Ich finde es irgendwie, pardon, erschreckend, dass du es erschreckend findest, dass dieses Kind Stillen nicht kennt!
Du kennst doch den Hintergrund gar nicht. Vielleicht konnte die Mutter nicht stillen?! Oder sie wollte es auch bestimmten Gründen nicht...
Vielleicht gibt es auch sonst in dem Umfeld des Kindes keine kleinen Kinder. Sowas soll es ja auch geben...
Und auch Flaschenkinder können genauso liebevoll aufwachsen, wie Stillkinder. Hier gleich wieder die "Fläschchenindustrie"-Keule rauszuholen finde ich

...
Ich denke, man sollte jeden Weg, den Eltern gehen, tollerieren und akzeptieren. Auch wenn es für einen selbst nicht der richtige zu sein scheint. Aber ein Urteil zu fällen, obwohl man die Situation in keinster Weise einschätzen kann, finde ich echt daneben.
Was mir ganz gehörig auf den Sender geht, ist das Definieren einer guten Mutter über das Stillen! Wenn ich lese, dass einer Mutter aberkannt wird, das Beste für ihr Kind zu wollen, nur weil sie nicht stillt, kommt mir die Galle hoch!
Es tut mir leid für die arge Wortwahl, aber das musste mal raus.
Zum Schluss finde ich es schön, dass du der Kleinen das Stillen erklärt hast. Das ganz natürliche Vorleben solcher Dinge sollte der beste Weg sein.