schläft beim Papa, weint bei mir

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Stina82
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: schläft beim Papa, weint bei mir

Beitrag von Stina82 »

Hier leider auch noch, aber ich hab den Eindruck, dass sich das gerade ändert. Vielleicht geht er dann ja wirklich irgendwann mal lieber mit Papa ins Bett als mit mir.
Gruesse aus Schweden von Stina mit dem Goldstern (03/11) und dem Mini (09/13)

Clauwi Trageberaterin
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yeshira
gut eingelebt
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Re: schläft beim Papa, weint bei mir

Beitrag von yeshira »

oh man, das ist bestimmt hart ...

und das andere froh darüber wären hilft euch im moment auch nicht gerade ...

bei uns ist es schon sehr lange so, dass der kleine am abend vom papa ins bett gebracht wird, da ich schon länger nicht mehr stillen kann. ich hatte auch so phasen wo ich mich von meinem kind abgelehnt gefühlt habe: ganz am anfang als der kleine auf dem papa 5 stunden am stück geschlafen hat (nachts) und auf mama gerade mal knappe 2 und dann nicht mehr einschlafen wollen ... als der kleine papa gesagt hat und bis heute vielleicht gerade mal 5 mal mama ... wenn wir we haben und der kleine auf mich krabbelt und mit strahlendem gesicht ruft: PAPA ... das sind sachen, die einem als mama sehr weht tun können. :(

wenn man allerdings etwas abstand dazu bekommt, dann erkennt man, dass es ja nur ums eigene ego und die ganz persönlichen vorstellungen von der definition mama und papa geht, mitlerweile weiss ich, dass ich von meinem kind genauso geliebt werde wie ich ihn liebe (ich glaube das ist die größte angst einer mutter) und das wenn wirklich etwas ist ich immer eine wichtige person in seinem leben sein werde. zum mythos papa :wink: ich glaube papa`s (genau wie oma`s und opa`s) sind für kinder was besonderes weil sie eben nicht wie mama den ganzen tag rund um die uhr zur verfügung stehen und sich dann in der "wenigen" zeit pausenlos an sie krallen wenn sie mal auf den geschmack "papa" gekommen sind. wie ist denn sonst die beziehung von deinem kleinen und dem papa? eventuell bräuchte es mal eine reine papa zeit mit 100% aufmerksamkeit für das kind? du hast ja geschrieben dass er schon recht genervt ist, das spührt das kind natürlich auch und hat dann natürlich angst den papa zu "verlieren" und will ihn noch viel mehr, eventuell auch klare grenzen setzten, papa macht mit dir abendritual und bringt dich ins bett und in der nacht kümmert sich mama um dich, dabei würd ich wenns irgendwie geht das einschlafstillen vermeiden, beim papa funktionierts ja auch ohne, ich weiß es ist bestimmt hart mit einem weinend nörgelnden kind in der nacht das nach papa schreit, aber ich würds mal auf einen versuch ankommen lassen bei dem ich es 7 tage ausprobiere (natürlich immer mit der option es abzubrechen falls es total aus dem ruder gerät).

ich wünsch euch allen viel liebe, geduld und verständnis füreinenader :piepmatz:
mit Krümelmonster (06.06.2011)


ClauWi Trageberaterin GK 11/12, MK 03/13
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Pasva
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Re: AW: schläft beim Papa, weint bei mir

Beitrag von Pasva »

Ich denke auch ein ganz wichtiger Punkt ist, dass du als Mama immer da bist und Papa-Zeit etwas ganz Besonderes.
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hexenase
gehört zum Inventar
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Re: schläft beim Papa, weint bei mir

Beitrag von hexenase »

Hm, gestern hab ich wieder zwei komische Erfahrungen gemacht.
Mittags waren wir bei meinen Eltern und ich hab sie oben ins kinderbett gelegt (zuhause schlafen wir im FB). Sie war hundemüde und hat innerhalb von 2 Minuten geschlafen ohne weinen :shock:
Als sie dann allerdings nach 30 Minuten aufgewacht ist hat sie ganz schlimm geweint und ich konnte sie kaum beruhigen. Dann hat meine Mutter es versuch und sie weinte immerrnoch. Als min Papa sie dann auf den arm genommen hat war ruhe und sie ist auch bald wieder eingeschlafen.

Gestern Abend hab ich sie ins bett gelegt und und mich nicht dazugelegt sondern mich neben sie gesetzt. Da hat sie auch nicht geweint und war ganz ruhig. Nach 10 Minuten stille hat sie dann allerdings angefangen zu gurren, zu lachen und zu strammpelt. Ich hab dann nach einer weiteren halben stunde aufgegeben und mein Mann hat übernommen. Irgendwie wär sie im spielmodus. Aber immerhin hat sie nicht geweint.
Liebe Grüße von mir, meinem großen (06/10) , der kleinen (02/12) und der minizwergin (08/16 )
(meist mit Handy online, also entschuldigt bitte Fehler)
MonaM80
ist gern hier dabei
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Registriert: 05.01.2013, 21:30

Re: schläft beim Papa, weint bei mir

Beitrag von MonaM80 »

Hallo hexennase, ich schreibe als jemand, der genau dieselbe Erfahrung gemacht hat. Bei uns hat diese Phase ca im 13./14. Monat angefangen. Zu diesem Zeitpunkt war das Einschlaffstillen schon fast die "Hauptmahlzeit, ich habe am Tag nur noch höchstens 1-2x kurz gestillt, öfter wollte sie nicht. Was mich in dieser Zeit vor allem irgendwie richtig fertig gemacht hat war, dass ein richtiges "Einschlafkuscheln", so wie sie es mit dem Papa machte, bei mir nicht möglich war, da sie bei nur liegenblieb, wenn ich sie gestillt habe. Sonst ist si rumgeturnt. Aber wehe, uch habe ihr die Brust entzogen, egal wie tiel und lang sie schon weg war: sobald die Brust draußen war, ist sie verzweifelt und ich mit ihr. Irgendwie habe ich mich von ihr auf eine Brust reduziert gefühlt, ein ganz seltsames Gefühl, dass ich lange von mir weggeschoben habe, weil ich so gern gestillt habe. Ich wünschte, ich könnte dir eine einfache Lösung anbieten, wir haben aber selber keine gefunden. Mein Mann meinte irgendwann zu mir, dass er nicht mehr das Gefühl habe, dass das Einschlafstillen uns gut tun würde und zu dem Zeitpunkt hatte er Recht. Ich habe mich allerdings lange nicht getraut, mir einzugestehen, dass irgendetwas in mir nicht mehr Einschlafstillen will, weil es immer in Verzweiflung für mich und meine Tochter ausartete. Was dann aber das wirklich seltsame war: Ich habe meiner Tochter erklärt, dass wir zum Schlafen jetzt kuscheln und es die Brust nur am Tag gibt und sie hat es wirklich ohne große Trauer akzeptiert. Ja, sie hat ab und an beim Einschlafen mal gefragt, daraufhin habe ich ihr wieder gesagt, dass wir zum Einschlafen jetzt immer ganz viel Kuscheln ohne Brust und ich erinnere mich wirklich nicht an ein einziges Mal, wo sie deswegen geweint hätte. Es ein paar Tage gedauert, da konnte sie bei mir genau so entspannt Einschlafen wie beim Papa. Die kleinen Stillmahlzeiten des Tages sind dann nach und nach weggeblieben ohne das wir hier irgendetwas getan hätten-das konnte sie dann GsD alleine entscheiden.
Das soll jetzt keine Aufforderung sein, nicht mehr Einschlafzustillen, wirklich nicht. Ich wollte dir nur schildern, wie unsere Geschichte war um dir zu zeigen: Es gibt andere denen es so geht und es gibt verschiedene Wege damit umzugehen. Allerdings denke ich auch, dass man sich in solchen Situationen viel analysieren muss (oder andere um Hilfe dabei bitten, so wie du es hier machst). Ich wünsche euch alles Gute bei eurem Weg!
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