Wie immer wunderschön geschrieben und spricht mir aus der Seele!blueberry hat geschrieben:Findest Du das schlimm diesen "Selbsthilfegruppen-Touch"? Ist doch eigentlich nicht schlecht, wenn sich Gleichgesinnte in ähnlichen Lebensphasen treffen um über die überwiegend gleichen Probleme und Freuden und Interessen zu sprechen, mit denen man das restliche Umfeld doch entweder schnell nervt oder eben nicht die passenden Infos bekommt... Ich bin jetzt auch nicht so der Stillgruppentyp, aber ich bin allgemein nicht so der Kinderthemen-Gruppentyp (Pekip, Babymassage, ...) - das liegt aber eher daran, dass es mir nicht "gleichgesinnt" genug zuging in den Gruppen, die ich erlebt habe (das fing schon in der Rückbildung an) und ich dann unter solchen "dann steck halt mal den Schnuller rein", "Ich geb längst 1er Milch seit sie 6 Wochen alt ist, da ist sie viel länger zufrieden" oder "ich hab meine drei dann immer in dem Alter mal ne Woche abends schreien lassen und dann lief es super"-Tipps gelitten und dort und dann zuhause die halbe Zeit gegrübelt, ob, und wenn ja: was ich da hätte sagen können... (und meistens nichts gesagt). Ich bin da einfach nicht entspannt. Aber wer sich da wiederfindet und Glück hat mit der Gruppe...
Aus Erfahrung kann ich sagen, es wird besser. Zum Einen wirst du gegenüber anderen Erziehungsmethoden gelassener und zum Anderen werden die Gesprächsthemen andere.klimaforscherin hat geschrieben:Och, wenn man genau diese Punkte ausklammert...ich gehe in eine offene Gruppe und finde es ganz nett da. Und die Differenzen sind doch geringer, als man so denkt. Allerdings beim Pekip beim Wetterfrosch war ich irgendwie außen vor. Vielleicht relativiert sich das zur Kleinkindzeit?
(Als Tip: Wenn möglich, such dir eine KiTa, die "ideologisch" mit dir auf einer Wellenlänge ist. Das hat mir viel geholfen.)
(((((((Sakura)))))))Sakura hat geschrieben:...und leide tierisch unter unserem abrupten Stillende...


