weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

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weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Gast »

meine kleine maus ist heute 15 tage alt.
sie wurde mir im kreissaal angelegt, hatte aber die ersten 3-4 tage probleme mit dem saugen. es war extrem schwierig, schien, als ob sie es nicht instinktiv könnte. im krankenhaus wurde dann schon zugefüttert, weil sie zu viel abgenommen hatte (von 3060 gramm auf 2815 gramm) - sonst hätten sie uns nicht entlassen.
seit da füttern wir also zu. erst mit der flasche, seit letzter woche mit dem brusternährungsset - bzw. nachts mit dem medela calma.

ich hab auf grund einer brust-op vielleicht nicht genug milch (vielleicht aber auch wegen dem vielen zufüttern von anfang an?). nehm zusätzlich bockshornklee, schüsslersalze und die homöopathischen milchbildungstropfen.
mittlerweile saugt die maus gut an der brust, wobei wir mit dem andocken immer noch schwierigkeiten haben und sie hilfe braucht, bis sie richtig an der brust liegt. mit dem bes klappts aber ganz gut.

so und nun war ich heut wieder bei der stillambulanz und sie hat zu wenig zugenommen. heute hatte sie 3000 gramm - zunahme in den letzten drei tagen 50 gramm, davor in 5 tagen 50 gramm. derzeit füttere ich 300 ml pre zu, ab sofort "muss" ich auf 350 steigern, damit sie mehr zunimmt. sie stressen mich halt ziemlich, weil sie noch nicht wieder das geburtsgewicht hat.
ich bin nicht sicher, warum sie so langsam zunimmt, ich leg sie 14-15 mal am tag an, beim kleinsten hungeranzeichen (teilweise auch schon vorher, wenn die abstände zu kurz werden) bekommt sie was. sie hat genug harnwindeln und gackt etwa 10-12 mal am tag :roll:

also noch mehr zufüttern. ich hab aber grad so die panik, dass es der anfang vom still-ende ist, wenn ich die premenge ständig steigere, hab angst, dass meine produktion noch mehr zurückfährt. ich möcht so gerne vollstillen oder zumindest viel ... und es klappt aber nicht.
hat irgendwer eine idee, was ich noch machen könnte? wie kann ich ihr "richtiges" saugen lernen? (die stillberaterin meinte nur "vielleicht lernt sie es ja noch"). wie kann ich meine milchproduktion noch mehr fördern (2x / tag pumpe ich, da bekomm ich aber kaum was raus).
haben wir überhaupt eine chance, dass das noch was wird? jemand erfahrungen?
Mondenkind
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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Mondenkind »

Hallo, herzlichen Glückwunsch zum Baby!

Um Dich sinnvoll beraten zu können, brauchen wir die hier angegebenen Informationen: Wie funktioniert Stillberatung im SuT?.

Vor allem ALLE Gewichtsdaten, die Du hast, die Zufüttermengen und -methoden und, auch ganz wichtig, genauere Angaben zu Deiner Brust-Op.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Gast

Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Gast »

mah, ich seh grad ich bin heut früh einfach hier reingeplatzt ohne hallo zu sagen - dafür entschuldige ich mich, ich wae ein bisserl durch den wind ...

also ...

geburtsgewicht
9.1. kh - 3060
10.1. kh - 2860
11.1. kh - 2815 - entlassung
12.1. hebamme - 2890
13.1. hebamme - 2930
16.1. stillambulanz - 2900
21.1. stillambulanz - 2950
24.1. stillambulanz - 3000

zufüttermenge war anfangs nach gefühl 200-250 ml und seit dem 21.1. musste ich auf 300 ml steigern. seit heute soll ich auf 350 gehen. abgesehen davon, dass ich die ins kind fast nicht reinbekomm, hab ich angst, dass die muttermilch dadurch noch weniger wird. zufüttern tu ich mit dem bes und nachts mit der medela calma.

brust-op war vor 13 jahren eine verkleinerung. angeblich wurden die meisten milchgänge erhalten, aber genau weiss ich es natürlich nicht. ich bin einfach jetzt total verzweifelt - der hormonsturz tut sein übriges ...
Mondenkind
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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Mondenkind »

Also, die Gewichtsabnahme am Anfang war ok, da gibts nichts zu meckern. Beim Stillstart in der Hinsicht also alles in Ordnung, auch mit der Milchmenge. Jetzt, nach guten 2 Wochen, ist das GEburtsgewicht noch nicht wieder erreicht. Das ist nicht dramatisch, aber auffällig. Und gut, dass ihr zufüttert- das wichtigste ist immer erstmal, dass das Kind genug zu trinken bekommt! Super auch, dass Ihr das BES nutzt. Wie viel fütterst Du denn nachts zu? Denn im Sinne des stillfreundliches Zufütterns möchte ich empfehlen, auf den Calmasauger zu verzichten. Mit den 350ml (ist das nur Pre oder auch abgepumpte Mumi?) bist Du zur Zeit bei gut der Hälfte der Milchproduktion, schätzungsweise. Das heißt, Dein Kind wird zur Hälfte durch Mumi ernährt, das ist super. Reduzieren möchte ich jetzt noch nicht empfehlen. Lass uns erst schauen, was wir verbessern können, außerdem muss sie erstmal zunehmen.

Brustreduktionen können die Fähigkeit der Brustdrüse, ausreichend Milch fürs Vollstillen zu produzieren, beeinträchtigen. Es kommt drauf an, wieviel Brustdrüsengewebe entfernt wurde. Dein Kind ist noch klein, Du hast daher Chancen, die Produktion noch gut zu steigern. Ob Du zum Vollstillen kommst, kann ich Dir an diesem Punkt nicht sagen- aber ich denke, es ist es wert, mal zu schauen, was wir tun können. Es gibt auch viele Mütter, die zunächst Zwiemilch machen und dann mit Beikoststart die Zufüttermenge reduzieren, und dann Beikost geben und Stillen- dann ohne Zufüttern.

Wie pumpst Du ab, beschreib mir das noch mal bitte etwas genauer. Und wie oft legt ihr an pro Tag? Wie ist ihr Stillverhalten?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Gast »

danke für deine rasche antwort ... du stellst fragen, die mir in der stillambulanz im kh nie gestellt wurden - ich glaub, es war der richtige weg, mich hier zu registrieren ...

ja - zufüttern an sich stelle ich eh nicht in frage. ich möcht auch nicht, dass die kleine hungern muss. das mal vorweg. ich hab nur ein problem damit, alle paar tage die menge zu steigern, aber wenn sichs nicht vermeiden lässt, werde ich auch das tun, keine frage.

nachts füttere ich relativ wenig zu. sie bekommt abends meistens noch eine "große" mahlzeit ... mit 60 ml zufüttermenge. abends ist sie relativ hungrig oder auch nähebedürftig, ab 17 uhr hängt sie fast durchgehend an der brust. gegen 22 uhr dann eben die 60 ml und dann schläft sie. zwischendurch stillt sie nachts (sie liegt direkt neben mir) - zwischen 2 und 3 uhr morgens wird sie unruhig, dann merke ich, dass ihr das stillen in dem moment nicht reicht und dann bekommt sie nochmal um die 50-60 ml pre in der nacht (mit dem calmasauger - aber wenn der schlecht ist, lass ich es. ich dachte nur, weil er als so stillfreundlich empfohlen wird ...). und zwischen 5 und halb 6 kommt sie dann wieder, da stehen wir auf und beginnen mit dem tagesrhytmus - 40 ml aus dem bes + brust.

abpumpen funktioniert bei mir nicht sehr gut, ich hab noch nicht mehr als 15 ml geschafft (hab es aber vielleicht auch zu wenig versucht) - die bekommt sie dann natürlich zur pre dazu. abpumpen hab ich die letzten tage ganz gelassen, seit heute hab ich mir wieder fest vorgenommen, es 2 x täglich zu machen. wie mach ich es? ich versuche, mir zeit zu nehmen, massiere die brust vorsichtig und pumpe dann mit einer lactaline doppelpumpe. aber wie gesagt, berauschend ist die menge nicht.

anlegen tu ich zwischen 14 und 15 mal pro tag. hab die letzten tage buch geführt, drum weiß ich es relativ genau. morgens und vormittags schläft sie meist relativ tief, da versuche ich sie - wenn nötig - zu wecken, so dass wir alle 2,5 bis maximal 3 stunden anlegen (mit brusternährungsset). nachmittags wird es dann mehr und so gegen 17 uhr mag sie dann kaum noch weg von der brust ... da stillen wir wirklich fast durchgehend bis zur abendmahlzeit um 22 uhr. maximale halbstündige unterbrechungen.
abstände sind aber nie länger als 3 stunden (vormittags) - insgesamt eher weniger.

ihr stillverhalten ...hm. sie hat probleme mit dem andocken, manchmal brauchen wir ein paar versuche. fallweise hab ich auch das gefühl, dass sie nicht richtig saugt - zumindest ihre lippen sind nicht immer nach außen gestülpt, außerdem sind meine brustwarzen relativ blutig. aber in der stillambulanz habens gesagt, das passt schon so und ich wüsste nicht, wie ich ihr das "umlernen" könnte.
sie ist allgemein keine sehr hungrige person ... wenn sie keinen hunger hat, kann ich mich auf den kopf stellen und sie macht den mund nicht auf. meine große war auch eher eine schlechte esserin - die war aber ein reines flaschenkind.

bei der op wurden rund 500 gramm pro seite brustgewebe entfernt. ob ich vollstillen kann, mag ich jetzt noch gar nicht erträumen ... ich würde einfach gern ein wenig unabhängiger vom bes werden und die milchmenge steigern. wir genießen das stillen beide sehr und ich habe angst, dass es nicht mehr klappt, wenn die milchmenge nicht bald mal mehr wird. ich weiß auch, dass ich mich zu viel unter druck setze, aber momentan kann ich ganz schlecht anders ... ist ein blöder teufelskreis :(
Mondenkind
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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Mondenkind »

Gast hat geschrieben:nachts füttere ich relativ wenig zu. sie bekommt abends meistens noch eine "große" mahlzeit ... mit 60 ml zufüttermenge. abends ist sie relativ hungrig oder auch nähebedürftig, ab 17 uhr hängt sie fast durchgehend an der brust. gegen 22 uhr dann eben die 60 ml und dann schläft sie. zwischendurch stillt sie nachts (sie liegt direkt neben mir) - zwischen 2 und 3 uhr morgens wird sie unruhig, dann merke ich, dass ihr das stillen in dem moment nicht reicht und dann bekommt sie nochmal um die 50-60 ml pre in der nacht (mit dem calmasauger - aber wenn der schlecht ist, lass ich es. ich dachte nur, weil er als so stillfreundlich empfohlen wird ...). und zwischen 5 und halb 6 kommt sie dann wieder, da stehen wir auf und beginnen mit dem tagesrhytmus - 40 ml aus dem bes + brust.
Versuch doch mal nachts zu bechern. Mit ein bisschen Übung geht das total gut. Der Calmasauger hat leider die gleiche Wirkung auf das Saugverhalten wie andere Sauger auch- in Eurer Situation kann sich das sehr ungünstig auswirken.
Gast hat geschrieben:abpumpen funktioniert bei mir nicht sehr gut, ich hab noch nicht mehr als 15 ml geschafft (hab es aber vielleicht auch zu wenig versucht) - die bekommt sie dann natürlich zur pre dazu. abpumpen hab ich die letzten tage ganz gelassen, seit heute hab ich mir wieder fest vorgenommen, es 2 x täglich zu machen. wie mach ich es? ich versuche, mir zeit zu nehmen, massiere die brust vorsichtig und pumpe dann mit einer lactaline doppelpumpe. aber wie gesagt, berauschend ist die menge nicht.
Wie lange pumpst Du denn? Auch wenn nicht so viel kommt, 2x am Tag 15 Minuten würde ich vorerst erstmal beibehalten wollen, wenn es für Dich machbar ist.
Gast hat geschrieben:ihr stillverhalten ...hm. sie hat probleme mit dem andocken, manchmal brauchen wir ein paar versuche.
Das muss nichts heißen, sie ist noch klein, das ist bei vielen Babys so in dem Alter.
Gast hat geschrieben:fallweise hab ich auch das gefühl, dass sie nicht richtig saugt - zumindest ihre lippen sind nicht immer nach außen gestülpt, außerdem sind meine brustwarzen relativ blutig. aber in der stillambulanz habens gesagt, das passt schon so und ich wüsste nicht, wie ich ihr das "umlernen" könnte.
Die wunden Brustwarzen sind aber schon ein Hinweis darauf, dass sie nicht korrekt saugt. Wenn sie an der Brust ist, kannst Du ihre Lippen mit dem Finger ruhig noch etwas ausstülpen, wenn sie den Mund nicht so weit aufmacht, dann kannst Du dies mit einer kleinen sanften Bewegung am Kinn noch korrigieren. Wie pflegst Du Deine Brustwarzen?
anlegen tu ich zwischen 14 und 15 mal pro tag. hab die letzten tage buch geführt, drum weiß ich es relativ genau. morgens und vormittags schläft sie meist relativ tief, da versuche ich sie - wenn nötig - zu wecken, so dass wir alle 2,5 bis maximal 3 stunden anlegen (mit brusternährungsset). nachmittags wird es dann mehr und so gegen 17 uhr mag sie dann kaum noch weg von der brust ... da stillen wir wirklich fast durchgehend bis zur abendmahlzeit um 22 uhr. maximale halbstündige unterbrechungen.
abstände sind aber nie länger als 3 stunden (vormittags) - insgesamt eher weniger.
Das klingt gut, also ganz normal.
Gast hat geschrieben:bei der op wurden rund 500 gramm pro seite brustgewebe entfernt.
Das ist schon viel, es geht ja auch nicht (nur) um die Milchgänge sondern auch schlicht um die Menge an funktionsfähigem Drüsengewebe. Liegen bei Dir sonst noch irgendwelche Erkrankungen vor? Wie steht Dein Hausarzt oder Dein/e Gynäkologe/in zu der Sache? Wäre das jemand bereit, Dir milchbildende Medikamente zu verschreiben, sofern keine Kontraindikationen vorliegen?

Ich würde sonst erstmal vorschlagen:
- Stillfrequenz so beibehalten
- weiterhin 2x/Tag abpumpen
- Calmasauger weglassen
- ggf. milchbildende Medikamente

Was meinst Du dazu?
-
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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Gast

Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Gast »

@ nachts:
mit dem bechern kenne ich mich nicht so aus. wäre aber schon bereit, es zu versuchen. brauch ich da spezielle becher oder kann ich irgendein gefäß verwenden?

@ pumpen:
ja, das sollte machbar sein. ich war bisher nur so "faul" damit, weil es mich so frustriert hat, dass sooo wenig gekommen ist. aber vielleicht wirds ja mehr, wenn ichs wirklich regelmäßig durchziehe. heut hab ich eh schon einmal.

@ andocken:
wirklich? das ist noch normal? da bin ich froh ... in der stillambulanz habens das kritisiert, aber mir keine möglichkeiten aufgezeigt, wie ich ihr da helfen könnte. dann lass ich ihr einfach noch zeit, vielleicht klappts ja noch besser. ohne bes gehts sowieso besser als mit der sonde dazu.
die wunden brustwarzen wurden gestern mal gelasert, ansonsten verwende ich wechselweise multimam kompressen und lansinoh salbe. aber nachdem die maus teilweise echt stunden dranhängt, hilft das alles nicht wahnsinnig viel. ich hätt noch eine infrarotlampe daheim, komm aber derzeit ehrlich gesagt nicht dazu, sie anzuwenden.
die mundstellung nachzukorrigieren werde ich versuchen. bisher habe ich mich nicht getraut, da "reinzupfuschen", weil sie einfach eh so schwer anzudocken ist. aber vielleicht klappt das ja.

ich habe einen guten hausarzt und einen guten gynäkologen. das sollte also nicht das thema sein. allerdings befürchte ich, dass sich beide mit der thematik nicht besonders gut auskennen ... also müsste ich schon sehr genau wissen, was ich in welcher dosierung verschrieben haben will, dann wärs wohl kein problem. denkst du konkret an domperidon?
sonstige erkrankungen - nein, keine. ich hab eine leichte schilddrüsenunterfunktion, bin aber gut eingestellt (50mg euthyrox/tag).

deine "liste" - dein rat klingt gut. ich werde mich gleich mal daran machen, sie schrittweise umzusetzen. das ding ist, dass mir das stillen wirklich wichtig ist und ich möchte die zufüttermenge so viel wie möglich reduzieren. bei meiner ersten tochter habe ich es gar nicht erst versucht und gleich aufgegeben und ich bereue das noch heute. das ist ein emotional total schwieriges thema für mich ... es ist mir einfach wichtig. und ich bin froh, dass hier jemand da ist, der mir tipps und hinweise gibt, was ich verbessern könnte. dafür danke ich dir sehr!
Mondenkind
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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Mondenkind »

Gast hat geschrieben:@ nachts:
mit dem bechern kenne ich mich nicht so aus. wäre aber schon bereit, es zu versuchen. brauch ich da spezielle becher oder kann ich irgendein gefäß verwenden?
Alle Stillhilfenhersteller haben welche, einfach mal in der Apotheke fragen. Aber es tut auch ein einfacher Eierbecher, Plastikbecher von Ikea oder der CamoCup, dieser ist eher die Luxusversion.
Gast hat geschrieben:@ andocken:wirklich? das ist noch normal? da bin ich froh ... in der stillambulanz habens das kritisiert, aber mir keine möglichkeiten aufgezeigt, wie ich ihr da helfen könnte. dann lass ich ihr einfach noch zeit, vielleicht klappts ja noch besser. ohne bes gehts sowieso besser als mit der sonde dazu.die wunden brustwarzen wurden gestern mal gelasert, ansonsten verwende ich wechselweise multimam kompressen und lansinoh salbe. aber nachdem die maus teilweise echt stunden dranhängt, hilft das alles nicht wahnsinnig viel. ich hätt noch eine infrarotlampe daheim, komm aber derzeit ehrlich gesagt nicht dazu, sie anzuwenden.die mundstellung nachzukorrigieren werde ich versuchen. bisher habe ich mich nicht getraut, da "reinzupfuschen", weil sie einfach eh so schwer anzudocken ist. aber vielleicht klappt das ja.
Wenn sie Stunden dranhängt, dann schau mal, ob sie noch richtig angedockt ist oder nur noch "zuzelt". Wenn sie regelmäßig schluckt, ok. Aber oft pennen die Kinder weg, nuckeln nur noch vorne an der Brustwarze und trinken nicht. Aber weh tuts :wink: . Dann darfst Du sie auch mal abmachen und anders beruhigen, rumtragen oder was auch immer. Das bringt dann oft mehr, als wenn sie nur auf der Brustwarze rumkaut.
Gast hat geschrieben:denkst du konkret an domperidon?
Ja, ich denke da an Domperidon oder Paspertin. In welcher Dosierung nimmts Du die Bockshornkleesamen zur Zeit?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Gast »

alles klar, dann versuch ichs vorerst mit einem tupper-becherl. bin gespannt, hab ich mir für heute vorgenommen.

na, oft nuckelt sie schon, zur beruhigung und so. schlucken tut sie ja allgemein an der brust gar nicht sehr oft (weshalb ich auch nicht sicher bin, ob ich tatsächlich 250-300 ml milch habe :roll: ). aber bevor sie brüllt, darf sie die brust schon haben. sie ist ja noch so klein ... später kann ich mir dann gedanken machen, wie ich sie vom dauernuckeln "entwöhne".

bockshornklee nehm ich derzeit 3x3 kapseln (dr. pandalis). eine dosierungsempfehlung für die motilium wär noch fein, ich glaub nämlich wirklich, dass meine ärzte da gar nicht so gut bescheid wissen ...
Mondenkind
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Re: weg von der zwiemilchernährung - ist das noch möglich?

Beitrag von Mondenkind »

Gast hat geschrieben: na, oft nuckelt sie schon, zur beruhigung und so. schlucken tut sie ja allgemein an der brust gar nicht sehr oft (weshalb ich auch nicht sicher bin, ob ich tatsächlich 250-300 ml milch habe :roll: ). aber bevor sie brüllt, darf sie die brust schon haben. sie ist ja noch so klein ... später kann ich mir dann gedanken machen, wie ich sie vom dauernuckeln "entwöhne".
Nee, Du hast mich falsch verstanden. Du sollst Dein Kind nicht vom "Dauernuckeln", was in dem Fall ja eher Clusterfeeding wäre, "entwöhnen". Es kann lediglich durchaus sinnvoll sein, ein Kind, das nur noch vorn an der Brustwarze nibbelt, ggf. mal anderweitig zu beruhigen, um sich nicht die Brustwarzen kaputt zu machen. Es kann auch im Hinblick auf die nächste Stillmahlzeit sinnvoll sein, die dann mitunter sehr viel erfolgreicher ausfallen kann. Ausprobieren. Wenn sie an der Brust nicht regelmäßig schluckt, dann müssten wir uns das in der Tat mal gemeinsam genauer anschauen. Wie sieht denn so eine typische Stillmahlzeit aus? Schluckt sie anfangs? Oder auch da schon selten? Animierst Du sie zwischendurch?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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