da hast Du wirklich einen schweren Start gehabt. Schmerzen beim Stillen sind schlimm (und praktisch immer ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Anlegetechnik, Saugverhalten, Milchmenge... da hätte man auf jeden Fall stillberaterisch etwas machen können). Wirkungsvolle, stillverträgliche Schmerzmittel sind dann sehr sehr sinnvoll, denn wenn bereits Tonnen an Schmerz- und Stresshormonen durch den Körper rauschen, dann wird es für die Milchbildungs- und Milchspendereflex-Hormone schwierig... Entsprechend können bestimmte Stillprobleme FOLGE anstatt URSACHE von Schmerzen beim Stillen sein. Deshalb ist einfach nur "aushalten" gar nicht sinnvoll!..
Ja, das ist durchaus realistisch. Die allermeisten relaktierenden Frauen mit nennenswerter Milchbildung können irgendwann EINIGE Mahlzeiten pro Tag OHNE BES stillen, bei den anderen dann eben MIT. Sicher wissen wirst Du das aber nur, wenn Du es ausprobierst.Fakt ist, dass ich mir erhoffe, zumindest mal eine volle Mahlzeit stillen zu können und nicht immer noch hinterherfüttern zu müssen. Ob das dann eine, drei oder acht Mahlzeiten am Tag sind, ist mir erst mal nicht so wichtig. Ist das ein realistisches Ziel?
LG
Julia