Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

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jusl
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von jusl »

Hallo Fredda,

ganz nüchtern betrachtet ergibt sich ein eindeutiges Bild, was die Gewichtsentwicklung betrifft: abgesehen von der langsamen Zunahme in der Zeit nach der Geburt ergeben sich gar keine Auffälligkeiten.

In den ersten beiden Lebensmonaten lag die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme bei rund 190 g. Das ist unauffälliger Wert, der für sich genommen keinerlei Hinweis auf ein Problem gibt. Berücksichtigt man nur die Zeit ab KH-Einweisung und Zufüttern, lag die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme bei 250 g, ebenfalls ein unauffälliger Wert. (Ausführliche Info dazu findest Du in unserem Grundinfo-Thread zu Gedeihen und Gewichtskontrolle, bitte unbedingt lesen!..)

Nach den ersten beiden Lebensmonaten lag die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme bis heute bei rund 160 g. Ebenfalls ein unauffälliger Wert für Babys dieses Alters.

Unterm Stich heißt das: Dein Baby ist gut entwickelt, die Gewichtsentwicklung verlief mit der bisherigen Zufütter-Vollstill-Geschichte unauffällig.

Mehr nicht. ;-) Also mehr geben die Daten nicht her. Das bedeutet, dass wir jetzt schauen müssen, ob wirklich eine Zufütterindikation besteht, oder ob möglicherweise ohne Zufütterindikation zugefüttert wurde, was sich wiederum massiv aufs Stillverhalten, Besorgnis, Stresspegel usw. ausgewirkt und dann letztlich die Situation erst geschaffen hat, die Zufüttern tatsächlich notwendig machte.

Die gängige Methode, um genau dies herauszufinden, ist das schrittweise Verringern von Zufüttermilch, bei gleichzeitiger Doku der Kriterien für gutes Gedeihen (u.a. Gewicht). Diese Doku machst Du sowieso schon, bist also eh nichts anderes gewohnt sozusagen ;-), von daher würde das keine Umstellung für Dich bedeuten. Wichtig ist dabei, dass die Gewichtsdaten korrekt interpretiert werden - ich schlage vor, dass wir das hier zusammen machen. Die Aussage "Seit 14 Tagen sind die Gewichtswerte nicht signifikant gestiegen." ist korrekt, aber die Aussage "Seit 14 Tagen hat mein Baby nicht zugenommen und deshalb muss ich jetzt zufüttern!" nicht unbedingt. ;-)
Gewichtsdaten unterliegen natürlicherweise hohen Schwankungen, d.h. systematische und statistische Messfehler sind sehr hoch. Legt man lediglich das Konzept zu Grunde, dass Babys grundsätzlich kontinuierlich "zunehmen" (also Muskel- und Knochenzellen bilden und Fettpolster zulegen usw.), würde man kontinuierlich steigende Werte erwarten und sofort in Sorge geraten, wenn Stagnation oder gar Verringerung der Werte abzulesen sind (weil dann zwangsläufig Fettpolster und Muskelzellen "abgebaut" würden). Allerdings fehlt in diesem Konzept die absolut wichtige Berücksichtigung der Tatsache, dass Fettpolster und Körperwachstum nicht die einzigen Faktoren sind, die die Zahl auf der Waage bestimmen, sondern dazu kommt das "echte Leben" ;-): Füllstand von Magen, Blase und Darm, Infekte und weitere Energieverbraucher wie Impfungen, Hitze, Frieren, Schreien, Grundumsatz, Wachstums- und Mobilitätsschübe und so weiter und so fort, dazu die unumgängliche Wägeungenauigkeit des Messvorgangs selbst. All dies zusammen hat zur Folge, dass "echte" Gewichtsunterschiede, die kleiner sind als 100-200 g, im häuslichen Bereich kaum bestimmt werden können. Eine Windelportion allein kann gut und gerne 100 g ausmachen... Du WEISST aber nicht, wie voll der Darm Deines Babys gerade ist, niemand weiß das. Ein Baby kann gestern 4000 g und heute "nur" 3950 g gewogen, aber "in echt" zugenommen haben! Nur messen kann man das auf diese Weise leider nicht. ;-)

Dies vielleicht als kleinen Einblick dazu, dass med. aussagekräftige Gewichtsdateninterpretation alles andere als trivial ist.

Als Beispiel mag ich das hier herausgreifen:
4.12. 4650g. Nach 6 Stunden fast trockene Windel, alle anderen Windeln voll Pipi, 170ml Muttermilch über den Tag verteilt zusätzlich abgepumpt und zugefüttert
5.12. 4660g. Panik bekommen und 150ml Pre gegeben
Wenn ein Kind gestern 4650 wiegt und viel gepinkelt hat und reichlich zugefüttert wurde, dann darf ein Messwert von 4660 am Folgetag keinesfalls zu "Panik" führen! (Oder war es etwas anderes, was Panik auslöste? Falls es tatsächlich die Gewichtsdaten waren: SO funktioniert die Interpretation nicht. Man kann NIEMALS mit nur zwei Werten die Gewichtsentwicklung im Zeitraum dieser zwei Werte bestimmen. Wenn man die Zunahme innerhalb einer Woche wissen will, muss man ÖFTER während dieser Woche messen. Wenn man die Zunahme innerhalb eines Tages wissen will, muss man ÖFTER während dieses Tages messen.)


Eins möchte ich Dich gerne noch fragen: Wie geht es DIR persönlich eigentlich mit dem vielen Gewichtsmessen? Stressfaktor? Sicherheits-Strohhalm? Kontrollbedürfnisbefriedigung? Würdest Du gerne seltener messen? Oder gerne häufiger?
Vielleicht magst Du ein bisschen berichten, wie es Dir psychomäßig damit geht.

Du möchtest gerne vollstillen - hier ist ein strukturiertes, sicheres, stressarmes Vorgehen ratsam. Ganz konkret schlage ich folgendes vor:

* Notiere Dir die tägliche Zufüttermenge. Wie genau diese verteilt ist - nach jedem Stillen ein bisschen, oder einmal eine große Portion o.ä. - ist egal.
* Verzichte auf künstliche Sauger. Keine Schnuller, keine Hütchen, keine Flaschensauger mehr. Notwendiges Zufüttern sollte wenn irgend möglich stillfreundlich passieren.
* Ab morgen (oder ab einem beliebigen anderen Tag ;-)) bietest Du 10-15 ml weniger an als die Ausgangzufüttermenge. Die Verteilung ist wieder egal.
* An Tag 2 wieder 10-15 ml weniger als an Tag 1.
* Häufiges Stillen ist unbedingt notwendig während Zufütterreduktionszeiten. Babys trinken normalerweise durchschnittlich 8-12 mal in 24 Stunden. Ratsam ist also, mindestens 10-12 mal in 24 Stunden das Stillen anzubieten. Das heißt: IMMER wenn das Baby muckt, quietscht, sucht, hampelt....: STILLEN. ;-)
* Während dieser Reduktionszeit ist die Kontrolle und Dokumentation aller Zeichen guten Gedeihens notwendig. Das heißt im wesentlichen: Kindsgewicht, Zufüttermenge, Anzahl Pipi- und Stuhlwindeln. Eine TÄGLICHE Gewichtsmessung ist dazu NICHT notwendig. 2-3 mal wöchentlich reicht. (siehe meine Frage oben!..)
* Für Stressarmut sorgen. Nervige Verwandtenbesuche, Ganztagsausflüge oder ausufernde Haushaltspflichten MÜSSEN auf später vertagt werden. Sehr gerne dürfen Dir liebe Leute Essen kochen, für Dich einkaufen und eine Waschmaschine anschmeißen.

Kennst Du schon unsere Linksammlung Stillwissen? Dort findest Du viele Infos, die Dich betreffen, z.B. zu Zufütterreduktion und künstlichen Saugern ("Saugverwirrung").

Ich hoffe, diese ersten Hinweise sind hilfreich für Dich, Rückfragen immer gerne und
LG
Julia
Fredda
gut eingelebt
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Fredda »

Hallo Jusl,

Ersteinmal herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Mir ist von der Naturwissenschaftlichen Seite völlig klar, dass diese Messwerte kaum auswertbar sind und nur eine Tendenz angeben. Ich sehe ja die ganzen Parameter und frage mich, warum ich täglich wiegen soll. Eigentlich bin ich ein Kopfmensch, der alles durchdenkt und bis vor zwei Tagen dachte ich auch, dass es einfach an Impfung und Schnupfen liegt, dass die scheinbare Gewichtszunahme langsamer ist als sonst. Plötzlich konnte ich nebenbei noch viel abpumpen und ich hatte einfach eine positive Einstellung seit dem Besuch bei der Stillberaterin. Sie ist davon überzeugt, dass ich voll stillen kann. Dann war ich es auch. Rein logisch weiß ich auch, dass eine so volle Windel natürlich eine scheinbare Abnahme bewirkt, aber die Tatsache, einen Messwert zu erhalten, den ich schon vor fast zwei Wochen hatte, hat mich in Panik versetzt. Alles kam wieder hoch und ich dachte: "Du willst um jeden Preis voll stillen und achtest nicht auf dein kleines Mäuschen, das wieder halb verhungert." Der Gedanke ist falsch, das weiß ich nach den lieben Antworten und dem stundenlangen Nachdenken von gestern, aber er verschwindet nicht!

In der Schule und im Studium habe ich unter sehr starker Prüfungsangst gelitten. Ich erinnere mich nicht mehr an mein Abitur, weil mein Arzt mich so zugedreht hat. Im Studium fing ich eine Therapie an. Nach drei Jahren Gesprächstherapie machte ich tatsächlich mein Diplom, einen Quereinstieg ins Lehramt und ein Referendariat. Es gab immer Rückfälle, aber jetzt geht es einigermaßen. Aber als zum Beispiel die Fehlgeburten kamen und die schwere Präeklampsie in dieser Schwangerschaft, war die "Prüfungsangst" wieder da. Seit dem Krankenhausaufenthalt ist das Vertrauen darauf, voll stillen zu können, gestört und gestern spürte ich wieder diese Panik, die mir sagte, ich müsse ihm Pre Nahrung geben, obwohl ich im Grunde wusste, dass es nicht notwendig und sogar falsch war.

Er hat ja die letzten Tage keine Pre Nahrung mehr bekommen und tatsächlich hörte das Spucken und die Bauchkrämpfe auf, wie meine Stillberaterin prophezeit hatte. Gestern hat er nach der Pre Nahrung wieder sehr stark gespuckt. Es machte dauernd platsch auf dem Boden und ich habe nicht erkannt, dass er nur ein Saugbedürfnis hatte.

Jetzt weiß ich das, weil heute wieder ein "guter" Wert auf der Waage stand und ich wieder logisch an die Sache rangehen konnte. Das verrückte ist ja, dass ich auch Physik unterrichte und mir im Grunde diese Dinge, die du über die Parameter schreibst, völlig klar sind, aber mein Hirn in der Situation blockiert.

Also: Die Panik war nicht wegen zweier aufeinanderfolgender Messwerte und wow: Du erklärst es auf eine sehr schöne Art und Weise und man fühlt sich sofort aufgehoben!

Wie es mir mit dem täglichen Wiegen geht: Das klingt jetzt blöd, aber ich bin jedesmal total aufgeregt -wie vor einer Prüfung. wenn der Wert "gut" ist, bin ich gut gelaunt, wenn der Wert "schlecht" ist, mache ich mir Sorgen. Meistens sind die Werte "gut", dann wiege ich gerne und ich bin leider ein Kontrollfreak und will es jeden Tag wissen. Besser wäre es wohl, wenn ich nicht so oft wiegen würde, um der Problematik die Präsens bzw. die Wichtigkeit zu nehmen. Es nimmt einen zu großen Platz in meinem Leben ein und bestimmt mich, seit dem Krankengausaufenthalt. Durch diesen Stress fließt die Milch wohl nicht richtig. Bin ich gut drauf, kann ich viel mehr abpumpen als an Tagen, an denen ich mir Sorgen mache.

Zufüttern: Fällt zugefütterte Muttermilch auch unter die zu notierende Menge oder nur Pre Nahrung? Also die zugefütterte Muttermilch auch reduzieren?

Stillhut: meinst Du wirklich, ich soll von jetzt auf gleich den Stillhut weglassen? Die erste Zeit geht es gut, aber sobald er sich mehr anstrengen muss, um an die dicke Milch zu kommen, dockt er sich ab und schreit. Daher meinte die Stillberaterin, ich solle vielleicht zunächst ohne Hut und sobald es schwerer geht mit Hut stillen. Was meinst du?

Sonstige Sauger
: Darf ich auch den Calma Sauger nicht benutzen? Mir ist klar, dass er der Brust nicht so ähnlich ist, wie er sein sollte, denn der Kleine trinkt 90ml in unter 5 Minuten, während er an der Brust ewig braucht.

Häufiges Anlegen: Beinhaltet dies auch die Nacht, dh. soll ich ihn wecken? Nachts schläft er zwischen 3 und 5 Stunden am Stück. Seit Freitag wird er eh sehr oft angelegt, weil er superviel Nähe braucht und sich nur so tagsüber zum Schlafen bringen kann. Nachts schläft er so.

Die Links werde ich mir ansehen!

Vielen vielen Dank für Deine Hilfe! Gerne würde ich das Ganze gemeinsam angehen!

Liebe Grüße

Fredda
Kleines Mäuschen geboren am 29.08.2012 bei 36+0
jusl
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von jusl »

Mir ist von der Naturwissenschaftlichen Seite völlig klar, dass diese Messwerte kaum auswertbar sind und
Oh, ganz im Gegenteil - Deine Werte sind SUPER auswertbar. Tonnen an Daten, alle sichern sich gegenseitig ab usw., bestens. Der entscheidende Punkt ist aber, wie man die Analyseergebnisse interpretiert. Die Interpretation ist bei Euch in sofern etwas schwierig, weil bislang nie ein Reduktionsversuch unter kontrollierten Bedingungen standfand und weil bislang nicht vollständig klar war, wann welche Zufütterindikation bestand und in welcher Menge.
In der Schule und im Studium habe ich unter sehr starker Prüfungsangst gelitten. Ich erinnere mich nicht mehr an mein Abitur, weil mein Arzt mich so zugedreht hat. Im Studium fing ich eine Therapie an. Nach drei Jahren Gesprächstherapie machte ich tatsächlich mein Diplom, einen Quereinstieg ins Lehramt und ein Referendariat. Es gab immer Rückfälle, aber jetzt geht es einigermaßen. Aber als zum Beispiel die Fehlgeburten kamen und die schwere Präeklampsie in dieser Schwangerschaft, war die "Prüfungsangst" wieder da. Seit dem Krankenhausaufenthalt ist das Vertrauen darauf, voll stillen zu können, gestört und gestern spürte ich wieder diese Panik, die mir sagte, ich müsse ihm Pre Nahrung geben, obwohl ich im Grunde wusste, dass es nicht notwendig und sogar falsch war.
Deine Geschichte tut mir sehr leid - es ist gut verständlich, dass diese Erfahrungen bis heute nachwirken und möglicherweise auch mit Deinen Stillproblemen zu tun haben. Als Stillberaterin kann ich jedoch nur ZUM STILLEN beraten. Wenn stillberaterisch die Indikation für Verfahren X besteht, die Mutter das auch einsieht, aber dennoch nicht in der Lage ist, Verfahren X umzusetzen, dann kann ich leider nicht weiterhelfen. Das ist gar nicht so selten - manchmal sind die Umstände einfach nicht so, als das eine Überwindung des Problems gelingt. Manchmal liegt es an der psychischen oder physischen Verfassung der Mutter, manchmal fehlt der Rückhalt in der Familie, manchmal wiegt traumatische, schlechte Beratung von früher zu schwer usw. - das ist dann nicht zu ändern, jedenfalls nicht stillberaterisch. Was man aber IMMER machen kann: gemeinsam schauen, was geht. ;-) Auch wenn's nicht Vollstillen ist, können das Wohlgefühl von Mutter und Kind meist gesteigert und der Stresspegel gesenkt werden.
Das verrückte ist ja, dass ich auch Physik unterrichte und mir im Grunde diese Dinge, die du über die Parameter schreibst, völlig klar sind, aber mein Hirn in der Situation blockiert.
Du bist nicht Physikerin in dieser Situation, Du bist Mutter. ;-) Es ist ganz normal, dass die analytischen Fähigkeiten (=Distanz) zu Gunsten der emotionalen (= Nähe) weniger nutzbar sind... das kenne ich auch.
Wie es mir mit dem täglichen Wiegen geht: Das klingt jetzt blöd, aber ich bin jedesmal total aufgeregt -wie vor einer Prüfung. wenn der Wert "gut" ist, bin ich gut gelaunt, wenn der Wert "schlecht" ist, mache ich mir Sorgen. Meistens sind die Werte "gut", dann wiege ich gerne und ich bin leider ein Kontrollfreak und will es jeden Tag wissen. Besser wäre es wohl, wenn ich nicht so oft wiegen würde, um der Problematik die Präsens bzw. die Wichtigkeit zu nehmen. Es nimmt einen zu großen Platz in meinem Leben ein und bestimmt mich, seit dem Krankengausaufenthalt. Durch diesen Stress fließt die Milch wohl nicht richtig. Bin ich gut drauf, kann ich viel mehr abpumpen als an Tagen, an denen ich mir Sorgen mache.
EXAKT DAS ist das Problem - ich habe selten eine schönere Beschreibung gelesen. Gewichtskontrollen sind in manchen Situationen wichtig, gar keine Frage, aber manchmal tragen sie selbst(!) zum Problem bei (oder verursachen sogar erst eins). Hier sollte dann definitiv die Notbremse gezogen werden - es wäre einfach zu ärgerlich, sich in einer schwierigen Situation WEITERE Schwierigkeiten selbst zu backen.
Welche Möglichkeiten siehst Du denn selbst? Fühlst Du Dich in der Lage, ab sofort nur noch Montag-Mittwoch-Freitag zu messen? Hast Du die Möglichkeit, das Messen an jemanden abzugeben, an den Vater z.B., ohne dass Du Zugang zu den Werten hast? Oder fühlst Du da tatsächlich eine Art Kontrollsucht - dann wäre vielleicht eine andere Vorgehensweise einen Versuch wert... Z.B. jede Stunde messen - bis es Dir zu blöde wird... ;-)
Zufüttern: Fällt zugefütterte Muttermilch auch unter die zu notierende Menge oder nur Pre Nahrung? Also die zugefütterte Muttermilch auch reduzieren?
Ganz klar: als allererstes sollte die Pre-Milch reduziert werden. (Einzige Ausnahme von dieser Regel: Wenn Dich das Muttermilchgewinnen sehr belastet. Wie sieht das bei Dir aus? Kommst Du gut mit der Pumpe zurecht? "Magst" Du das Pumpen?)
Zur Doku ist es sinnvoll, beides zu notieren:
24.12. 3800 g, +120ml Mumi, +80ml Pre.
- ungefähr so in der Art.
Stillhut: meinst Du wirklich, ich soll von jetzt auf gleich den Stillhut weglassen? Die erste Zeit geht es gut, aber sobald er sich mehr anstrengen muss, um an die dicke Milch zu kommen, dockt er sich ab und schreit. Daher meinte die Stillberaterin, ich solle vielleicht zunächst ohne Hut und sobald es schwerer geht mit Hut stillen. Was meinst du?
Hm, also normalerweise ist das Schwierige für Hütchen-gewöhnte Babys das ANDOCKEN , nicht das DRANBLEIBEN. Wenn das Andocken bei Euch gut klappt, würde ich ganz klar sagen: ohne Hütchen! Und dann muss man "nur noch" schauen, wie man das Baby am besten dazu bringen kann, an der Brust zu bleiben und weiter effizient zu saugen. Am naheliegendsten ist zweifellos die Wechselstill-Methode. Das heißt: sofort auf die andere Seite wechseln, sobald das Baby unruhig wird, mehrmals pro Mahlzeit. Hast Du das schon mal ausprobiert? Falls nein, ist das auf jeden Fall einen Versuch wert, konsequent einige Tage lang. Die Erfolgschancen sind damit definitiv hoch (und sollten sich Stillverhalten und Milchfluss damit wider Erwarten doch nicht verbessern, gibt es weitere Möglichkeiten, etwa den Einsatz von speziellen Stillhilfsmitteln).
Sonstige Sauger: Darf ich auch den Calma Sauger nicht benutzen? Mir ist klar, dass er der Brust nicht so ähnlich ist, wie er sein sollte, denn der Kleine trinkt 90ml in unter 5 Minuten, während er an der Brust ewig braucht.
Damit lieferst Du die Begründung selbst, weshalb der Calma Sauger auch bei Euch erhebliche Schwierigkeiten verursacht: Dein Kind trinkt effizient mit Calmasauger-Technik, aber uneffizient mit Brust-Technik. Diese sind nun mal nicht gleich. Schwierigkeiten beim Wechsel zwischen verschiedenen Techniken nennt man "Saugverwirrung" - in der Linksammlung Stillwissen findest Du ausführliche Info dazu. Dein Baby ist auf Deine Hilfe angewiesen, endlich "richtig" an der Brust stillen zu lernen. Jeder weitere Einsatz künstlicher Sauger erschwert ihm diesen Lernprozess.
Häufiges Anlegen: Beinhaltet dies auch die Nacht, dh. soll ich ihn wecken? Nachts schläft er zwischen 3 und 5 Stunden am Stück. Seit Freitag wird er eh sehr oft angelegt, weil er superviel Nähe braucht und sich nur so tagsüber zum Schlafen bringen kann. Nachts schläft er so.
Nachts durchschnittlich 4 Stunden Pause sind OK. In der Summe über 24 Stunden sollten es aber definitiv mindestens 10 Stillmahlzeiten sein.
Vielen vielen Dank für Deine Hilfe! Gerne würde ich das Ganze gemeinsam angehen!
Prima. Dann mal los. ;-)

LG
Julia
Pahama
ist gern hier dabei
Beiträge: 91
Registriert: 11.10.2012, 14:21

Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Pahama »

Hallo,

Ich kann dich sehr gut verstehen.
Wenn mir einer gesagt hat mein Kind verhungert waere ich allerdings verrückt geworden.
Alle meine 3 Kinder haben vor allem anfangs schlecht oder gar nicht zugenommen.
Ich hab mir deshalb wahnsinnig Stress gemacht mit der folge dass es noch schlechter wurde.
Mein Sohn hat auch nach 2 Wochen mal 11 Tage nicht zugenommen, Geburtsgewicht erst nach 4 Wochen erreicht.
Ich hatte allerdings tolle Leute, gute Hebamme und guter Kinderarzt.
Kia sagte naja. Kind ist fit, aber so langsam muss er in die Pötte. Zufuettern war da zwar klar, das hatte ich schon angefangen aber nur wenig und mit der Spritze. Ich glaube morgens und abends 50 ml oder so. Ich haben allerdings gemerkt, dass er das braucht, mehr aber auch nicht.

Fuer mich war es erleichternd, ein bisschen pre reinzudruecken( mit der Spritze, daher das Wort) da ich dann sicher war dass er eben nicht zu wenig haben kann.

Mittlerweile Stille ich längst voll, wie man aus anderen Beiträgen sieht mit fuerchtlichen Problemen, aber egal. Zunehmen tut er eigentlich auch an der Untergrenze, so 150 gr die Woche. Aber er ist fit, und dockt am Ende von selbst ab und kotzt alles voll.

Das ist die Info, die fuer mich jetzt entscheidend ist.
Aber ein Muttergefuehl, wenn man solche Sprüche hoert, hat man eigentlich nicht mehr.
Ich habe mir ueberhaupt nicht mehr getraut damals.

Mein hauptanliegen war fuer mich erst mal Druck rausnehmen.
Egal wie, und es war halt das zufuettern.

Hat man das Jetzt verstanden? Etwas wirr.
;-)
Fredda
gut eingelebt
Beiträge: 38
Registriert: 05.12.2012, 14:30

Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Fredda »

Liebe Julia,

Hier das Ergebnis des gestrigen Tages: Seit dem Aufstehen bis zu Deiner ersten Antwort hing er eigentlich die meiste Zeit an Der Brust- abgesehen von 20Minuten Duschen und so. Ich glaube eigentlich nicht, dass er so viel Hunger hat. Eher ein -im Momnet sehr sehr hohes Saugbedürfnis. Nach Deiner ersten Antwort hab ich einfach den Stillhut weggelassen und er trank einfach so 20 Minuten an einer Seite. Für einen kurzen Moment an diesem Tag war ich stolz und glücklich. Er wog auch 4750g, also war erstmal alles in Ordnung- abgesehen von dem Stillwahnsinn. Er konnte nicht einmal schlafen ohne die ganze Zeit zu nuckeln. Also packte ich ihn nach x Stunden Dauerstillen mit Pausen von höchstens 10 Minuten in den Kinderwagen. Im Gegensatz zu sonst schlief er nur schwer ein und schlief nur leicht. Sonst schläft erwie ein Stein und das auch zwei Stunden lang. Nach einer 3/4 Stunde brüllte er wie am Spieß- ich war aber noch 10 Minuten von Zuhause entfernt und es war saukalt, also schleppte ich ihn in den Lammfellschlafsack eingewickelt nach Hause. Dort ging das Dauerstillen dann weiter, aber auch wenn er es gut machte- ich konnte nicht mehr ohne Stillhütchen. Meine Brustwarzen schienen zu kochen und sie taten fürchterlich weh. Hatte ganz vergessen, wie weh es getan hatte, vom Stillhut wegzukommen und damals hing er nicht permanent an der Brust.
Also benutze ich doch wieder den Stillhut, weil ich vor Schmerzen hätte weinen bzw alles kurz und klein schlagen können.
Als ich es nicht mehr ertragen habe und er nicht einmal 2 Minuten beim Papa bleiben konnte, ohne herzzerreißend zu weinen, dachte ich, er habe vielleicht doch Hunger und es kommt vielleicht nicht genug. Also versuchte ich es mit dem Löffel und den letzten 20ml Abgepumpter Muttermilch. Doch anscheinend ist es nicht ganz so einfach, wie beschrieben, denn nicht die Hände waren sein Problem, sondern der Kopf. Sobald ich die Unterlippe berührte, fing er stark an zu suchen und es landete fast alles auf dem Pulli. Wenn ich den Löffel stärker neigte, lief zu viel hinein und durch das Suchen verschluckte er sich. Er weinte dann plötzlich stark und nichts ging mehr. Also gab ich alles auf, weil ich so verzweifelt war und machte ihm 60ml Pre mit dem Calma Sauger, die er trank. Danach war er wohl im Fresskoma und schlief beim Papa eine Stunde auf dem Arm. Währenddessen spuckte er die Pre Nahrung in großen Mengen wieder aus.
Danach hing er bis zum schlafen an der Brust, kam nachts plötzlich 4 mal statt 1-2 mal. Sonst stille ich ihn auch nachts im Sitzen, weil es mit dem Stillhut im Liegen nicht wirklich klappt, aber ich war so fertig, dass ich es im Liegen probierte. Anscheinend bin ich dabei immer in schlechter Haltung eingeschlafen, denn es zieht sehr im Rücken. Das Ausspülen des Stillhutes ist natürlich auch nicht geschehen und mein Mann musste immer einen neuen holen.
Seit er wach ist, hängt er an mir, will nicht zum Papa, will nicht zum Opa, der gerade hier war und bei dem er sonst schon lacht, wenn er ihn nur hört. Heute wiegt er 4730g.

Fazit: ich bin am Ende, möchte meine Brüste verkaufen und ihn mit der Flasche großziehen. :?

Gelernt habe ich, dass ich anscheinend genügend viel Milch habe, um ihn ohne irgendwas zuzufüttern satt zu kriegen, dass es nicht sinnvoll ist, alles auf einmal umstellen zu wollen und dass er offenbar in einer schweren Phase ist, die nichts mit meiner Milchmenge oder Stilleistung zu tun hat. :slürp*

Zu Deiner Antwort:

Mit dem Abpumpen ist es wie mit dem Wiegen: Kommt "viel" pro Seite, also 35-40ml, dann bin ich gut drauf, kommt wenig, mache ich mir Sorgen, dass die Milch weg ist. Da er aber die letzten zwei Wochen fast ausschließlich mit Muttermilch zugefüttert wurde, ist mir in den letzten Wochen klar geworden, dass ich mich selbst blockiere. In den letzten Tagen mache ich mich beim Pumpen nicht wahnsinnig, weil ich weiß, dass es schon reichen wird. (abgesehen von vorgestern, als ich wegen des Gewichtes Angst bekam)

Zum Wiegen
: Oft am Tag ist keine Option, da ich ihn nicht quälen will, nur weil ich Ängste überwinden will. Jeden zweiten Tag wird wohl gehen. Allerdings wohl nur, wenn das Gewicht im Vergleich zum Vortag gestiegen ist. :oops: Ich probiere es mal. Den Papa wiegen zu lassen und es nicht zu wissen ist keine Option. Dazu bin ich zu neugierig. Hat nichts mit kontrollsucht zu tun. Wenn ich Zahlen kriegen kann, dann will ich sie haben. Ich lasse ihn auch beim KiA jedesmal messen, weil ich neugierig bin, nicht um das Wachstum zu kontrollieren.

Wechselstillmethode: Habe ich noch nie ausprobiert, weil mir gesagt wurde, er solle erstmal 20 Minuten an einer Seite trinken, da mit Stillhut die dicke Milch später kommt. Erstaunlicherweise hat es ja gestern dann plötzlich einfach so geklappt. Das Andocken hat bis auf einmal, wo er erst 2 Minuten nur die Brustwarze abgeleckt hat.

Saugverwirrung: Dann hatte ich ein falsches Bild von der Saugverwirrung! Den Calma Sauger kriegt er erst seit 10 Tagen. Davor hatte er einen Teesauger und die Stillberaterin meinte, dass das Luft schlucken und die Bauchkrämpfe verringert würden. Das ist auch besser geworden, aber er trinkt aus dem Sauger noch schneller als aus dem Teesauger. Wenn er weiterhin den ganzen Tag angedockt ist, kann ich eh nicht abpumpen und Zufüttern.

Mist, gestern war er nur 4 mal angedockt... :roll: :D

Was hältst Du von dem Plan, erstmal mit Stillhut so weiter zu machen wie gestern und erstmal vom Zufüttern und der "ich würde auch noch in die Brust reinkriechen, wenn ich ne Öffnung finden würde" Phase wegzukommen? Oder meinst Du, es ist keine Phase und er hat ständig Hunger? Aber das ist ja eigentlich Quatsch.... Beim Papa kann er kurzzeitig lachen und spielen, aber sobald ich in sein Blickfeld gerate, fängt er an zu schmatzen, hebt Kopf und Oberkörper leicht an und ruckelt Wild rudernd in meine Richtung.

Danke und liebe Grüße

Fredda
Kleines Mäuschen geboren am 29.08.2012 bei 36+0
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Katha
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Katha »

Nur kurz zu dem Dauernuckeln: sagt Dir Clustern was?
Das machen viele kleine Babys oder auch bei Schüben. Bei uns war es 12. bis 15. Woche nochmal am Schlimmsten (gepaart mit Brustanbrüllen, aber anderes Thema).
Das steigert einerseits die Nachfrage, heißt aber nicht, dass Deine Maus die ganze Zeit Hunger hat. Nähe, Kuscheln, Mama tanken. Kommt bei uns auch beim Zähnen (Zahneinsczss, könnte das bei Euch sein?) etc.
Trägst Du im Tragetuch? Das funktioniert bei vielen Kindern als Alternativprogramm, weil Nähe und Bewegung gegeben ist. Falls KiWa, vielleicht Runden um Euer Zuhause?
Damit die BW oft Pause Kriegen.
Für die BW ansonsten, hat bei uns geholfen: Wollfett (Laninol oder wie die andere Marke heißt), viel Luft dran oder zur Steigerung Multimam Kompressen
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"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Lucccy »

Fredda hat geschrieben:Gelernt habe ich, dass ich anscheinend genügend viel Milch habe, um ihn ohne irgendwas zuzufüttern satt zu kriegen, dass es nicht sinnvoll ist, alles auf einmal umstellen zu wollen und dass er offenbar in einer schweren Phase ist, die nichts mit meiner Milchmenge oder Stilleistung zu tun hat. :slürp*
Du solltest Dir das ausdrucken (oder abschreiben) und irgendwo sichtbar aufhängen.

Ansonsten hat Katha ja zum Clustern und Tragen viel hilfreiches geschrieben.

Und wegen der Schmerzen beim Dauerstillen ohne Hütchen verlinke ich einfach mal einen Thread, den ich gestartet habe: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=161955
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Katha »

und was ich in dem "schläft Kind jetzt schon fest oder nicht und kann ich endlich Wäsche aufhängen" vergessen habe:
Das wird alles. Auch wenn wir nicht so eine falsch-beraten-worden Vorgeschichte hatten, es gab einige Tage, da hat mich das Stillen total fertig gemacht. Das Gefühl, ich komm nie wieder von der Couch hoch ohne Kind an der Brust, fix und fertig.
Und dann war das Stillen irgendwann das normalste und mit der Schönste überhaupt.
Du bist hier bei den Mods in den allerbesten Händen.
Und Du kriegst das hin!
Katha mit dem Hasen *01/2012
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Fredda
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Fredda »

Liebe Katha,

Vielen herzlichen Dank für Deine lieben Worte!

Ich hatte mir unter Clustern etwas anderes vorgestellt, bzw dachte, es ging ums Trinken. Da er tagsüber aber nur noch mit Brust im Mund schläft, dachte ich, es sei nur teilweise Clustern.

Jetzt wo Du es schreibst: Meine Stillberaterin sagte letzten Mittwoch auch, dass genau das in Kürze passieren würde, weil der Magen wächst und die Zähne einschießen. Verrückt! Ist mir gestern gar nicht so bewusst gewesen.

Ich hab ein Bondolino, aber leider ist er noch so klein, dass die Füße noch nicht draußen sind. So lange die Füße aber drin sind, "steht" er immer auf und/oder weint. Meine Hebamme, mit der ich verschiedene Tragemöglichkeiten probierte, meinte vor zwei Wochen, er sei eigentlich groß genug, um die Füße draußen zu haben, aber es sieht nicht bequem aus und er weint recht bald. Letzte Woche war er 58cm groß.

Wollfett habe ich draufgeschmiert und schwarzen Tee auch. Es ist schon wieder etwas besser, aber ich benutze ja auch wieder den Stillhut.


Liebe Lucccy,

Danke für die Begleitung durch die Zeit und den Link. Ich werde ihn gleich lesen.


Vorhin hat er 20 Minuten nicht gerade fröhlich, aber nicht jammernd im Stubenwagen gespielt. Ich konnte endlich etwas aufstehen. Eigentlich darf ich nicht so viel sitzen, weil meine Gerinnungswerte nach wie vor sehr hoch sind. Ich konnte das Heparin erst 10 Wochen nach der Geburt absetzen und bisher haben die Werte sich natürlich noch einmal verschlechtert.

LG Fredda
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Re: Stillchaos- möchte gerne wieder voll stillen

Beitrag von Katha »

Ins Bett kuscheln und im Liegen stillen?
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
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