Ich möcte dich bzgl. des Spuckens beruhigen.
Friederikes Spuckatacken sind bei uns zuhause schon legendär gewesen und überall fand man die Spuren. (Von uns bis zum Fussboden!) Manchmal konnte man fast meinen, in dem Kind könne ja gar nichts mehr drin sein, soviel kam raus! Auch schaffte sie es sehr oft, noch kurz vor der nächsten Mahlzeit einen Schwall von sich zu geben, als ob sie Platz schaffen wollte. Und trotzdem (oder gerade dessen?) war sie ein vollgestilltes, gesundes, munteres und äusserst properes Baby. Wenn also bei eurem sohn
gedeihmässig alles ok ist, dann ist das Spucken zwar nervig, aber eben nicht besorgniserregend.
Mit sechs Monaten wurde es weniger.
Und heute stillt sie noch ausgiebig aber spuckt nicht mehr.

Bezüglich des Geruchs und der Konsistenz des Gespuckten hatte ich auch anfangs Angst, es könne für sie unangenehm sein. So wie es uns beim Brechen ergehen würde. Aber nach ausgiebiger Beobachtung kann ich sagen, dass dem nicht so ist. Auch unser Kinderarzt beruhigte mich diesbezüglich. Man könne das Spucken nicht mit unserem Brechen vergleichen.
Zudem sagte er noch,dass es habe wohl nichts damit zu tun habe, was und wieviel getrunken wurde, sondern mit einer Art Unreife. Der Schliessmuskel sei noch nicht ganz ausgeprägt. Der Vorteil sei aber auch, dass die geschluckte Luft besser wieder hochkläme. Also das Aufstossen würde einfacher sein und solche Kinder hätten daher weniger Probleme mit Blähungen. Ob dem wirklich so ist, weiss ich nicht, aber bei uns hat es gestimmt. Festsitzende Blähungen hatten wir nie.