Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
- Laquiqui
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Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Ich würde gern mal von Euren Erfahrungen hören.
Mein Sohn hat sich sehr schwer getan im Kindergarten, also als er vor zwei Jahren angefangen hat, im gesamten ersten Jahr, oft im zweiten und immer noch teilweise.
Es gab ein paar Schnuppertermine vor den Sommerferien, einmal war ich dabei, danach musste ich immer gehen (und ich meine gehen, nicht vor der Tür warten) und nach den Sommerferien ging es los von null auf hundert. Alle, aber wirklich alle haben mir gesagt, dass es normal ist, dass die Kinder am Anfang im Kindergarten weinen und ich habe ihn hingebracht und mir ist das Herz gesprungen, aber ich war auch irgendwie nicht taff genug, mich gegen "Mach den Abschied kurz und schmerzlos" zu wehren.
Jetzt hat mein Sohn in der Frühförderung angefangen und die Motopädin findet es ganz selbstverständlich, dass ich so lange mit in der Stunde bleibe, bis er sich bei ihr wohl fühlt. Dass es für sie so selbstverständlich ist, hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Ich habe mich kindergartenmäßig einfach angepasst und versucht, meine Gefühle zu unterdrücken. Schrecklich war das, zwei Jahre lang. Jetzt öffnet sich für mich irgendwie ein Fenster, dass es tatsächlich anders gehen kann. Und auch, dass ich mir so eine Tortur mit meiner Tochter im nächsten Jahr ersparen kann. wenn ich die kleinen neuen weinen höre und wenn mein weinender fast Fünfjähriger fast von mir weggezerrt wird, dann fühlt sich das einfach nur falsch falsch falsch an.
Ich möchte gerne von Euch wissen, wie oder ob es anders gehen kann. Bitte erzählt mir, dass ich mir zu Recht Hoffnung mache, dass es auch anders sein kann.
Mein Sohn hat sich sehr schwer getan im Kindergarten, also als er vor zwei Jahren angefangen hat, im gesamten ersten Jahr, oft im zweiten und immer noch teilweise.
Es gab ein paar Schnuppertermine vor den Sommerferien, einmal war ich dabei, danach musste ich immer gehen (und ich meine gehen, nicht vor der Tür warten) und nach den Sommerferien ging es los von null auf hundert. Alle, aber wirklich alle haben mir gesagt, dass es normal ist, dass die Kinder am Anfang im Kindergarten weinen und ich habe ihn hingebracht und mir ist das Herz gesprungen, aber ich war auch irgendwie nicht taff genug, mich gegen "Mach den Abschied kurz und schmerzlos" zu wehren.
Jetzt hat mein Sohn in der Frühförderung angefangen und die Motopädin findet es ganz selbstverständlich, dass ich so lange mit in der Stunde bleibe, bis er sich bei ihr wohl fühlt. Dass es für sie so selbstverständlich ist, hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Ich habe mich kindergartenmäßig einfach angepasst und versucht, meine Gefühle zu unterdrücken. Schrecklich war das, zwei Jahre lang. Jetzt öffnet sich für mich irgendwie ein Fenster, dass es tatsächlich anders gehen kann. Und auch, dass ich mir so eine Tortur mit meiner Tochter im nächsten Jahr ersparen kann. wenn ich die kleinen neuen weinen höre und wenn mein weinender fast Fünfjähriger fast von mir weggezerrt wird, dann fühlt sich das einfach nur falsch falsch falsch an.
Ich möchte gerne von Euch wissen, wie oder ob es anders gehen kann. Bitte erzählt mir, dass ich mir zu Recht Hoffnung mache, dass es auch anders sein kann.
Liebe Grüße von Kirsten
"Es gibt mehrere Arten, etwas richtig zu machen" Mama Muh
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Lösche Benutzer 4184
Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Mein Kleiner geht seit April in die Krippe. Er wurde ca. 6 Wochen eingewöhnt.
Bei uns läuft es so, dass man erst ein paar Tage für eine Weile (erst 1 Stunde, dann etwas länger) mit reingeht, sich aber im Hintergrund hält. Also nicht aktiv mit dem Kind spielt. Wenn das gut klappt, folgt eine kurze Trennungsphase, ich glaube das waren beime ersten Versuch ca. 10 Minuten. Beim ersten Mal hat er nicht geweint, beim 2. und 3. Mal dann doch. Ich bin dann wieder 1 Woche dabei geblieben, nach und nach ausser Sicht aber im Raum. Dann wieder Trennungsversuch, erst ganz kurz, am nächsten Tag etwas länger etc. Bis ich dann nach einigen Tagen nicht mehr im Vorraum gesessen habe, sondern die Kita für 1-2 Stunden verlassen habe, auch das wurde nach und nach verlängert.
Bei meinem Sohn und einem anderen Kind hat die Eingewöhnung so lange gedauert, er fing aber auch kurz vor Beginn an zu fremdeln, das war etwas ungünstig. Bei den meisten anderen Kindern ging es leichter und schneller. Es ist aber niemand nach 1 Tag gegangen. Alle Eltern waren mindestens 3 Tage, ehr länger mit im Raum. Und dann einige Tage in direkter Nähe im Vorraum.
Ganz ohne Tränen ging es bei uns nicht, aber er hat nie länger geweint.
Bei uns läuft es so, dass man erst ein paar Tage für eine Weile (erst 1 Stunde, dann etwas länger) mit reingeht, sich aber im Hintergrund hält. Also nicht aktiv mit dem Kind spielt. Wenn das gut klappt, folgt eine kurze Trennungsphase, ich glaube das waren beime ersten Versuch ca. 10 Minuten. Beim ersten Mal hat er nicht geweint, beim 2. und 3. Mal dann doch. Ich bin dann wieder 1 Woche dabei geblieben, nach und nach ausser Sicht aber im Raum. Dann wieder Trennungsversuch, erst ganz kurz, am nächsten Tag etwas länger etc. Bis ich dann nach einigen Tagen nicht mehr im Vorraum gesessen habe, sondern die Kita für 1-2 Stunden verlassen habe, auch das wurde nach und nach verlängert.
Bei meinem Sohn und einem anderen Kind hat die Eingewöhnung so lange gedauert, er fing aber auch kurz vor Beginn an zu fremdeln, das war etwas ungünstig. Bei den meisten anderen Kindern ging es leichter und schneller. Es ist aber niemand nach 1 Tag gegangen. Alle Eltern waren mindestens 3 Tage, ehr länger mit im Raum. Und dann einige Tage in direkter Nähe im Vorraum.
Ganz ohne Tränen ging es bei uns nicht, aber er hat nie länger geweint.
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Lösche Benutzer 4184
Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
ach so, beim meinem Großen war es auch so, dass er ziemlich lange beim Abgeben geweint hat.
Irgendwann hat eine der Erzieherinnen (die neu in der Gruppe war) ihn auch von mir weggezerrt, das habe ich ein paarmal mitgemacht und dann gedacht: was mache ich da eigentlich. Das habe ich schon mir gegenüber als extrem übergriffig empfunden, wie muss er sich da gefühlt habe, Komisch, dass man sich dann gar nicht dagegen wehrt. Wenn mich im Bus jemand so angehen würde, hätte ich ganz sicher sehr viel forscher reagiert.
Ich habe ihr dann klar gesagt, dass so etwas nie wieder vorkommen wird und Punkt. Und ihn dann ein paar Tage rausgenommen, danach wurde es besser aber nicht gut.
Wirklich gut ging es dann erst nach dem Wechsel in die Elementargruppe, da war von Abschiedsschmerz ganz plötzlich nichts mehr zu sehen.
Jedenfalls werde ich keines der Kinder jemals wieder verzweifelt im Kindergarten zurücklassen. Dann gehe ich eher nicht arbeiten. Es kommt aber inzwischen kaum noch vor, dass er nicht bleiben will, im Gegenteil.
Allerdings denke ich auch, dass ein bißchen! Abschiedsweinen durchaus normal ist. Das sollte aber wirklich sofort aufhören, wenn ich ausser Sichtweite bin.
Irgendwann hat eine der Erzieherinnen (die neu in der Gruppe war) ihn auch von mir weggezerrt, das habe ich ein paarmal mitgemacht und dann gedacht: was mache ich da eigentlich. Das habe ich schon mir gegenüber als extrem übergriffig empfunden, wie muss er sich da gefühlt habe, Komisch, dass man sich dann gar nicht dagegen wehrt. Wenn mich im Bus jemand so angehen würde, hätte ich ganz sicher sehr viel forscher reagiert.
Ich habe ihr dann klar gesagt, dass so etwas nie wieder vorkommen wird und Punkt. Und ihn dann ein paar Tage rausgenommen, danach wurde es besser aber nicht gut.
Wirklich gut ging es dann erst nach dem Wechsel in die Elementargruppe, da war von Abschiedsschmerz ganz plötzlich nichts mehr zu sehen.
Jedenfalls werde ich keines der Kinder jemals wieder verzweifelt im Kindergarten zurücklassen. Dann gehe ich eher nicht arbeiten. Es kommt aber inzwischen kaum noch vor, dass er nicht bleiben will, im Gegenteil.
Allerdings denke ich auch, dass ein bißchen! Abschiedsweinen durchaus normal ist. Das sollte aber wirklich sofort aufhören, wenn ich ausser Sichtweite bin.
- mialein
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Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
bei meinem 4jährigen Sensibelchen gibt es nach wie vor manchmal Tränen beim Abschied, aber ich weiß, dass sie versiegen, kaum dass ich um die Ecke bin ... bei meinem 2jährigen Draufgänger gab es zwar ganz am Anfang Tränen, aber er ist eigentlich von Anfang an von alleine von mir weg zu einer Erzieherin gelaufen um sich trösten zu lassen und auch da hat das Weinen keine Minute gedauert. ganz schnell gab es tränenfreie Abschiede.
1x hat eine Erzieherin meinen Großen von mir unter Gebrüll weggezerrt und auch ich bin zuerst gegangen, selbst in Tränen aufgelöst ... nach dem Erlebnis wollte ich ihn aus dem KiGa nehmen aber er selbst wollte das nicht, sondern hat mich gebeten, dass ich ihn immer gleich nach dem Mittagessen abholen soll
er kann sich selbst sehr gut reflektieren und sagt von sich selbst aus, dass es einfach oft ohne Tränen nicht geht, aber es gefällt ihm gut ... das tut gut zu hören und damit kann ich dann umgehen. er meint natürlich auch, dass er am liebsten nur bei mir wäre ... ist aber auch verständlich, oder ? alles andere würde mich sehr traurig machen.
bei meinem Kleinen wollte ich auch eine lange Eingewöhnung machen, aber nach 2 Wochen rief mich die Erzieherin an, dass wir es so nicht weitermachen können. sie sieht keinen Fortschritt, Jakob entfernt sich nicht von mir und so würde die Eingewöhnung ewig dauern oder gar nicht stattfinden. daraufhin habe ich eine Freundin angerufen, die selbst Kindergärtnerin ist, und sie hat es mir bestätigt, dass eine "richtige" Eingewöhnung so verläuft, dass man 3 Tage für kurze Zeit gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe ist und sich dann zuerst für wenige Minuten, am nächsten Tag für eine halbe Stunde usw verabschiedet ... wir haben es dann so gemacht und damit ging es wirklich für mich überraschend sehr sehr schnell ohne Tränen
1x hat eine Erzieherin meinen Großen von mir unter Gebrüll weggezerrt und auch ich bin zuerst gegangen, selbst in Tränen aufgelöst ... nach dem Erlebnis wollte ich ihn aus dem KiGa nehmen aber er selbst wollte das nicht, sondern hat mich gebeten, dass ich ihn immer gleich nach dem Mittagessen abholen soll
er kann sich selbst sehr gut reflektieren und sagt von sich selbst aus, dass es einfach oft ohne Tränen nicht geht, aber es gefällt ihm gut ... das tut gut zu hören und damit kann ich dann umgehen. er meint natürlich auch, dass er am liebsten nur bei mir wäre ... ist aber auch verständlich, oder ? alles andere würde mich sehr traurig machen.
bei meinem Kleinen wollte ich auch eine lange Eingewöhnung machen, aber nach 2 Wochen rief mich die Erzieherin an, dass wir es so nicht weitermachen können. sie sieht keinen Fortschritt, Jakob entfernt sich nicht von mir und so würde die Eingewöhnung ewig dauern oder gar nicht stattfinden. daraufhin habe ich eine Freundin angerufen, die selbst Kindergärtnerin ist, und sie hat es mir bestätigt, dass eine "richtige" Eingewöhnung so verläuft, dass man 3 Tage für kurze Zeit gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe ist und sich dann zuerst für wenige Minuten, am nächsten Tag für eine halbe Stunde usw verabschiedet ... wir haben es dann so gemacht und damit ging es wirklich für mich überraschend sehr sehr schnell ohne Tränen
- Dickkopf-Mama
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Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Bei meinem Großen hatten wir einen mißlungenen Kitastart mit zu früher Trennung (obwohl wir "nur" vor der Tür waren.
Wir haben dann weil die Erzieherinnen nicht verstanden haben warum wir die Situation insgesamt so unpasssend fanden eine neue Kita gesucht.
Dort hatten wir dann sozusagen eine ganz lange Eingewöhnung. Ich musste aus med. Gründen noch fast ein halbes Jahr auf dem Flur verbringen um im Zweifelsfall die Erzieherinnen zu unterstützen. Aber mein Sohn hat nicht einmal geweint.
Nun sind wir bei der Eingewöhnung des Kleinen. Da hatten beide Erzieherinnen irgendwie den Drang mich schon am ersten bzw. 2. Tag loswerden zu wollen. Den Wind habe ich ihnen allerdings aus den Segeln genommen und bin auf Wunsch meines Sohnes zeitweise wieder vom Flur in die Gruppe umgezogen. Da ich keinen Zeitdruck habe bestimmt mein Sohn die Geschwindigkeit seiner Eingewöhnung. Und nach dem halben Flurjahr vom Großen (mit damals Babybruder immer mit dabei) habe ich mit Flursitzereien auch keine Probleme mehr.
Ich weiß, dass mein Sohn nicht der Typ für "erst ganz doll weinen und schwups alles ok sobald Mama weg ist" ist.
Seit die Erzieherinnen wissen, dass ich das langsame Eingewöhnungstempo nicht als "Versagen" ihrerseits sehe scheint es für sie auch ok.
Wir haben dann weil die Erzieherinnen nicht verstanden haben warum wir die Situation insgesamt so unpasssend fanden eine neue Kita gesucht.
Dort hatten wir dann sozusagen eine ganz lange Eingewöhnung. Ich musste aus med. Gründen noch fast ein halbes Jahr auf dem Flur verbringen um im Zweifelsfall die Erzieherinnen zu unterstützen. Aber mein Sohn hat nicht einmal geweint.
Nun sind wir bei der Eingewöhnung des Kleinen. Da hatten beide Erzieherinnen irgendwie den Drang mich schon am ersten bzw. 2. Tag loswerden zu wollen. Den Wind habe ich ihnen allerdings aus den Segeln genommen und bin auf Wunsch meines Sohnes zeitweise wieder vom Flur in die Gruppe umgezogen. Da ich keinen Zeitdruck habe bestimmt mein Sohn die Geschwindigkeit seiner Eingewöhnung. Und nach dem halben Flurjahr vom Großen (mit damals Babybruder immer mit dabei) habe ich mit Flursitzereien auch keine Probleme mehr.
Ich weiß, dass mein Sohn nicht der Typ für "erst ganz doll weinen und schwups alles ok sobald Mama weg ist" ist.
Seit die Erzieherinnen wissen, dass ich das langsame Eingewöhnungstempo nicht als "Versagen" ihrerseits sehe scheint es für sie auch ok.
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
- BEcKa
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Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Wir hatten 2 gelungene, geduldige Laaaaaangsame Kindergarteneinstiege ganz ohne Problem, ganz ohne Tränen, ganz ohne Geschrei. Sondern mit Spaß, Freude und gerne hingehen. Anders kommt es für mich auch nicht in Frage.
Es kam spätzer manchmal vor, dass ein Kind partout an dem Tag nicht wollte und beim Abschied geweint habe. Natürlich bin ich dann erstmal tröstend da geblieben und gegangen, wenn das Kind sich etwas beruhigt und die Erziehernin auch Zeit hatte.
Es kam spätzer manchmal vor, dass ein Kind partout an dem Tag nicht wollte und beim Abschied geweint habe. Natürlich bin ich dann erstmal tröstend da geblieben und gegangen, wenn das Kind sich etwas beruhigt und die Erziehernin auch Zeit hatte.
- MamavonBen
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Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Liebe Laquiqui,
ich klinke mich mal ein, weil mir das Thema am Herzen liegt. Ich fänd's super, wenn Du mehr auf Dein Bauchgefühl hörst und Dich nicht von irgendwelchen Erziehern mit völlig veraltetem Eingewöhnungskonzept verunsichern lässt.
In einer Eingewöhnung geht es doch darum, eine Bindung zur Erzieherin aufzubauen. Du bist doch sozusagen bisher das mobile Nest für Dein Kind. Das bedeutet, egal, wie sich seine Umgebung verändert, solange es sich auf Dich beziehen und Dich als Rückzugsort "benutzen" kann, fühlt es sich sicher. Mit dieser Basis im Rücken kann Dein Kind neugierig die Welt entdecken. Bei einer gut gelungenen Eingewöhnung hat sich das mobile Nest sozusagen um eine Person erweitert, nämlich die Erzieherin. Dies geht aber nur, wenn die Eingewöhnung GANZ gründlich und vor allem MIT Dir verlaufen ist. Bei den ersten kurzen Trennungsversuchen darf Dein Kind auch weinen (das zeigt doch nur, wie gut es gebunden ist). Wichtig ist, ob seine Bindung zu der Erzieherin bereits so stabil ist, dass es sich von ihr nach kurzer Zeit trösten lässt.
Studien haben übrigens sogar ergeben, dass gut eingewöhnte Kinder signifikant weniger krank sind.
Es gibt ein tolles Büchlein zu dem Thema: "Ohne Eltern geht es nicht: Die Eingewöhnung von Kindern in Krippen und Tagespflegestellen" (Taschenbuch)
Beate Andres, Éva Hédervári,...
Der Titel sagt eigentlich schon alles. Das ist ganz dünn, also ratzfatz gelesen aber danach weißt Du im Prinzip alles zum Thema Eingewöhnung.
Die Eingewöhnung bei Deiner Tochter wird sicherlich super laufen.
Liebe Grüße, MamavonBen
Sent from my iPhone using Tapatalk
ich klinke mich mal ein, weil mir das Thema am Herzen liegt. Ich fänd's super, wenn Du mehr auf Dein Bauchgefühl hörst und Dich nicht von irgendwelchen Erziehern mit völlig veraltetem Eingewöhnungskonzept verunsichern lässt.
In einer Eingewöhnung geht es doch darum, eine Bindung zur Erzieherin aufzubauen. Du bist doch sozusagen bisher das mobile Nest für Dein Kind. Das bedeutet, egal, wie sich seine Umgebung verändert, solange es sich auf Dich beziehen und Dich als Rückzugsort "benutzen" kann, fühlt es sich sicher. Mit dieser Basis im Rücken kann Dein Kind neugierig die Welt entdecken. Bei einer gut gelungenen Eingewöhnung hat sich das mobile Nest sozusagen um eine Person erweitert, nämlich die Erzieherin. Dies geht aber nur, wenn die Eingewöhnung GANZ gründlich und vor allem MIT Dir verlaufen ist. Bei den ersten kurzen Trennungsversuchen darf Dein Kind auch weinen (das zeigt doch nur, wie gut es gebunden ist). Wichtig ist, ob seine Bindung zu der Erzieherin bereits so stabil ist, dass es sich von ihr nach kurzer Zeit trösten lässt.
Studien haben übrigens sogar ergeben, dass gut eingewöhnte Kinder signifikant weniger krank sind.
Es gibt ein tolles Büchlein zu dem Thema: "Ohne Eltern geht es nicht: Die Eingewöhnung von Kindern in Krippen und Tagespflegestellen" (Taschenbuch)
Beate Andres, Éva Hédervári,...
Der Titel sagt eigentlich schon alles. Das ist ganz dünn, also ratzfatz gelesen aber danach weißt Du im Prinzip alles zum Thema Eingewöhnung.
Die Eingewöhnung bei Deiner Tochter wird sicherlich super laufen.
Liebe Grüße, MamavonBen
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Liebe Grüße, MamavonBen (September ´10 & Februar ´14 & April ´17)
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EULaLaeW
Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Hallo,
meine Tochter ist vor kurzem mit 1,5 Jahren in die Kita gekommen. Eingewöhnt wird in ihrer Kita nach dem Berliner Modell, die Eingewöhnung dauert ca 2 Wochen und meine Tochter hat bis jetzt nicht ein einziges Mal geweint oder geschrien oder sich an mich geklammert beim Abschied. Die Eingewöhnung verlief dermaßen problemlos, eigentlich schon zu problemlos für mein Mutter-Ego
Mein Kind ohne vorherige Eingewöhnung in einer Kita abzugeben käme für mich überhaupt nicht in Frage, ich finde das schon sehr wichtig für alle Beteiligten, dass man das schrittweise angeht und sich alle nach und nach gewöhnen können.
meine Tochter ist vor kurzem mit 1,5 Jahren in die Kita gekommen. Eingewöhnt wird in ihrer Kita nach dem Berliner Modell, die Eingewöhnung dauert ca 2 Wochen und meine Tochter hat bis jetzt nicht ein einziges Mal geweint oder geschrien oder sich an mich geklammert beim Abschied. Die Eingewöhnung verlief dermaßen problemlos, eigentlich schon zu problemlos für mein Mutter-Ego
Mein Kind ohne vorherige Eingewöhnung in einer Kita abzugeben käme für mich überhaupt nicht in Frage, ich finde das schon sehr wichtig für alle Beteiligten, dass man das schrittweise angeht und sich alle nach und nach gewöhnen können.
-
vicci
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1981
- Registriert: 06.07.2010, 14:39
Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
Ich bin weiß Gott kein Eingewöhnungsexperte.....Wir haben die Kigaeingewöhnung bei meiner 3-jährigen abgebrochen, weil man mich "rauskehren" wollte und Tochterkind nicht alleine bleiben wollte....Aber eines ist mir mehr als klar:
Wie könnte etwas, was schön sein soll und Spaß machen soll Tränen nötig machen?
Ich kenne Kinder, die ohne Tränen eingewöhnt wurden. Ja, das geht. Wenn das Kind soweit ist und die Rahmenbedingungen stimmen
LG
Wie könnte etwas, was schön sein soll und Spaß machen soll Tränen nötig machen?
Ich kenne Kinder, die ohne Tränen eingewöhnt wurden. Ja, das geht. Wenn das Kind soweit ist und die Rahmenbedingungen stimmen
LG
Es ist noch immer wie ein Traum für mich, ich sehe dich an doch ich glaub es nicht, du bist mein Sonnenschein , mein Augenlicht
ich geb mein ganzes leben nur für Dich. Ich bin du und du bist ich.
ich geb mein ganzes leben nur für Dich. Ich bin du und du bist ich.
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Captainsparrow
Re: Kindergarteneingewöhnung/ -trennung, immer mit Tränen?
2 mal Kindergarteneingewöhnung nach 2 verschiedenen Modellen, beides Mal recht Problemlos. Beim Großen war es noch mit "abgeben", ich blieb im Flur, die erzieherinnen holten ihn ab und nahmen ihn mit in die Gruppe. Ich gab ihm einen Kurzzeitmesser mit und versprach, immer zu kommen bevor der rappelt. Wenn er zwischendrin mal etwas unsicher wurde hat die Erzieherin mit ihm geschaut wie viel sich die "Eieruhr" sich bewegen muss bis ich wiederkomme. Nach ner Woche konnte er es morgens gar nicht erwarten hinzugehen und blieb auch den ganzen Vormittag.
Kind 2 mit Berliner Modell, auch Problemlos und ohne Tränen. Angepeilt sind im Schnitt so 3-4 Wochen je nach Kind., im Endeffekt waren es dann 2 Wochen, nachdem er mich eh nur ignoriert hat als ich dabei saß. Beide Kinder waren vorher nie über längere Zeit fremdbetreut, ausser mal 2-3 Stunden von Oma und Opa.
Kind 2 mit Berliner Modell, auch Problemlos und ohne Tränen. Angepeilt sind im Schnitt so 3-4 Wochen je nach Kind., im Endeffekt waren es dann 2 Wochen, nachdem er mich eh nur ignoriert hat als ich dabei saß. Beide Kinder waren vorher nie über längere Zeit fremdbetreut, ausser mal 2-3 Stunden von Oma und Opa.







- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...