antwort Wurzelkind, dann werde ich mal das Pumpen versuchen. Ich habe Angst, dass die Milch einfach so weggeht. Und ich Stille ja noch voll. Manchmal denke ich, es ist ein einziges Chaos bei uns und daher isst er auch nicht:(.
