cosima83 hat geschrieben:
Was mir nur einfällt ist: Wenn du die Mutter ansprichst, würde ich es so formulieren, dass du ihr deine eigenen Gefühle und Gedanken mitteilst, also es so formulierst, dass du die Kleine weinen hörst und es dir jedes Mal nahezu das Herz zerreißt. Das du am Liebsten hingehen und die Kleine trösten möchtest. Das du deine eigenen Kinder nicht so schreien und flehen hören könntest, ohne zu ihnen zu gehen.
Wenn du ihr vorwurfsvoll gegenüber trittst, dann wird sie sicher zumachen.
ich fuerchte nur, besagte Vorgehensweise wird auch als Vorwurf verstanden: "DU gehst nicht richtig mit Deinem Kind um, darum will ICH das machen. ICH koennte so nicht mit meinem Kind umgehen, wie kannst DU nur?"
prinzipiell hast Du bestimmt Recht, dass man ohne Vorwurf an die Mutter herankommen muss, damit sie offen bleibt.
Zu Minchens Geschichte: Sakura, hast Du Deine zufriedene 7 Monate alte Tochter irgendwann hingelegt, sie fing DANN an zu schreien und Du hast Koerperkontakt bewusst vermieden, obwohl sie Dich sehen konnte? Das ist die Situation, die Minchen schildert - und die finde ich auch ziemlich gemein.
Wenn ein Schreikind (oder ein "Nichtschreikind" in einer entsprechenden Phase) schreit und dabei nicht allein (=in Koerperkontakt! im Tuch, im Arm, Haendchen halten, streicheln, irgendwas) ist, ist das tatsaechlich ganz was anderes.