Hier steht ja schon alles zu dem Thema drin, auch div. Male der Gesetzestext.
Man braucht ihn ja nicht mehr zu öffnen, wenn man ihn kennt und nichts mehr zu sagen hat
So wie ich jetzt, denke ich....
Moderatoren: Cocolin, Frieda78
Klar, das ist nicht unbedingt nachvollziehbar. Aber es ändert nichts daran, dass die Versicherung bei einem Radunfall mit Kind im TT vielleicht nicht für Kopfverletzungen aufkommen will, weil sie (nicht ganz zu Unrecht, oder?) sagt "Mit Helm wäre dem Kopf nichts passiert". So war es zumindest früher bei Reitunfällen.sitra hat geschrieben:Diese "Rechtslage" war der Grund, warum ich mit TT nicht tretender Weise Draisine fahren durfte (DH gebunden)Elena hat geschrieben:Das stimmt, aber hier könnte es ja durchaus sein, dass eine Versicherung mit Verweis auf die Rechtslage bei einem Unfall nicht zahlt. Die Krankenversicherung zum Beispiel, oder die Haftpflicht des Unfallgegners. Aus dem Grund haben mich meine Eltern früher gezwungen, beim Reiten einen Helm zu tragen. Man stelle sich vor, dem Kind passiert doch was, und aufgrund der Rechtswidrigkeit zahlt eine Versicherung nicht - nicht jede Familie könnte mal so eben für die vielleicht entstehenden Kosten aufkommen. Und schon gar nicht für die Rente im Falle einer bleibenden Behinderung. Ich weiß nicht, wie realistisch dieses Szenario ist, aber für ganz unwahrscheinlich halte ich es nicht.Sandküste hat geschrieben:Nun ja - generell, mal unabhänging vom Thema, muss man ja nun nicht alles immer so richtig finden.
Wenn es z.B. eine Impfpflicht geben würde, dann würden sich auch nicht alle daran halten.
Und über die Schulpflicht setzen sich auch einige hinweg.
Jeder ist wohl mal bei rot über die Ampel gegangen, hat im Parkverbot geparkt usw. ........
So pauschal kann man das nicht sagen, finde ich.
Man war der Meinung eine 2 Jährige ist mit Bauchgurt gesichert auf einer Holzbank in Fahrtrichtung sicherer!!!
Zum Glück ging die Draisinefahrt nur 1,5 km (wussten wir, sonst hääten wir es gar nicht probiert)
Das merkt man ja allein schon in der Straßenbahn, wie sich die Leute da noch "festhalten können", wenn die Bahn aus praktisch Schrittgeschwindigkeit raus eine Vollbremsung macht. Nämlich gar nicht, da fliegen die Leute auch schon durch den Gang.vrabec hat geschrieben:Einen wichtigen Unterschied zwischen dem Tragen zu Fuß und auf dem Rad ist aber doch auch, wo das geschieht. Zu Fuß ist man auf Bürgersteigen und Fußwegen unterwegs, mit dem Rad auf Radwegen und Straßen. Im ersten Fall kann man gegen einen anderen Fußgänger stoßen, da passiert in der Regel nicht viel. Im zweiten Fall wäre ein Zusammenstoß mit einem anderen Radfahrer oder Auto, ein Sturz ist dabei das Mindeste...
Und zum Thema stillen/auf dem Schoß im fahrenden Auto: Bei einer Aktion verschiedener Rettungsdienste hatten sie auch ein Gerät mit Autositz, bei dem man (angeschnallt!) testen durfte, wie sich ein Unfall bei 10 (!!!) km/h anfühlt. Teilnehmen durften nur gesunde Menschen über 18, und für alle war es eine sehr heftige Erfahrung. Die Wirkung eines Aufpralls schon bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten wird total unterschätzt! Ein Kind könnte man dabei schon nicht mehr festhalten.
Ich kann für mich nur sagen, dass ich solche Risiken nicht eingehen mag. Die Vorwürfe, die ich mir hinterher machen würde, wenn doch was passiert ist, möchte ich nicht erleben müssen...