Hallo, bin neu hier und suche verzweifelt nach Hilfe. Vielleicht hat jemand Erfahrung mit dem Problem und kann berichten?
Maus ist 22 Monate alt. Bis Mitte August war das Schlafen mit Begleitung ganz entspannt und schön, sie wachte bloß 1-2x die Nacht auf (und bekam Mumi). Meistens um 22 und um 4. Tja und dann habe ich entschieden, es wäre längst an der Zeit, die Mumi zum Mittagsschlaf zu streichen, ich hab wegen Arbeit ab Oktober keine Möglichkeit mehr, sie zur Mittagszeit zu stillen. Sie hat als Antwort den Mittagsschlaf gestrichen. Kein Problem, wir haben uns damit arrangiert, haben Ruhepausen und selten, wenn sie mal richtig müde/knatschig ist, wird sie im Kiwa/Auto rumkutschiert. Sonst brüllt sie sofort los wenn es ihr nach Mittagsschlaf "riecht", hört nicht auf und an Schlaf ist dann eh nicht mehr zu denken.
Seit der Mittagsschlaf ausgefallen ist, schläft sie nachts extrem schlecht. Das hat sich gesteigert und nach einem Infekt mit Fieber wacht sie mir jetzt schon seit 10 Tagen etwa 20x die Nacht auf! Kein Witz! Mir ist nur noch nach Heulen zumute... Wenn sie mal doch noch Mittagsschlaf macht (Auto/Kiwa) ändert das auch nichts an der Nacht.
Zu der Schlafumgebung: sie schläft auf der großen Matratze im Kizi ein, mit Begleitung, natürlich, gegen 22 nehmen wir sie ins Beistellbett mit. Vorher war es im Beistellbett kein Problem, jetzt will sie nach dem ersten Aufwachen schon wieder da raus zu uns. Kriegt sie auch. Dabei wollte ich schon längst Brustentwöhnung in der Nacht machen. Aber wenn ich arbeitende Mama da 20x aufstehen muss und ohne Brust ein hysterisch brüllendes Kind beruhigen muss, das den Papa nicht als Tröster akzeptiert (auch kein Schnulli/Flasche usw.), ist das echt nicht lustig.
Ich weiß nicht mehr weiter! Sie trinkt jetzt viel viel mehr als vor dem Abschaffen des Stillens zur Mittagszeit. Eigentlich wollte ich sie bald auch in der Nacht abstillen und nur das abendliche EInschlafstillen beibehalten, aber wenn ich dann nachts 20 x auf muss, um sie zu beruhigen? Ab und zu geht das Beruhigen auch ohne Brust, aber ich muss sie echt schön umarmen, wir liegen Nase an Nase und dann, wenn ich Glück habe, schläft sie wieder ein. Und 20 Min später wieder auf.
Ist das eine Folge des Abstillens zu Mittag? Als sie krank war hab ich ihr zu Mittag trotzdem was gegeben, aber die Nächte sind nicht besser geworden. Also sofort nach der Genesung wieder mittags ohne Milch.
Habt ihr Tipps für mich? Ist das nur eine Phase? Soll ich jetzt trotzdem Brustentwöhnung in der Nacht beginnen?
Danke euch!
22 Monate und will nachts 20x gestillt werden, Hilfe!
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Re: 22 Monate und will nachts 20x gestillt werden, Hilfe!
Kann Dir nur liebe Grüße dalassen, Kl. Hase noch nicht so alt, und hoffen, dass sich bald jemand mit Tips meldet.
Generell hilft das Müttermantra "esistnurnephaseesistnurnephase" fast immer.
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Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
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Spatz
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Re: 22 Monate und will nachts 20x gestillt werden, Hilfe!
Huhu,
wenn du wieder arbeiten gehst, wer versorgt dann deine Tochter?
Also bei mir war das so, das meine Tochter mit 2 Jahren zum Mittagsschlaf einschafgestillt wurde. Da nach 2 Jahren meine Elternzeit zu ende ging, ging Tochter mit zwei auch in den Kindergarten. Dort musste sie auch lernen ohne mich einzuschlafen. Ich habe mir sehr viele Sorgen vorher gemacht aber es lief ganz unproblematisch. Sie ist dort besser eingeschlafen und schlief länger als zu Hause.
Zeitgleich musste mein Mann bei meinen Spätdiensten die Einschlafbegleitung abends übernehmen. Auch dies habe ich mir als sehr schwierig vorgestellt, da ausschließlich ich sie ins Bett gebracht habe un sie dann natürlich auch einschlafgestillt habe. Drei Abende wurde nur etwas geweint das keine Mama da ist. Dann war es auch kein Problem mehr.
Wäre ich in deiner Situation, würde ich sie Mittags einfach wieder einschlafstillen. Derjenige der deine Tochter betreut wird seine eigene Vorgehensweise finden. Ganz bestimmt!
Vielleicht beruhigt sich es dann auch Nachts wieder. Mit meiner Tochter habe ich mit 2,5 Jahren abgemacht, nur noch einmal morgens und einmal abends zu stillen. Sie wollte wohl gerne mehr, aber mir tat es wegen einer erneuten Schwangerschaft sehr weh. Die erste Woche hat sie die Nacht öfter mal geweint, lies sich aber schnell beruhigen. Nach einer Woche war es o.k.
Wenn ich zurückdenke glaube ich, das das nächtliche abstillen auch nicht so gut funktioniert hätte, wäre sie jünger gewesen. Da hätte sie es mit dem Verstand noch nicht begreifen können.
Hoffe ich konnte dir ein bischen weiterhelfen.
Spatz
wenn du wieder arbeiten gehst, wer versorgt dann deine Tochter?
Also bei mir war das so, das meine Tochter mit 2 Jahren zum Mittagsschlaf einschafgestillt wurde. Da nach 2 Jahren meine Elternzeit zu ende ging, ging Tochter mit zwei auch in den Kindergarten. Dort musste sie auch lernen ohne mich einzuschlafen. Ich habe mir sehr viele Sorgen vorher gemacht aber es lief ganz unproblematisch. Sie ist dort besser eingeschlafen und schlief länger als zu Hause.
Zeitgleich musste mein Mann bei meinen Spätdiensten die Einschlafbegleitung abends übernehmen. Auch dies habe ich mir als sehr schwierig vorgestellt, da ausschließlich ich sie ins Bett gebracht habe un sie dann natürlich auch einschlafgestillt habe. Drei Abende wurde nur etwas geweint das keine Mama da ist. Dann war es auch kein Problem mehr.
Wäre ich in deiner Situation, würde ich sie Mittags einfach wieder einschlafstillen. Derjenige der deine Tochter betreut wird seine eigene Vorgehensweise finden. Ganz bestimmt!
Vielleicht beruhigt sich es dann auch Nachts wieder. Mit meiner Tochter habe ich mit 2,5 Jahren abgemacht, nur noch einmal morgens und einmal abends zu stillen. Sie wollte wohl gerne mehr, aber mir tat es wegen einer erneuten Schwangerschaft sehr weh. Die erste Woche hat sie die Nacht öfter mal geweint, lies sich aber schnell beruhigen. Nach einer Woche war es o.k.
Wenn ich zurückdenke glaube ich, das das nächtliche abstillen auch nicht so gut funktioniert hätte, wäre sie jünger gewesen. Da hätte sie es mit dem Verstand noch nicht begreifen können.
Hoffe ich konnte dir ein bischen weiterhelfen.
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Re: 22 Monate und will nachts 20x gestillt werden, Hilfe!
Sie geht schon teilweise zu einer Tagesmutter und da schläft sie problemlos. Nur zu Hause will sie nicht ohne Mumi schlafen. Bei Papa auch überhaupt nicht. Ich KANN sie ja mittags nicht mehr einschlafstillen, ich bin ja ab Montag nicht mehr zu Mittag da, hole sie erst um 14 ab.
Das Problem ist nachts, nicht mittags. Da trinkt sie einfach so viel, dass ich baldigst abstillen möchte. Es sind bald 2 Jahre seitdem ich nachts sehr schlecht und wenig schlafe. Ich wünschte, sie würde verstehen, dass das viele Trinken bald zum Abstillen führt. Sonst hätte ich ja weiter gemacht, aber ich kann schlaflos nicht arbeiten
Das Problem ist nachts, nicht mittags. Da trinkt sie einfach so viel, dass ich baldigst abstillen möchte. Es sind bald 2 Jahre seitdem ich nachts sehr schlecht und wenig schlafe. Ich wünschte, sie würde verstehen, dass das viele Trinken bald zum Abstillen führt. Sonst hätte ich ja weiter gemacht, aber ich kann schlaflos nicht arbeiten
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under30
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Re: 22 Monate und will nachts 20x gestillt werden, Hilfe!
Da hast du doch die Lösung. Sie macht Mittagsschlaf bei der Tagesmutter ohne Stillen. Perfekt.blahblah hat geschrieben:Sie geht schon teilweise zu einer Tagesmutter und da schläft sie problemlos.
Das Problem ist nachts, nicht mittags. Da trinkt sie einfach so viel, dass ich baldigst abstillen möchte. Es sind bald 2 Jahre seitdem ich nachts sehr schlecht und wenig schlafe. Ich wünschte, sie würde verstehen, dass das viele Trinken bald zum Abstillen führt. Sonst hätte ich ja weiter gemacht, aber ich kann schlaflos nicht arbeiten
Wenn sie zuhause ist, stillst du sie in den Schlaf.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass je mehr ich nicht mehr stillen wollte, das Kind sich es Nachts mit sehr viel Nachdruck geholt hat.
Abstillen würde ich jetzt auf keinen Fall, du bist tagsüber zukünftig nicht mehr da. Das ist schon Änderung genug. Gleichzeitig noch abstillen wäre schon zuviel.
An deiner Stelle würde ich wieder tagsüber stillen einführen, und zwar so oft wie möglich, damit sie nachts nicht so großen Bedarf hat.
Meine ist 19 MOnate und stillt Tags und Nachts noch sehr oft.
Theresa
Theresa mit Nasenzwerg 2/2011 und großer Kampfzicke 8/2007
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blahblah
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Re: 22 Monate und will nachts 20x gestillt werden, Hilfe!
Danke! Eine Lösung ist es für mich leider nicht. WEIL sie tagsüber keine Mumi mehr bekommt (ist schon seit einem Monat der Fall) trinkt sie nachts mehr. Und ich möchte jetzt tagsüber nicht mehr anfangen, weil ich langsam abstillen möchte, spätestens im Frühjahr. Es ist also eh alles nur auf Zeit und da wäre tagsüber wieder Stillen kontraproduktiv.
Ich werd mal ein Wörtchen mit ihr reden, vielleicht versteht sie mich ja
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