Nur ganz kurz:
ich hatte in dem Alter auch ein Kind, das sehr wenig gegessen hat. Er war zwar an allem interessiert, matschte, kaute - spuckte aber bestimmt 90% wieder aus, ohne nennenswerte Mengen zu essen.
Ich hatte dann hier gelesen, dass so ein hartnäckiger Appetitmangel, was feste Kost anbelangt, manchmal an einem Mangel liegen kann. Ich habe daraufhin Eisenmangel ausschließen lassen beim Kinderarzt und gefragt, ob sonst ein Mangel (Zink etc.) infrage käme, da diese Appetitmangel machen können. Ein Eisenmangel konnte bei uns glücklicherweise ausgeschlossen werden (da wurde der Blutwert bestimmt) und es gab keine Anzeichen für sonstige Probleme. Man riet uns zu geduldigem Abwarten (Stillen plus angebotene gesunde Beikost, die interessiert angeknabbert wird, sei nicht zu verbessern) - und sieheda, irgendwann kam der Appetit von selbst. Ich war trotzdem froh, die möglichen Mängel abgeklärt zu haben - manchmal liegt da nämlich das Problem...
leira hat geschrieben:Es ist nicht das stillen wo mich stört sondern die art.
Er will jederzeit ein paar schlücke nehmen. Am liebsten ich wäre obenrum nackt. Er zerrt am shirt bis ich die brust auspacke er nimmt 2 schlücke und geht wieder bis auf ein neues...
Ich denke, daran kann man aber wirklich gezielt etwas ändern. Dein Kind ist kein Mini-Baby mehr und Du darfst - und solltest! - ihm (im Interesse Eurer beider Stillbeziehung) deutlich machen, dass Du das so nicht magst. Ich denke, er ist durchaus in einem Alter, in dem man das Stillverhalten und auch die Art, in der ein Kleinkind danach fragt, steuern kann, ohne dass deswegen für das Kind eine Welt zusammenbricht. Shirtzerren o.ä. wurde von mir nie akzeptiert, das wollte ich einfach nicht. Ich habe das meinem Kind geduldig erklärt und ihm Alternativen (in unserem Fall das Babyzeichen für "Milch") beigebracht. Auch solche Marotten wie Brustkneifen beim Stillen etc. wurden hier liebevoll aber bestimmt unterbunden. Im Zweifelsfall wurde abgedockt und erklärt warum, Händchen festgehalten etc. Nur weil man stillt, muss man sich nicht alles gefallen lassen

Im Zweifelsfall führt solches von der Mutter ungeliebte Verhalten eher zum Abstillen als nötig wäre (und dem Kind guttäte) - das wäre ja total schade für beide.