Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Moderator: Giraeffchen
-
jali
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3181
- Registriert: 29.05.2011, 21:24
Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Hier haben wir zur Zeit sehr anstrengende Nächte (Tochter jetzt 15 Monate). Zwar ist es nicht mehr der 1-2 Stundentakt, dafür gibt es aber 1-3 Mal die Nacht relativ lange Zeiträume, in denen wir sie trotz Müdigkeit nicht zum schlafen kriegen.
Wenn meine Tochter in der Nacht aufwacht, leg ich mich neben sie in ihr Bett (Das Bett steht direkt neben unserem, auf gleicher Höhe) und stille sie. Stillen bringt sie leider in der Nacht aber oft nicht mehr zum schlafen, so im Halbschlaf bekomme ich dann mit, wie sie unruhig trinkt, sich von der Brust löst - nicht schläft, und dann wütend (wirklich wütend, nicht verzweifelt) anfängt zu schreien, ich nehme sie wieder an die Brust, streichel sie, versuche sie zu beruhigen - keine Besserung; nach 20 Minuten - einer Stunde kann ich nicht mehr, der Papa nimmt sie auf den Arm, trägt sie durch die Wohnung, Kind schläft innerhalb von fünf Minuten ein. Kind wird abgelegt, Kind ist nach einer bis drei Minuten wieder wach und schreit. Das ganze wird dann ca. 3 Mal wiederholt, Kind aber immer nach kürzester Zeit wieder wach. Dann stille ich vielleicht nochmal, wobei sie aber meistens nicht einschlafen kann. Irgendwann sind dann die Kraftreserven (das ganze hat jetzt vielleicht ca. 1 1/2 Stunden gedauert) vorbei, ich möchte nicht mehr stillen, der Vater nicht mehr tragen, das Kind schreit wütend.
Streicheln, Kuscheln, trösten wird nicht zugelassen, meist legt sie sich nichtmal hin sondern schreit im Sitzen. Das längste war eine halbe Stunde ohne das man das Gefühl hatte, dass sie sich dem Schlaf auch nur ein bisschen nähert. Meistens lasse ich sie nicht länger als zwei bis zehn Minuten schreien. Liege natürlich neben ihr, und versuche sie zu beruhigen.
Das Schreien erschöpft sie dann zumindest insoweit, dass sie anschliessend meist beim Stillen einschlafen kann.
Da wir beide wieder berufstätig sind und Tätigkeiten nachgehen, bei denen man eher viel als wenig nachdenken muss, geht das so nicht weiter (abgesehen davon, dass es auch ansonsten keine gute Schlafsituation ist). Nur wie die Situation angehen? Pantley haben wir versucht. Nachts abstillen nach Gordon? Oder hat jemand eine andere Idee?
Dazu muss ich noch sagen, dass sie tagsüber wirklich ein ausgeglichener Sonnenschein ist. Tagschlaf funktioniert mit Stillen und Tragen, bei der Tagesmutter sogar einfach so.
Viele Grüße
jali
Wenn meine Tochter in der Nacht aufwacht, leg ich mich neben sie in ihr Bett (Das Bett steht direkt neben unserem, auf gleicher Höhe) und stille sie. Stillen bringt sie leider in der Nacht aber oft nicht mehr zum schlafen, so im Halbschlaf bekomme ich dann mit, wie sie unruhig trinkt, sich von der Brust löst - nicht schläft, und dann wütend (wirklich wütend, nicht verzweifelt) anfängt zu schreien, ich nehme sie wieder an die Brust, streichel sie, versuche sie zu beruhigen - keine Besserung; nach 20 Minuten - einer Stunde kann ich nicht mehr, der Papa nimmt sie auf den Arm, trägt sie durch die Wohnung, Kind schläft innerhalb von fünf Minuten ein. Kind wird abgelegt, Kind ist nach einer bis drei Minuten wieder wach und schreit. Das ganze wird dann ca. 3 Mal wiederholt, Kind aber immer nach kürzester Zeit wieder wach. Dann stille ich vielleicht nochmal, wobei sie aber meistens nicht einschlafen kann. Irgendwann sind dann die Kraftreserven (das ganze hat jetzt vielleicht ca. 1 1/2 Stunden gedauert) vorbei, ich möchte nicht mehr stillen, der Vater nicht mehr tragen, das Kind schreit wütend.
Streicheln, Kuscheln, trösten wird nicht zugelassen, meist legt sie sich nichtmal hin sondern schreit im Sitzen. Das längste war eine halbe Stunde ohne das man das Gefühl hatte, dass sie sich dem Schlaf auch nur ein bisschen nähert. Meistens lasse ich sie nicht länger als zwei bis zehn Minuten schreien. Liege natürlich neben ihr, und versuche sie zu beruhigen.
Das Schreien erschöpft sie dann zumindest insoweit, dass sie anschliessend meist beim Stillen einschlafen kann.
Da wir beide wieder berufstätig sind und Tätigkeiten nachgehen, bei denen man eher viel als wenig nachdenken muss, geht das so nicht weiter (abgesehen davon, dass es auch ansonsten keine gute Schlafsituation ist). Nur wie die Situation angehen? Pantley haben wir versucht. Nachts abstillen nach Gordon? Oder hat jemand eine andere Idee?
Dazu muss ich noch sagen, dass sie tagsüber wirklich ein ausgeglichener Sonnenschein ist. Tagschlaf funktioniert mit Stillen und Tragen, bei der Tagesmutter sogar einfach so.
Viele Grüße
jali
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
- anni1110
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13257
- Registriert: 12.11.2007, 20:10
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Ohje, das hört sich sehr anstrengend an.
Wieviel schläft sie denn tagsüber noch? Unser Großer hat schon gaaaanz zeitig nur sehr wenig Schlaf tagsüber gebraucht.
Vielleicht schläft sie "zuviel", so dass sie nachts dann einfach "ausgeschlafen" ist?
Ich drück dich mal!
Wieviel schläft sie denn tagsüber noch? Unser Großer hat schon gaaaanz zeitig nur sehr wenig Schlaf tagsüber gebraucht.
Vielleicht schläft sie "zuviel", so dass sie nachts dann einfach "ausgeschlafen" ist?
Ich drück dich mal!
Liebe Grüße
anni mit Wintersohn (2006), Herbsttochter (2008) und Frühlingskämpfer (2013)
anni mit Wintersohn (2006), Herbsttochter (2008) und Frühlingskämpfer (2013)
-
jali
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3181
- Registriert: 29.05.2011, 21:24
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Erstens wirkt sie nachts wirklich überhaupt nicht wach, sie will schlafen; zum anderen schläft sie tagsüber nur noch einmal zwischen 40 Minuten und 1 1/2 Stunden; Und den Schlaf braucht sie dann auch wirklich. Schläft sie weniger macht sie am frühen Abend schlapp...
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
- 4tiere
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1085
- Registriert: 26.11.2011, 13:43
- Wohnort: Göttingen
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
(((((((dir und deinen beiden Lieben)))))))
Wir haben das seit drei Tagen jeden Abend genau wie du beschreibst und Stillen funktioniert bei uns fast gar nicht. Ich habe auch den Eindruck, sie ist gar nicht richtig wach. Es ist fürchterlich, sie schreit und schreit ... Sie setzt sich und trotzdem ist sie nicht richtig anwesend. Irgendwann (gefühlt nach Stunden) nach 20 Minuten bekomme ich sie wieder an die Brust und sie schläft wieder ein. Bisher hatten wir dann normal Nächte. Wir vermuten Schmerzen, auch die können ja wellenartig kommen. Wir hatten auch schon über Nachtschreck nachgedacht, aber das passt nicht so ganz.
Wie du siehst, du bist nicht allein. Aber eine Lösung habe ich auch nicht.
Wollen wir mal hoffen, dass sich noch welche melden, die Ideen oder wenigstens Erklärungen haben ...
Wir haben das seit drei Tagen jeden Abend genau wie du beschreibst und Stillen funktioniert bei uns fast gar nicht. Ich habe auch den Eindruck, sie ist gar nicht richtig wach. Es ist fürchterlich, sie schreit und schreit ... Sie setzt sich und trotzdem ist sie nicht richtig anwesend. Irgendwann (gefühlt nach Stunden) nach 20 Minuten bekomme ich sie wieder an die Brust und sie schläft wieder ein. Bisher hatten wir dann normal Nächte. Wir vermuten Schmerzen, auch die können ja wellenartig kommen. Wir hatten auch schon über Nachtschreck nachgedacht, aber das passt nicht so ganz.
Wie du siehst, du bist nicht allein. Aber eine Lösung habe ich auch nicht.
Wollen wir mal hoffen, dass sich noch welche melden, die Ideen oder wenigstens Erklärungen haben ...
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
- Sakura
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 16267
- Registriert: 01.05.2011, 19:17
- Wohnort: MEI
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
In dem Alter und bei Deiner Beschreibung fallen mir spontan Zähne ein. Oder: schreit sie wütend, weil für ihren Geschmack nicht genug Milch aus der Brust kommt? Oder will sie eigentlich nur nuckeln und hat gar keinen Hunger und ist genervt von der Milch, die kommt?
(((((jali)))))
(((((jali)))))
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
- 4tiere
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1085
- Registriert: 26.11.2011, 13:43
- Wohnort: Göttingen
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Wie war die Nacht?
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
-
jali
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3181
- Registriert: 29.05.2011, 21:24
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Danke für eure Antworten.
Letzte Nacht war wieder nicht gut, aber insofern ein bisschen besser, als nach langem fruchtosen Stillen jeweils der zweite Trageversuche Erfolg hatte und sie weiterschlief ohne dass es zu einer längeren Schreiphase kommen musste.
Selbst wenn es jetzt besser werden sollte, muss ich in den Nächten glaub ich irgendetwas ändern. Denn auch wenn es zwischendurch auch mal Nächte gab in denen meine Tochter nur zwei bis dreimal aufgewacht ist, und dann innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten wieder eingeschlafen ist - Solche Phasen gab es selten und hielten immer nur kurz an. Die schlechten Phasen (auch wenn das gerade mal wieder eine besonders schlechte ist) überwiegen die guten bei weitem. Und da das Schlafen bei der Tagesmutter ohne große Probleme klappt, denke ich es muss eigentlich auch für uns einen Weg geben die Nächte dauerhaft besser zu gestalten und meiner Tochter das "alleine" wieder einschlafen (also mit danebenliegen, streicheln oder ankuscheln) beizubringen.
Viele Grüße
jali
Letzte Nacht war wieder nicht gut, aber insofern ein bisschen besser, als nach langem fruchtosen Stillen jeweils der zweite Trageversuche Erfolg hatte und sie weiterschlief ohne dass es zu einer längeren Schreiphase kommen musste.
Selbst wenn es jetzt besser werden sollte, muss ich in den Nächten glaub ich irgendetwas ändern. Denn auch wenn es zwischendurch auch mal Nächte gab in denen meine Tochter nur zwei bis dreimal aufgewacht ist, und dann innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten wieder eingeschlafen ist - Solche Phasen gab es selten und hielten immer nur kurz an. Die schlechten Phasen (auch wenn das gerade mal wieder eine besonders schlechte ist) überwiegen die guten bei weitem. Und da das Schlafen bei der Tagesmutter ohne große Probleme klappt, denke ich es muss eigentlich auch für uns einen Weg geben die Nächte dauerhaft besser zu gestalten und meiner Tochter das "alleine" wieder einschlafen (also mit danebenliegen, streicheln oder ankuscheln) beizubringen.
Viele Grüße
jali
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
- 4tiere
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1085
- Registriert: 26.11.2011, 13:43
- Wohnort: Göttingen
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Ach jali, erst mal sei gedrückt ((((()))))
Ich bewundere dich!
Ich habe zwischen tagsüber schlafen und nachst definitv einen Unterschied bemerkt. Unsere Maus schläft tagsüber supergut (ruhig) und gerade seit zwei Stunden. Wenn sie gleich aufwacht, fängt sie an zu spiele und ist zufrieden, bis ich komme. (Daher haben wir ein ganz empfindliches Babyphon) Aber abends wacht sie auf und schreit sofort wie am Spiess und sie hat immer Licht an.
Das könnte doch bei euch auch so sein. Oder schläft sie bei der Tagesmutter auch nachts.
Ach mensch, ich hätte gerne einen Tip für euch.
Ich bewundere dich!
Ich habe zwischen tagsüber schlafen und nachst definitv einen Unterschied bemerkt. Unsere Maus schläft tagsüber supergut (ruhig) und gerade seit zwei Stunden. Wenn sie gleich aufwacht, fängt sie an zu spiele und ist zufrieden, bis ich komme. (Daher haben wir ein ganz empfindliches Babyphon) Aber abends wacht sie auf und schreit sofort wie am Spiess und sie hat immer Licht an.
Das könnte doch bei euch auch so sein. Oder schläft sie bei der Tagesmutter auch nachts.
Ach mensch, ich hätte gerne einen Tip für euch.
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
-
jali
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3181
- Registriert: 29.05.2011, 21:24
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Heute Nacht der bisherige Höhepunkt: Habe das Kind zwischen 0:45 und 4:45 Uhr nicht für länger als fünf Minuten am Stück zum schlafen bekommen. Töchterchen war dann um 7.00 Uhr wach und putzmunter und fröhlich.... Ic
Allerdings habe ich heute bemerkt, dass der erste Backenzahn durch ist. Ein weiterer Backenzahn und ein oberer Eckzahn sind auch kurz vor dem Durchbruch. Die anderen Zähne (bisher hat sie 11), waren bisher zwar kein Problem, aber Backenzähne sind vielleicht doch nochmal etwas anderes. Ich werde also mit Veränderungen noch abwarten, bis die Zähne alle durch sind und es dann aber wahrscheinlich doch einmal mit dem Nachts abstillen nach Gordon versuchen.
Viele Grüße
jali
Allerdings habe ich heute bemerkt, dass der erste Backenzahn durch ist. Ein weiterer Backenzahn und ein oberer Eckzahn sind auch kurz vor dem Durchbruch. Die anderen Zähne (bisher hat sie 11), waren bisher zwar kein Problem, aber Backenzähne sind vielleicht doch nochmal etwas anderes. Ich werde also mit Veränderungen noch abwarten, bis die Zähne alle durch sind und es dann aber wahrscheinlich doch einmal mit dem Nachts abstillen nach Gordon versuchen.
Viele Grüße
jali
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
- 4tiere
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1085
- Registriert: 26.11.2011, 13:43
- Wohnort: Göttingen
Re: Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Wow so viele Zähne in dem Alter! Da müssen ja dauernd welche gewachsen sein, das könnte wirklich der Grund sein! Unsere Tochter hat erst 5 Zähne! Wäre schön, wenn es das ist und ihr bald etwas Ruhe bekommt, wenn die Backenzähne durch sind. Ich drücke euch die Daumen!
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)