Tatsächlich werden die dich da eher auslachen- Jugendamt und die Polizei sowieso. Es ist ja auch eine Auslegungssache wann psychische Gefährdung eintritt und was unter "Erziehungsmethoden" fällt. Die Sache mit den Flyer einwerfen halte ich auch für kontraproduktiv, denn " so" jemand wird seine Kindessicht nur ändern, wenn er/sie sich in seiner Haltung akzeptiert fühlt und andere Lösungsvorschläge hören möchte.Maja hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass in diesem Land die Polizei oder das Jugendamt was dagegen tut. Es werden jeden Abend, jede Nacht tausende von Kindern in ihren Betten schreien gelassen oder im dunklen Zimmer eingesperrt. Das ist doch einfach die Realität, jeder von uns kennt doch solche Eltern auch persönlich und viele von denen sind ja die restliche Zeit auch recht "normal" drauf. Dass Elternschaft zur Schlafenszeit endet und erst morgens wieder beginnt steckt in vielen Köpfen so fest drin, das wird nicht hinterfragt, und die Wahrscheinlichkeit, dass an den zuständigen Stellen auch Leute sitzen, in deren Köpfen das so drinsteckt, ist leider unheimlich hoch.
(Ich würde wohl trotzdem die Polizei anrufen. Ich meine, wenn dann da mal echt was passiert irgendwann steht sonst wieder in der Presse, dass anscheinend niemand in der Nachbarschaft was bemerkt hat.)
Was könnte man also tun?
Wenn es dir tatsächlich ein Anliegen ist, dieser Frau eine andere Sicht aufs eigene Kind zu vermitteln , brauchst du wohl sehr langen atmen. Und musst zuhören können. Denn hinter dieser Fassade stecken ja manchmal viele kleine Beweggründe, die nur so von Hilflosigkeit sprießen.Nur wenn du es schaffst eine Beziehung zur Frau aufzubauen, kannst du besser in sie hineinhorchen und Änderungen vorschlagen..Ist der Mann der Druckpunkt,Fühlt sie sich generell überfordert?
Aber dann kannste dich auch gleich zum Therapeuten weiterbilden lassen
Vielleicht ist da aber auch jedweder Hopfen und Malz verloren. Deiner geschilderten Ansicht nach klingt das schon sehr nach keiner sicher -gebundenen Beziehung, die Mutter und Kind dort führen. Eher nach Überforderung und Empathielosigkeit.

