Ich möchte Euch nun hier von unserer Situation und unserem Relaktation(sversuch) berichten….
So, was ist/ war bei uns los?
Unser drittes Kind wurde im September geboren. Nach der Geburt wurde (u. A.) ein schwerer Herzfehler und eine chromosomen Inbalance festgestellt. Außerdem hatte er einen angeborenen Chylothorax, das ist (bzw. war) eine Durchlässigkeit des Ductus trochaikus (=einem Teil des Lymphsystems), was dazu führte, dass er langkettige Fettsäuren so verstoffwechselt wurden, dass er eine (massive) Wassereinlagerung im Thorax hatte. Deshalb wurde er auf eine nahezu fettfeie Spezialnahrung umgstellt bzw. weitgehend über mittelkettige Fette versorgt. Jedenfalls war eine normale Ernährung – und damit stillen – unmöglich.
Seine Situation hat sich jetzt aber soweit stabilisiert, dass eine Umstellung auf normale Nahrung – mit guten Erfolgsaussichten – gestartet werden soll, so komme ich zu Relaktation.
Was habe ich im Vorfeld gemacht?
-Ich habe das Vorhaben gut ab gewägt und meine Erwartungen bestimmt: Meine Erwartung besteht in erster Linie darin wieder selber Milch zu haben um meinem Sohn – wenigstens teilweise – diese besonders gute Ernährung zukommen zu lassen. Erst in zweiter Linie steht für mich das Stillen, auch weil ich dies für viel schwieriger halte (er kennt stillen quasi gar nicht).
-Ich habe das Buch von Elizabeth H*rmann „Stillen eines Ad*ptivkindes und Relaktati*n“ (o) quergelesen
-Ich habe zwei Brusternährungssets, ihre Elterninfo dazu und eine Medel* (a) Milchpumpe hier
-Ich habe die Brust stimulierend massiert
-Ich habe eine Stillberaterin vor Ort gesucht (Ich habe gerade erst kapiert, dass Du hier auch schreibst also lieben Gruß von hier aus).
-Ich habe Kontakt zu M. Go*th-G*mberger (u) aufgenommen
So, nun hoffe ich hier auf regen Austausch, die Möglichkeit meine Gedanken zu sortieren oder meinen (sicherlich immer wieder mal kommenden) Frust gegen was positives Einzutauschen und ein paar Tipps…