ich schildere euch mal mein Problem, welches mir derzeit allabendlich die Tränen in die Augen jagt. Ich stille meinen 16 Wochen alten Sohn voll. Er hat trotz der Überschreitung der 3 Monatsgrenze immer noch sehr mit Koliken zu tun. Es ist zwar deutlich besser geworden, aber die Abende sind der Graus. Ich stille ihn immer so alle 3-4 Stunden. Er ist sehr lebhaft und "zappelig" und er trinkt mit Kohldampf viel ruhiger und schluckt auch weniger Luft als wenn ich ihn schon nach 2 Stunden anlege und er nicht wirklich Hunger hat. Nachts meldet er sich 2-3 Mal manchmal auch öfter (was natürlich sehr auslaugend ist, eine 4 Jährige Tochter habe ich auch noch, die natürlich mein Schlafdefizit und die damit verbundene Gereiztheit nicht interessiert
), was aber nicht wirklich mit Hunger sondern eher mit Bauchweh und dann nicht mehr in den Schlaf zurück finden zu tun hat.Das Stillen klappt nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten (ich habe einen sehr starken MSR und er hat sehr, sehr viel Luft geschluckt und meine Brust oft angeschrieen) sehr gut, nur abends ist es problematisch. Er macht immer noch ein Schläfchen bis 17 Uhr und geht dann so gegen 19 Uhr ins Bett. Gegen 18 Uhr versuche ich ihn dann zu stillen und er weint dann, schreit meine Brust an und irgendwann heule ich dann auch nur noch, weil ich total hilflos bin, was sich natürlich dann auch negativ auf ihn auswirkt. Früher stillen bringt auch nichts, weil er noch nicht richtig Hunger hat und später ist auch nicht gut, weil er dann nur am Heulen ist. Ich weiß auch nicht so recht, warum er das macht, schiebe es auf Bauchschmerzen, er zieht die Beine an, macht sich wieder steif und ist sehr unruhig. Das stresst mich total. Vor allem, weil er dann so heulend und zappelnd sehr viel Luft schluckt und nachts dann wieder mit Bauchweh zu kämpfen hat.
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen und Tipps geben, was ich ändern könnte. Im Vorraus danke ich euch schon mal für eure Antworten!
Liebe Grüße von einer verzweifelten Susanne