Schon seit 2 1/2 Monaten (also seit der Geburt des Kindes) kämpfe ich mit mehr oder weniger schmerzhaft wunden Brustwarzen. Ich stille voll und habe auch vor, das weiter zu tun, aber es macht mir wirklich keinen Spaß mehr. Ich höre immer, dass Stillen keinen Schmerz bereiten soll, aber erlebt habe ich das noch nicht bisher. Ist schade, denn eigentlich sollte Stillen ja mir und dem Kinde Freude machen und unsere Beziehung vertiefen....
Bei mir hingegen spüre ich ein Reiben und Ziehen beim Stillen und nachher "brennen" die Brustwarzen.
Nun habe ich meine Hebamme befragt, eine Stillberaterin aufgesucht und war heute auch beim Kinderarzt. Folgenes ist bislang zusammen gekommen:
Die Hebamme und die Stillberaterin sagten beide, dass ich richtig anlege und daran nichts auszusetzen sei.
Der Stillberaterin und dem Kinderarzt ist aufgefallen, dass der Kleine ein zusammengewachsenes Zungenbändchen hat. Beide haben ausserdem auch vermutet, dass weder ich noch der Kleine Soor haben.
Der Kinderarzt hat dem Kleinen Vorgestern das Zungenbändchen gestutzt (ziemlich stümperhaft, wie ich finde, denn er hat auch daneben geschnitten
Leider fühlen sich meine Brustwarzen immer noch sehr wund and und so ist meine Frage nun:
- Soll ich einfach noch weiter wie bisher Stillen und schauen ob sich in einigen Wochen die Trinktechnik meines Kleinen mit seiner neugewonnene Zungenfreiheit angepasst hat? Vielleicht liegen die wunden Brustwarzen ja daran, dass er einfach nie richtig die Zunge bewegen konnte? Hat da jemand von euch schon Erfahrung mit geklippten Bändchen gemacht und wie lange es gedauert hat, bis der Schmerz weg war?
Kann es nicht doch sein, dass ich einen Soor habe, obwohl man das beim Kleinen nicht sieht? Meine Brustwarzen reagieren brennend auf die Reibung von Kleidung, sind rötlich an der Spitze und fühlen sich an, als wären sie ein riesen blauer Fleck. Am wohlsten fühle ich mich "oben ohne", dann bin ich sozusagen schmerzfrei. Welche Erfahrung habt ihr so gemacht? Wie wird der Soor diagnostiziert und soll ich mir vielleicht noch eine Zweitmeinung eines anderen Arztes einholen?