seit einiger Zeit lese ich mit grosser Freude bei SuT mit und nun ist heute mein erster Beitrag fällig. Zu meinem "Problem": Meine Tocher ist 3 Monate alt und wird voll gestillt. Stillen klappte von Anfang an super. Sie geht gegen 19 Uhr +- 30 min ins Bett (Einschlafstillen, gepuckt im Beistellbett) und schläft seit neuestem immer länger und länger, bis sie sich wieder "meldet". Heute z.B. habe ich sie erst wieder gegen 4 Uhr gestillt. Und das auch nur, weil meine Brust spannte. Sie schreit nachts auch nie, sondern wird nur unruhig und wirft den Kopf hin und her. Sie stillt immer im Halbschlaf mit geschlossenen Augen, ist also nie ganz wach. Sie wacht eigentlich erst richtig auf, wenn ich sie morgens entpucke. Tagsüber schreit sie wegen Hunger auch selten, signalisiert Hunger durch schmatzen, Zunge rausstrecken und Finger im Mund. Zum Gewicht: bis jetzt ein Moppelchen mit Pausbacken.
Nun zu meinen Fragen:
Ist es nicht unnormal, dass ein noch so kleines Stillkind nachts so lange schläft?
Übersehe ich nachts einfach ihre Hungerzeichen, weil ich zu tief schlafe und sie nicht schreit?
Ist das SIDS-Riskio erhöht (Habe mal irgendwo von einem erhöhten Risiko gelesen, wenn die Babys jünger als 6 Monate sind und länger als 6 h am Stück schlafen.)?
Sollen wir mal auf die entpuckte Schlafvariante umsteigen?
Ich weiss, ich weiss, ich sollte froh sein, dass sie nachts gut schläft, aber irgendwie mache ich mir doch so meine Gedanken...
Danke und Gruss: Püppilotta