Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geburt
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rosenmädchen
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Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geburt
Hallo zusammen,
ich erwarte mein zweites Kind (ET 12.2.2013) und da ich studiere und Prüfungen im Zeitraum Februar bis April habe, wird das Baby an ein paar Tagen mit dem Vater ca 4 Stunden alleine sein. In den ersten 6 Wochen soll man ja im Idealfall auf Zufüttern verzichten, dass ist dieses Mal leider nicht möglich.
Bei unserem ersten Sohn hat mein Mann/Tante/Oma die Muttermilch mit der Flasche gegeben, dass war aber nach dem 2.LM und in Absprache mit der Hebamme.
Welche Alternative bietet sich zum Zufüttern an und was muss man dafür alles kaufen? Meinem Mann wäre ja die Flasche am liebsten, die Muttermilch aus dem Becher trinken zu lassen traut er sich nicht richtig zu.
Welche Methode könnt ihr empfehlen?
Vielen Dank für eure Antworten
ich erwarte mein zweites Kind (ET 12.2.2013) und da ich studiere und Prüfungen im Zeitraum Februar bis April habe, wird das Baby an ein paar Tagen mit dem Vater ca 4 Stunden alleine sein. In den ersten 6 Wochen soll man ja im Idealfall auf Zufüttern verzichten, dass ist dieses Mal leider nicht möglich.
Bei unserem ersten Sohn hat mein Mann/Tante/Oma die Muttermilch mit der Flasche gegeben, dass war aber nach dem 2.LM und in Absprache mit der Hebamme.
Welche Alternative bietet sich zum Zufüttern an und was muss man dafür alles kaufen? Meinem Mann wäre ja die Flasche am liebsten, die Muttermilch aus dem Becher trinken zu lassen traut er sich nicht richtig zu.
Welche Methode könnt ihr empfehlen?
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Rosenmädchen mit Sohn (4/11) und Februarkind im Bauch (ET 12.2.2013)
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sternenweib
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
ganz ehrlich: gibt es nicht irgend eine andere möglichkeit? unabhängig vom stillen ist man in den ersten wochen auch sonst geistig, körperlich und psychisch nicht unbedingt in der lage, prüfungen abzulegen.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”
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rosenmädchen
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
@ sternenweib
Das trifft wohl nicht auf jeden zu.
Ich war mit meinem Sohn auch in seine 2.Lebenswoche an der Uni zu Pflichtveranstaltungen (gut das sind keine Prüfungen...). Und in der letzen Schwangerschaft habe ich mich für die Prüfungen kurz vor und nach dem ET nicht angemeldet, weil mir von verschiedenen Seiten davon abgeraten wurde, obwohl ich durchaus in der Lage gewesen wäre an den Prüfungen erfolgreich teilzunehmen.
Abgesehen davon kann ich mich eine Woche vorher ohne Grund abmelden und ansonsten mit Attest. Das zu bekommen ist wohl das geringste Problem wenn man als Arbeitnehmer absolutes Beschäftigungsverbot hätte...
Abgesehen davon gehöre ich sowieso nicht zu den Glücklichen, die nach der Geburt eine Rund-um-Betreuung haben (oder beinahe Rund-um-Betreuung). Und wie ich mich nach der Geburt fühle kann ich jetzt noch nicht sagen, wenn ich (umsonst) keine Prüfung ablege, obwohl ich mich gut fühle ist das auch nicht besser...
Das trifft wohl nicht auf jeden zu.
Ich war mit meinem Sohn auch in seine 2.Lebenswoche an der Uni zu Pflichtveranstaltungen (gut das sind keine Prüfungen...). Und in der letzen Schwangerschaft habe ich mich für die Prüfungen kurz vor und nach dem ET nicht angemeldet, weil mir von verschiedenen Seiten davon abgeraten wurde, obwohl ich durchaus in der Lage gewesen wäre an den Prüfungen erfolgreich teilzunehmen.
Abgesehen davon kann ich mich eine Woche vorher ohne Grund abmelden und ansonsten mit Attest. Das zu bekommen ist wohl das geringste Problem wenn man als Arbeitnehmer absolutes Beschäftigungsverbot hätte...
Abgesehen davon gehöre ich sowieso nicht zu den Glücklichen, die nach der Geburt eine Rund-um-Betreuung haben (oder beinahe Rund-um-Betreuung). Und wie ich mich nach der Geburt fühle kann ich jetzt noch nicht sagen, wenn ich (umsonst) keine Prüfung ablege, obwohl ich mich gut fühle ist das auch nicht besser...
Rosenmädchen mit Sohn (4/11) und Februarkind im Bauch (ET 12.2.2013)
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sternenweib
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
wie kommst du auf die vier stunden? geht die prüfung wirklich so lange oder ist da fahrweg mit drin? würde dann evtl. die möglichkeit bestehen, mann und kind mitzuschleppen und du stillst einfach zwiscendurch?
ansonsten wirst du wohl um abpumpen und flaschenfüttern (wenn dein mann becher, löffel, spritze verweigert) nicht herumkommen. die (elektrische) pumpe könntest du versuchen, dir von der frauenärztin oder kinderärztin verschreiben zu lassen. die von medela sind gut. flaschen tut sich im grunde nicht viel. sind einige auf dem markt, die als "stillfreundlich" angepriesen werden, aber im grunde ist das saugverhalten an der flasche so anders als an der brust, dass du auch einfach nach farbe aussuchen kannst.
ansonsten wirst du wohl um abpumpen und flaschenfüttern (wenn dein mann becher, löffel, spritze verweigert) nicht herumkommen. die (elektrische) pumpe könntest du versuchen, dir von der frauenärztin oder kinderärztin verschreiben zu lassen. die von medela sind gut. flaschen tut sich im grunde nicht viel. sind einige auf dem markt, die als "stillfreundlich" angepriesen werden, aber im grunde ist das saugverhalten an der flasche so anders als an der brust, dass du auch einfach nach farbe aussuchen kannst.
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jusl
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
Unsinn. Die klassische Fütterunghilfe für solche Situationen ist der Softcup. Das Handling für die fütternde Person ist flaschenähnlich, aber das Mundstück ist kein Sauger, so dass die Gefahr von Saugstörungen aufgrund von Zufütterung deutlich verringert ist.ansonsten wirst du wohl um abpumpen und flaschenfüttern (wenn dein mann becher, löffel, spritze verweigert) nicht herumkommen.
LG und alle Gute für Deine Prüfungen
Julia
- Sakura
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
Hi rosenmädchen,
ich kann gut verstehen, dass Du nicht umsonst Prüfungen versäumen möchtest, wenn Du Dich eigentlich dazu in der Lage fühlen würdest.
Dein Baby wird im Zeitraum der Prüfungen - je nach ET - zwischen 0 und 12 Wochen alt sein, und das ist die ganz sensible Phase - und zwar für das Baby. Ich kann verstehen, dass Deinem Mann die Flasche am liebsten wäre, schließlich kennt "man" das. Da weiß "man", wie es geht. Aber: Flaschen bergen IMMER die Gefahr einer Saugverwirrung. Ein Baby ist von Natur aus darauf codiert, das Saugen von EINER EINZIGEN Sache zu lernen. Und es muss das Saugen tatsächlich erst lernen. Verschiedene Saugmöglichkeiten verwirren ein Baby massiv. Saugverwirrung muss nicht heißen, dass das Baby nach einer einzigen Flasche für alle Zeiten die Brust verweigert. Aber gerade in der sensiblen Phase ist eine Flasche extremst ungünstig. Eine Flasche - auch nur eine einzige - kann massive Stillprobleme nach sich ziehen. Das sollte Dir einfach vor der Entscheidung bewusst sein. Auch nach dem 2. Monat (wie bei Deinem ersten Kind) gibt es keine Garantie, dass es dann keine Stillprobleme gibt.
Bei Euch geht es um einen Zeitraum von ca. 4 Stunden. Sind das 4 Stunden Prüfung, oder 4 Stunden Abwesenheit? Damit meine ich: besteht die Möglichkeit, dass Papa und Kind mitkommen? Auf diese Weise könntest Du - wenn Bedarf besteht - aus dem Prüfungszimmer kommen und direkt stillen. Damit wäre schon wieder weniger Zeit zu überbrücken.
Zum Überbrücken der Zeit vor der Prüfung: mit ausreichend Zeitpuffer vorher nochmal anlegen. Das würde ich persönlich aber nicht UNMITTELBAR vor der Prüfung machen, denn Stillen macht ruhig und müde, und Du willst zur Prüfung ja eher hellwach und konzentriert kommen.
Danach kann Dein Mann Dein Kind ins Tragetuch oder in eine geeignete Trage nehmen (habt ihr sowas?), und mit dem Kind spazieren gehen. Die meisten Kinder schlafen dann erst mal seelig - satt und warm an Papa gekuschelt, da kann der Schlaf schon mal länger ausfallen als gewöhnlich. Wenn Dein Kind dabei unruhig wird: die meisten Babys lieben es, an Mamas oder Papas kleinem Finger zu nuckeln, und pennen dabei evtl. auch wieder weg.
Und wenn dann gar nichts mehr geht: dann, aber erst dann steht ja die Frage nach dem Zufüttern. Wenn es dann nur noch 15 Minuten bis zum Ende Deiner Prüfung sind, dann kann der Papa versuchen, das Kind mit Wickeln, Schuckeln, Bespaßen noch hinzuhalten, und Du schiebst dann direkt bei Verlassen des Prüfungszimmers das T-Shirt hoch
.
Wenn Kind aber schon deutlich eher Hunger hat, dann... dann wäre es tatsächlich viel besser, Dein Mann würde Bechern als Flasche füttern. Gerade bei so jungen Säuglingen funktioniert das oft besser als gedacht, und auch besser als bei älteren Säuglingen, die schon mehr "Lebenserfahrung" haben. Mann setzt sich hin, setzt das Kind GUT abgestützt auf seinen Schoß, wickelt vorsichtig eine Mullwindel um die herumfliegenden Ärmchen, damit ist gleichzeitig ein Kleckerschutz gegeben, und hält dem Kind dann den Becher an den Mund, OHNE Milch in den Mund zu schütten, das Kind bedient sich selbst. Als Trinkgefäß eignet sich z.b. der Deckel einer Babyflasche. Beim Bechern ist es ratsam, NICHT zu warten, bis das Kind schon völlig außer sich vor Hunger ist. Wenn es also noch 3 Stunden bis Ende Deiner Prüfung sind, dann lieber sofort bechern.
Kannst Du damit was anfangen?
lg,
Sakura
ich kann gut verstehen, dass Du nicht umsonst Prüfungen versäumen möchtest, wenn Du Dich eigentlich dazu in der Lage fühlen würdest.
Dein Baby wird im Zeitraum der Prüfungen - je nach ET - zwischen 0 und 12 Wochen alt sein, und das ist die ganz sensible Phase - und zwar für das Baby. Ich kann verstehen, dass Deinem Mann die Flasche am liebsten wäre, schließlich kennt "man" das. Da weiß "man", wie es geht. Aber: Flaschen bergen IMMER die Gefahr einer Saugverwirrung. Ein Baby ist von Natur aus darauf codiert, das Saugen von EINER EINZIGEN Sache zu lernen. Und es muss das Saugen tatsächlich erst lernen. Verschiedene Saugmöglichkeiten verwirren ein Baby massiv. Saugverwirrung muss nicht heißen, dass das Baby nach einer einzigen Flasche für alle Zeiten die Brust verweigert. Aber gerade in der sensiblen Phase ist eine Flasche extremst ungünstig. Eine Flasche - auch nur eine einzige - kann massive Stillprobleme nach sich ziehen. Das sollte Dir einfach vor der Entscheidung bewusst sein. Auch nach dem 2. Monat (wie bei Deinem ersten Kind) gibt es keine Garantie, dass es dann keine Stillprobleme gibt.
Bei Euch geht es um einen Zeitraum von ca. 4 Stunden. Sind das 4 Stunden Prüfung, oder 4 Stunden Abwesenheit? Damit meine ich: besteht die Möglichkeit, dass Papa und Kind mitkommen? Auf diese Weise könntest Du - wenn Bedarf besteht - aus dem Prüfungszimmer kommen und direkt stillen. Damit wäre schon wieder weniger Zeit zu überbrücken.
Zum Überbrücken der Zeit vor der Prüfung: mit ausreichend Zeitpuffer vorher nochmal anlegen. Das würde ich persönlich aber nicht UNMITTELBAR vor der Prüfung machen, denn Stillen macht ruhig und müde, und Du willst zur Prüfung ja eher hellwach und konzentriert kommen.
Danach kann Dein Mann Dein Kind ins Tragetuch oder in eine geeignete Trage nehmen (habt ihr sowas?), und mit dem Kind spazieren gehen. Die meisten Kinder schlafen dann erst mal seelig - satt und warm an Papa gekuschelt, da kann der Schlaf schon mal länger ausfallen als gewöhnlich. Wenn Dein Kind dabei unruhig wird: die meisten Babys lieben es, an Mamas oder Papas kleinem Finger zu nuckeln, und pennen dabei evtl. auch wieder weg.
Und wenn dann gar nichts mehr geht: dann, aber erst dann steht ja die Frage nach dem Zufüttern. Wenn es dann nur noch 15 Minuten bis zum Ende Deiner Prüfung sind, dann kann der Papa versuchen, das Kind mit Wickeln, Schuckeln, Bespaßen noch hinzuhalten, und Du schiebst dann direkt bei Verlassen des Prüfungszimmers das T-Shirt hoch
Wenn Kind aber schon deutlich eher Hunger hat, dann... dann wäre es tatsächlich viel besser, Dein Mann würde Bechern als Flasche füttern. Gerade bei so jungen Säuglingen funktioniert das oft besser als gedacht, und auch besser als bei älteren Säuglingen, die schon mehr "Lebenserfahrung" haben. Mann setzt sich hin, setzt das Kind GUT abgestützt auf seinen Schoß, wickelt vorsichtig eine Mullwindel um die herumfliegenden Ärmchen, damit ist gleichzeitig ein Kleckerschutz gegeben, und hält dem Kind dann den Becher an den Mund, OHNE Milch in den Mund zu schütten, das Kind bedient sich selbst. Als Trinkgefäß eignet sich z.b. der Deckel einer Babyflasche. Beim Bechern ist es ratsam, NICHT zu warten, bis das Kind schon völlig außer sich vor Hunger ist. Wenn es also noch 3 Stunden bis Ende Deiner Prüfung sind, dann lieber sofort bechern.
Kannst Du damit was anfangen?
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Sakura
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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- Isa_Belotti
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 718
- Registriert: 21.09.2011, 23:17
Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
Liebe rosenmädchen,
ich habe auch in meiner Wochenbettzeit Prüfungen abgelegt (und eine Diplomarbeit geschrieben
). Das ist also auf jeden Fall möglich und ich z.B. hätte meine Prüfungen auch gar nicht anders legen KÖNNEN (bzw. nur mit erheblichem juristischen Aufwand).
In meiner Prüfung hatte ich auch vier Stunden Abwesenheit (bzw. etwas kürzer, da ich seeeeehr schnell geschrieben habe
). Mann und Kind waren zu Hause, es waren sehr niedrige Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Sie haben sie mit der Becherfütterung gut zurecht gefunden, meinem Mann kam das allerdings auch anfangs komisch vor. Wenn du die Möglichkeit hast, den Softcup zu besorgen klappt das bestimmt mit deinem Mann.
Ich muss sagen, ICH hätte kein kleines Kind vor der Tür gebrauchen können. Ich habe zu Hause ausgiebig gestillt, bin losgefahren, hab mich in meiner Prüfung sehr beeilt, ich hab glaube ich als dritte oder vierte abgegeben. Ein hungriges Baby vor der Tür zu wissen oder zu hören hätte mich massiv in meiner Konzentration gestört, und es war schon schwierig meine Gedanken zu fassen und zu Ende zu bringen, weil ich ständig mein Baby vor Augen hatte. Bin dann also recht schnell wieder nach Hause und hab weiter gestillt - alles gut. Er war damals vier Wochen alt.
Die Prüfung war übrigens die beste in meinem gesamten Studium
.
Alles Gute,
und liebe Grüße,
Isabel
ich habe auch in meiner Wochenbettzeit Prüfungen abgelegt (und eine Diplomarbeit geschrieben
In meiner Prüfung hatte ich auch vier Stunden Abwesenheit (bzw. etwas kürzer, da ich seeeeehr schnell geschrieben habe
Ich muss sagen, ICH hätte kein kleines Kind vor der Tür gebrauchen können. Ich habe zu Hause ausgiebig gestillt, bin losgefahren, hab mich in meiner Prüfung sehr beeilt, ich hab glaube ich als dritte oder vierte abgegeben. Ein hungriges Baby vor der Tür zu wissen oder zu hören hätte mich massiv in meiner Konzentration gestört, und es war schon schwierig meine Gedanken zu fassen und zu Ende zu bringen, weil ich ständig mein Baby vor Augen hatte. Bin dann also recht schnell wieder nach Hause und hab weiter gestillt - alles gut. Er war damals vier Wochen alt.
Die Prüfung war übrigens die beste in meinem gesamten Studium
Alles Gute,
und liebe Grüße,
Isabel
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rosenmädchen
- gut eingelebt
- Beiträge: 39
- Registriert: 12.04.2012, 06:36
- Wohnort: Darmstadt
Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
@ jusl
Vielen Dank. Dann werde ich mir so einen Softcup besorgen.
@Sakura
Vielen Dank für deine Antwort. Das hilft mir sehr.
Ich möchte eine Saugverwirrung auch möglichst verhindern. Meiner Meinung nach hat mein Sohn das mit 14Monaten bekommen, weil sein Vater es toll fand ihn Milch aus einer Babyflasche trinken zu lassen...Dann hat er mich andauernd beim Stillen gebissen und nachdem das auch 6Wochen nachdem ich die Flaschen alle entsorgt habe nicht wirklich weg war, habe ich meinen Sohn dann doch abgestillt.
Während der Prüfung kann ich auf keinen Fall so lange den Prüfungsraum verlassen, weil das laut Prüfungsbestimmung nicht erlaubt ist.Außerdem würde mir selbst die Zeit ja auch fehlen. Und ich kann auch nicht mehr Zeit zum Bearbeiten bekommen. Die Prüfungen sind immer relativ lange angesetzt, weil das Organisatorische viel Zeit in Anspruch nimmt aber trotzdem darf ich rechtlich den Raum nicht verlassen und 30Minuten vor Ende darf auch keiner mehr den Raum verlassen. Also das ist etwas komplizierter.Die Prüfungsbestimmungen sind für Mütter nicht sonderlich freundlich...aber das ist ein anderes Thema.
Ich bin mir auch nicht sicher ob das mit dem direkt vorher Stillen klappen würde. Mein Sohn hat immer getrunken, auch wenn ich ihn geweckt habe und die letze Stillmahlzeit noch nicht lange her war...aber den musste ich auch nie mehr als 10-15 Minuten stillen. Vom ersten Tag an. Aber das Baby kann ja ganz anders sein. Und der Papa fühlt sich deutlich besser, wenn er dem Baby bei Bedarf Muttermilch anbieten kann.
Ich habe ein Tragetuch, was mein Mann aber nie benutzt hat, weil ich unseren Sohn leider am Anfang nicht tragen konnte. Ich habe extra in dem Krankenhaus entbunden, wo man sich direkt nach der Geburt das Tragen zeigen lassen kann, die Trageberaterin war aber genau als ich entbunden habe nicht verfügbar und dann war der Termin erst als mein Sohn vier Wochen alt war...Jedenfalls hat es dann nicht geklappt, weil er immer total unruhig geworden ist sobald er in der Nähe meiner Brust war und Trinken wollte. Das hat überhaupt nicht geklappt, weil er im Tragetuch auch nach mehreren Tagen intensiven Versuchens kaum ruhig geworden ist...Ansonsten habe ich leider!!! eine BabyBjörn geschenkt bekommen, die hat mein Mann gerne genutzt, vor allem auch mit Blickrichtung nach vorne (auch deswegen ist die schon etwas länger unauffindbar verschwunden!!!) Zum Hochtragen in den 3.Stock ist die ja deutlich praktischer als ein Tragetuch, ich wollte eine Manduca kaufen, aber überwiegend hört man, dass man die auch besser frühstens ab dem 3.Monat bzw später verwendet, deshalb habe ich das nicht gemacht und werde die auch später kaufen, weil sonst wird mein Mann die wieder benutzen wollen...So freundet er sich vielleicht doch mit dem Tuch an.
Jetzt entbinde ich in einem anderen Krankenhaus( was auch damals meine 1.Wahl gewesen wäre) und werde schon direkt nach der Geburt versuchen das Baby zu tragen, weil das für mich deutlich bequemer ist als ein Kinderwagen (den mein Sohn auch noch intensiv nutzt...)und das Binden kann ich eigentlich gut.
Und ob mein Mann das dann auch möchte oder nicht weiß ich nicht, weil der ändert seine Meinung oft und hört mehr auf das was irgendwelche vollkommen unqualifizierten und unwissenden (Lands-)leute oder Verwandte ihm sagen als was ich sage. Oder eine Hebamme oder Informationsbroschüren etc.
@Isa_Belotti
Ich weiß das es möglich ist und es freut mich zu hören, das es bei dir so gut geklappt hat.
Ich studiere Elektro-und Informationstechnik, also Elektroingenieur, und in dem Fachgebiet sind die Prüfungsbestimmungen sowieso nocheinmal härter als woanders und bei unter 10%Frauen macht man sich um Studieren mit Kind o.ä. wenig Gedanken...Juristisch könnte man durchaus etwas machen, aber das ist etwas was man sich gut überlegen sollte und kommt für mich in diesem Fall nicht in Frage.
Vielen Dank. Dann werde ich mir so einen Softcup besorgen.
@Sakura
Vielen Dank für deine Antwort. Das hilft mir sehr.
Ich möchte eine Saugverwirrung auch möglichst verhindern. Meiner Meinung nach hat mein Sohn das mit 14Monaten bekommen, weil sein Vater es toll fand ihn Milch aus einer Babyflasche trinken zu lassen...Dann hat er mich andauernd beim Stillen gebissen und nachdem das auch 6Wochen nachdem ich die Flaschen alle entsorgt habe nicht wirklich weg war, habe ich meinen Sohn dann doch abgestillt.
Während der Prüfung kann ich auf keinen Fall so lange den Prüfungsraum verlassen, weil das laut Prüfungsbestimmung nicht erlaubt ist.Außerdem würde mir selbst die Zeit ja auch fehlen. Und ich kann auch nicht mehr Zeit zum Bearbeiten bekommen. Die Prüfungen sind immer relativ lange angesetzt, weil das Organisatorische viel Zeit in Anspruch nimmt aber trotzdem darf ich rechtlich den Raum nicht verlassen und 30Minuten vor Ende darf auch keiner mehr den Raum verlassen. Also das ist etwas komplizierter.Die Prüfungsbestimmungen sind für Mütter nicht sonderlich freundlich...aber das ist ein anderes Thema.
Ich bin mir auch nicht sicher ob das mit dem direkt vorher Stillen klappen würde. Mein Sohn hat immer getrunken, auch wenn ich ihn geweckt habe und die letze Stillmahlzeit noch nicht lange her war...aber den musste ich auch nie mehr als 10-15 Minuten stillen. Vom ersten Tag an. Aber das Baby kann ja ganz anders sein. Und der Papa fühlt sich deutlich besser, wenn er dem Baby bei Bedarf Muttermilch anbieten kann.
Ich habe ein Tragetuch, was mein Mann aber nie benutzt hat, weil ich unseren Sohn leider am Anfang nicht tragen konnte. Ich habe extra in dem Krankenhaus entbunden, wo man sich direkt nach der Geburt das Tragen zeigen lassen kann, die Trageberaterin war aber genau als ich entbunden habe nicht verfügbar und dann war der Termin erst als mein Sohn vier Wochen alt war...Jedenfalls hat es dann nicht geklappt, weil er immer total unruhig geworden ist sobald er in der Nähe meiner Brust war und Trinken wollte. Das hat überhaupt nicht geklappt, weil er im Tragetuch auch nach mehreren Tagen intensiven Versuchens kaum ruhig geworden ist...Ansonsten habe ich leider!!! eine BabyBjörn geschenkt bekommen, die hat mein Mann gerne genutzt, vor allem auch mit Blickrichtung nach vorne (auch deswegen ist die schon etwas länger unauffindbar verschwunden!!!) Zum Hochtragen in den 3.Stock ist die ja deutlich praktischer als ein Tragetuch, ich wollte eine Manduca kaufen, aber überwiegend hört man, dass man die auch besser frühstens ab dem 3.Monat bzw später verwendet, deshalb habe ich das nicht gemacht und werde die auch später kaufen, weil sonst wird mein Mann die wieder benutzen wollen...So freundet er sich vielleicht doch mit dem Tuch an.
Jetzt entbinde ich in einem anderen Krankenhaus( was auch damals meine 1.Wahl gewesen wäre) und werde schon direkt nach der Geburt versuchen das Baby zu tragen, weil das für mich deutlich bequemer ist als ein Kinderwagen (den mein Sohn auch noch intensiv nutzt...)und das Binden kann ich eigentlich gut.
Und ob mein Mann das dann auch möchte oder nicht weiß ich nicht, weil der ändert seine Meinung oft und hört mehr auf das was irgendwelche vollkommen unqualifizierten und unwissenden (Lands-)leute oder Verwandte ihm sagen als was ich sage. Oder eine Hebamme oder Informationsbroschüren etc.
@Isa_Belotti
Ich weiß das es möglich ist und es freut mich zu hören, das es bei dir so gut geklappt hat.
Ich studiere Elektro-und Informationstechnik, also Elektroingenieur, und in dem Fachgebiet sind die Prüfungsbestimmungen sowieso nocheinmal härter als woanders und bei unter 10%Frauen macht man sich um Studieren mit Kind o.ä. wenig Gedanken...Juristisch könnte man durchaus etwas machen, aber das ist etwas was man sich gut überlegen sollte und kommt für mich in diesem Fall nicht in Frage.
Rosenmädchen mit Sohn (4/11) und Februarkind im Bauch (ET 12.2.2013)
- Sakura
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
Hi Rosenmädchen,
wenn Dein Kind noch mit 14 Monaten sein Trinkverhalten ungünstig umgestellt hat, dann kannst Du Dir vorstellen, wie schnell das bei einem Neugeborenen geht.
Und ich möchte auf keinen Fall empfohlen haben, dass der Papa mit schreiendem Baby vor der Tür steht, gar noch so, dass Du es drinnen hören kannst
.
Tragen: Mein Mann hat auch nie mit Tuch getragen, war mir egal, ich fand es toll, dass er überhaupt getragen hat. Was er und Kind geliebt haben, war der Bondolino. Und wenn der Bondo jetzt nicht zu klein wäre, würden sie den immer noch nutzen
. Für ganz ganz Neugeborene ist tatsächlich aber ein Tuch die beste Variante. Binden ist keine hohe Kunst, aber der Mann muss wollen. Wenn er nicht will, vielleicht könnte er sich mit einem Sling anfreunden? Oder tatsächlich ein Bondolino, der aber für ein Neugeborenes abgebunden werden sollte: das beiliegenden Bändchen unten den Steg durch das Waschetikett fädeln und den Steg auf die Breite der Oberschenkel abbinden, sonst ist das Lütte überspreizt, gerade Neugeborene sind in der Regel ja nicht sooo riesig
.
Aber wenn Dein Mann sich mit Bechern anfreunden könnte, dann kann er ja auch ganz entspannt zu Hause bleiben, mindestens seid ihr dann flexibel, wie es halt kommt. Softcup kriegst Du über Nacht in jeder Apotheke bestellt. Alles Gute, eine gute Lernphase, und eine gute Geburt wünsche ich Dir!
lg,
S.
wenn Dein Kind noch mit 14 Monaten sein Trinkverhalten ungünstig umgestellt hat, dann kannst Du Dir vorstellen, wie schnell das bei einem Neugeborenen geht.
Und ich möchte auf keinen Fall empfohlen haben, dass der Papa mit schreiendem Baby vor der Tür steht, gar noch so, dass Du es drinnen hören kannst
Tragen: Mein Mann hat auch nie mit Tuch getragen, war mir egal, ich fand es toll, dass er überhaupt getragen hat. Was er und Kind geliebt haben, war der Bondolino. Und wenn der Bondo jetzt nicht zu klein wäre, würden sie den immer noch nutzen
Aber wenn Dein Mann sich mit Bechern anfreunden könnte, dann kann er ja auch ganz entspannt zu Hause bleiben, mindestens seid ihr dann flexibel, wie es halt kommt. Softcup kriegst Du über Nacht in jeder Apotheke bestellt. Alles Gute, eine gute Lernphase, und eine gute Geburt wünsche ich Dir!
lg,
S.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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rosenmädchen
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Re: Stillfreundliche Zufütterungsmethode direkt nach der Geb
@ Sakura,
keine Sorge, dass habe ich nicht so aufgefasst. Vor der Tür warten kommt für uns nicht in Frage, vor allem weil der Vater sich nicht wohl fühlen würde. Er ist mit unserem Sohn auch nicht alleine raus gegangen oder wenn dann nur in die Natur, nicht dahin wo Menschen sind, weil er nicht mit einem schreienden Baby gesehen werden will oder so. Das habe ich nicht wirklich verstanden aber lieber auch nicht weiter nachgefragt.
Außerdem hat er vielleicht noch unseren Sohn je nachdem wie er damit klar kommt oder ob die Tagesmutter an dem Tag arbeitet (da sind ja auch wieder Osterferien und in den Ferien hat sie öfter Urlaub, außerdem hat sie auch sonst öfter mal Termine).
Tragehilfen gibt es ja viele aber ich möchte jetzt nicht unbedingt eine kaufen, wo ich nicht sicher bin, dass die dann auch benutzt werden. Bei der Manduca wäre ich mir sicher dass mein Mann die benutzt, weil die eben "cool" aussieht und nicht so wie ein Tragetuch/eine Tragetuchähnliche Tragehilfe. Und das eben bei Anderen besser ankommt. Er gibt halt zu viel darauf was die Leute sagen und nicht was für das Baby gut/gesund ist.
keine Sorge, dass habe ich nicht so aufgefasst. Vor der Tür warten kommt für uns nicht in Frage, vor allem weil der Vater sich nicht wohl fühlen würde. Er ist mit unserem Sohn auch nicht alleine raus gegangen oder wenn dann nur in die Natur, nicht dahin wo Menschen sind, weil er nicht mit einem schreienden Baby gesehen werden will oder so. Das habe ich nicht wirklich verstanden aber lieber auch nicht weiter nachgefragt.
Außerdem hat er vielleicht noch unseren Sohn je nachdem wie er damit klar kommt oder ob die Tagesmutter an dem Tag arbeitet (da sind ja auch wieder Osterferien und in den Ferien hat sie öfter Urlaub, außerdem hat sie auch sonst öfter mal Termine).
Tragehilfen gibt es ja viele aber ich möchte jetzt nicht unbedingt eine kaufen, wo ich nicht sicher bin, dass die dann auch benutzt werden. Bei der Manduca wäre ich mir sicher dass mein Mann die benutzt, weil die eben "cool" aussieht und nicht so wie ein Tragetuch/eine Tragetuchähnliche Tragehilfe. Und das eben bei Anderen besser ankommt. Er gibt halt zu viel darauf was die Leute sagen und nicht was für das Baby gut/gesund ist.
Rosenmädchen mit Sohn (4/11) und Februarkind im Bauch (ET 12.2.2013)