ich mag dir jetzt auch noch mut zusprechen, vielleicht hilft es etwas.
bei der kleinen habe ich auch das erste mal gestillt, also zweitkind und stillanfänger. für mich war wichtig, dass ich eine freundin an der seite hatte, die auch in der ausbildung zur stillberaterin war.
das wissen, dass ich jederzeit einen habe, den ich mit fragen bombardieren oder auch einfach mal nur anjammern kann, das tat mir gut.
das hast du hier ja denke ich auch. lass es raus, frag jeden pups, hol dir sicherheit.
ich hatte auch zu beginn einfach nur schmerzen bei mindestens jedem andocken, wenn nicht sogar während des stillens.
und ja, es tut einfach nur hölle weh und ist wenig entspannt. wenn die große nicht neben mir stand, hab ich echt einfach nur scheisse geschrieen beim andocken.

das hat etwas geholfen.
ich bin quasi zwei wochen oben ohne rumgelaufen. ungelogen, immer. war mir so egal, wie das aussieht.
irgendwann ging dann top- drüber von den schmerzen her.
unvergessen bleibt die frage meines mannes "häh?!? wieso hat das kind lippenstift am kragen?!?" "das ist kein lippenstift, das ist blut!!!"
war von meiner brustwarze.
direkt von beginn an dauerstillen besonders nachts, null schlaf und dauernd diese doofe andocken.
aaaber: ich habe mich durchgebissen und auf einmal ging es ruckzuck besser. ich weiss, wenn man drinsteckt, dann hat man das gefühl, es hört nie auf.

wird es aber, versprochen.
ich bin halt wie gesagt nur oben ohne rumgelaufen, hab rotlicht draufgelassen, meine hebamme hat mir globuli gegeben zu einem bestimmten zeitpunkt, dank denen war die kruste auf einmal weg.
du schaffst das!
sorry für den roman.
