Du musst dich aber nicht schlecht fühlen weil du mal schreist. Das kann jedem von uns passieren, weil auch wir haben nur Nerven.
Natürlich ist es keinesfalls erstrebenswert und ja es ist auch traurig, aber no body is perfect.
Unser Zwerg macht seinen Mittagsschlaf immer bei uns im "großen" Bett, ich muss allerdings alles abdunkeln und wir schauen Bücher an und quatschen bis er einpennt. Manchmal tobt er auch rum dann stelle ich mich schlafend (so lang er nicht die Tür auf macht und geht), meist kommt er dann von allein runter, weils uninteressant ist wenn ich mich nicht aufrege
Wenn er mich anfummelt (also grob) drehe ich mich um, sage ich bin müde und möchte schlafen.. meist landet er dann ganz schnell neben mir und kuschelt sich an
Mittags hilft bei uns manchmal den Kerl alleine zu lassen.
Ich sag dann, ich geh mal aufs Klo, Schlaf schon mal. Tür Offset einen Spalt offen. Entweder er ist ruhig (dann klappert ich draußen noch rum und er pennt selber ein oder ruft irgendwann) oder er zetert. In letzterem Fall hat er sich dann nach fünf Minuten ausreichend ausgemotzt und Spannung abgebaut, so das es meist besser klappt wenn man dann wieder rein geht.
Diskutieren würde ich übrigens nicht, klare freundliche Ansagen funktionieren hier deutlich besser.
So, jetzt melde ich mich mal wieder. Wir waren ja ein paar Tage verreist und da war alles super. Irgendwie die ganze Situation anders, Kind und Mama entspannt. Wir haben uns hingekuschelt und die Kleine ist mal schneller mal weniger schnell eingeschlafen.
Nun sind wir seit 4 Tagen zurück und es ist irgendwie wieder total nervig. Wobei ich mir mittlerweile eingestehe, dass ich einfach genervt bin und das Kind nur teilweise "Schuld" daran hat. Es nervt mich einfach so ewig im Bett rumzuliegen und nichts zu tun, wenn ich weiß, dass hier noch eine Menge zu tun wäre (dieser Faktor ist im Urlaub weggefallen). Dazu kommt, dass sie hier irgendwie fummeliger bzw. übergriffiger ist - warum weiß ich eigentlich nicht. Ich versuche nett und ruhig zu bleiben und ihr in einem freundlichen Ton zu sagen, dass ich das nicht mag und sie es sein lassen soll aber das ist eben teilweise "aufgesetzt" denn eigentlich bin ich eben wie bereits erwähnt, genervt. Momentan versucht mein Mann die Kleine ab und zu abends ins Bett zu bringen, das ging früher sehr gut und momentan macht sie da auch einen Riesen-Aufstand und es dauert ewig. Das tut mir dann für beide so leid, dass ich es am nächsten Abend doch wieder übernehme.
So, genug gejammert. Ich versuche irgendwie meine Einstellung zu dem Thema zu ändern, denn da liegt ein Teil des Problems und das ist auch der Bereich, den ich beeinflußen kann. Wie ich das genau mache, weiß ich noch nicht.