Nein, optimal ist das nicht.samsara hat geschrieben:Ich stimme insoweit überein, dass man etwas tun muss, um destruktive Kreisläufe zu durchbrechen. Aber in diesem Fall bin ich nicht der Meinung, dass das Strafrecht etwas zur Verbesserung der Situation des Kindes beitragen kann.Giraeffchen hat geschrieben:'Lohnt sich eh nichts zu machen, du kannst die Welt nicht ändern.' Wie frustrierend, traurig und schrecklich.
Gewalt ist so oft eine Wiedergabe eigener gewaltvoller Erfahrungen, eine unreflektierte, automatisierte Weitergabe eigener erfahrener Härte. Und irgendwo muss diese Kette unterbrochen werden, wenn es nicht in alle Ewigkeit so weitergehen soll.
Und wenn es eine so hohe Dunkelziffer an Gewalt gibt, die rechtlich nicht mal greifbar ist, dann ist es umso wichtiger, genau das transparent zu machen und immer wieder darauf hinzuweisen.
Aber irgendwo muss es beginnen, Schutz gegeben werden. Und nicht nur klare Anweisungen, was geht und was nicht, sondern vor allem auch Hilfe, psychologischer und pädagogischer Art, genau um das zu tun, was du schreibst. Nämlich destruktive Kreisläufe zu durchbrechen.
Und solange eine Meldestelle wie das Jugendamt selber entscheiden darf, ob die Gefahr groß genug ist um einuzgreifen und es keine anderen Orte gibt, die schnell, unbürokratisch und aktiv Hilfe bieten, solange muss eben auch eine Option sein, die Polizei zu rufen, wenn ein Kind so sehr leidet wie dieses.
Einfach, um irgendwas zu tun, was ein Beginn ist, die Situation zu durchbrechen.
Das ist sicher eine Gratwanderung, aber hier absolut zum Wohl eines Kindes, das gerade sehr leidet.
Sternchen, hast du schon etwas erreichen können?




