Flasche schadet ja auch nicht (was bis zu einem gewissen Grad ja auch stimmt).
Sorry, ich hätte es andersherum schreiben sollen: Flasche schadet nicht, Stillen hat einfach mehr Vorteile. So wäre es richtig gewesen.
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Flasche schadet ja auch nicht (was bis zu einem gewissen Grad ja auch stimmt).
Tja, jein. Oder eigentlich doch eher klar: nein. So stimmt es auch noch nicht wirklich.MonaM80 hat geschrieben:Flasche schadet ja auch nicht (was bis zu einem gewissen Grad ja auch stimmt).
Sorry, ich hätte es andersherum schreiben sollen: Flasche schadet nicht, Stillen hat einfach mehr Vorteile. So wäre es richtig gewesen.
Selbst in Deiner zweiten Aussage - oder da noch deutlicher - steckt drin: "Stillen und Flaschenmilch sind beides gleich gut. Stillen hat nur mehr (noch mehr als die Flasche? Wo die laut Werbung schon so viele Vorteile hat??MonaM80 hat geschrieben:Ich habe das Bedürfnis, noch etwas zu relativieren, da die obere Antwort zwischen Tür und Angel entstanden ist.: Flaschenmilch und Stillen sind beides Möglichkeiten, ein Kind adäquat zu füttern. Für mich hat das Stillen aber mehr Vorteile, deswegen ist es in meinen Augen zu zu bevorzugende Variante.
Ich hoffe, das ist jetzt politisch korrekt
Das liegt mir ebenso fern. Eine Mutter kann sich so oder so entscheiden (und noch viel weniger würde wohl irgendwer eine Mutter verurteilen, die sich gar nicth zum Flaschefüttern "entschieden" hat, sondern es tut, obwohl sie eigentlich vorhatte zu stillen!!). Mir ist nur bei der "Entscheidungsmutter" ihre Kenntnis der Fakten wichtig, bevor sie es tut. Ich entscheide mich auch täglich in meinem Leben für die weniger gesunde Alternative in diversen Entscheidungsprozessen. Gut, vielleicht öfter, wenn es um Entscheidungen für mich selbst als wenn es um Entscheidungen für mein Kind geht... Aber doch, auch da. Und verurteilen würde ich dafür weder mich selbst noch andereMonaM80 hat geschrieben: Mir liegt es fern, irgendjemanden dafür zu verurteilen, dass er mit Flasche füttert, das ist die Entscheidung der Mutter allein.
Leider kann man das als normal-lang stillende Mutter ja kaum laut aussprechen.blueberry hat geschrieben:Das Problem an dieser Sicht ist, dass es den Blick darauf verstellt, dass eigentlich STILLEN die biologische Norm ist für den Menschen. Das heißt, gestillte Kinder sind normal gesund! Wenn ich nun damit die (als Ersatz für die Muttermilch erfundene) Flaschenmilch vergleiche und deren Auswirkung auf das Kind (und die Auswirkung des Nichtstillens auf die Mutter), dann zeigt sich sorum gesehen eben doch sehr schnell: Flaschennahrung schadet. Mutter und Kind. Gesundheitlich allemal.
Wie meinst Du das genau? (Und was heißt für Dich "normal-lang stillend" ?Lucccy hat geschrieben:Leider kann man das als normal-lang stillende Mutter ja kaum laut aussprechen.
Mir persönlich klopft das herz bis zum Hals, so aufgeregt bin ich über den Unsinn und dann rede ich vor lauter Emotionalität nur dogmatisches Zeug. (Sorry ist etwas OT.)blueberry hat geschrieben:Wenn sie das nämlich nicht offen sagen können (und ja, da muss ich glaub auch noch an meiner spontan-Reaktion im RL arbeiten, dass ich das auch genauso rüberbringe), dann sind das eben wieder soundsoviele Mütter, die dazu beitragen, Halbwahrheiten oder schlicht Falsches über das Stillen zu erzählen - als Ausrede eben. Und das ist total kontraproduktiv und verbreitet eben weiter Stillmythen. Dann kommen weiter solche "ab 12 Wochen hatte ich plötzlich von einem auf den anderen Tag kaum noch Milch, aber zwei Wochen später hatte er sich dann eh selbst abgestillt" oder "ich musste ein Antibiotikum nehmen/ne Narkose bekommen/... - und darum ganz dringend von heute auf morgen abstillen"-Geschichten nämlich als halbwegs plausible Ausrede in Umlauf und setzen sich in den Köpfen weiter fest...
-liche Grüße 
Oh blueberry hat das so schön und ausführlich widerlegt. Trotzdem noch mein Senf dazu, weil kürzer:MonaM80 hat geschrieben:Flasche schadet ja auch nicht (was bis zu einem gewissen Grad ja auch stimmt).
Sorry, ich hätte es andersherum schreiben sollen: Flasche schadet nicht, Stillen hat einfach mehr Vorteile. So wäre es richtig gewesen.
Vielleicht kannst du einfach ganz neutral sagen, dass es dir leid tut, dass die betreffende Frau so unzureichend beraten wurde. Dass deine Informationen zum betreffenden Thema andere sind, du aber immer den Kontakt zu Stillberatern empfiehlst?4tiere hat geschrieben:@blueberry: Aber wie reagiere ich denn, wenn eben solche Aussagen kommen.Mir persönlich klopft das herz bis zum Hals, so aufgeregt bin ich über den Unsinn und dann rede ich vor lauter Emotionalität nur dogmatisches Zeug. (Sorry ist etwas OT.)blueberry hat geschrieben:Wenn sie das nämlich nicht offen sagen können (und ja, da muss ich glaub auch noch an meiner spontan-Reaktion im RL arbeiten, dass ich das auch genauso rüberbringe), dann sind das eben wieder soundsoviele Mütter, die dazu beitragen, Halbwahrheiten oder schlicht Falsches über das Stillen zu erzählen - als Ausrede eben. Und das ist total kontraproduktiv und verbreitet eben weiter Stillmythen. Dann kommen weiter solche "ab 12 Wochen hatte ich plötzlich von einem auf den anderen Tag kaum noch Milch, aber zwei Wochen später hatte er sich dann eh selbst abgestillt" oder "ich musste ein Antibiotikum nehmen/ne Narkose bekommen/... - und darum ganz dringend von heute auf morgen abstillen"-Geschichten nämlich als halbwegs plausible Ausrede in Umlauf und setzen sich in den Köpfen weiter fest...
Also was kann frau sagen, wenn sie solche Ammenmärchen hört, damit diese weniger werden, aber die betreffende Mutter nicht blossgestellt wird?
Das möchte ich komplett unterschreiben!Lucccy hat geschrieben:Darf ich mal feststellen, dass mir Deine Postings immer sehr gut gefallen, blueberry?
Leider kann man das als normal-lang stillende Mutter ja kaum laut aussprechen.blueberry hat geschrieben:Das Problem an dieser Sicht ist, dass es den Blick darauf verstellt, dass eigentlich STILLEN die biologische Norm ist für den Menschen. Das heißt, gestillte Kinder sind normal gesund! Wenn ich nun damit die (als Ersatz für die Muttermilch erfundene) Flaschenmilch vergleiche und deren Auswirkung auf das Kind (und die Auswirkung des Nichtstillens auf die Mutter), dann zeigt sich sorum gesehen eben doch sehr schnell: Flaschennahrung schadet. Mutter und Kind. Gesundheitlich allemal.