Hallo,
ich habe heute von meinem Kinderarzt bescheinigt bekommen, dass meine bald 14 Wochen alte Tochter eine Kuhmilchallergie hat. Er rät zum Start der Beikost ab dem 1. Tag des 5 Monats-also schon in 2 Wochen! Ich hatte zu Beginn Stillprobleme, hab den Dreh aber jetzt raus und möchte bis zum Ende des 5. Monats oder noch länger stillen. Hat jemand Erfahrung ob es reicht, wenn ich bis dahin keine Milchprodukte zu mir nehme?
Grüße und Danke
Kuhmilchallergie und Stillen
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- Katha
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- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Kuhmilchallergie und Stillen
Hallo KatesMom,
Ketzerische Frage: hat der Arzt einen Test gemacht oder vermutet er die Kuhmilchallergie nur?
Und Wasser seine Begründung f. den frühen Beikoststart?
Wie lange möchtest Du denn Stillen?
Weil im Sinne der Allergieprävention macht beikostbeginn ab 5. LM nur Sinn (falls keine Beikostreife des Kindes), falls die Mutter schnell abstillen MÖCHTE oder zwingend muss.
Sowe
Ketzerische Frage: hat der Arzt einen Test gemacht oder vermutet er die Kuhmilchallergie nur?
Und Wasser seine Begründung f. den frühen Beikoststart?
Wie lange möchtest Du denn Stillen?
Weil im Sinne der Allergieprävention macht beikostbeginn ab 5. LM nur Sinn (falls keine Beikostreife des Kindes), falls die Mutter schnell abstillen MÖCHTE oder zwingend muss.
Sowe
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
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- Katha
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Kuhmilchallergie und Stillen
Ups, versehentlich abgeschickt
Willkommen hier im Forum!
Und das mit dem Arzt schreibe ich, weil ich einige Male schon gehört habe, dass das Ärzte oder Hebiss einfach so mal sagen.
Kind ruft...
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Und das mit dem Arzt schreibe ich, weil ich einige Male schon gehört habe, dass das Ärzte oder Hebiss einfach so mal sagen.
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Katha mit dem Hasen *01/2012
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Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
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-
jusl
- Jusl Almighty
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Kuhmilchallergie und Stillen
Hallo Katesmom,
bei den allermeisten allergischen Stillkindern ist es NICHT notwendig, dass die stillende Mütter eine entsprechende Auslassdiät hält. Symptomauslösende Eiweiße aus der Nahrung der Mutter gelangen nur zu einem sehr geringen Bruchteil ins mütterliche Blut und von dort ins Brustdrüsengewebe und in die Milch. Diese Bruchteile lösen normalerweise auch bei nachgewiesener Allergie keine Symptome beim Baby aus. Von vornherein ist eine mütterliche Diät dementsprechend nicht empfehlenswert.
Selten jedoch werden Fälle von derart hochgradig allergischen Babys beschrieben, dass tatsächlich diese winzigen Nahrungsmitteleiweißspuren in der Muttermilch Symptome beim Baby auslösen können. In diesen Fällen muss die Mutter dann (meist nur vorübergehend) eine Auslassdiät einhalten und den Allergieauslöser meiden, wenn sie weiter stillen möchte.
Die Beikosteinführung ist von alldem unberührt - mit Ausnahme des Stoffs, auf den das Baby allergisch reagiert, kann ganz normal mit Beikost begonnen werden, sobald das Baby Beikostreifezeichen zeigt. Alle paar Monate lohnt ein erneutes Austesten des Allergieauslösers (natürlich nur, wenn keine lebensbedrohlichen Symptome wie anaphylaktischer Schock usw. zu erwarten sind), da sich die meisten Säuglingsalter-Allergien im Laufe der Zeit auswachsen und die Symptome verschwinden.
LG
Julia
bei den allermeisten allergischen Stillkindern ist es NICHT notwendig, dass die stillende Mütter eine entsprechende Auslassdiät hält. Symptomauslösende Eiweiße aus der Nahrung der Mutter gelangen nur zu einem sehr geringen Bruchteil ins mütterliche Blut und von dort ins Brustdrüsengewebe und in die Milch. Diese Bruchteile lösen normalerweise auch bei nachgewiesener Allergie keine Symptome beim Baby aus. Von vornherein ist eine mütterliche Diät dementsprechend nicht empfehlenswert.
Selten jedoch werden Fälle von derart hochgradig allergischen Babys beschrieben, dass tatsächlich diese winzigen Nahrungsmitteleiweißspuren in der Muttermilch Symptome beim Baby auslösen können. In diesen Fällen muss die Mutter dann (meist nur vorübergehend) eine Auslassdiät einhalten und den Allergieauslöser meiden, wenn sie weiter stillen möchte.
Die Beikosteinführung ist von alldem unberührt - mit Ausnahme des Stoffs, auf den das Baby allergisch reagiert, kann ganz normal mit Beikost begonnen werden, sobald das Baby Beikostreifezeichen zeigt. Alle paar Monate lohnt ein erneutes Austesten des Allergieauslösers (natürlich nur, wenn keine lebensbedrohlichen Symptome wie anaphylaktischer Schock usw. zu erwarten sind), da sich die meisten Säuglingsalter-Allergien im Laufe der Zeit auswachsen und die Symptome verschwinden.
LG
Julia