Hallo Ihr Lieben,
ich schreibe normalerweise nicht hier, weil unsere Stillzeit schon etwas zurück liegt. Ich wollte mal für meine Schwester fragen, die jetzt gerade andere Probleme hat, als sich Rat zu holen.
Also, ich hole mal aus. Meine Schwester hat Ihren Kleinen am 01.12. Anfang der 33. SSW per KS entbunden. Er musste dann zu einer OP in die nahegelegene Uni-Klinik verlegt werden. Der Grund für die OP war, dass zwischen der Speiseröhre und dem Magen keine Verbindung bestand, sprich er hatte dort eine Fehlbildung. Dieses Problem wurde in der Uni-Klinik kurz nach der Geburt behoben.
Nach der OP war er erst auf der Intensivstation, durfte aber nach 2 Wochen auf die normale Station. Auf der Intensivstation wurde er erst sondiert und nach 2 Wochen mit Verlegung dann auf die Flasche umgestellt. Anlegen wurde auch immer wieder versucht, aber wohl mit mäßigem Erfolg. Es wurde dann immer mit Flasche zugefüttert und dann noch relativ lange sondiert. Erst Anfang Januar wurde die Sonde nach Rücksprache mit dem OA dann gezogen. Dann wurde er wegen einer Fehlstellung auf einen Sauger, der wohl der Brust relativ nahe kommt, umgestellt. Anlegen wurde wohl weiter probiert und sie war auch sehr oft und lange im KH bei ihm. Ganz stillen ging wohl nicht, er ist/war relativ schnell erschöpft und schlief an der Brust eher ein als zu trinken.
Jetzt ist er seit Donnerstag zu Hause und - trotz Anraten nur zu Stillen - füttert meine Schwester weiterhin mit abgepumpter Milch zu. Sie sagte mir heute, dass er sonst einfach nicht genügend Milch abbekommt, weil er eher einschläft als zu trinken. Er schafft mitunter 20 ml, aber das reicht ja nicht für ihn. Sie sagt, er ist nach dem Stillen so erschöpft, hat aber trotzdem nicht genug Milch abbekommen und kommt dann auch nicht runter... Ich würde mich mit dem Kind einfach ins Bett verziehen und nur Stillen, aber das will sie wohl nicht. Zudem hat er auch noch Bauchschmerzen und ich nehme an, dass es nicht nur von der Gewöhnung an die Milch kommt, sondern eher von zuviel Luft mangels Technik. Sie legt ihn jetzt momentan immer an und gibt ihm danach abgepumpte Milch. Das Problem, dass sie auch hat ist, dass die abgepumpte Milch langsam zur Neige geht und sie fast nicht mehr zum pumpen kommt.
Was soll sie jetzt weiter machen? Ich hab ihr schon häufiger nahe gelegt, sich an eine Stillberaterin zu wenden, aber sie will wohl nicht. Habt Ihr Tipps oder Anregungen? Danke für Eure Hilfe!
Hilfe für meine Schwester....
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wbibi
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Hilfe für meine Schwester....
GGLG Bianca
mit Tochter 04/08 und Sohn 04/10, beide getragen, gestillt und familiengebettet
Trageberaterin, Trageschule Dresden, GK 01/2012 und AK 09/2012
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jusl
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Re: Hilfe für meine Schwester....
Hallo Bianca,
herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deines Neffen - aus Deinen Zeilen lässt sich sehr gut herauslesen, wie viele Gedanken Du Dir machst und wir gerne Du helfen würdest. Meine Antwort als Stillberaterin ist gaaanz eindeutig:
Freut Euch gemeinsam über die Fortschritte des Kleinen, unterstütze sie in ihrem Alltag.
Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, sich fachkundige Hilfe zu holen, wenn man Stillprobleme überwinden möchte. Tolle Stillbücher, versierte Beraterinnen und andere Fachleute, gute Stillforen
... Diese Möglichkeiten kannst Du ihr nennen, auf einen Zettel schreiben, gelegentlich in Erinnerung rufen. Mehr nicht! Unbedingte Notwendigkeit JEDER erfolgreichen Stillberatung ist, dass die Mutter 1. wirklich Hilfe MÖCHTE und 2. genug Ressourcen übrig hat, sich diese Hilfe SELBST zu besorgen. (Z.B. sich ein Stillbuch zu bestellen oder eine Stillberaterin zu kontaktieren).
Anders geht es nicht.
LG und alles Gute für Deine Familie
Julia
herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deines Neffen - aus Deinen Zeilen lässt sich sehr gut herauslesen, wie viele Gedanken Du Dir machst und wir gerne Du helfen würdest. Meine Antwort als Stillberaterin ist gaaanz eindeutig:
Ja, hab ich: Lass sie in Ruhe.Ich hab ihr schon häufiger nahe gelegt, sich an eine Stillberaterin zu wenden, aber sie will wohl nicht. Habt Ihr Tipps oder Anregungen?
Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, sich fachkundige Hilfe zu holen, wenn man Stillprobleme überwinden möchte. Tolle Stillbücher, versierte Beraterinnen und andere Fachleute, gute Stillforen
Anders geht es nicht.
LG und alles Gute für Deine Familie
Julia
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wbibi
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Re: Hilfe für meine Schwester....
jusl hat geschrieben:Hallo Bianca,
herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deines Neffen - aus Deinen Zeilen lässt sich sehr gut herauslesen, wie viele Gedanken Du Dir machst und wir gerne Du helfen würdest. Meine Antwort als Stillberaterin ist gaaanz eindeutig:
Ja, hab ich: Lass sie in Ruhe.Ich hab ihr schon häufiger nahe gelegt, sich an eine Stillberaterin zu wenden, aber sie will wohl nicht. Habt Ihr Tipps oder Anregungen?Freut Euch gemeinsam über die Fortschritte des Kleinen, unterstütze sie in ihrem Alltag.
Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, sich fachkundige Hilfe zu holen, wenn man Stillprobleme überwinden möchte. Tolle Stillbücher, versierte Beraterinnen und andere Fachleute, gute Stillforen... Diese Möglichkeiten kannst Du ihr nennen, auf einen Zettel schreiben, gelegentlich in Erinnerung rufen. Mehr nicht! Unbedingte Notwendigkeit JEDER erfolgreichen Stillberatung ist, dass die Mutter 1. wirklich Hilfe MÖCHTE und 2. genug Ressourcen übrig hat, sich diese Hilfe SELBST zu besorgen. (Z.B. sich ein Stillbuch zu bestellen oder eine Stillberaterin zu kontaktieren).
Anders geht es nicht.
LG und alles Gute für Deine Familie
Julia
Dankeschön für die Glückwünsche! Keine Sorge, ich behellige sie nicht damit, aber sie spricht halt mit mir darüber, weil es sie beschäftigt...
Ich habe ihr vor einigen Wochen die AfS-Homepage und LLL-Homepage gegeben, jetzt muss sie wissen, was sie damit macht.
Danke!
GGLG Bianca
mit Tochter 04/08 und Sohn 04/10, beide getragen, gestillt und familiengebettet
Trageberaterin, Trageschule Dresden, GK 01/2012 und AK 09/2012
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