IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

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Anjuma
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IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Anjuma »

Wir planen eine weitere IVF und mein Kleiner (bald 2) stillt noch 1-2 x am Abend und in der Nacht. Es ist ein kurzes Protokoll geplant, d.h GnRH Agonist zur Downregulierung, dann vermutlich Gonal zur Stimu - evtl. noch Estrifam.

ich bekam von der Klinik die Aussage abstillen und wollte dies nochmal hier hinterfragen - ich habe gelesen, dass andere Kliniken weiterstillen lassen. Kann mir jemand helfen?

Lieben Gruß

Anju
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Moogie81
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Moogie81 »

Hast du schon bei Embryotox nachgefragt?
Weiterhelfen kann ich leider nicht. Bei meiner Stimu hab ich noch kein Stillkind gehabt.
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Anjuma
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Anjuma »

Nein hab ich nicht, ich hab mein genaues Protokoll noch nicht und Embryotox gibt Infos zur Stillzeit nur noch an Ärzte, das bin ich zwar - aber ich weiß nicht ob die das irgendwie abrechnen wollen und ich bin momentan nicht im Job.
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Phönix
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Phönix »

www.reprotox.de berät auch Schwangere und Stillende.

HAst due bei embryotox mal n der Datenbank nachgesehen ob die Medikamente da vielleicht schon aufgelistet sind?
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Tigerlein
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Re: AW: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Tigerlein »

Mir wurde damals auch gesagt, dass ich erst abstillen müsste. Im Vertrauen sagte mir die Ärztin, dass ich zu einem anderen Arzt gehen soll ohne das Stillen zu erwähnen. Sie darf mich nicht behandeln wegen der Quote. Also ich würde auch bei Embryotox nachfragen. Das ist auch für Ärzte kostenlos.

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Isbel
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Isbel »

Ich musste leider auch abstillen, bevor wir anfangen konnten.

Das Prolaktin hat noch 3-4 Monate Wirklung.

Es ist weniger, dass das Stillen mit dem Medis ein Problem wäre, als dass eher das Stillen ( Prolaktin) einen negativen Einfluss haben KANN auf die Eizellqualität und die Einnistung.

Stünde ich nochmal vor der Entscheidung, würde ich nicht mehr abstillen. Ich habe vor 16 Monaten abgestillt in der grossen Hoffnung, das Stillen noch einmal erleben zu dürfen, was nun wohl aber doch nicht mehr sein wird :cry:
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blueberry
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von blueberry »

Was ich mich bei der hemmenden Wirkung des Prolaktins auf KiWu-Behandlungen immer frage ist, ob tatsächlich die Peaks, die beim Stillen entstehen da so eine entscheidende Wirkung haben, oder ob generell davon ausgegangen wird, dass der Basis-Prolaktin-Spiegel einer Stillenden zu hoch sei für die Behandlung. Denn wenn es nur um letzteres geht, hat man glaub einfach nicth im Blick dass der ja im zweiten Lebensjahr des Stillkindes wieder auf das Niveau einer Nicht-Stillenden sinkt...

Ich könnte mir vorstellen, dass zu Langzeitstillenden einfach zu wenige Daten vorliegen in KiWu-Praxen, als dass das bedacht wird, und man bei "stillend" eben einfach sofort die Durchschnitts-Hormonwerte der vollstillenden Mama eines sechsmonatealten Säuglings vor Augen hat, weil alles andere einfach zu selten vorkommt in Deutschland...

Vielleicht stell ich mir das laienhaft aber zu einfach vor und auch Stillen nach den ersten 24 Monaten ist doch noch irgendwie problematisch im Rahmen einer KiWu-Behandlung? Weiß das wer?
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
jusl
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von jusl »

Also, "Prolaktin hat noch 3-4 Monate Wirkung" ist sicher zu pauschal. Prolaktin hat immerhin nur eine Halbwertszeit von rund einer Stunde. ;-) Allerdings: bis sich die körperlichen Vorgänge nach Abfall des Prolaktins normalisiert haben, kann sicherlich schon mal ein Zyklus oder auch etwas länger vergehen, klar.

Wesentlicher Punkt ist: von Frau zu Frau ist die Wirkung höchst verschieden. Bei der einen Mama wirkt das Stillen über Jahre auch bei nur seltenem Teilstillen als sichere Verhütung, und der Zyklus kommt überhaupt erst wieder nach dem allerallerletzten Stillen. Eine andere Mama stillt voll und hat dennoch nach 3 Monaten wieder einen regelmäßigen, fruchtbaren Zyklus. Beides sind Extremfälle, die breite Masse liegt bekanntlich dazwischen.
Entsprechend muss auch die Wirkung der Prolaktinpeaks, die beim Stillen auftreten, als individuell angesehen werden.

Was man vielleicht festhalten kann:
* Stillen senkt die Fruchtbarkeit STATISTISCH, d.h. die Baby-take-home-Raten sind bei Nichtstillenden sicherlich höher als bei Stillenden.
* Es gibt Fälle, in denen das Stillen mit den Notwendigkeit für die KiWu-Behandlung in Zusammenhang steht, z.B. weibliche Hormonstörungen wie erhöhtes Prolaktin.
* Es gibt Fälle, in denen das Stillen mit der Notwendigkeit für die KiWu-Behandlung in keinem Zusammenhang steht. Alle männlichen Ursachen, und alle weiblichen ohne hormonelle Beteiligung, wie etwa verschlossene Eileiter u.ä. Bei gutem Zyklus, unauffälligen Hormonwerten usw. können sich die Eltern selbst überlegen, ob sie für die Behandlung abstillen oder eine statistisch leicht erhöhte Misserfolgsquote in Kauf nehmen wollen. Diese Entscheidung kann dann mit oder ohne behandelnde Ärzte getroffen werden.

LG
Julia
Anjuma
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Re: IVF geplant, kurzes Protokoll, Stillkind

Beitrag von Anjuma »

Vielen Dank für eure Anregungen - ich hatte bereits nach vier Monaten - trotz Vollstillen - einen regelmäßigen Zyklus alle 27 Tage, und die Ursache bei uns sind verschlossene Eileiter. Ich wurde beide Male nach der ersten Punktion schwanger.

Ich bin Ende November für vier Tage erstmalig auch über Nacht nicht zu Hause, vielleicht regelt sich es dann von alleine, forcieren möchte ich es keinesfalls und vor Dezember auch nicht beginnen.

Hach ist das alles schwer ...
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