Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Miracleine
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Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Miracleine »

Sorry, mir fiel keine bessere Überschrift ein. Ob ich nun im Stillforum richtig bin weiß ich auch nicht. Da ich aber u.a. übers Abstillen nachdenke, schreibe ich einfach erstmal hier.

Ich bin gerade einfach nur noch genervt vom Thema Stillen und Essen bei meiner Kleinen. Ich weiß nicht mehr weiter und wir zwei bekommen uns nur in die Wolle deswegen. Ich versuche mal zu erklären, wo unsere Probleme derzeit liegen.

Bis vor einigen Monaten klappte das Stillen problemlos. Meine Kleine ist fast von Anfang an eine Schnelltrinkerin gewesen, was aber bei meiner Milchmenge auch kein Problem war. Auch mein Großer stillt auch abends noch. Mit zunehmendem Alter (vielleicht etwa mit 10 Monaten) wurde es bei meiner Kleinen schwieriger mit dem Stillen, war aber noch für mich aber anfangs noch ok. Sie läßt sich super leicht ablenken. Oft hat sie dann tagsüber immer nur sehr kurz getrunken. Wenn Unruhe im Raum war (mit großem Bruder kaum vermeidbar), hat sie oft nur zwei oder drei Schluck "gespeicherte" Milch getrunken und wenn die alle war gleich wieder aufgehört, weil alles andere spannender war. Eine Zeit lang hat sie auch gestillt, bis sie den MSR ausgelöst hat und dann abgedockt. Das fand ich dann bei meiner Milchmenge mehr als lästig. Aber dieses Verhalten hat sie nur eine kurze Zeit an den Tag gelegt. Ich bin schon leidlich genervt von diesem Stillverhalten und versuche daher immer öfter sie mit Essen oder Trinken abzulenken. Denn ich habe das Gefühl, dass es meist wirklich Hunger ist. Denn wenn sie wirklich in fremder Umgebung ein Mamabedürfnis hat, trinkt sie auch wesentlich konzentrierter. In einen ruhigen Raum zurückziehen klappt auch nicht wirklich, weil sie dann weiß, dass es woanders spannender ist und auch nicht wesentlich besser stillt. 

Nun hat sich die Situation in den letzten Wochen (seit Anfang Dezember, seit sie läuft) deutlich verschärft. Das Stillen ist immer noch genau so schwierig. Hinzu kommt nun, dass meine schon immer Wenigesserin noch weniger ißt. Wenn ich Glück habe, ißt sie zwei kleine Mahlzeiten am Tag. Ansonsten nimmt sie mal einen Mini-Salzbrezel oder eine Mini-Dinkelstange zwischendurch zu sich. Mit Glück auch mal drei Löffel Avocado o.ä. Aber nach drei Hapsen ist eigentlich mit allem immer Schluß (außer beim Frühstück, da meist nicht). Es ist dabei ziemlich egal, was ich ihr vorsetze. Vor Weihnachten war das noch etwas mehr. Seit Weihnachten nimmt es immer mehr ab. Am ehesten bekomme ich noch ein wenig Obst in sie rein, was ja leider nicht so viele Kalorien hat. Avocado war bis Weihnachten der Renner, jetzt leider so gar nicht mehr. Und die fehlenden Kalorien holt sie dann nachts nach. Und wenn sie tagsüber dann doch mal ausgiebig stillen möchte, habe ich irgendwie oft scheinbar nicht genug Milch. Ach so, und sie zappelt unglaublich beim Essen rum. Sie kann überhaupt nicht still sitzen, dreht sich ständig um, möchte immer zwischendurch das Lätzchen abnehmen und dann doch wieder essen... Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll, weil sie halt ein typisches Fingerfood-Kind mit entsprechenden Matschhänden ist. Ich komme vor lauter zwischendurch Finger abwischen kaum noch selber zum Essen. Sitzenbleiben würde sie wohl nur, wenn ich sie anbinden und das darauf folgende Gekreische überhören würde. Das widerstrebt mir aber total. 

Die nächste Stufe haben wir jetzt seit Anfang dieser Woche. Die Maus hat entdeckt, dass es nach dem Ausgiebigen Stillen im Schlafzimmer ins Bett geht. Somit weigert sie sich oftmals im Schlafzimmer zu stillen oder trinkt nur wenige Schlucke. Auch in anderen Situationen, wo ich versuche sie zu stillen, damit sie hinterher schlafen kann, riecht sie den Braten und weigert sich mit Händen und Füßen. Auch wenn sie eigentlich hungrig und hundemüde ist und mir vorher Schlafen gebärdet hat. Dann versuche ich sie ohne das Stillen in den Schlaf zu tragen, sie liegt dabei die ganze Zeit ruhig an meiner Schulter und schläft mit offenen Augen fast ein. Nach zehn Minuten oder mehr möchte sie dann doch stillen und stillt dann auch ausnahmsweise "ewig". Und dann fange ich hinterher wieder mit in den Schlaf tragen an. Damit zieht sich irgendwie das Einschlafen sehr lange hin bis ich völlig genervt bin. Dadurch, dass sie dann an meiner Schlter vor sich hin gedämmert hat, schläft sie auch nur noch eine Schlafphase im Bett und ich komme zu gar nichts mehr. 

Das Problem ist, dass meine Maus ohnehin extrem schlank und klein ist. Eigentlich würde ich gerne das Stillen auf feste Zeiten reduzieren, weil mich das ewige Hin- und Her und Gefummle im Ausschnitt (wobei sie langsam begreift, dass sie nicht mehr so tief grabbeln darf) echt nervt.  Nur irgendwie habe ich Sorge, dass sie dann erst recht zu wenig Kalorien bekommt. Mein dünnes Kind ist mit Laufbeginn so dürr geworden, dass es schon nicht mehr schön aussieht. Ich habe sie neulich mal nackig über den Flur laufen lassen und mich echt erschrocken, wie sehr die Rippen rausschauen, wenn sie die Arme hoch nimmt. Auch der Krankengymnastin ist aufgefallen, wie dünn sie geworden ist. Durch zweimal MD in den letzten fünf Wochen wurde das natürlich auch nicht besser. Aber was tun? Wie bekomme ich in irgendeiner Form kalorienreiche Nahrung in dieses Kind? Mir wäre ja egal, ob das über Stillen oder Beikost geschieht, wenn es nicht alles so ein Kampf wäre. Aber sie findet gerade alles spannender als Essen. Nur leider ist sie dann knatschig, weil sie Hunger hat. Mir ist schon klar, dass ein Kind eigentlich nicht vor dem Essen verhungert, aber da sie so dünn ist, fällt es mir sehr schwer ruhig zu bleiben.

Ich weiß gar nicht, was ich jetzt hören möchte. Ich mußte es einfach mal loswerden. Sorry für den Roman.
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carrymeclose
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von carrymeclose »

Oh, da kann ich mir vorstellen, dass Du Dir Gedanken machst und das stresst und Sorgen macht. Ich finde auch, dass das Thema Essen auch gerade besonders sensibel ist und gerade deshalb wird daraus auch oft so ein Teufelskreis.

Weiss auch nicht so wirklich was ich Dir raten soll...

Einziges war mir einfaellt ist:
- aerztlich abchecken lassen...
- selber versuchen mit Spass und entspannt zu essen. Du sagst sie wuerde viel Zappeln...du wuerdest aber auch oft Finger abwischen etc...vielleicht bietest Du mal ne Zeit Sachen an, die einfach zu essen sind und nicht zu matschen und greifst kaum ein...konzentrierst Dich auf Dein Essen..kein Abwischen von Fingern und Mund, ignorieren wenn Laetzchen abgemacht wird...keine Ahnung, nur so eine Idee.

Zum Schlafen-Thema: irgendwie das Ritual aendern...was neues einfuehren, was sie noch nicht so kennt. Und sei es kurz auf der Matratze zu toben oder Verstecke unter der Decke. Oder Buch. Spass haben zusammen, darauf hinarbeiten dass es ins Bett geht, aber dennoch sich den DRuck rausnehmen, dass sie jetzt schlafen muss. Selber irgendwie die Zeit geniessen mit ihr...Weiss, sagt sich einfach, wenn man gerade so genervt ist.

Lass Dir einen Druecker da und halt uns auf dem Laufenden wie es laeuft...
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Miracleine
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Miracleine »

Der KiA möchte nichts checken, weil er eh meint, dass sie so dünn ist, weil Muttermilch nach dem ersten Geburtstag nur noch dünne Plörre ohne sinnvollen Gehalt ist.

Keine matschenden Sachen beim Essen anbieten dürfte schwierig werden. Denn dann darf ich auch nichts anderes mehr essen. Sie möchte immer das, was wir auch essen. Und die meisten lebensmittel sind ja doch in der einen oder anderen Weise matschig, zumal ich alles für sie gut fette. Und auch mit "einfachen" Fettfingern mag ich sie nicht klettern, ihren Bruder betatschen und durchs Wohnzimmer laufen lassen.

Beim Schlafen ist das Ritual momentan, zumindest stilltechnisch, egal. Sobald wir abends gegessen haben, mag sie kaum noch stillen (auch wenn sie eigentlich nichts gegessen hat), weil sie merkt, dass es gleich ins Bett gehen soll. Und tagsüber kann ich sie vor dem Schlafen halt nur im Schlafzimmer stillen, weil sie sich sonst von allem anderen, vor allem ihrem Bruder, ablenken läßt. Wir hatten schon vor Weihnachten mal ein paar Tage variiert, wo der Papa sie ins Bett gebracht hat. Das klappte auch ganz gut, wenn sie vorher ausreichend gestillt hatte. Sonst aber eben auch nicht.
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Re: AW: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von greenie bird »

Hallo, wie sind denn Größe und Gewicht wirklich? Ich kann jetzt nur herauslesen,dass Du Dir Sorgen machst. Der Arzt scheint keinen Handlungsbedarf zu sehen, egal wie seine Einstellung zum Stillen ist. Meine Tochter war auch immer sehr dünn und ist es bis heute-ich weiß wie es ist,wenn man ständig darauf angesprochen wird, dass das Kind ja so dünn ist.
Das stillen lief auch ähnlich. Hast Du schon mal versucht nichts anzubieten? Zu den Mahlzeiten eben an den Tisch und so lange wird ja auch Dein Sohn sitzen, oder nicht? Sonst kann ich mit schon vorstellen, dass sie da nicht so lange hockt. Wenn meine Große aufsteht, beendet der Kurze auch das Essen.

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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Miracleine »

Also der alte KiA meinte im August bei der U, wir müßten das Gewicht beobachten und ich solle zufüttern, weil die Mumi ja nichts mehr enthalten würde. Es sei kein Wunder, dass sie bei überwiegendem Stillen so dünn sei. Der neue KiA, wo ich bisher aber nur einmal wegen eines Infektes war, meinte zunächst nur, dass sie sehr zierlich sei und ich Aufbaukalk geben solle, damit sie die Mumi besser verwerten bzw. deren Bestandteile besser aufnehmen würde. Wie das Gewicht akutell ist, weiß ich nicht. Sie hat Anfang Dezember knapp unter 9kg gewogen bei 76cm. Gewachsen ist sie seit dem nicht und ich behaupt mal, dass sie auch nicht wirklich zugenommen hat. Ich finde das nun noch nicht extrem besorgniserregend, mag aber eben auch nicht Konsequenzen ala "wenn Du aufstehst ist das Essen zuende" durchsetzen, weil ich froh bin um jeden Bissen, den sie im Bauch hat.

Also zu den Mahlzeiten sitzt auch mein Großer am Tisch. Meist läuft es aber andersrum. Sie ist fertig und kurze Zeit später ist er auch fertig. :wink: Allerdings hat er dann auch nach einer Stunde wieder Hunger.

Wenn ich zwischendurch meiner Kleinen nichts anbiete, stillt sie unter Umständen einmal zwischendurch etwas besser, alleredings auch nicht zwingend. Nur hält die Milch bei ihr nicht mehr lange vor und sie hat schnell wieder Hunger. Dann hat sie allerdings keine Geduld zum Stillen, zum Essen aber auch nicht, weil ihr die Nahrungsaufnahme viel zu lange dauert. Ich glaube, wenn sie immer essen dürfte, egal wo sie sich befindet, und trotzdem aussuchen dürfte, was sie essen möchte, dann würde sie auch mehr essen. Nur wie schon geschrieben fällt ihre Wahl meist nicht auf matschfreie Dinge, so dass ich sie nicht überall essen lassen mag. Außerdem würde dann ganz schnell mein Großer ebenfalls fordern nicht mehr am Tisch essen zu müssen. Und für mich gehört das Essen einfach an den Tisch.
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Kinderfee »

Mein Zwerg ist zwar erst 10 Monate alt, aber wir haben dasselbe "Problem".
Er hat ebenfalls 9kg (seit 2 Monate) auf 75cm und ich würde ihn nach wie vor als propper einstufen.
Hilfe hab ich leider keine, aber du bis du bist nicht alleine!
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Lucanna »

Hier ist es mit Gewich und Größe zwar nicht ganz so problematisch, aber festes Essen ins Kind zu bekommen ist auch nicht so leicht.

Wie wäre es denn versuchsweise mit Spielzeug am Esstisch. Oder immer mal wieder einen Happen in der Küche auf dem Stuhl, wo das Gematsche vielleicht nicht sooo stört.
Oder vielleicht geht auch ab und an mal ein Schluck Bananenmilch.

Vielleicht mag sie das auch nicht so mit dem Öl? Ich mag das Mundgefühl von sehr fettigem Essen überhaupt nicht ( außer natürlich bei Schokolade :) ).

Matscharm für zwischendurch würden mir noch trockene Kartoffeln und Nudel einfallen. Und Hirsekringel bzw. die polnische große Variante gehen bei uns auch besser als Dinkelstangen, da muss man nicht so viel kauen.
Käsewürfel wären vielleicht auch noch eine Idee.

Bei uns gibt es auch keine Lätzchen. :(
Dafür wird das Kind und meist auch ein Elternteil ein- bis zweimal am Tag umgezogen.

Zum Stillen fällt mir leider nichts produktives ein ausser ein Drücker.

LG
Lucanna
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greenie bird
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von greenie bird »

Also meine Tochter hatte 8340g auf 73,5cm ...das war drei tage nach ihrem ersten geburtstag bei der u6.

Wie wäre es mit Saatenmischungen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne etc) Mandeln und Trockenobst?

Sonst scheint sie doch genug zu essen.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Kaktus
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Kaktus »

also Größe und Gewicht finde ich jetzt eigentlich nicht wirklich auffällig (also jetzt rein von den Zahlen her, ich weiß ja nicht, wie die Entwicklung war, ob sie da plötzlich gewichtsmäßig total abgerutscht ist oder so....)
hier hatte der Kleine mit 1 Jahr (bei der U6) 7900g auf 77cm, mit zwei (bei der U7) waren es 9500g auf 82cm
nachdem er total fit und agil ist, fand das keiner der Kinderärzte (hatten umzugsbedingt gewechselt) irgendwie bedenklich oder hat auch nur irgendwas dazu gesagt
viele Grüße
S. mit den beiden Jungs D. (11/06) & J. (02/10)
Lucccy
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Re: Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr

Beitrag von Lucccy »

Miracleine hat geschrieben:Ich finde das nun noch nicht extrem besorgniserregend, mag aber eben auch nicht Konsequenzen ala "wenn Du aufstehst ist das Essen zuende" durchsetzen, weil ich froh bin um jeden Bissen, den sie im Bauch hat.
Kennst Du schon "Mein Kind mag nicht essen" von Dr. Gonzales?

Spontan würde ich nämlich sagen: guck doch mal, was passiert, wenn Du tatsächlich durchziehst, dass das Essen dann zuende ist.
Essen soll ja kein Machtspiel sein, aber das würde ich sowohl mit Macht der Eltern über die Kinder wie auch bei Macht der Kinder über die Eltern sehen. Und im Moment hat Deine Tochter mit ihrem Essverhalten anscheinend Macht über Dich.

Gruß Lucccy
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