Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Antworten
sandra86
Profi-SuTler
Beiträge: 3472
Registriert: 19.05.2012, 00:20

Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von sandra86 »

Ich weiß gar nicht richtig, was ich von euch hören möchte...
Der Kleine wird jetzt 9 Monate. Gestillt wird er immer weniger, da er immer mehr isst. Aber so 5 mal am Tag und zweimal nachts ist es schon noch. Ich habe auch eigentlich vor noch länger zu stillen. Allerdings würde ich gerne dann nur Einschlafstillen und vielleicht morgens nochmal.
Jetzt kommen aber zwei Faktoren, die mich echt überlegen lassen abzustillen.
1. habe ich bisher noch nicht wieder meine Periode. Wir möchten aber bald Nr. 2 angehen.
2. das Stillen empfinde ich schon seit längeren nicht mehr als angenehm. Oft tut er mir mit seinen Zähnen weh (indem er die BW durchzieht und dran schabt oder so...). und er zappelt immer mehr dabei...
Jetzt weiß ich aber nicht. Ein 9 Monate altes Baby brauch ja schon noch Milch. Dann müsste ich ja doch noch irgendetwas geben oder? Flasche nimmt er übrigens nicht...
Ach ja vielleicht mag ja einer einfach mal seinen Senf dazu abgeben.
Tut mir leid wenn es etwas wirr ist!
mit dem Großen 03/12, der Mittleren 11/13 und dem Mini 12/15

Don't waste your time or time will waste you
Engerl
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1893
Registriert: 12.03.2011, 09:32
Wohnort: unterfranken

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von Engerl »

also mit 9 monaten hat mich das stillen auch genervt. Genau weil meine tochter gebissen hat die brustwarze festgehalten hat und dabei den kopf rum gerissen hat.

Mir hat es geholfen das stillen zu reduzieren. Ich habe gemerkt das ich sie oft einfach aus gewohnheit angelegt und nicht wenn sie es wollte. Wir haben in dem alter dann nur noch morgens gestillt und mittags und abends zum einschlafen.

Probier doch einfach mal es zu reduzieren und schau wie es euch dabei geht.
L 08/2011
K 07/2013
Apis
alter SuT-Hase
Beiträge: 2480
Registriert: 16.02.2009, 21:40
Wohnort: bei Mainz

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von Apis »

Vorweg: es ist recht lang geworden, aber ich schicke es trotzdem mal so ab...

Du sagtest, dass Du gar nicht weißt, was Du hören willst, also erzähle ich mal von uns, und senfe dann :wink: .
Meine Tochter, 14 Monate, stillt meist noch um die 6 mal in 24 Stunden, davon sind 3-4 mal im Zeitraum von abends (einschlafen) über nachts (1-2mal) bis morgens (rund ums aufwachen und aufstehen 1x). Diese Stillfrequenz haben wir nun seit etwa 2 Monaten. Jedoch liegen zwischendrinnen auch immer Mal Tage mit 10-12 mal stillen. Dann bin ich durchaus ab Tag 3 auch genervt; doch nach spätestens 5 Tage sind solche Phasen bisher auch durch gewesen. So wie es gerade normalerweise ist, finde ich es (meist :wink: ) gut.
Aber als sie so 8-10 Monate war, war ich auch ziemlich genervt. Da ich aber vorhabe bis mindestens 2 zu stillen, war abstillen keine Option für mich. Und darin, von mir aus das Stillen zu reduzieren bin ich nicht gut. (Wüsste auch gar nicht, wie ich von mir initiiert, abstillen sollte :roll:.) Wenn es mich arg nervt, dann lasse ich sie schon mal ein paar Minuten nörgeln und warte bis sie mir eindeutig das Stillzeichen gibt, oder probiere es erst mit Fingerfood. Meine Tochter isst, obwohl sie eher kleiner und zierlicher ist, Riesenportionen (so mein Empfinden, ich wiege außer die Nudeln, die ich für sie koche, nichts ab), aber das Stillen braucht sie definiv noch zusätzlich, zum Trinken und wohlfühlen. Soweit zu uns...
Ich finde es logisch, wenn gesagt wird, dass bis zum ersten Geburtstag (so als Richtwert) Milch das Hauptnahrungsmittel ist und feste Kost auch wirklich nur BEIkost. Und um das zu ermöglichen muss, so mein Wissen (aber hier in der Stillsammlung findest Du dazu viele gute Infos), in 24 Stunden 6-8 mal gestillt werden. So ist es ja auch bei Deiner Tochter. Sie ernährt sich also ganz natürlich und ich würde ihr dies auch weiterhin ermöglichen wollen. Im zweiten Lebensjahr reduziert sich die Stillfrequenz wohl oft ganz ohne Zutun der Mutter, unsere größer werdenden Kinder brauchen es nicht mehr so.
Wie also würde ich es machen?
Ich würde die Stillfrequenz nicht von mir aus reduzieren, sondern 1. Sobald mir das Stillen weh tut abdocken, sagen/erklären, dass es mir so unangenehm/schmerzhaft ist und so lange neu andocken, bis es sich auch für mich gut anfühlt und dies dann meinem Kind mitteilen. Zugegeben es ist schon auch müßig und das Stillen dann zeitaufwendiger. Aber mit Zahn x haben sie es kapiert; zumindest war war es bei meiner Tochter so und einen Versuch finde ich es wert. Und jetzt stillt sie oft keine 5 Minuten mehr und dockt prima an, auch während des Zahnens (hoffentlich bleibts auch so, toi, toi, toi :lol: ). Und 2. würde ich, beim Stillen am Tage, wenn ich mir nicht sicher bin ob wirklich stillen gefordert ist, zuerst was anderes anbieten und schauen, ob es so reicht. Nachts probiere ich ab und an erst den Schnuller, wenn sie sich meldet. Manchmal reichts.
Zum Thema weitere Familienplanung: Ich würde es, ob Periode oder nicht, einfach wiedeR angehen, wenn es sich richtig anfühlt und der Natur ihren Lauf lassen. Manche werden auch ohne Periode (der erste Eisprung liegt oftmals vor der ersten Blutung) wieder schwanger.
Tja, soweit meine Gedanken. Vielleicht hilft Dir ja etwas davon weiter. Alles Gute für Euch!
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
Benutzeravatar
blueberry
Mod a.D.
Beiträge: 11077
Registriert: 03.09.2007, 14:18
Wohnort: Deutschland

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von blueberry »

Oh, Du liest Dich sehr gestresst, das tut mir leid.

Es wird Dir hier keiner auf Deine "Titel-Frage" eine Antwort geben können - das kannst nur Du (unter Berücksichtigung Deiner Situation und der Bedürfnisse Deines Kindes) entscheiden.

Einige Sachen lassen sich recht klar beantworten:
sandra86 hat geschrieben:Jetzt weiß ich aber nicht. Ein 9 Monate altes Baby brauch ja schon noch Milch. Dann müsste ich ja doch noch irgendetwas geben oder? Flasche nimmt er übrigens nicht...
Ja, Milch (im Idealfall Muttermilch, sonst eben Muttermilchersatz - z.B. Pre) sollte im ersten Lebensjahr das Hauptnahrungsmittel für ein Baby sein. In diesem Faltblatt kannst Du da eine recht gute Grafik sehen - auf der zweiten Seite: AFS-Faltblatt zu Beikost
sandra86 hat geschrieben:Der Kleine wird jetzt 9 Monate. Gestillt wird er immer weniger, da er immer mehr isst. Aber so 5 mal am Tag und zweimal nachts ist es schon noch. Ich habe auch eigentlich vor noch länger zu stillen.
Dein Kleiner ist also schon sehr interessiert an Beikost - dann seid ihr da ja schon auf dem Weg des Abstillens, er hat auch schon Stillmahlzeiten reduziert und stillt nur noch zweimal nachts - viele Mütter würden im Alter Deines Sohnes davon träumen :wink: 8)

Andere Sachen sind weniger leicht zu beantworten:

Du möchtest wieder schwanger werden, andererseits hast Du vor "eigentlich noch länger zu stillen". Schwangerwerden und Stillen muss sich nicht ausschließen. Die meisten Mütter bekommen trotz weiterstillens irgendwann wieder ihre Periode (ich bin z.B. stillend wieder schwanger geworden). Nur kann Dir keiner vorhersagen, wann das in Deinem Fall sein wird: von "vollstillend direkt nach dem Wochenfluss wieder regelmäßigen Zyklus" bis "trotz nur noch einer Stillmahlzeit am Tag nach zwei Jahren erst wieder meine Periode bekommen" ist da bei Stillenden Müttern alles vertreten...
Gesetzt den Fall, Du wirst bald wieder schwanger: Nun ist es so, dass bei den allermeisten Müttern zu Beginn der Schwangerschaft die Milch irgendwann sehr stark zurückgeht - oder ganz ausbleibt. Das ist kein Problem fürs "Weiterstillen" wenn das ältere Geschwisterkind schon so alt ist, dass es ihm mehr ums Kuscheln geht und es das "Trockennuckeln" als Alternative akzeptiert. Bei einem so kleinen Kind wie Deinem, brauchst Du dann aber wahrscheinlich Muttermilchersatz, damit Dein Kind auf genügend Milch kommt (siehe oben verlinktes Faltblatt) und wirst das für dein Kind verfrüht kommende Abstillen kompensieren müssen (siehe Tipps im unten verlinkten Thread). Es kann außerdem sein, dass das Stillen in der Schwangerschaft unangenehm wird, weil die BW sehr empfindlich werden können. Da Du jetzt schon mit Schmerzen beim Stillen kämpfst, könnte das über kurz oder lang dann zum Abstillen führen.

sandra86 hat geschrieben:Allerdings würde ich gerne dann nur Einschlafstillen und vielleicht morgens nochmal.
Das liefe auf eine ziemlich starke Reduktion des Stillens Deinerseits heraus. Auch wenn Du nicht komplett abstillen möchtest, wären dann wahrscheinlich die Tipps in diesem Thread hier für Dich passend:

Vorzeitiges Abstillen im ersten Lebensjahr

Dein Sohn wird sehr viel Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit von Dir brauchen, um ein so frühes Abstillen zu schaffen. Wenn Du es aber unbedingt willst, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit gelingen (Dein Sohn kann ja nicht viel dagegensetzen, wenn Du eben nicht mehr/nicht mehr so oft stillen willst).

Da Du in Deinem Wunsch kein nächtliches Stillen mehr vorsiehst, könntest Du es mit dem "nächtlichen Abstillen nach Gordon" versuchen. Das ist ein Programm zum Abstillen relativ kleiner Kinder in der Nacht, bei dem angenommen werden kann, dass das Kind davon keinen seelischen Schaden davonträgt.
Allerdings wird nächtliches Abstillen erst für Kinder im Alter von mindestens zwölf (!) Monaten empfohlen - davor sind Kinder auch bei liebevoller Begleitung eigentlich nicht in der Lage ohne Milch und Stillen nachts auszukommen. Dein Kind ist jetzt 9 Monate alt - vielleicht könntest Du Dir vorstellen, noch diese drei Monate zu warten, bevor Du am nächtlichen Stillen rüttelst? Bis dahin könntest Du mit den im "Abstillen im ersten Lebensjahr"-Thread genannten Maßnahmen versuchen, die STillmahlzeiten am Tage sanft zu reduzieren und erst dann das nächtliche Abstillen angehen. Hier findest Du eine gute Beschreibung dazu - die könntest Du Dir ja jetzt schonmal durchlesen und Dir einen geeigneten Zeitpunkt in drei Monaten (z.B. Urlaubstage Deines Partners) heraussuchen, um die anfänglich schwierigen Nächte gemeinsam (Du, Dein Sohn und Dein Partner) zu meistern:

Nächtliches Abstillen nach Gordon (für Kinder über 12 Monaten)


Du wirst auch schauen müssen, wie Du das Saugbedürfnis Deines Kindes stillst - bekommt Dein Sohn einen Schnuller? Flasche sagst Du ja, nimmt er nicht... Die PreMilch kannst Du natürlich auch aus einem Becherchen füttern - aber das Saugbedürfnis wird ja dadurch nicht befriedigt (und scheint bei Deinem Kind mit 5 Mahlzeiten tags, zwei nachts und je einer zum Einschlafen nachts und mittags noch lange nicht weg zu sein...).

Einen Gedanken möchte ich zum Schluss noch sagen: ich hatte ungefähr in diesem Alter meines Sohnes auch eine Phase, in der es mich ziemlich genervt hat. Er war leicht ablenkbar (und hat nicht immer losgelassen bevor der den Kopf umwandte :roll: ), zappelte viel rum, kniff mit seinen spitzen kleinen Fingernägelchen in meine Brust (ich musste also auch noch die freie Hand festhalten *nerv*) und vor allem wenn er zahnte, "malmte" er irgendwie so mit den Kiefern, dass es total unangenehm war. Rückblickend war das keine lange Phase, aber mittendrin: total anstrengend :? . Ich habe dann oft Stillmahlzeiten unterbrochen und gesagt, dass mir das wehtut und ich so nicht stillen will. Neu andocken und notfalls wieder abdocken, wenn es immernoch nicht besser war, haben langfristig geholfen. Auch das Kneifen habe ich durch T-shirt fest über der anderen Brust, Handfesthalten - und notfalls eben abdocken - sehr konsequent unterbunden. Nach dem Zahnen war es meist schon viel besser. Das gehampele und Gezappele war nachts deutlich besser - ich habe also dann lieber nachts gestillt und tagsüber ablenkungsfreie Umgebungen bevorzugt. Irgendwann war das alles wieder viel besser :)

Will sagen: manchmal ist so ein allgemeiner "Stillunmut" bei der Mutter durch Veränderungen an der Stillsituation selbst wieder in den Griff zu bekommen - und vielleicht entspannt Dich die Aussicht auf ein nächtliches Abstillen in drei Monaten ja auch schon etwas, vielleicht bringt auch schon das Dir dann bald Deinen Zyklus wieder (im zweiten Lebensjahr geht das Basisprolaktin eh wieder auf "nicht-Still-Niveau" zurück - auch beim Weiterstillen).

Ich wünsche Dir und Deiner Familie so oder so einen Weg, mit dem Ihr alle möglichst gut zurecht kommt. Egal ob Du nun weiterstillen willst, ganz abstillst, nach und nach reduzierst oder jetzt sehr schnell und stark mamagelenkt das Stillen einschränkst. Alles Gute Dir und Deinem Sohn!
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
spacerabbit
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 831
Registriert: 06.04.2011, 15:15
Wohnort: Frankfurt

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von spacerabbit »

Bevor Du Deinem Kleinen Milch mit der Flasche gibst, solltest Du vielleicht doch in einer auch wenn so schwierigen Phase durchhalten und weiterstillen. Dein Sohn ist mit 9 Monaten noch so klein, und auch bei uns war es vor allem bei meiner Tochter auch oft so, dass mich das Stillen phasenweise genervt hat und echt anstrengend war. Ich kann mich den anderen nur anschließen und Dir auch raten, wenn es beim Stillen weh tut, ganz klar Deinem Kind ein Signal zu geben, entweder abdocken oder auch beim Stillen den Kopf des Kindes, wenn es beißt, an die Brust drücken, hat bei uns dann immer ganz gut geklappt. Meine Tochter möchte mit ihren mittlerweile 21 Monaten manchmal auch noch alle zwei Stunden an die Brust, obwohl sie wirklich gut isst und trinkt. Je älter Dein Sohn wird und je mehr er sich für Essen interessiert, desto mehr wird es sich auch wieder mit dem Stillen einpendeln.
Vielleicht ist nach ein paar Tagen auch wieder alles besser, ich habe oft gemerkt, dass, wenn ich genervt vom Stillen war, nach ein paar Tagen beim Kind etwas neu war, also sich so ein Wachstumsschub bemerkbar gemacht hat. Alles Gute Euch beiden!
Großer Bruder 29.06.2008
Kleine Schwester 10.02.2011
Kleinste Schwester 06.11.2014
Benutzeravatar
LeelaMinzz
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 678
Registriert: 04.11.2012, 07:47
Wohnort: Berlin-Mitte

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von LeelaMinzz »

Wir haben auch so eine Phase durchgemacht, in der ich auch ziemlich genervt war von meiner zappelnden, beißenden, kneifenden Tochter (ebenfalls zwischen 9und 10 Mon.). Konsequentes Abdocken war hilfreich. Sie ist jetzt 12 Monate und wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen, sie darf auf meiner Brust rumpatschen und mit meiner Hand spielen/fummeln. Kneifen, beißen und Haareziehen macht sie (eigentlich)nicht mehr.Ach ja, ein Kissen für ihre Beine nehmen ich manchmal, damit die nicht so in der Luft baumeln.
Ich hatte auch Abstill-Gedanken, jetzt bin ich wieder zufriedener und wahrscheinlich wär Abstillen nerviger gewesen, als durchhalten.
Ich wünsche Euch, dass ihr wie auch immer zu einem glücklichen und entspannten "Füttern"kommt.
Liebe Grüße
Leela mit drei Wundern: Frühling 2001, Herbst 2003, Winter 2011 und ein Sternchen im August 2015 (13. SSW)
sandra86
Profi-SuTler
Beiträge: 3472
Registriert: 19.05.2012, 00:20

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von sandra86 »

Danke danke! Ihr seid toll!
Genau so etwas wollte ich hören!

Ich bin die letzten Tage mal in mich gegangen und habe mich gefragt, was mich eigentlich genau stört. Und es kam raus, dass es eigentlich hauptsächlich der noch unerfüllte Wunsch nach einem Geschwisterchen ist. Und siehe da, prompt hatte ich gestern, das erste Mal wieder meine Periode! Also werde ich einfach mal der Natur ihren Lauf lassen ;)

Ich glaub mein Posting ist negativer und gestresster rüber gekommen, als ich es war bzw. bin. Mit nur morgens und Einschlafstillen, habe ich nur das Stillen über Tag gemeint, was ich gern reduzieren möchte. Das nächtliche Stillen stört mich überhaupt nicht!

Ich habe es jetzt die letzten Tage einfach mal versucht zu warten bis er es wirklich fordert und siehe da, es ist deutlich weniger, als ich gewohnt war.

Beißen tut er mich nicht. Er zappelt halt oft beim Trinken und zieht den Kopf einfach weg, ohne vorher loszulassen. Aber ich denke, dass ist einfach auch eine Phase im Moment... er möchte auch nicht mehr in seinem Hochstuhl sitzen. Es gibt halt so viel zu entdecken im Moment, da hält man doch nicht still :) ...

Ihr habt mir jedenfalls geholfen! Indem ihr erzählt habt, dass ihr auch solche "genervt-sein"-Phasen hattet. Und ihr habt mir deutlich gemacht, dass Abstillen keine Option für mich ist- dafür bin ich viel zu bequem :D

Sollte ich wirklich bald schwanger werden, dann soll es so sein und ich werde sehen, wie es dann weitergeht. Aber solange werde ich alles so belassen wie es ist!
mit dem Großen 03/12, der Mittleren 11/13 und dem Mini 12/15

Don't waste your time or time will waste you
Benutzeravatar
blueberry
Mod a.D.
Beiträge: 11077
Registriert: 03.09.2007, 14:18
Wohnort: Deutschland

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von blueberry »

Hört sich gut an :D . Und Du hörst Dich gut an - viel besser als im Eingangsposting. Und Glückwunsch zur wiedergekehrten Fruchtbarkeit :mrgreen: Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem "Geschwisterchenplan". Und bei einem so kleinen "Großen" - vielleicht magst Du Dich ja mal zum Thema "Tandemstillen" belesen. Ich habe mich zwar dagegen entschieden, aber gerade darum haben wir eben auch einen bewussten Geschwisterabstand von mindestens drei Jahren. Wäre der geringer geplant gewesen (oder das Stillbedürfnis meines Sohnes mit zweieinhalb deutlich größer gewesen), hätte ich über Tandemstillen nochmal anders nachgedacht... Vielleicht wäre das ja was für Euch.
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
Benutzeravatar
LeelaMinzz
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 678
Registriert: 04.11.2012, 07:47
Wohnort: Berlin-Mitte

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von LeelaMinzz »

Ach ja, wie schön! Freut mich sehr für Dich. Manchmal muss man nur drüber reden... :-)
Alles Gute!
Leela mit drei Wundern: Frühling 2001, Herbst 2003, Winter 2011 und ein Sternchen im August 2015 (13. SSW)
Engerl
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1893
Registriert: 12.03.2011, 09:32
Wohnort: unterfranken

Re: Weiß nicht was ich will. Abstillen oder nicht?

Beitrag von Engerl »

schön das es so gut ist bei euch. Du klinigst richtig zufrieden. Das freut mich

Wir haben auch angefangen als meine maus 9 monate alt war. Mein zyklus war da schon recht lange wieder da. Es hat aber einfach nicht geklappt. Ich selber wollte sooo unbedingt ein zweites kind das ich mich total unter druck gesetzt habe. Irgendwann als meine tochter so 14 monate war habe ich total mit dem kinderwunsch abgeschlossen weil ich kein winterkind möchte (ja blöder grund ich weiß) und als meine tochter 15 monate war hatte ich das bedürfnis sie abzustillen. Wir haben nur noch nachts gestillt und sie ist oft auch ohne stillen wieder eingeschlafen. Ich wusste nicht warum aber ich wollte unbedingt abstillen. Dann hat sich raus gestellt das ich schwanger bin. Also stillen und schwanger werden schließt sich nicht aus. Man darf sich nur keinen druck machen.

Ich wünsche euch alles alles gute und ein baldiges geschwisterchen ;-)
L 08/2011
K 07/2013
Antworten

Zurück zu „Stillforum“