partner drängt auf abstillen mit 2
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blaurosa
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partner drängt auf abstillen mit 2
Ich bin ein bisschen ratlos und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Eigentlich gehört meine Frage wohl eher ins LZS-Forum, aber dafür habe ich noch nicht oft genug hier geschrieben, also hoffe ich, dass das auch hier geht. Töchterchen wird Ende Februar 2 und nach einem schwierigen Stillstart stillen wir nun zufrieden, seit ca. 6 Monaten mit Beikost / Familientisch. Da Töchterchen keinen Nuckel akzeptiert, ist die Brust auch Trost, eingeschlafen wird auch gestillt oder (tagsüber) im Tuch. Könnte also alles gut sein, wenn mein Mann und ich nicht völlig konträrer Meinung wären über die Frage des Abstillens. Mit dem WHO-Argument hab ich die Diskussion im letzten knappen Jahr aufschieben können, aber gerade drängt er wieder sehr. Mein Gefühl ist, dass Töchterchen sich im Laufe des nächsten Jahres sowieso von selbst von der Brust verabschieden wird, das wäre für mich auch stimmig. Bevor die Kleine da war, hab ich mir auch gar nicht vorstellen können, so lange zu stillen, aber jetzt fühlt es sich organisch an und ich denke, dass sich ein Ende auch irgendwann ergibt, weil sich das Stillen ja auch verändert hat über die Zeit. Oder ist das eine Illusion? Und was mache ich mit meinem Mann? Habt ihr Argumente für mich oder Erfahrungen zum teilen? Und was sagen die Expertinnen zu dem Dilemma? Könnt ihr Literatur empfehlen? Danke schonmal im Voraus.
Töchterchen, geboren im Februar 2011 zu Hause, über alles geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet
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mirabelle
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Hallo!
Es gibt doch von der La leche Ligue das Buch "Wir stillen noch".
Aber was hat denn dein Mann für argumente fürs Abstillen?
Lg
Es gibt doch von der La leche Ligue das Buch "Wir stillen noch".
Aber was hat denn dein Mann für argumente fürs Abstillen?
Lg
kleines Koalabärchen 07/12
"Ehe man eigene Kinder hat, hat man nicht die leiseste Vorstellung davon, welches Ausmaß die eigene Stärke, Liebe oder Erschöpfung annehmen kann."
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- manie
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
was stört ihn denn daran?
Und was sind seine argumente warum du abstillen sollst?
Und was sind seine argumente warum du abstillen sollst?
manie mit großer Maus 8/12 und kleiner Maus 4/14
Ich bin fast immer einhändig mit dem Handy hier, darum bitte nicht böse sein, wenn alles klein geschrieben ist.
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blaurosa
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Ich glaub, es ist vor allem eher ein Bauchgefühl und dass er keine so lang gestillten Kinder kennt, außer bei einem Freund, wo es aber tatsächlich etwas schräg war, sprich 2-jähriges Kind zieht der Mutter nach Lust und Laune ganz selbstverständlich in Gesellschaft anderer das T-Shirt hoch um zu stillen, ist also eher ein Negativbeispiel, wie wir beide auch klar waren und sind, dass wir es so nicht wollen. Sein Hauptargument ist, dass sich Kinder nicht von alleine abstillen, sondern die Frustration seitens der Eltern dazu brauchen und quasi das Verbot zu einem bestimmten Zeitpunkt. Also im Sinne von "alle Lust will Ewigkeit", warum sollten sie auf etwas verzichten, was so lustvoll ist. Ich kann das nicht einschätzen, aber selbst wenn es die Frustration von unserer Seite bräuchte, fände ich es derzeit noch zu früh. Soweit ich es sehen kann, sind mittlerweile bei Töchterchen Ansätze zu sehen, dass sie zum Trost auch Alternativen gut akzeptieren kann und selber beginnt zu finden und sich eben auch vertrösten lässt, aber zugleich gibt es eben noch genug Situationen, wo das nicht geht, war für mich ein Zeichen wäre, dass es noch zu früh ist, ihr die Brust wegzunehmen und durch anderes zu ersetzen.
Was seine Bedenken betrifft, werden die z.T. noch dadurch genährt, dass er aus seiner Arbeit einen Patienten kennt, der tatsächlich von einer letztlich im weitesten Sinne missbräuchlichen Stillbeziehung, die es ja eben auch gibt, berichtet. Also wo eben die Mutter das Stillen genutzt hat, um den Sohn überlange an sich zu binden und damit ihre eigenen Nähebedürfnisse gestillt hat und eben nicht die Bedürfnisse des Kindes. Das gibt es eben leider auch, genauso wie es so schräge Eltern-Kind-Beziehungen ganz unabhängig davon, ob gestillt wird oder nicht, gibt.
Und bitte nicht falsch verstehen, mein Mann ist dem Stillen gegenüber eigentlich sehr positiv eingestellt und hat mich bei den Problemen am Anfang super unterstützt und ohne ihn hätte ich sicher aufgegeben.
Was das "Wir stillen noch" Buch betrifft, habe ich ein bisschen Bedenken, dass es zu sehr unkritisch und einseitig pro Endlos-Stillen geschrieben ist, dann könnte er das, glaub ich, auch nicht gut anerkennen dann (aus besagtem obigen Grund).
Was seine Bedenken betrifft, werden die z.T. noch dadurch genährt, dass er aus seiner Arbeit einen Patienten kennt, der tatsächlich von einer letztlich im weitesten Sinne missbräuchlichen Stillbeziehung, die es ja eben auch gibt, berichtet. Also wo eben die Mutter das Stillen genutzt hat, um den Sohn überlange an sich zu binden und damit ihre eigenen Nähebedürfnisse gestillt hat und eben nicht die Bedürfnisse des Kindes. Das gibt es eben leider auch, genauso wie es so schräge Eltern-Kind-Beziehungen ganz unabhängig davon, ob gestillt wird oder nicht, gibt.
Und bitte nicht falsch verstehen, mein Mann ist dem Stillen gegenüber eigentlich sehr positiv eingestellt und hat mich bei den Problemen am Anfang super unterstützt und ohne ihn hätte ich sicher aufgegeben.
Was das "Wir stillen noch" Buch betrifft, habe ich ein bisschen Bedenken, dass es zu sehr unkritisch und einseitig pro Endlos-Stillen geschrieben ist, dann könnte er das, glaub ich, auch nicht gut anerkennen dann (aus besagtem obigen Grund).
Töchterchen, geboren im Februar 2011 zu Hause, über alles geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet
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Viveca
Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Hej blaurosa
Ich finde es gut, wie Du das Stillen differenziert betrachtest, nicht nach dem Motto "so lange wie möglich" oder so, das sollte doch auch Dein Mann wahrnehmen, oder? Wenn Du seine Bedenken ernst nimmst udn genau nachfragst, und dann Deine Sicht ihm mitteilst, kommt ihr bestimmt auf einen gemeinsamen Nenner. Du meinst, dass Deine Tochter sich bald selbst abstillen wird, und Du beobachtet, dass sie auch schon anders zu trösten ist. Das ist doch auch mitteilenswert.
Es gibt hier viele Langzeitstill-Mütter und -Kinder, und da wirst Du bestimmt Utnerstützung und "Beruhigung" finden, Beruhigung in dem Sinne, dass sich noch alle Kinder selbst abgestillt haben, wenn es soweit war. Also das stimmt nicht, dass die Kinder es ewig wollen, weil es so schön ist oder so. KLar ist es schön, bei Mama zu trinken, aber für die Kinder kommt auch die zeit, wo sie es nicht mehr brauchen und groß werden!
Natürlich "darf" auch die Mutter sagen oder klarmachen, wenn es ihr nun reicht und sie nicht mehr mag! Damit kommen Kinder auch zurecht, wenn sie weiterhin Wärme und Nähe auf andere Art bekommen.
Das "Wir stillen noch" Buch finde ich für Leute, die Bedenken haben, auch eher zu "positiv" geschrieben, es könnte abschreckend wirken vielleicht? Das "Ahndbuch für die stillende Mutter" behandelt ja auch das Stillen größerer Kinder, und zwar so, dass es vielleihct die Bedenken nehmen kann.
Viele Grüße
Viveca
Ich finde es gut, wie Du das Stillen differenziert betrachtest, nicht nach dem Motto "so lange wie möglich" oder so, das sollte doch auch Dein Mann wahrnehmen, oder? Wenn Du seine Bedenken ernst nimmst udn genau nachfragst, und dann Deine Sicht ihm mitteilst, kommt ihr bestimmt auf einen gemeinsamen Nenner. Du meinst, dass Deine Tochter sich bald selbst abstillen wird, und Du beobachtet, dass sie auch schon anders zu trösten ist. Das ist doch auch mitteilenswert.
Es gibt hier viele Langzeitstill-Mütter und -Kinder, und da wirst Du bestimmt Utnerstützung und "Beruhigung" finden, Beruhigung in dem Sinne, dass sich noch alle Kinder selbst abgestillt haben, wenn es soweit war. Also das stimmt nicht, dass die Kinder es ewig wollen, weil es so schön ist oder so. KLar ist es schön, bei Mama zu trinken, aber für die Kinder kommt auch die zeit, wo sie es nicht mehr brauchen und groß werden!
Natürlich "darf" auch die Mutter sagen oder klarmachen, wenn es ihr nun reicht und sie nicht mehr mag! Damit kommen Kinder auch zurecht, wenn sie weiterhin Wärme und Nähe auf andere Art bekommen.
Das "Wir stillen noch" Buch finde ich für Leute, die Bedenken haben, auch eher zu "positiv" geschrieben, es könnte abschreckend wirken vielleicht? Das "Ahndbuch für die stillende Mutter" behandelt ja auch das Stillen größerer Kinder, und zwar so, dass es vielleihct die Bedenken nehmen kann.
Viele Grüße
Viveca
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Kannst Du ihn in diesem Punkt eventuell mit Argumenten überzeugen? Ich denke da in die Richtung, dass Kinder selbstständig werden wollen. Und das Loslösen vom Stillen ist ja auch ein Teil des Selbstständig/"Groß"-Werdens.blaurosa hat geschrieben:Sein Hauptargument ist, dass sich Kinder nicht von alleine abstillen, sondern die Frustration seitens der Eltern dazu brauchen und quasi das Verbot zu einem bestimmten Zeitpunkt. Also im Sinne von "alle Lust will Ewigkeit", warum sollten sie auf etwas verzichten, was so lustvoll ist.
Bei der Beikosteinführung geht ja im Idealfall das Signal auch von Kind aus, auch wenn es Essen noch gar nicht kennt. Genauso wie größere Kinder alles alleine machen wollen, auch wenn es bequemer wäre, Mama weiter alles machen zu lassen.
Ich hoffe, meine Gedanken waren jetzt nicht allzu wirr.
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honigtopf2010
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Re: AW: partner drängt auf abstillen mit 2
Schade, dass das für euch so ein Diskussionspunkt ist. Ich kann die Argumente deines Partners verstehen. Das sind doch letztlich die Fragen, die wir uns auf diesem Weg alle immer mal wieder stellen. Besonders immer dann, wenn es Phase gibt, in denen wieder viel gestillt wird. War bei uns so um das 2. Lebensjahr herum. Ganz klar, die Natur gibt uns kein Vorbild in dem Kinder/Junge unnatürlich lange gestillt werden. Da bildet der Mensch keine Ausnahme. Loslösung von der Mutter ist Teil der Entwicklung und uns damit quasi einprogrammiert. So viel zu diesem Argument. Steht dahinter vielleicht sein Gefühl, nicht vollwertiges Elternteil sein zu können? Bei Trost nicht erster Ansprechpartner zu sein? Dann ist das Abstillen natürlich kein Garant für eine Änderung. Denn die Kinder suchen sich ihre Bezugspersonen ja trotzdem selbst aus. Natürlich könnt ihr euer Kind bei der Lösung unterstützen und den Weg weg von der Brust aktiv begleiten. Ich finde, auch wenn es manchmal anstrengend ist, muss man das auch. Ihr könntet gemeinsam überlegen, was ihr in solchen Situationen zuerst anbietet oder dass du dich an bestimmten Punkten zurücknimmst. Also kleine Schritte, insbesondere da du sagst, dass du das Gefühl hast, dass die LosLösung bald erfolgen wird. Ich glaube, wenn ihr beide offen und ehrlich darüber sprecht, sollte dies für ihn Anzeichen genug sein, dass eure StillBeziehung sehr gesund ist. Ich empfehle dir die Bücher von Renz-Polster. Viel Erfolg.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
- 4tiere
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Frag ihn doch mal, womit er solch eine Behauptung belegen will.blaurosa hat geschrieben:Sein Hauptargument ist, dass sich Kinder nicht von alleine abstillen, sondern die Frustration seitens der Eltern dazu brauchen und quasi das Verbot zu einem bestimmten Zeitpunkt. Also im Sinne von "alle Lust will Ewigkeit", warum sollten sie auf etwas verzichten, was so lustvoll ist.
Lass ihn erst mal reden und antworte nicht gleich, notiere dir die Antworten und sage ihm auch, dass du ihm später antworten wirst. Gern können wir dann seine Argumente zusammen durchgehen.
Denn so wie du es gerade schreibst, macht es wenig Sinn! Alle Lust will nicht Ewigkeit! Irgendwann tritt nämlich ein Gewöhnungseffekt ein, das nur mal dazu. Und dann befindet sich ja ein Baby/Kleinkind ständig in der Entwicklung und somit ändern sich die Bedürfnisse.
Lies mal dazu Renz-Polster, er beschreibt es sehr schön.
Zunächst, was ist er von Beruf?blaurosa hat geschrieben:Was seine Bedenken betrifft, werden die z.T. noch dadurch genährt, dass er aus seiner Arbeit einen Patienten kennt, der tatsächlich von einer letztlich im weitesten Sinne missbräuchlichen Stillbeziehung, die es ja eben auch gibt, berichtet. Also wo eben die Mutter das Stillen genutzt hat, um den Sohn überlange an sich zu binden und damit ihre eigenen Nähebedürfnisse gestillt hat und eben nicht die Bedürfnisse des Kindes. Das gibt es eben leider auch, genauso wie es so schräge Eltern-Kind-Beziehungen ganz unabhängig davon, ob gestillt wird oder nicht, gibt.
Das was du da beschreibst, würde ich auch kritisch hinterfragen. Es hört sich doch sehr nach den gängigen Vorurteilen an.
Und dann fällt mir dazu ein, dass er da was durcheinander bringt. Nicht das Stillen hat das Kind an die Mutter gebunden, das kann sie auch ohne machen (wie du ja selber geschrieben hast), darin kam es vielleicht zum Ausdruck.
Und auch hier würde ich fragen, wo denn jetzt der Zusammenhang bzw. die Parallelen zu eurer Situation sind.
Ich bin gespannt auf seine Ausführungen!
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
- Schneekugel
- Dipl.-SuT
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Bei uns war mit 2,1/4 schluss, einfach weil ich dann wirklich nicht mehr wollte. Zuvor schaute ich aber, dass ich ihr schon was anders anbiete, das Stillen war unserer Tochter aber mega wichtig und alle Versuche vorher endeten im Nirgendwo. Ab dem Zeitpunkt allerdings ass sie dann wirklich gut und akzeptierte es dann auch sehr schnell und ohne Probleme. Also glaube ich, es war auch für sie den richtigen Zeitpunkt. Ich denke das merkst du schon.
Wichtig finde ich einfach, dass man es ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr aktiv anbietet immer und überall sondern nur noch drauf eingeht wen das Kind will.
Wichtig finde ich einfach, dass man es ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr aktiv anbietet immer und überall sondern nur noch drauf eingeht wen das Kind will.
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!
N 06/2009
, N 03/2013
, N 11/2016 
N 06/2009
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08u11
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Re: partner drängt auf abstillen mit 2
Blaurosa, ein bisschen ist es bei uns auch so. Mein Mann macht bei uns keinen Druck, aber er ist etwas genervt, wenn J. alle 5 Minuten 'Milch! Milch!' verlangt. Der Papa meint, J. sei ein 'Milchterrorist' und er hätte längst abgestillt. Er kennt glaube ich auch keine anderen Kinder Ü1, die noch stillen, findet also den Anblick einfach ungewohnt. Für mich ist es aber noch okay (grundsätzlich jedenfalls, bei jedem einzelnen 'Milch'-Ruf pack ich allerdings auch nicht mehr aus, zumal er häufig dann gar nicht trinkt oder nur zwei Schucken). Ob J. sich wirklich im nächsten Jahr von ganz allein abstillt? Keine Ahnung. Aber, wie honigtopf2010 geschrieben, die Eltern können das Loslösen ja aktiv begleiten. Das finde ich eine gute Idee. Das werde ich wohl so ab Frühjahr mal noch etwas aktiver angehen. Mal schauen, was daraus wird. Im Zweifelsfall weiß ich aber: Wenn ich das wirklich will, ist schnell abgestillt. Nur - bislang will ich eben noch nicht.
Gestern hatten wir mal wieder die Situation, dass ich dringend los wollte und J. verlangt: 'Milch!' Ich: 'Nacher, wir müssen A. vom KiGa abholen' J. schüttelt den Kopf: 'Brauch ich'. Ich: 'Was brauchst du?' J: 'Milch brauch ich!'. Ich hab' ihn dann kurz rangelassen, danach hat er zufrieden gegrinst und gesagt: 'Lecker!' und dann konnten wir los. Das fand ich sehr schön und hat mich auch beim Wunsch noch länger zu stillen bestärkt (Das er heute vormittag vor dem Süßigkeiten-Schrank gestanden ist und gebrüllt hat: '(Gummi)Bärchen brauch ich!' verdränge ich jetzt erst mal
Zwischen Immer-Stillen und Nicht-Stillen gibt's so viele Abstufungen, Ihr findet da sicher einen Weg, der für Euch passt.
Gestern hatten wir mal wieder die Situation, dass ich dringend los wollte und J. verlangt: 'Milch!' Ich: 'Nacher, wir müssen A. vom KiGa abholen' J. schüttelt den Kopf: 'Brauch ich'. Ich: 'Was brauchst du?' J: 'Milch brauch ich!'. Ich hab' ihn dann kurz rangelassen, danach hat er zufrieden gegrinst und gesagt: 'Lecker!' und dann konnten wir los. Das fand ich sehr schön und hat mich auch beim Wunsch noch länger zu stillen bestärkt (Das er heute vormittag vor dem Süßigkeiten-Schrank gestanden ist und gebrüllt hat: '(Gummi)Bärchen brauch ich!' verdränge ich jetzt erst mal
Zwischen Immer-Stillen und Nicht-Stillen gibt's so viele Abstufungen, Ihr findet da sicher einen Weg, der für Euch passt.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)