Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

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jala
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von jala »

Hallo Nicole,

Sorry, dass ich mich auch noch mal in deinen Strang schummele, aber die hiergeführte Begriffsklärung hat mir einen Knoten in den Magen gemacht..

jusl schreibt:
"Das Wort "Entscheidung" passt nicht - es ist keine rationale Entscheidung, wenn ein Kleinkind sich für Schnuller oder Brust entscheidet, sondern ein rein
impuls-orientiertes "Fühlt sich besser an!"-Ding. Und wenn es beim Schnuller zum "Fühlt sich besser an!" gekommen ist, fand offensichtlich eine ganz
profane Umgewöhnung statt."

Bei uns war es so, dass der Kleine immer und immer so lange er wollte die Brust haben konnte. Mit vier Wochen hat er sich abends nach dem Trinken abgedockt und geschrien und nur ganz schwer und langwierig manchmal wieder angedockt, beruhigt, abgedockt geschrien etc. Tagsüber ist er immer friedlich an der Brust schnullernd eingeschlafen. Nach einer Woche jeden Abend zwei bis drei Stunden Qual für den Kleinen hat unsere Hebamme gesagt, wie wärs mit einem Nuckel? (Ich hatte das vorher für mich ausgeschlossen). Wir haben also einen gekauft, ihm gegeben und von der ersten Sekunde an hat er ihn genommen und nicht mehr geweint.
Nun meine Frage: Wo ist denn da die Umgewöhnung/ Angewöhnung? Da ist doch gar kein zeitlicher Aspekt bei gewesen.

Ich habe so sehr mit dem blöden Nuckel gehadert. Ich habe geweint, wollte das nicht, habe ihm immer die Brust angeboten, hab ihn auch mal schreien lassen auf meinem Arm, alles andere vesucht ihn zu trösten, aber: nur der Nuckel hat ihn sofort beruhigt.
Dann dachte ich, dass es egoistisch ist, ihm den nicht zu geben, wenn er ihm doch so sehr hilft, nur weil ich gern hätte, dass er die Brust zum Nuckeln nimmt...
Inzwischen ist er bestimmt an ihn gewöhnt, aber in diesen ersten zwei Wochen, da habe ich alles andere versucht, aber er "wollte" den Nuckel.
Hach, bin grad wieder traurig darüber. Der Strang hat das für mich nochmal alles aufgewühlt.

Sorry nochmal fürs reinplatzen, ich wünsche dir und der kleinen Entdeckerin alles alles Gute!
wunderschatz 09/12
wunderlinchen 05/14
jusl
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von jusl »

Hallo jala,

ich verstehe nicht ganz, was Deine Geschichte mit dem Thread-Titel zu tun hat. Könnte es nicht sein, dass sich Dein Baby einfach über die weiterhin fließende Milch geärgert hat, die beim Weiternuckeln kam? Und Dein Baby dementsprechend mit einem Schnuller zum Weiternuckeln glücklich war? Das ist nicht ungewöhnlich, und in meinen Augen einer der wenigen sinnvollen Gründe für den Schnullereinsatz.
Ich sehe hier keinen inhaltlichen Bezug zum Thema "Natürliches Abstillen mit 11 Monaten", außer vielleicht den, dass die Wahrscheinlichkeit für früheres Abstillen bei Schnullerkindern statistisch erhöht ist. Aber das muss ja aufs individuelle Kind keineswegs zwangsläufig zutreffen.

LG
Julia
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jala
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von jala »

liebe julia,
du hast ganz recht, zum threadtitel hat es gar keinen bezug, hab mich daher auch entschuldigt.. im strangverlauf wurden jedoch die definitionen diskutiert und mitgeteilt und daraufhin hat sich meine frage ergeben...
ist falsch hier, werde dann lieber noch mal einen eigenen "schnullerthread" aufmachen..

sorry nochmal,
alles liebe,
katja
wunderschatz 09/12
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dorlohrli
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von dorlohrli »

Hallo,

Wie geht es euch mittlerweile?

Wir haben hier die gleiche Situation. Allerdings nimmt meine Maus (13 Monate) weder Schnuller noch Flasche oder Daumen.
Würde mich sehr interessieren, ob ihr wieder stillt.

Mir fehlt das stillen nämlich total und ich bin unendlich traurig, dass es anscheinend schon vorbei ist...

Lg
Liebe Grüße von dorlohrli mit Sommermädchen (08/10), Wintermädchen (12/11) und Dezemberbub (12/15) an der Hand und Sternchen (02/14) im Herzen
Die Rechtschreibfehler mache nicht ich, sondern die Worterkennung vom Handy
loveboatcaptain
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von loveboatcaptain »

Hallo "Leidens"genossin Dorit,

hier hat sich nichts großartig geändert. Diese Woche habe ich dann endlich die Pumpe in die Apotheke zurück gebracht. Sie stand nur noch symbolisch im Wohnzimmer. Gepumpt habe ich ohnehin schon ca 2 Wochen nicht mehr, war 20 oder 30 Minuten für wenige Tropfen beschäftigt, das stand in keinem Verhältnis mehr und hat mich nur frustriert. Diese Woche war ich dann auch endlich in der LLL-Stillgruppe, das war noch mal sehr wichtig für mich, mit Frauen zu sprechen, die verstehen können, dass es für mich schlimm ist, nicht mehr stillen zu können (und dass ich mich nicht freue, nicht mehr stillen zu müssen, aaaah!). Ich versuche noch manchmal, sie anzulegen, sie will aber gar nicht, auch nachts im Halbschlaf nichts zu machen. :( Es ist ätzend, nachts bei Hunger Haferflockenbrei füttern zu müssen, im Sitzen und mit Kleckern, weil Maus ja auch keine Flasche nimmt. Kuhmilch will ich ihr nicht als ganze Mahlzeit im Becher geben und zu Pre kann ich mich nicht durchringen. Wie macht ihr das denn nachts? Und bekommt dein Kind irgendwelche Milch? Achso, Schnuller oder Daumen nimmt sie weiterhin nicht, sie scheint das Saugen auch nicht zu brauchen. Zum Einschlafen gehe ich meistens mit der Manduca spazieren, abends um 22 Uhr immer eine kleine Überwindung, aber dann ist sie auch in 5 min eingeschlafen. Gestern war sie so müde, dass sie nach ein bisschen wälzen und kuscheln auch einfach neben mir im Bett eingeschlafen ist. :) Tagsüber ist sie gut gelaunt, kommunikativ, mutig, erkundet die Welt und läuft läuft läuft. :) In der ersten Stunde der Turngruppe ist mir aufgefallen, dass sie (obwohl eine der jüngsten) am wenigsten zwischendurch kuscheln und auf den Arm wollte und voller Selbstvertrauen die Halle erobert hat. Sie scheint keinen Verlust erlebt zu haben...
Die Stillberaterin hat mir vorgeschlagen, es mal mit Brusternährungsset zu versuchen, ihr die Brust wieder schmackhaft zu machen. Dann hat sie auch direkt ein Erfolgserlebnis. Ich werde es mal mit normaler Milch und dickem Schlauch versuchen. Meine Tochter beißt momentan so viel (gerne ins Gesicht, Schulter, Bauch, aua!), deshalb werde ich das BES wohl auch mit Stillhütchen kombinieren, hätte sonst zu große Angst um meine Brust. Die Stillberaterin meinte, es könnte trotzdem noch eine Phase sein (finde ich aber ganz schön lange, sind schon 2 Monate...). Ich glaube, sie ist immer noch am Zahnen. Es sieht so aus, als ob noch mind. 1 Zahn raus will. Gestern hatte sie auch wieder knallrote Wangen. Würde das bei euch denn auch passen? Oder gab es sonst einen "Anlass" fürs Abstillen? Wie lange stillt ihr schon nicht mehr?
Fühl dich unbekannterweise gedrückt. Diese Trauer ums Stillen tut echt verdammt weh. Aber sie lässt mit der Zeit nach und nimmt nicht mehr so einen großen Platz ein. Mittlerweile ist es kein Weltuntergang mehr für mich. Ich wäre verdammt glücklich, wenn es nochmal klappen würde, aber ich könnte es jetzt auch annehmen, wenn unsere Stillzeit eben vorbei ist. Ich kann meiner Tochter auf so viele andere Arten meine Zuneigung zeigen und ihr Geborgenheit vermitteln. :1: Wir hatten nach den ersten 2,5 Monaten (Hölle!) eine wundervolle Stillzeit. Im Schlafzimmer hängt ein riesiges Stillbild von uns, über das ich mich immer freue und stolz auf uns bin. :5:
Ich wünsche dir, dass ihr einen guten Weg findet, und du lernst, mit deiner Trauer umzugehen! Ich glaube, wichtig ist, sie ausleben zu dürfen und nicht zu unterdrücken. Wie steht dein Partner dazu? Mein Freund musste sehr sehr viele Tränen auffangen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Magst du vielleicht auch nochmal zu einem Stilltreffen gehen?

Viele Grüße Nicole
dorlohrli
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von dorlohrli »

loveboatcaptain hat geschrieben:Hallo "Leidens"genossin Dorit, Hallo Nicole :)

hier hat sich nichts großartig geändert. Diese Woche habe ich dann endlich die Pumpe in die Apotheke zurück gebracht. Sie stand nur noch symbolisch im Wohnzimmer. Gepumpt habe ich ohnehin schon ca 2 Wochen nicht mehr, war 20 oder 30 Minuten für wenige Tropfen beschäftigt, das stand in keinem Verhältnis mehr und hat mich nur frustriert. Diese Woche war ich dann auch endlich in der LLL-Stillgruppe, das war noch mal sehr wichtig für mich, mit Frauen zu sprechen, die verstehen können, dass es für mich schlimm ist, nicht mehr stillen zu können (und dass ich mich nicht freue, nicht mehr stillen zu müssen, aaaah!). Ich muss mir auch immer anhören, ich soll doch froh sein, dass sie sich selber abgestillt hat. Jetzt hätte ich endlich meinen Körper wieder für mich allein... :roll: Ich versuche noch manchmal, sie anzulegen, sie will aber gar nicht, auch nachts im Halbschlaf nichts zu machen. :( Es ist ätzend, nachts bei Hunger Haferflockenbrei füttern zu müssen, im Sitzen und mit Kleckern, weil Maus ja auch keine Flasche nimmt. Kuhmilch will ich ihr nicht als ganze Mahlzeit im Becher geben und zu Pre kann ich mich nicht durchringen. Wie macht ihr das denn nachts? Sie schläft nachts seither meistens durch. Wenn sie aufwacht, will sie kuscheln. Ganz selten möchte sie trinken, dann bekommt sie Wasser aus einem Glas. Und bekommt dein Kind irgendwelche Milch? Sie isst ganz normal Käse und Joghurt und so. Extra Milch bekommt sie keine.Achso, Schnuller oder Daumen nimmt sie weiterhin nicht, sie scheint das Saugen auch nicht zu brauchen. Genau so ist es bei uns auch. Keine Flasche, kein Schnuller, kein Daumen...Zum Einschlafen gehe ich meistens mit der Manduca spazieren, abends um 22 Uhr immer eine kleine Überwindung, aber dann ist sie auch in 5 min eingeschlafen. Gestern war sie so müde, dass sie nach ein bisschen wälzen und kuscheln auch einfach neben mir im Bett eingeschlafen ist. :) Tagsüber ist sie gut gelaunt, kommunikativ, mutig, erkundet die Welt und läuft läuft läuft. :) In der ersten Stunde der Turngruppe ist mir aufgefallen, dass sie (obwohl eine der jüngsten) am wenigsten zwischendurch kuscheln und auf den Arm wollte und voller Selbstvertrauen die Halle erobert hat. Sie scheint keinen Verlust erlebt zu haben...
Die Stillberaterin hat mir vorgeschlagen, es mal mit Brusternährungsset zu versuchen, ihr die Brust wieder schmackhaft zu machen. Dann hat sie auch direkt ein Erfolgserlebnis. Die Idee find ich gut. Ist bei uns von daher hinfällig, dass sie die Brust einfach komplett ignoriert, kein Interesse dran zeigt.Ich werde es mal mit normaler Milch und dickem Schlauch versuchen. Meine Tochter beißt momentan so viel (gerne ins Gesicht, Schulter, Bauch, aua!), deshalb werde ich das BES wohl auch mit Stillhütchen kombinieren, hätte sonst zu große Angst um meine Brust. Die Stillberaterin meinte, es könnte trotzdem noch eine Phase sein (finde ich aber ganz schön lange, sind schon 2 Monate...).Das hoffe ich soooo sehr. Ich glaube, sie ist immer noch am Zahnen. Es sieht so aus, als ob noch mind. 1 Zahn raus will. Gestern hatte sie auch wieder knallrote Wangen. Würde das bei euch denn auch passen? Hier auch knallrote Wangen. Sie sabert auch recht viel. Sieht so aus, als ob die Zähne ordentlich arbeiten.Oder gab es sonst einen "Anlass" fürs Abstillen? Sie hatte nen Soor. Allerdings war der am nächsten Tag schon wieder weg (bin mitterweile nicht mehr sicher, obs tatsächlich einer war. Obwohl vom Arzt bestätigt). Allerdings glaube ich nicht, dass das der Grund war. Ich habe keine Erklärung. Wie lange stillt ihr schon nicht mehr? Heute sind es 11 Tage :(
Fühl dich unbekannterweise gedrückt. Danke, das tut gut. Ich drück dich zurück.Diese Trauer ums Stillen tut echt verdammt weh. Ich hätte nie gedacht, dass es mich so traurig macht, nicht mehr zu stillen.Aber sie lässt mit der Zeit nach und nimmt nicht mehr so einen großen Platz ein. Mittlerweile ist es kein Weltuntergang mehr für mich. Ich wäre verdammt glücklich, wenn es nochmal klappen würde, aber ich könnte es jetzt auch annehmen, wenn unsere Stillzeit eben vorbei ist.Ich kann es einfach noch nicht akzeptieren. Ich werde auch noch eine ganze Zeit lang weiter abpumpen. So bekommt sie wenigstens morgens und mittags noch etwas MuMi aus dem Glas Ich kann meiner Tochter auf so viele andere Arten meine Zuneigung zeigen und ihr Geborgenheit vermitteln. :1: Wir hatten nach den ersten 2,5 Monaten (Hölle!) eine wundervolle Stillzeit. Im Schlafzimmer hängt ein riesiges Stillbild von uns, über das ich mich immer freue und stolz auf uns bin. :5: Stolz können wir auf jeden Fall sein :D
Ich wünsche dir, dass ihr einen guten Weg findet, und du lernst, mit deiner Trauer umzugehen! Ich glaube, wichtig ist, sie ausleben zu dürfen und nicht zu unterdrücken. Wie steht dein Partner dazu?Hm, er versteht schon, dass ich traurig bin, sieht das ganze aber als nicht schlimm an. Er würde ihr auch noch Pre geben... Er ist aber eh kein Langzeitstilltyp. Sagt immer, das muss ich entscheiden :roll: Mein Freund musste sehr sehr viele Tränen auffangen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Magst du vielleicht auch nochmal zu einem Stilltreffen gehen? Das wäre vielleicht keine schlechte Idee. Sollte ich vielleicht tatsächlich tun.

Viele Grüße Nicole Viele Grüße zurück :)
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von loveboatcaptain »

Hallo Dorit,

schön dich zu lesen, da fühlt man sich nicht mehr so allein auf der Welt. ;)
Ich habe in "Wir stillen noch" von der LLL gelesen, dass viele Kinder mit 1 Jahr leicht das Interesse an der Brust verlieren und man drauf achten soll, ihnen noch oft genug die Brust zum Saugen anzubieten. Frage mich, wie das bitte gehen soll, wenn Kind partout nicht will und ALLES andere interessanter findet... *seufz* Hast du auch einen kleinen Wirbelwind zu Hause? Meine Mutter meinte heute, früher hätte man so ein Kind als hyperaktiv bezeichnet. ;)
Ach, ums Durchschlafen beneide ich dich, seit dem Abstillen sind unsere Nächte deutlich anstrengender als früher.
Ja, pumpe so lang, bis du die Pumpe nicht mehr sehen kannst. Mir war es auch ganz wichtig, dass meine Maus noch eine Weile Mumi bekommt.
Wie oft/viel habt ihr denn bisher noch gestillt? Bei uns wars ja seltsamerweise wirklich von 100 auf 0%.
Wie lässt sie sich denn beruhigen und wie schläft sie ein? Fehlt da das Stillen oder habt ihr andere Methoden?
Ich glaube, in der ersten Zeit nach dem Abstillen gings mir auch wegen des krassen Hormonwegfalls psychisch so schlecht. Prolaktin ist ja stimmungsaufhellend. Tolle Droge, auch wenns müde macht. :)
Berichte hier gerne wies bei euch weiter geht. Ich halte die Daumen gedrückt!

Liebe Grüße und ruhige Nacht!
Nicole
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von dorlohrli »

Hallo Nicole :)

Ja, ich frag mich auch, wie ich ihr die Brust noch anbieten soll... Sie ignoriert die komplett :?
Ein kleiner Wirbelwind ist sie eigentlich nicht. Zwar nicht so ruhig wie ihre große Schwester, kann sich aber sehr gut allein beschäftigen...
Mal sehen, wann mir die Pumpe auf die Nerven geht. Ich habe ja schon meine große 8 Monate ausschliesslich pumpgestillt :( Eigentlich wollte ich niiiieeee wieder pumpen :x

Wir haben tagsüber nicht mehr so oft gestillt, 2-5 mal. Nachts von anfang an alle 2-3 Stunden.
Ich nehme sie zum einschlafen einfach wie immer im Bett auf den Arm und halte sie. Sie kuschelt sich dann an und schläft normalerweise ohne Probleme einfach ein.
Wenn sie nachts mal aufwacht, kuschelt sie sich an mich, ich geb ihr nen Kuss und sie schläft weiter :o

Also macht es eigentlich den Anschein, als sei sie völlig zufrieden und mit sich im Reinen...

Ich werde gern weiter berichten ;)
Würde mich auch freuen zu hören, wie es bei euch weiter geht :)

Lg Dorit
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von loveboatcaptain »

Ja, das hört sich SEHR entspannt an, wirklich schön für euch beiden! Ich glaube nicht, dass es ihr schlecht damit geht, wie du es schilderst.

Meine Maus schreit nachts, meist nur kurz, aber es geht mir durch Mark und Bein. Vorgestern hatten wir mal wieder einen schlimmen Nachtschreck mit 1 stündigem Spaziergang mitten in der Nacht. :(
Hoffe, dass die Nächte irgendwann entspannter werden. Schlafen war aber schon immer unsere Baustelle...

Ja, ich werde berichten. Euch alles gute! :)
loveboatcaptain
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Re: Natürliches Abstillen mit 11 Monaten?

Beitrag von loveboatcaptain »

Hallo Dorit,

wie ging es bei euch weiter?
Bei uns keine Änderung, sie hat weiter null Interesse an der Brust. Das Brusternährungsset war ein interessantes Spielzeug, mehr nicht.
Die Nächte sind nach einer kurzen Durchlaf-Episode wieder ziemlich doof.
So langsam bin ich mit der Abstillsituation aber (fast) im Reinen....

Viele Grüße
Nicole

PS: Meinen riesigen Respekt an dich für 8 Monate pumpstillen!!!
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