unser Stillstart

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Glucke85
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Re: unser Stillstart

Beitrag von Glucke85 »

dann drücke ich dir echt alle daumen, dass ihr einen guten weg für euch findet! vielleicht hilft es ja, wenn du einfach weiter stillst und zufütterst und zu einem etwas späteren zeitpunkt nochmal probierst zum vollstillen zurück zu kommen? ich glaube es hier so einige stillberichte, in denen genau das thematisiert wird...

alles gute jedenfalls!!!
Alles Liebe von C. mit dem kleinen Bären (02/11), der kleinen Möhre (06/13), dem wilden Chaoszwerg (5/21) und der Winterüberraschung (02/24)
blaurosa
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: unser Stillstart

Beitrag von blaurosa »

Ich halt auch weiter die Daumen!

Habt ihr mit Deiner Unterstützung vor Ort mal wegen Osteopathie überlegt? Würde ich nach meiner Erfahrung IMMER raufschaun lassen, auch wenn es nur prophylaktisch ist, das hab ich mittlerweile oft von anderen Müttern auch gehört. Unsere Osteopathin schickt übrigens weg, wenn es nichts ist.

Und ich schwör auf Malzbier zur Steigerung der Milchproduktion, in GROSSEN Mengen.
Töchterchen, geboren im Februar 2011 zu Hause, über alles geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet
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Krankenschwester
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Re: unser Stillstart

Beitrag von Krankenschwester »

Ich schwöre auf alkoholfreien Sekt für pralle Brüste :lol:

Ich bin gespannt was der Murkel dann sagt wenn Ihr PRE reduziert.
Wir drücken natürlich auch weiterhin die Daumen. :wink:
Viele Grüße aus der Hauptstadt...

Der kleine König hasste Kinderwagen-wurde nur getragen-schlief im Familienbett-liebte es gestillt zu werden - erforscht die Welt nun auf seinen eigenen kleinen Beinen - und ist der Stolz seiner Eltern ;-)


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Totoro
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Re: unser Stillstart

Beitrag von Totoro »

Hallo,

wir leben noch ... ;-)

So langsam stellt sich eine gewisse Routine ein, was gut ist. Inzwischen hab ich mich damit abgefunden, daß wir beim Zufüttern bleiben.
Meine Hebamme hat meinen Prolaktinwert bestimmt - dank Domperidon ist der Normal. Da ich trotz diverser anderer milchbildender Maßnahmen immer noch keine riesen Tüten vor mir hertrage, brauche ich mir da keine Illusionen zu machen fürchte ich.
Malzbier ist tabu für mich, ich bin klein und dick und muß auf meine Kurven achten. Mit Linie ist da eh nix mehr. :D Ich halte mich an alkfreies Weizen (find ich echt lecker), Caro Kaffee und Stilltee. Was anderes trinke ich gar nicht mehr.

Wir füttern inzwischen meist so 500 ml zu. Er nimmt aber auch kräftig zu dabei, teils so 80g am Tag. Tagsüber ist der Kleine nach 60 ml Zufüttern satt und zufrieden. Abends so zwischen 19 und 23 Uhr rastet er aus und spielt "ich-armes-Kind-werde-hier-verhungern-gelassen" und zieht sich dann noch mal kräftig was nach in kurzen Abständen, so daß es sich dann doch auf einen halben Liter zusammenaddiert.

Ich habe es noch mal mit zwischendurch Pumpen versucht, aber das funktioniert einfach nicht. Daß nix bei rumkommt war ja eh klar, aber mir tun die Brüste dann weh für nen halben Tag. Da ist es auch egal ob ich die Pumpe nur im Nuckelmodus laufen lasse. Wenn mein Söhnchen richtig angedockt ist, kann ich ihn ne Stunde lang problemlos Wechselstillen, aber die olle Pumpe sorgt schon nach 10 min dafür, daß mir danach 10 Stunden lang die Brüste stechen und brennen.
Also laß ich das nun auch wieder ...

Er wiegt jetzt knapp 4500g und hätte damit reich rechnerisch einen Bedarf von ca 750-900 ml. Also gehe ich mal davon aus, daß er wenigstens 100-200 ml von mir bekommt. Ich denke wir leihen uns die Tage mal eine Waage und machen doch mal eine Stillprobe. Ich würde schon gerne wissen, wieviel er in etwa bekommt, auch um zu entscheiden ob ich doch die BES mal ausmotte.

Beim Osteopathen waren wir inzwischen auch beide. Ich hab aua ISG, das war mir ja klar, und Baby hat - nix. Das ist natürlich gut, aber bringt dann auch kein unverhofftes osteopathisches Stillwunder.

Ich danke euch für euren Beistand. Im realen Leben interessieren sich da nur Hebamme, Stillberaterin und der Gatterich für. Alle anderen können nicht wirklich nachvollziehen, was das für mich bedeutet. Zumindest kommt da meist null Reaktion oder doofe Standardsprüche (Kinder werden auch so gesund groß etc), obwohl alle die uns nahe stehen von unserer Vorgeschichte wissen. Das schmerzt irgendwie noch mal mehr. Da kommt kein seelischer Beistand, und da bin ich froh, daß es euch gibt. :)
Ich glaub manch einer findet es sogar gut, besonders auch daß ich die BES nicht im Einsatz hab. Man spekuliert wohl drauf bald die Flasche geben zu dürfen.
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stillmaus
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Re: unser Stillstart

Beitrag von stillmaus »

Schön, dass Du Dich meldest! Der Kleine nimmt also gut zu, das ist ja erstmal die Hauptsache. Und den BW scheint es ja (zumindest vor dem Pumpen) wieder einigermaßen zu gehen. Das sind doch schonmal zwei gute Nachrichten! Und wahrscheinlich gute Voraussetzungen, wenn Du - in Begleitung einer Stillberaterin- die Zufüttermenge reduzieren oder sogar ganz ausschleichen willst.

Was die "riesigen Tüten" angeht, so braucht man die wohl nicht unbedingt. :) Viele Tiere haben ja auch nur Zitzen. Irgendwo hier habe ich gelesen, dass nicht das Fettgewebe, sondern das Drüsengewebe entscheidend ist. Zur Steigerung der Milchmenge ganz oft anlegen, das weisst Du ja! Und für den MSR ist wie schon geschrieben Entspannung ganz wichtig, vor allem am Anfang. Und das Wissen, dass der Kleine jetzt gut gedeiht, wäre für mich schonmal ein ganz guter Grund zum Entspannen, und ich vermute, dass es für Dich auch die Hauptsorge war, als er nicht zunahm.

Ich kann mir auch vorstellen, dass die Bemerkungen aus dem Bekanntenkreis nicht böse gemeint sind, aber wenn man nicht so "im Thema drin ist", findet man oft nicht die richtigen Worte oder kann sich nicht so darein versetzen. (Aber als bei mir das Stillen nicht so rundlief, war ich da auch sehr empfindlich, ich kann Dich daher gut verstehen...)

Ich finde es es prima, dass Du durchhältst und sende Dir nochmal viel Kraft!
kuscheltiger
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Re: unser Stillstart

Beitrag von kuscheltiger »

Ich lese mit, und drücke Dir fest für Euren Weg die Daumen!
Viele Grüße vom kuscheltiger
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Umamilicious
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Re: unser Stillstart

Beitrag von Umamilicious »

Ich lese auch mit und habe total das Dejavu. Das klingt sehr, sehr ähnlich zu dem, was ich vor einem Jahr mit meiner Tochter erleben musste.
Bei uns hat es nach ca 8 Wochen endlich mit dem Vollstillen geklappt. Jedes mal, wenn ich versucht habe, die pre-Milch auszuschleichen, hat meine Tochter wieder abgenommen. Der Stress war einfach unglaublich. Mit BES, so toll das vom Prinzip her ist, stehe ich auch auf dem Kriegsfuß.
Witzigerweise wurde dann schlagartig alles gut, als ich mich damit abgefunden habe, dass ich nie voll stillen können werde.
Ich habe mir einfach gesagt: dann stille ich einfach insgesamt länger, um das wieder auszugleichen ;)
Eine Woche später war die pre-Milch Flasche überflüssig.
Die 8 Wochen waren zugegebenermaßen sehr lang. Aber ich will dir trotzdem Hoffnung machen, dass es noch klappen kann.
Meine Tochter hat zudem auch ihre Saugtechnik mit 8 Wochen verändert und irgendwie effektiver getrunken.
Manchmal muss man einfach durchhalten.


Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Drücke beiden Daumen, dass es noch so wird, wie du es dir wünschst!

LG
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Totoro
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Re: AW: unser Stillstart

Beitrag von Totoro »

Ich danke euch allen für euren Zuspruch! :-)

Uma, musstet ihr denn auch so ewig viel zufüttern?
Unsere krasse Herde
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Pahama
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Re: unser Stillstart

Beitrag von Pahama »

Hallo, evtl kannst du vor allem zum Beikost Start- der ist ja noch ein Bischen hin:-) - die zufuttermenge reduzieren, also das stillen voll beibehalten und nur die pre ersetzen sozusagen.

So habe ich es gemacht!!

Alles gute!
Umamilicious
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Re: unser Stillstart

Beitrag von Umamilicious »

Liebe Totoro,

Zufüttern mussten wir vom ca. 5. Lebenstag an bis zur 8. Lebenswoche. Ich habe hier auch noch wahnwitzige viele Stillprotokolle rumliegen und hab mal nachgeschaut, wieviel ich zufüttern musste. In den ersten drei Lebenswochen waren das ca. 250-300 ml pro Tag. Später dann mehr, habe das aber nicht mehr protokolliert. Aber 400-500 hatten wir zwischenzeitlich sicher auch.
Ich hab sie immer gestillt, danach dann abgepumpte Milch gegeben und dann noch pre-Milch angeboten.
Wir hatten sie durch die pre-Milch-Gabe per Flasche oft "überfüttert", so dass dann einiges wieder ausgespuckt wurde...

Ich habe alle 2 h abgepumpt, um zusätzlich zu stimulieren, auch nachts - ich bin echt fast durchgedreht. Wenn ich dann noch mit dem Brusternährungsset arbeiten wollte, hat sie sich mit den Händen immer in den Schläuchen vergraben und sie mir vom Busen gerissen. Manchmal floss die Milch dann auch nicht durch den Schlauch. Das war echt nichts für uns, obwohl ich Idee, wie gesagt, super finde.

Bei dem ganzen Stress ists kein Wunder, dass die Milch nicht richtig wollte.
Aber bei mir kam noch eine Schilddrüsenunterfunktion dazu (wurde das bei dir mal abgeklärt?) und meine derart zerschundenen Brustwarzen plus Raynaud-Sydrom, dass ich dann teilweise froh war, auf die Flasche zurückgreifen zu können.
Ich denke wirklich, wenn dein Sohnemann erst mal diesen schläfrigen "Dämmerzustand" überwunden hat, wird es sicher automatisch besser.
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