Ständig Milchstau nach 11 Monaten
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
Hast Du es schon mal mit Lezithin versucht? Das gibt es in Pulverform und ist einfach ein Emulgator damit die Milch in der Brust nicht so klumpt. Hat bei einer Bekannten von mir angeblich sehr gut funktioniert, ich selbst habe da leider keine Erfahrung.
Mit meinen 09/12/16 Jungs
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AnnaKatharina
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
Lecithin hätt ich jetzt auch gesagt. Hat bei einer Freundin auch super geholfen. Dosierung weiß ich nicht, wenn du magst kann ich sie morgen aber mal anrufen und fragen.
Außerdem schwört meine Hebamme darauf, das Kühlen ganz sein zu lassen, und nur zu wärmen, aber konsequent von Anfang an. Also sobald man was merkt.
Am Besten mit Kartoffelwickeln. Sie meint, seid sie das so empfiehlt, kämen die seltener wieder und gingen schneller weg. Ich hab keinen Vergleich, meine beiden gingen dann mit Kartoffelwickeln tatsächlich sehr schnell weg, ich weiß aber auch nicht, was normal ist.
Gute Besserung,
Anna-Katharina
Außerdem schwört meine Hebamme darauf, das Kühlen ganz sein zu lassen, und nur zu wärmen, aber konsequent von Anfang an. Also sobald man was merkt.
Am Besten mit Kartoffelwickeln. Sie meint, seid sie das so empfiehlt, kämen die seltener wieder und gingen schneller weg. Ich hab keinen Vergleich, meine beiden gingen dann mit Kartoffelwickeln tatsächlich sehr schnell weg, ich weiß aber auch nicht, was normal ist.
Gute Besserung,
Anna-Katharina
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Lösche Benutzer 3613
Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
ich weiß das entscheiden ist schnell gesagt und schwer umgesetzt.... Und wenn dus mit einer anderen Ernährung versucht Kalorienhaltigere Sachen die andere eher Meiden? Um dich wieder ganz aufs Stillen einlassen zu können? Das die Angst der Gewichtsreduktion nicht so gravierend ist?
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Paniclady
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
So ganz intuitiv finde ich das einen guten Tipp. Ich selber habe auch immer das Gefühl, dass das Kühlen irgendwie alles noch härter und derber macht, und wenn ich es mal nicht mache, "fehlt" mir auch nichts. Während ich schon spüre, dass das Wärmen vor dem Stillen wirklich gut tut und die Sache eher zum Auflösen bringt bewirkt. Was ein Kartoffelwickel ist, werde ich dann mal googlen gehenAnnaKatharina hat geschrieben: Außerdem schwört meine Hebamme darauf, das Kühlen ganz sein zu lassen, und nur zu wärmen, aber konsequent von Anfang an. Also sobald man was merkt.
Am Besten mit Kartoffelwickeln. Sie meint, seid sie das so empfiehlt, kämen die seltener wieder und gingen schneller weg. Ich hab keinen Vergleich, meine beiden gingen dann mit Kartoffelwickeln tatsächlich sehr schnell weg, ich weiß aber auch nicht, was normal ist.
Auch wegen dem Lezithin, vielen Dank!
Und essen tu ich schon sehr kalorienhaltig - nicht besonders gesund ist wohl eher das Problem und trägt neben dem niedrigen Gewicht wohl mit dazu bei, dass ich mich oft schlapp fühle, mein Kreislauf im Eimer ist usw. An der Stelle muss ich mich wohl zuerst in den Hintern treten..
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Lösche Benutzer 3613
Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
na dann einmal treten Bitte
du kannst ja auch mal deine Blutwerte Kontrollieren lassen das du weißt was du mehr zuführen solltest Eisen oder B Vitamine etc...
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Paniclady
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
So, seit gestern wieder richtig fieser Milchstau (zwischendurch einige kleinere Episoden, die ich dank des Tipps "gleich wärmen und abtrinken lassen" gut in den Griff gekriegt hatte).
Heute war ich schon bei der Hebi in der Gynpraxis und dann spontan auch noch bei der Gynäkologin drin.
Hebi hat akupuntiert und empfohlen, auf jeden Fall mehr Regelmäßigkeit beim Stillen reinzubringen. Ich hatte nämlich den Verdacht geäußert, dass es sich immer dann staut, wenn ich mal wieder versuche, das Stillen tagsüber zu reduzieren. Erstmal muss ich ja aber diesen fiesen Stau wieder rauskriegen, also wieder mehr Stillen - was ja auch wieder mehr Produktion bedeutet. Erscheint mir momentan als Teufelskreis. DIe Hebi hat dann noch Abstilltabletten erwähnt, dann wäre die Sache halt schnell erledigt - wenn ich mir wirklich sicher wäre, dass ich nicht mehr mag. Bin ich aber in der radikalen Form noch nicht. Ich würde am liebsten nur noch abends und nachts stillen, aber soweit komme ich irgendwie nie. Ich hab dann gefragt, ob ich nicht mal eine von diesen Tabletten nehme könnte, um einfach die Milchmenge einzudämmen und dem nächsten vorprogrammierten Stau vorzubeugen. Meinte sie, das ginge auf keinen Fall, mit Abstilltabletten dürfe ich ihn nicht mehr anlegen.
Die Gynäkologin selbst hat per US nach einem Entzündungsherd geguckt, da ist aber wohl soweit noch alles in Ordnung, auch wenn ihr das Gewebe insgesamt schon leicht entzündlich vorkam, auch von meinem Schmerzbild her. Sie empfahl mir jetzt genau das, was ich überlegt hatte. Heute mal eine halbe oder ganze von den Abstilltabletten und dann nach Bedarf vielleicht die nächsten Tage nochmal, wenn sie wieder was stauen sollte. Für meine Laienohren klingt das gut - und es wäre sooooo eine Erleichterung für mich, wenn dieser Druck rauswäre aus der Brust. Diesmal löst es sich beim Stillen nämlich schlecht bis gar nicht und Ausstreichen funktioniert auch nur sehr mäßig. Ich habe das Gefühl, dass ständig was nachfließt, obwohl ich wieder kühle nach dem Stillen.
Könnte ich bitte von den Stillmods professionellen Rat bekommen?? Bisher habe ich die Tabletten noch nicht da. Phytolacca und Bryonia habe ich außerdem bekommen.
Heute war ich schon bei der Hebi in der Gynpraxis und dann spontan auch noch bei der Gynäkologin drin.
Hebi hat akupuntiert und empfohlen, auf jeden Fall mehr Regelmäßigkeit beim Stillen reinzubringen. Ich hatte nämlich den Verdacht geäußert, dass es sich immer dann staut, wenn ich mal wieder versuche, das Stillen tagsüber zu reduzieren. Erstmal muss ich ja aber diesen fiesen Stau wieder rauskriegen, also wieder mehr Stillen - was ja auch wieder mehr Produktion bedeutet. Erscheint mir momentan als Teufelskreis. DIe Hebi hat dann noch Abstilltabletten erwähnt, dann wäre die Sache halt schnell erledigt - wenn ich mir wirklich sicher wäre, dass ich nicht mehr mag. Bin ich aber in der radikalen Form noch nicht. Ich würde am liebsten nur noch abends und nachts stillen, aber soweit komme ich irgendwie nie. Ich hab dann gefragt, ob ich nicht mal eine von diesen Tabletten nehme könnte, um einfach die Milchmenge einzudämmen und dem nächsten vorprogrammierten Stau vorzubeugen. Meinte sie, das ginge auf keinen Fall, mit Abstilltabletten dürfe ich ihn nicht mehr anlegen.
Die Gynäkologin selbst hat per US nach einem Entzündungsherd geguckt, da ist aber wohl soweit noch alles in Ordnung, auch wenn ihr das Gewebe insgesamt schon leicht entzündlich vorkam, auch von meinem Schmerzbild her. Sie empfahl mir jetzt genau das, was ich überlegt hatte. Heute mal eine halbe oder ganze von den Abstilltabletten und dann nach Bedarf vielleicht die nächsten Tage nochmal, wenn sie wieder was stauen sollte. Für meine Laienohren klingt das gut - und es wäre sooooo eine Erleichterung für mich, wenn dieser Druck rauswäre aus der Brust. Diesmal löst es sich beim Stillen nämlich schlecht bis gar nicht und Ausstreichen funktioniert auch nur sehr mäßig. Ich habe das Gefühl, dass ständig was nachfließt, obwohl ich wieder kühle nach dem Stillen.
Könnte ich bitte von den Stillmods professionellen Rat bekommen?? Bisher habe ich die Tabletten noch nicht da. Phytolacca und Bryonia habe ich außerdem bekommen.
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Paniclady
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten UD Hilfe bitte!
Achso und ergänzend: Die Gyn betonte ausdrücklich, dass KEINE Stillpause notwenig ist bei den Tabletten, es käme halt nur weniger Milch und fertig. Was stimmt denn nun?
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jusl
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
Hallo Paniclady,
sorry ich habe Deinen Thread irgendwie übersehen.
Also: Abstilltabletten erfordern zwar keine Stillpause, das stimmt, aber: diese zu nehmen anstatt viel näherliegende Maßnahmen, und dazu weiterhin unverändert häufig zu stillen, ist vollkommen sinnfrei. Das bringt überhaupt nichts. Wenn Du eine Überproduktion hast, dann lässt sich diese nachweislich sehr wirkungsvoll mit dem HIER vorgestellten Verfahren in den Griff kriegen - und das im Gegensatz zu den Tabletten nebenwirkungsfrei und mit deutlich höherer Wirksamkeit! (Die Wirkung der Tabletten lässt in dem Moment nach, wenn man sie nicht mehr nimmt)
Interessant ist die Tatsache, dass der Milchstau immer ein und dieselbe Stelle betrifft. Das legt den Verdacht nahe, dass dort irgendetwas besonderes vorliegt, eine anatomische Besonderheit wie ein verengter Milchgang oder ein kleiner harmloser gutartiger Tumor, vielleicht eine vernarbte Stelle, vielleicht eine Stoßverletzung, deren Schwellung dort den Milchgang etwas abklemmt... irgendsowas. Da nützen Abstilltabletten auch GAR NIX.
Kühlen hilft grundsätzlich wegen der abschwellenden Wirkung. Wenn jedoch gar nichts zum Abschwellen da ist, z.B. weil der Milchgang anatomisch dort eben eng ist oder sowas, dann bringt das eher wenig, dann muss man nach anderen Linderungsmaßnahmen Ausschau halten. Wenn gar nichts hilft, kann diese Seite abgestillt werden, so dass eben nur noch mit der nicht betroffenen Seite gestillt wird.
Durchaus bedeutsam für Dein Beschwerdebild könnten auch diese Zeilen hier sein:
Das ist kann ebenfalls relevant sein:
Ich hoffe, dass Du bald eine gute Lösung findest - eine vernünftige Behandlung Deiner Beschwerden sollte in jedem Falle erfolgen, egal ob Du beidseitig oder einseitig weiterstillen oder direkt im Anschluss an die Genesung lieber abstillen möchtest.
LG und gute Besserung
Julia
sorry ich habe Deinen Thread irgendwie übersehen.
Also: Abstilltabletten erfordern zwar keine Stillpause, das stimmt, aber: diese zu nehmen anstatt viel näherliegende Maßnahmen, und dazu weiterhin unverändert häufig zu stillen, ist vollkommen sinnfrei. Das bringt überhaupt nichts. Wenn Du eine Überproduktion hast, dann lässt sich diese nachweislich sehr wirkungsvoll mit dem HIER vorgestellten Verfahren in den Griff kriegen - und das im Gegensatz zu den Tabletten nebenwirkungsfrei und mit deutlich höherer Wirksamkeit! (Die Wirkung der Tabletten lässt in dem Moment nach, wenn man sie nicht mehr nimmt)
Interessant ist die Tatsache, dass der Milchstau immer ein und dieselbe Stelle betrifft. Das legt den Verdacht nahe, dass dort irgendetwas besonderes vorliegt, eine anatomische Besonderheit wie ein verengter Milchgang oder ein kleiner harmloser gutartiger Tumor, vielleicht eine vernarbte Stelle, vielleicht eine Stoßverletzung, deren Schwellung dort den Milchgang etwas abklemmt... irgendsowas. Da nützen Abstilltabletten auch GAR NIX.
Kühlen hilft grundsätzlich wegen der abschwellenden Wirkung. Wenn jedoch gar nichts zum Abschwellen da ist, z.B. weil der Milchgang anatomisch dort eben eng ist oder sowas, dann bringt das eher wenig, dann muss man nach anderen Linderungsmaßnahmen Ausschau halten. Wenn gar nichts hilft, kann diese Seite abgestillt werden, so dass eben nur noch mit der nicht betroffenen Seite gestillt wird.
Durchaus bedeutsam für Dein Beschwerdebild könnten auch diese Zeilen hier sein:
Wenn Du nicht mehr stillen magst, warum stillst Du nicht ab? Hält Dich ein "schlechtes Gewissen" oder sowas ab?Ja ich setze mich schon auseinander und zwar dergestalt, dass ich langsam nicht mehr stillen mag. Ich hab, wie schon bei meiner Tochter damals, extrem abgenommen beim Stillen (derzeit 57 kg auf 1,76) und merke einfach, dass es mir körperlich nicht mehr gut tut. Bei ihr habe ich 20 Monate lang gestillt und erst danach wieder an Gewicht zulegen können, insofern bin ich auch recht sicher, dass das Stillen bei mir die Ursache ist.
Das ist kann ebenfalls relevant sein:
Also, wenn einer Gyn das Gewebe "insgesamt schon leicht entzündlich" vorkommt, dann nennt man das Brustentzündung, ganz einfach!.. Brustentzündung ist schmerzhaft und zieht Folgeprobleme nach sich, wenn sie nicht richtig behandelt wird (und das ist bei Dir wahrscheinlich), nämlich durch Entzündungen zunehmend vernarbtes Gewebe, was wiederum die Anfälligkeit für Staus und weitere Entzündungen erhöht. Eben deshalb sollte eine Brustentzündung SCHNELL und KONSEQUENT (in aller Regel mit Antibiotika) behandelt werden. Bei Nichtanschlagen bzw. Fortbestand der Beschwerden wäre auch eine weitere Diagnostik ratsam, um andere Erkrankungen der Brust auszuschließen.Die Gynäkologin selbst hat per US nach einem Entzündungsherd geguckt, da ist aber wohl soweit noch alles in Ordnung, auch wenn ihr das Gewebe insgesamt schon leicht entzündlich vorkam, auch von meinem Schmerzbild her.
Ich hoffe, dass Du bald eine gute Lösung findest - eine vernünftige Behandlung Deiner Beschwerden sollte in jedem Falle erfolgen, egal ob Du beidseitig oder einseitig weiterstillen oder direkt im Anschluss an die Genesung lieber abstillen möchtest.
LG und gute Besserung
Julia
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Paniclady
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- Registriert: 19.11.2007, 10:54
Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
Danke, die Methode war mir nicht so richtig geläufig, auch wenn ich insinktiv schon oft versucht habe, auf diese Weise die Milchproduktion anzugleichen (die ständig gestaute Brust ist größer und auch beliebter beim Kind).jusl hat geschrieben:Hallo Paniclady,
sorry ich habe Deinen Thread irgendwie übersehen.
Also: Abstilltabletten erfordern zwar keine Stillpause, das stimmt, aber: diese zu nehmen anstatt viel näherliegende Maßnahmen, und dazu weiterhin unverändert häufig zu stillen, ist vollkommen sinnfrei. Das bringt überhaupt nichts. Wenn Du eine Überproduktion hast, dann lässt sich diese nachweislich sehr wirkungsvoll mit dem HIER vorgestellten Verfahren in den Griff kriegen - und das im Gegensatz zu den Tabletten nebenwirkungsfrei und mit deutlich höherer Wirksamkeit! (Die Wirkung der Tabletten lässt in dem Moment nach, wenn man sie nicht mehr nimmt)
Naja, schlechtes Gewissen, Faulheit, Vernunft, wie immer man es nennen mag
Durchaus bedeutsam für Dein Beschwerdebild könnten auch diese Zeilen hier sein:Wenn Du nicht mehr stillen magst, warum stillst Du nicht ab? Hält Dich ein "schlechtes Gewissen" oder sowas ab?Ja ich setze mich schon auseinander und zwar dergestalt, dass ich langsam nicht mehr stillen mag. Ich hab, wie schon bei meiner Tochter damals, extrem abgenommen beim Stillen (derzeit 57 kg auf 1,76) und merke einfach, dass es mir körperlich nicht mehr gut tut. Bei ihr habe ich 20 Monate lang gestillt und erst danach wieder an Gewicht zulegen können, insofern bin ich auch recht sicher, dass das Stillen bei mir die Ursache ist.
Sie hielt AB nicht für nötig, hm..Das ist kann ebenfalls relevant sein:Also, wenn einer Gyn das Gewebe "insgesamt schon leicht entzündlich" vorkommt, dann nennt man das Brustentzündung, ganz einfach!.. Brustentzündung ist schmerzhaft und zieht Folgeprobleme nach sich, wenn sie nicht richtig behandelt wird (und das ist bei Dir wahrscheinlich), nämlich durch Entzündungen zunehmend vernarbtes Gewebe, was wiederum die Anfälligkeit für Staus und weitere Entzündungen erhöht. Eben deshalb sollte eine Brustentzündung SCHNELL und KONSEQUENT (in aller Regel mit Antibiotika) behandelt werden. Bei Nichtanschlagen bzw. Fortbestand der Beschwerden wäre auch eine weitere Diagnostik ratsam, um andere Erkrankungen der Brust auszuschließen.Die Gynäkologin selbst hat per US nach einem Entzündungsherd geguckt, da ist aber wohl soweit noch alles in Ordnung, auch wenn ihr das Gewebe insgesamt schon leicht entzündlich vorkam, auch von meinem Schmerzbild her.
Ich danke dir jedenfalls für deine Meinung und werde jetzt mal sehen, was ich mache. Die Tablette nehme ich erstmal nicht, mir ist sowieso schon beim Lesen der Packungsbeilage schlecht geworden.
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jusl
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Re: Ständig Milchstau nach 11 Monaten
Wie gesagt, sie würde auch nur wenig bis gar nichts nützen. Abstilltabletten (welcher Wirkstoff ist es überhaupt? Bromocriptin oder Cabergolin?) senken den Prolaktinspiegel - die Milchbildung funktioniert mit älteren Stillbabys aber nicht mehr (nur) über einen erhöhten Basisprolaktinwert (ich nehme an, Du hast Deine Periode schon wieder?), sondern vorrangig über einen Entleerungsreiz; das ist hormonell etwas anderes.Die Tablette nehme ich erstmal nicht, mir ist sowieso schon beim Lesen der Packungsbeilage schlecht geworden.
Eine Wirksamkeit von Abstillmedikamenten ist entsprechend auch nur beim primären medikamentösen Abstillen belegt (also Abstillen direkt nach der Geburt, eh überhaupt mit dem Stillen begonnen wird). Die Wahrscheinlichlkeit für einen Rebound-Effekt (Laktation wieder auf gewohntem Niveau nach Absetzen des Medikaments) ist sehr hoch.
Ich wünsch Dir gute Entscheidungen und auf jeden Fall erstmal gute Besserung.Ich danke dir jedenfalls für deine Meinung und werde jetzt mal sehen, was ich mache.
LG
Julia