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Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
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Re: AW: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Fritzchen, ich bin zwar keine aussagekräftige Studie, aber die Haut meines Sohnes wurde auch nach dem Abstillen nicht besser. 
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Tigerlein mit Groß (02/08), Mittel (04/10), Keks (04/13), Küken (10/15), Käfer (05/18) und Knöpfin (11/20)
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AnnaKatharina
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Geil finde ich ja das mit dem 'stärker saugen'.
Saugen die Kinder dann durch den stärkeren Sog auch die angelagerten Schwermetalle endlich mal aus der Brust raus, oder wie?!
Und warum wird dann von Naturheilkundlern zur Entgiftung nicht Abpumpen von Muttermilch empfohlen? Ich mein, wenn da sooooo viel mehr Schadstoffe aus der Mutter raus in die Milch gehen, nach Zeitraum X, das wär doch der Megaknaller, was für seine Gesundheit zu tun...
Grüße,
Anna-Katharina
Saugen die Kinder dann durch den stärkeren Sog auch die angelagerten Schwermetalle endlich mal aus der Brust raus, oder wie?!
Und warum wird dann von Naturheilkundlern zur Entgiftung nicht Abpumpen von Muttermilch empfohlen? Ich mein, wenn da sooooo viel mehr Schadstoffe aus der Mutter raus in die Milch gehen, nach Zeitraum X, das wär doch der Megaknaller, was für seine Gesundheit zu tun...
Grüße,
Anna-Katharina
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- Latascha
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Oh, das finde ich auch interessant.suri hat geschrieben:ich habe eine Freundin, deren Kind ganz schlimme Neurodermitis hatte, die schlagartig besser wurde, als die Mama aufhörte zu Stillen. Ihr wurde damals gesagt, dass das was mit Hormonen zu tun habe. Keine Ahnung... das Kind war aber deutlich jünger. Noch kein Jahr.
Das war wirklich eklatant.
Jusl, kannst du dazu was sagen?
Liebe Grüße
Latascha
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ClauWi Trageberaterin
Latascha
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Es könnte an bestimmten Nahrungsmittelproteinen gelegen haben, die das Kind über die Muttermilch evtl. bekommen und nicht vertragen hat. Interessant wäre zu wissen, was das Kind danach an Nahrung/Milchersatz bekommen hat und es wäre interessant zu wissen, ob die Mutter während der Stillzeit versucht hat (mittels Ausschlussdiät), bestimmte Lebensmittel wegzulassen. Denn es sind ja nicht die mütterlichen, sprich: muttermilcheigenen Eiweiße etc. auf die ein Menschlein mit Unverträglichkeiten reagiert. Manchmal können aber z.B. Spuren von Kuhmilch bei einem Kind zu Unverträglichkeiten führen und dann kann es helfen, wenn die Mutter keine Kuhmilch(produkte) mehr isst...suri hat geschrieben:ich habe eine Freundin, deren Kind ganz schlimme Neurodermitis hatte, die schlagartig besser wurde, als die Mama aufhörte zu Stillen. Ihr wurde damals gesagt, dass das was mit Hormonen zu tun habe. Keine Ahnung... das Kind war aber deutlich jünger. Noch kein Jahr.
Das war wirklich eklatant.
Jusl, kannst du dazu was sagen?
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matah
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Hab ich bei http://www.dolacek.de/mensch09.htm gefunden:jusl hat geschrieben:Welche denn? Und WIE sollten diese ausgeschieden werden? Doch sicher nach deren Verstoffwechselung über die Ausscheidungsorgane.Pr,oduziert unser Koerper im Stoffwechselprozess nicht doch erst Gifte die dann ausgeschieden werdoen muessen?Es ist denkbar, dass beim Abbau von Giften andere, weiterhin giftige Abbauprodukte entstehen - diese hätte der Körper dann "produziert", OK. Aber ja nun nicht "von sich aus", sondern im Rahmen der Verstoffwechselung von außen zugeführter Giftstoffe. Ein konkretes Beispiel dafür kenne ich jetzt allerdings nichts; nicht mein Fachgebiet.
Für Details dazu könnte man mal einen Physiologen fragen, aber was da für ein Zusammenhang mit Stillen bzw. mit der Dauer der Stillzeit bestehen soll, ist mir schleierhaft. In Stillfachbüchern steht dazu nichts.
"Welche Nährstoffe verarbeitet die Leber?
Die Leber verarbeitet die verdauten Bestandteile der drei Hauptnährstoffgruppen. Ist die Nahrung sehr proteinreich, kann der Körper die überschüssigen Aminosäuren nicht speichern: Die Leber baut sie ab und gewinnt daraus Energie; als Nebenprodukt fällt dabei Harnstoff an. Überschüssige Kohlenhydrate speichert die Leber in Form von Glykogen, einer Art Stärke, um bei Bedarf daraus Energie zu gewinnen. Manche Fette werden ebenfalls zur Energiegewinnung abgebaut, andere werden chemisch umgewandelt und ins Blut entlassen.
Was geschieht in der Leber mit den Giftstoffen?
Bei manchen chemischen Reaktionen im Körper entstehen Giftstoffe als Nebenprodukte. Auch unsere Nahrung kann giftige Bestandteile enthalten. Die Leber macht aus vielen derartigen Substanzen ungefährliche Verbindungen, die dann entweder weiterverwertet oder über die Nieren ausgeschieden werden. Ein Giftstoff, der auf diese Weise abgebaut wird, ist der Alkohol. Einige Stoffe, die inhaliert oder eingenommen werden, kann die Leber nicht verarbeiten. Tetrachlorkohlenstoff wirkt z.B. als Lebergift."
Liebe Grüße von M.H. mit J. 02/03 und P. 04/05
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matah
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Natürlich über die Nieren ausgeschieden, nicht über die Mumi. War ja auch nur so dass ich drüber gestolpert bin heut früh...
Liebe Grüße von M.H. mit J. 02/03 und P. 04/05
- Kinsale
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Ist ja "interessant". Meiner Schwester wurde dringend empfohlen, so lange wie möglich zu stillen wegen der Neurodermitis ihres Kindes
Danke Jusl für Deine Ausführungen. Das fand ich wirklich interessant!
(OT: Ich weiß ja nicht was Du beruflich so machst, aber falls Du Dich mal umorientieren willst - wären nicht Fortbildungsveranstaltungen für medizinisches Fachpersonal in Sachen Stillen was?
)
Danke Jusl für Deine Ausführungen. Das fand ich wirklich interessant!
(OT: Ich weiß ja nicht was Du beruflich so machst, aber falls Du Dich mal umorientieren willst - wären nicht Fortbildungsveranstaltungen für medizinisches Fachpersonal in Sachen Stillen was?
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spacerabbit
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Was mir heute nacht noch eingefallen ist: Dann frage bitte doch mal Deine Hautärztin, ob sie Dir mit hunderprozentiger Sicherheit sagen kann, dass die Neurodermitis Deine Kindes besser wird, wenn es nicht mehr gestillt wird, und anhand welcher wissenschaftlicher Ergebnisse sie das belegen kann. Ich glaube, darauf kann sie nichts mehr erwidern, und, wenn doch, wäre es spannend, was sie dann sagt.
Großer Bruder 29.06.2008
Kleine Schwester 10.02.2011
Kleinste Schwester 06.11.2014
Kleine Schwester 10.02.2011
Kleinste Schwester 06.11.2014
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fritzchen69
Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Hallo Ihr Lieben,
vielen vielen Dank für eure interessanten und aufschlussreichen Antworten! Mein Gefühl sagt mir ja sowieso dasselbe, aber es ist doch immer wieder (trotzdem) beruhigend, es nochmals zu lesen
Na ja, auf den nächsten Arztbesuch bereite ich mich ein bisschen vor *grins*
Und das
lasse ich mir sowieso nicht nehmen! Davon abgesehen weiß meine Maus wahrscheinlich eh, warum sie so lange stillt!
Nichts desto Trotz ist es traurig, dass gerade die Ärtze so uninformiert sind...
vielen vielen Dank für eure interessanten und aufschlussreichen Antworten! Mein Gefühl sagt mir ja sowieso dasselbe, aber es ist doch immer wieder (trotzdem) beruhigend, es nochmals zu lesen
Na ja, auf den nächsten Arztbesuch bereite ich mich ein bisschen vor *grins*
Und das
Nichts desto Trotz ist es traurig, dass gerade die Ärtze so uninformiert sind...
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spacerabbit
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Re: Langzeitstillen und der "Giftmüll" aus Mamas Körper
Aber nicht alle Ärzte sind so uninformiert, es gibt Ärzte, die eben noch dazu lernen müssen, aber genauso gibt es auch Ärzte, die bereits gut informiert sind. Dir viel Glück beim nächsten Besuch, bin mal gespannt, was Du zu erzählen hast, halt uns doch mal auf dem Laufenden!
Großer Bruder 29.06.2008
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