Wieder anstillen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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KyanasMum
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Wieder anstillen?

Beitrag von KyanasMum »

Hallo ihr Lieben.
Ich hoffe ihr erklärt mich nicht für verrückt fuer meine Fragen die ich gleich stellen .werde..
Aber meine Gefühle springen seit Monaten im Kreis...
Ich würde gerne meine Tochter ( jetzt 1 Jahr wieder anstillen)
Und habe fragen zum Brustnährungsset und Erfahrungen anderer Mamis...
Wir haben es grade mal geschafft 10 Tage zu stillen (Gründe erläutern möchte ich jetzt ni ht..)
Es lief alles falsch...
Ich vermisse es so und bereue es aufgegeben zu haben... Es war damals aber ein MUSS.
Jetzt bekommt sie ein mal am Abend und ab und zu Morgens nach BEdarf eine Flasche
Und ich hasse diese Flaschen exterem... Genauso wie Schnuller... Naja...
Jedenfalls wüsste ich gerne ob jemand Erfahrungen hat usw.
Liebe Grüße
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Violet
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Re: AW: Wieder anstillen?

Beitrag von Violet »

Hallo und Willkommen!

Es meldet sich bestimmt noch eine Stillberaterin. In der Zwischenzeit kannst Du mal hier schauen:

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 8#p1841288

Das ist die Linksammlung Stillwissen, da gibt unten in der Liste ein paar Threads zum Thema Relaktation. Unter anderem Vorüberlegungen, Vorraussetzungen etc.

Vielleicht hilft Dir das schonmal bis sich jemand meldet.
J. (11/2012)
honigtopf2010
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Re: AW: Wieder anstillen?

Beitrag von honigtopf2010 »

Hallo,

und willkommen hier. Mir ist nicht ganz klar, weshalb du jetzt noch stillen willst. Magst du es erklären? Denn rein theoretisch könnte ein Kind über einem Jahr ja auch ganz gut milchfrei, also ohne Flasche ernährt werden. Hast du einen Partner? Wie steht der dazu? Du findest zum Thema schon vieles über den Link und die Suche. Ich glaube, die Frage zu deinen damaligen Abstillgründen wird dir im Zusammenhang mit einer Relaktation nicht erspart bleiben, da Du schreibst es musste sein. Vielleicht gibt es gesundheitliche Aspekte zu berücksichtigen?
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
Lösche Benutzer 12151

Re: Wieder anstillen?

Beitrag von Lösche Benutzer 12151 »

Hallo, ich finde das nicht verrückt :)
Toll, dass du die Möglichkeit einer Relaktation in Betracht ziehst, obwohl dein Kind ein Jahr alt ist. Hast du schon probiert ob sie an die Brust geht?
Wenn du das durchziehen willst wird es sicher nicht einfach, aber ich mag dir trotzdem Mut zusprechen.
Ich weiß von einer Mama, die nach 10 Monaten relaktiert hat und sie hat ihre Tochter dann gestillt bis sie 3 war und selbst nicht mehr wollte.
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cebe
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Re: Wieder anstillen?

Beitrag von cebe »

Ah!!! Wie schön Du hast ein eigenes Thema eröffnet!!

SUPER und VIEL ERFOLG!!!

Bis bald!
Gruß CeBe
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jusl
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Re: Wieder anstillen?

Beitrag von jusl »

Hallo KyanasMum,

schau mal in diesem Thread, dort geht es allgemein um die Relaktation bei Kleinkindern.

Wenn Du in die Boardsuche "Relaktation Kleinkind" o.ä. eingibst, findest Du weitere Threads zum Thema.
Wir haben es grade mal geschafft 10 Tage zu stillen (Gründe erläutern möchte ich jetzt ni ht..)
Es lief alles falsch...
Ich vermisse es so und bereue es aufgegeben zu haben... Es war damals aber ein MUSS.
Ich fürchte, um eine ausführliche und ehrliche Analyse dessen, was genau damals falsch lief, wirst Du nicht herumkommen. :wink: Jedenfalls: Ein schlechtes Gewissen ist keine geeignete Ausgangslage für eine Relaktation. Ich habe schon viele Mütter bei ihrer Relaktation begleiten dürfen, und in praktisch allen Fällen war es wirklich wichtig, a) ausführlich aufzudröseln, WORAN das Stillen damals scheiterte und b) damit abzuschließen und nach vorn zu blicken. "Reue wegen des Aufgegebenhabens" und "Hass auf die Flasche" - diese Gefühle können so stark und so vorherrschend sein, dass sie einem Relakationserfolg KOMPLETT im Weg stehen.

Kannst Du mit diesen Hinweisen etwas anfangen?

Rückfragen immer gerne und LG
Julia
KyanasMum
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Re: Wieder anstillen?

Beitrag von KyanasMum »

Okay ich erläutere dann mal ;-)
Wir haben auf Grund von meiner Wochenbettdepression eindringlichen Rat von Klinik und Hebamme bekommen...
Mir wurde riesen Angst gemacht vor großen Stillproblemen...
Hatte eine wunde Brustwarze und Milchstauu und ne kleine Brustentzündung..
Dauernd wurde mir eingrredet mit sem Stillen zu warten (angedauute Milch usw) und dass meine Mumi schlecht und zu wenig ist...
Irgendwann hab ich resigniert....
Ich bereue es ein bisschen nicht auf meinen Instinkt gehört zu haben...
Hass auf die Flasche habe ich nicht... Mir geht es um die Nähe und den gedundheitlichen Schutz da meine Maus sehr oft krank ist und Astma hat.. Ich hab vor kurzen gelesen dass man wieder anfangen kann und denke bis sie drei ist kann ich nach Bedarf stillen oder abpumpen wenn sie nicht saugen mag...
Liebe Gruesse :tt_ruecken_2:
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KyanasMum
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Re: Wieder anstillen?

Beitrag von KyanasMum »

Achso ja ich bin verheiratet mein Mann findet es nicht ganz so toll aber akzeptiert es.
Er will immer das Beste fuer unsere Tochter.
Sie liebt ihre Milchflasche am Abend und die gibt sie so schnell nicht auf.
Sie hat ein unhwleimliches saug und Mama Bedürfnis...
Im Moment trinkt sie weil sie krank ist wieder morgens und abends Flasche...
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jusl
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Re: Wieder anstillen?

Beitrag von jusl »

Hallo KyanasMum,

schade, dass Du damals in Stillfragen so übergriffig beraten worden bist, das war sicher eine schlimme Zeit. Ein an Asthma erkranktes Kind kann sicherlich eine große Motivation sein, die Muttermilchproduktion wieder anzukurbeln, das kann ich gut verstehen. Du machst Dir Sorgen um die Gesundheit Deines Kindes und hoffst, Muttermilch würde zu einem milderen Krankheitsverlauf beitragen, richtig?
Wir haben auf Grund von meiner Wochenbettdepression eindringlichen Rat von Klinik und Hebamme bekommen...
Mir wurde riesen Angst gemacht vor großen Stillproblemen...
Hatte eine wunde Brustwarze und Milchstauu und ne kleine Brustentzündung..
Dauernd wurde mir eingrredet mit sem Stillen zu warten (angedauute Milch usw) und dass meine Mumi schlecht und zu wenig ist...
Irgendwann hab ich resigniert....
Darf ich fragen, wie der weitere Verlauf der Depression war? Es ist nicht selten, dass Mütter mit Wochenbettdepression auch ein Jahr nach der Geburt noch Auswirkungen dieser Erkrankung spüren. Eine Relaktation stellt recht hohe Anforderungen an die Mutter. Diese Anforderungen betreffen zeitliche und organisatorische Ressourcen, aber auch ihre Persönlichkeitsstruktur und psychische und körperliche Verfassung. Auch psychisch stabile Mütter benötigen bei einer Relaktation in der Regel viel Unterstützung (durch Partner und Familie), genug Kraft- und Zeitreserven. Eine gute Portion Zuversicht und Gelassenheit ist wichtig, wenn die Relaktation die Beziehung zum Kind nicht (noch mehr) belasten soll.
Hass auf die Flasche habe ich nicht...
Es ist gut, dass Du aufmerksam in Dich hineinhorchst und Deine Gefühle bezüglich dieser Themen erforschst, akzeptierst und ordnest. In Deinem Posting weiter oben schriebst Du:
Und ich hasse diese Flaschen exterem... Genauso wie Schnuller... Naja...
Diese widersprüchlichen Gefühle sind nicht ungewöhnlich bei Müttern, die eine Relaktation in Erwägung ziehen. Nimm Dir Zeit, "Deine Gefühle zu fühlen"! Und danach kannst Du sie ordnen. Für den Beginn einer Relaktation ist es wirklich hilfreich, wenn Du diese Widersprüche dann hinter Dir lassen kannst.
Ich hab vor kurzen gelesen dass man wieder anfangen kann und denke bis sie drei ist kann ich nach Bedarf stillen oder abpumpen wenn sie nicht saugen mag...
Wenn Du erst vor kurzem von der Möglichkeit einer Relaktation erfahren hast, kann ich Dir nur raten: Überstürze nichts!
Nimm Dir Zeit,
* Dir ganz viel Stillwissen anzueignen (das ist notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Relaktation),
* IN RUHE Erfahrungsberichte zu lesen (damit Du einen realistischen Eindruck davon bekommst, was ungefähr auf Dich und Dein Kind dabei zukommt), und
* ausführlich zu erforschen, wo genau die Knackpunkte damals lagen.

Dein Baby ist bereits 1 Jahr alt, auf ein paar Wochen mehr oder weniger kommt es also definitiv nicht an.

Nach diesem Prozess ist es sinnvoll, wenn Du Dir ausführlich Gedanken über Deine Erwartungen machst:
Was GENAU erhoffst Du Dir von der Relaktation? Was, wenn sich das Saugbedürfnis Deines Kindes inzwischen als zu gering herausstellt, dass Stillen unmöglich sein wird (das kann bei einer Einjährigen durchaus sein!..)? Was, wenn sich der Gesundheitszustand Deines Kindes durch die Muttermilchgaben nicht merklich verbessert (was durchaus sein kann!)? Aus welche Weise hast Du Deinem Baby bislang Nähe gegeben, und was daran wäre durch Stillen zu verbessern?...

Wenn Du möchtest, begleiten wir Dich gerne bei diesen Überlegungen.

Was hältst Du von diesem Vorgehen?

LG
Julia
KyanasMum
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Re: Wieder anstillen?

Beitrag von KyanasMum »

Erstmal vielen vielen Dank.
Ich denke ich habe die Wochenbettdepression noch nicht ganz bewältigt was aber nicht im zusammenhang mit meinem stillwunsch steht. Diese bezogen sich immer auf das "abgeben" meiner tochter und dass sie sterben könnte. Zur zeit befinde ich mich in behandlung diesbezueglich. Mein mann gibt mir halt in der sache und wir beide wissen wie zeitaufwendig und kräftezerend es sein kann... Daher wird er mich sehr unterstützen.
Das mit dem "hass" auf die flasche war im ersten posting nicht so direkt gemeint ;-)
Es war schade mit dem rt zum abstillen und ich habe bereits sehr viel gelesen. Und bevor ich mich mit relaktation beschäftigt habe hab ich mich viel ueber das stillen ansich informiert und auch freundinnen gefunden die stillen.
Ich bin grade auf der suche nach einer geeigneten stillberaterin hier vor Ort und freitag bespreche ich es mit meiner ärztin des vertrauens.
Mir wurde geraten domperidon zu nehmen, ist das wirklich ratsam??
Ich muss meiner tochter nicht unbedingt das stillen wieder aufzwängen wenn es nicht klappt wuerde ich abpumpen und es ihr so geben. Es wäre zwar schade um die Nähe dabei, aber dann waee es nicht mehr "fertigmilch" oder eben nur ein Teil.
Wenn die gesundheit nicht besser wird mit dem Astma und co. Würde ich denke ich trotzdem weiter machen wenn es klappt. Alleine schon weil ich eigentlich so viel bom Stillen halte.
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