nächtliches Abstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Ginevere
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von Ginevere »

Hier mal ein anderes Beispiel: Ich habe meine Große mit 7 Monaten abgestillt. Sie hat dann noch bis ins dritte Lebensjahr hinein mehrere Fläschchen nachts getrunken.
Wie oft ich mir wenn ich müde in die Küche tapste gewünscht hätte dass ich mich einfach zur Seite drehen und stillen könnte...
LG Gini
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spacerabbit
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von spacerabbit »

Bei uns war es so, dass der Große mit knapp über einem Jahr abgestillt war, er hat sich eines Morgens von meiner Brust abgewendet, das war´s dann. war vollkommen okay von beiden Seiten her.
Die Kleine ist ganz anders, morgen wird sie Zwei, und es werden bestimmt noch einige Stillmonate sein. Das hätte ich vorher nie gedacht, dass ich mal so lange stille, aber sie braucht es eben. Und mittlerweile ist das bei mir auch vollkommen okay.
Und, übrigens - auf Alkohol verzichte ich nicht, ich trinke gern mal ab und zu ein Glas Rotwein oder Sekt, kann man auch machen, wenn man stillt. Und weggehen oder mal ohne Kinder wegfahren - kann ich auch in ein paar Jahren noch machen. Ein Wochenende ohne die Kleine kann ich mir momentan noch nicht vorstellen, da sie ein großes Mamakind ist, aber auch das geht doch ohne Abstillen.
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muh
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von muh »

Bei uns war es so: Ich habe mir nachts einen Zeitraum von 2 stunden gesucht, von dem ich dachte, dass sie am ehesten ohne stillen auskommen könnte. In diesem zeitraum hab ich dann nicht gestillt, sondern getröstet, gekuschelt, getragen, einfach alles was es irgendwie leichter macht für sie. Wenn das trösten gar nicht funktioniert hat und sie sich nicht beruhigt hat, hab ich dann doch gestillt. Trotzdem nächste nacht für den gleichen zeitraum das gleiche spiel. Wenn ein zeitraum gut funktioniert hat, hab ich dann den nächsten probiert. Der anfang wär am schwierigsten, danach ging es leichter. Insgesamt hat es schon ein paar wochen gedauert.
Ich hoffe, ihr findet einen passenden weg für euch!
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bayleaf
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von bayleaf »

Ich habe meinen Großen damals mit 18 Monaten nachts abgestillt, weil ich das nächtliche Dauernuckeln nicht mehr wollte. Im FB mit der Jay Gordon Methode. Hat sehr gut funktioniert und danach hab ich noch sehr lange tagsüber gestillt, und wir haben es beide wieder mehr genossen.
Ich habe aber von Anfang an bemüht mich abzugrenzen, also öfters auch abgelenkt oder gekuschelt und getragen so daß mein Großer mir nicht ständig an der Brust hing. Als er 27 Monate alt war war ich im 4. Monat schwanger und er wollte nicht mehr, da hatten wir dann meistens nur noch morgens und abends gestillt.
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jeyelle
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von jeyelle »

Hi,

für mich hört es sich so an, als wenn dein Sohn einfach gar nicht weiß, dass er auch ohne Brust schlafen kann.
Die ersten 9 Monate lief es bei uns auch so, dass meine Tochter nur mit Brust einschlafen konnte und teilweise stündlich aufgewacht ist wenn ich nicht neben ihr gelegen hab.
Dann ist es mir aber ziemlich auf die Nerven gegangen, ich wollte auch mal wieder Zeit mit meinem Mann verbringen können, mal einen Film im TV anschauen, evtl mal mit Freundinnen was essen gehen usw. Deswegen habe ich das Einschlafstillen mittags und abends abgeschafft. Gestillt habe ich trotzdem noch, nur eben nicht im Bett,sondern im Wohnzimmer. Ich habe sie aber nicht schreien lassen (auch nicht begleitet) sondern ihr sobald das Meckern in Schreien überging die Brust gegeben, aber auch wieder abgedockt sobald sie nur noch genuckelt hat. Bei Geschrei wieder andocken usw... die ersten Tage waren sehr anstrengend weil es so teilweise über 2h gedauert hat, bis sie geschlafen hat, aber nach einer Woche hat sie nur noch kurz gemeckert und nicht mehr geschrien.
Wir stillen aber nachts immer noch... in guten Nächten nur 1 mal, in schlechten Nächten bis zu 6 mal und manchmal will sie schon ab 22 Uhr nicht mehr alleine schlafen, aber ich finde es in Ordnung wenn sie mehr Zuwendung braucht wenn sie gerade zahnt oder krank ist (haben gerade eine Bronchitis + Mittelohrentzündung hinter uns,dazu kommt auch noch der erste Backenzahn) und ich hab mindestens 3h abends für mich (und meinen Mann) mal davon abgesehen, dass mein Mann sie seitdem auch immer wiedermal ins Bett bringen kann.

Also mit Erfahrung zum nächtlichen Abstillen kann ich noch nicht dienen, aber evtl mit dieser Idee, wie es angenehmer wird.

LG
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gaurangi
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von gaurangi »

Danke für eure Inputs. Es gibt ja doch Mamas, die ERfahrung haben :)

@bayleaf
Was ist denn das für eine Methode?

@jeyelle
Ja, da könntest du Recht haben, da er wirlich auch nix anderes kennt. Er gab mir aber auch nie die Chance ihm was anderes zu zeigen. Er ist ein schlechter Schläfer wie seine Schwester.
Wenn ich versuch das Stillen beim Nuckeln zu unterbrechen gibts Zetermordio und zwar sofort.
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von jeyelle »

die Gordon-Methode wird hier beschrieben: http://www.rabeneltern.org/index.php/wi ... imitstart=
Jey mit Tochter (09/11), Söhnchen (7/14) und Töchterchen (7/17) an der Hand und * (6/13) im Herzen
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gaurangi
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von gaurangi »

Danke für den Link!

Mal ne Frage. Wenn ich nun abstillende Sachen zu mir nehmen würde und so die Milchproduktion langsam hinunter fahre. Wäre das für das gänzliche Abstillen förderlich? Dann müsste ja das Kind merken, dass da einfach nix mehr kommt, was ich mir einfacher vorstelle, als wenn da die "böse" Mama die Brust aus unerklärlichen Gründen plötzlich verweigert.
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von bayleaf »

gaurangi hat geschrieben:Danke für den Link!

Mal ne Frage. Wenn ich nun abstillende Sachen zu mir nehmen würde und so die Milchproduktion langsam hinunter fahre. Wäre das für das gänzliche Abstillen förderlich? Dann müsste ja das Kind merken, dass da einfach nix mehr kommt, was ich mir einfacher vorstelle, als wenn da die "böse" Mama die Brust aus unerklärlichen Gründen plötzlich verweigert.
Ich glaube das funktioniert so nicht, weil die Milchproduktion durch die Nachfrage geregelt wird. Sobald weniger Milch da ist, wird einfach mehr genuckelt damit wieder mehr produziert wird. Weniger Nachfrage=weniger Milch, nicht andersherum :)
Sich abgrenzen ist Teil des (von der Mutter geleiteten) Abstillens, ich persönlich finde es wichtig authentisch zu sein, d.h. das ich dann auch meinem Großen sagte, daß es erst wieder Milch in 5 (6/7/etc) Stunden gibt und bis dahin eben gekuschelt wird.
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Re: nächtliches Abstillen

Beitrag von Jenny7 »

Oh, die Idee mit den abstillenden Sachen hatte ich auch schon im Kopf :D Jetzt bin ich in der 8.Woche schwanger und irgendwie wird die Milch jetzt schon weniger, dachte es würde erst später passieren.
Leider hält das meine Kleine nicht vom Nuckeln ab, habe hier auch so einen Kandidaten wie du zu Hause.
Einschlafen geht nur am der Brust, demnächst muß ich mir aber auch eine Alternative suchen.
Wenn ich in Ruhe einen Film sehen kann, trage ich es schon rot im Kalender ein:-)
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