Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

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agata
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Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

Beitrag von agata »

Hallo zusammen,

die Hebi in unserem Stillcaffee heute meinte, ob M. (4 Monate) denn schon alt genug sei fürs Rückentragen. Das wären zu viele Reize für so ein kleines Kind.

Ich wollte sie jetzt nicht vor den Kopf stoßen, kenne das Argument jetzt aber hauptsächlich vom BB und nach vorne tragen.

Was sagen die Profis dazu?
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Kitabuna
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Re: Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

Beitrag von Kitabuna »

Bin zwar kein Profi, aber mir fällt dazu ein:
Beim Rucksack kann dein Kind sein Köpfchen in deiner Schulter/Halspartie vergraben. Dieses Ankuscheln und Wegsehen wenn die Reize zuviel werden geht ja beim in Fahrtrichtung tragen nicht.
EhMiwm

Re: Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

Beitrag von EhMiwm »

Hallo.

Der Rucksack ist bereits ab Geburt empfehlenswert...

Zu der Reizüberflutung: Das ist beim Tragen vor dem Bauch mit Blick nach vorn tatsächlich der Fall. Hier ist das Kind den Reizen schutzlos ausgeliefert und hat keine Rückzugsmöglichkeit.
Beim Rucksack hat das Kind jederzeit die Möglichkeit, seine Blicke abzuwenden, sich einzukuscheln, sich regelrecht einzugraben. :) Hat das Kind also genug gesehen und Eindrücke aufgenommen, zieht es sich automatisch zurück und gönnt sich eine Pause.

Wie kommt denn die Hebamme darauf???

Liebe Grüße, Annika
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cosima83
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Re: Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

Beitrag von cosima83 »

Ich seh das wie mein Vorschreiberinnen: Solan das Kind die Möglichkeit hat sich einzukuscheln und bequem einzuschlafen ist der Rucksack (und auch das Tragen auf der Hüfte z.B. im Sling) ab Geburt möglich

Manche Kinder fangen ja mit 4 Monaten schon an sich in der WXT rumm zu recken, um mehr sehen zu können.
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TB NRW GK 10/12
frau schneider
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Re: Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

Beitrag von frau schneider »

meisterlich hat geschrieben:Der Rucksack ist bereits ab Geburt empfehlenswert...

Zu der Reizüberflutung: Das ist beim Tragen vor dem Bauch mit Blick nach vorn tatsächlich der Fall. Hier ist das Kind den Reizen schutzlos ausgeliefert und hat keine Rückzugsmöglichkeit.
Beim Rucksack hat das Kind jederzeit die Möglichkeit, seine Blicke abzuwenden, sich einzukuscheln, sich regelrecht einzugraben. Hat das Kind also genug gesehen und Eindrücke aufgenommen, zieht es sich automatisch zurück und gönnt sich eine Pause.
da unterschreib ich heute mal faul :wink:

glg vom see
frau schneider
agata
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Re: Tragen im Rucksack = Reizüberflutung?

Beitrag von agata »

Weiß auch nicht, wie die Hebamme darauf kam.

Ich kam heute im Stillkaffee mit M. im Rucksack an. Ich gebe zu, dass der Rucksack irgendwie sehr locker war - ich übe erst seit Samstag. Und dann meinte sie, ob M. denn schon alt genug fürs Rückentragen sei. Und ich meinte, sie sei 4 Monate alt und wir hätten das am Samstag mit einer Trageberaterin geübt.
Darauf kam dann die Sache mit der Reizüberflutung, dass so kleine Kinder deswegen generell nicht in "Fahrtrichtung" getragen werden sollten.

Ich vermute jetzt mal, dass sie das mit dem BB nach vorne verwechselt oder generalisiert hat.

Beim nächsten Mal werde ich das mit dem Einkuscheln erwähnen. (M. hat nach dem Stillkaffee genau das getan. Sich bei mir am Rücken eingekuschelt, ihr Köpfchen angelehnt und ist eingepennt :-) )
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