Leben ohne Brot - Leben ohne KH

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Johana
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Re: AW: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Johana »

Was isst du denn im Moment zum Frühstück Sandküste?

Johana mit 1,2,3,4,5 Kindern
chriss
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Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von chriss »

ich abo hier mal ...

seit ich wieder schwanger bin kann ich in der Früh auch kein brot mehr essen - da wirds mir ne stunde später auch schlecht und ich muss wieder essen..

naja, hinzu kommt eine Fructose- Unverträglichkeit, und Milch vertrag ich phasenweise nur verkocht..

mal schauen, was für Frühstücksideen ich mir rauspicken kann, momentan gehts mit Natue - Joghurt mit ein paar Haferflocken so halbwegs
Chris mit J 9/10, und S 03/13
Lösche Benutzer 1828

Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Soja habe ich noch nie vertragen. Ruehrei um 5.39 Uhr - huah, neee.

Bei der Theorie ging bzw geht es wohl darum, dass der Mensch Hauptsaechlich Getreide kaum verdauen kann. Dazu sei er evolutionaer noch nicht weit genug entwickelt. Isst man also viele KH, ist das schlecht.
Da frage ich mich - stimmt das? Nur Fleisch isst der Mensch ja auch schon lange - bis auf regionale Ausnahmen- auch nicht mehr.
Potsdame
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Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Potsdame »

Sandküste hat geschrieben:Soja habe ich noch nie vertragen. Ruehrei um 5.39 Uhr - huah, neee.

Bei der Theorie ging bzw geht es wohl darum, dass der Mensch Hauptsaechlich Getreide kaum verdauen kann. Dazu sei er evolutionaer noch nicht weit genug entwickelt. Isst man also viele KH, ist das schlecht.
Da frage ich mich - stimmt das? Nur Fleisch isst der Mensch ja auch schon lange - bis auf regionale Ausnahmen- auch nicht mehr.
ich halte diese steinzeit-theorie ja für ausgemachten quatsch. seit wievielen tausenden jahren baut der mensch getreide an? wenn das so schlecht wäre, wäre der mensch nicht so gut entwickelt. vielleicht gibt es ja genau einen zusammenhang zwischen der westlichen entwicklung und der hohen aufnahme von kohlenhydraten. für ein baby ist der zucker in der milch ja auch wichtig.

ganz nebenbei fragt sich bei der steinzeit-theorie, ob täglicher fleischkonsum überhaupt möglich gewesen wäre. ich glaube eher, dass obst und gemüse die grundlage bildeten *. und dabei wurde sicher das mit dem höheren kalorienanteil bevorzugt. aber keine ahnung, was damals hier wuchs.

* ich finde ja ganz witzig, dass der großteil des beitrages an fleisch von den frauen erbeutet wurde, hab ich mal irgendwo gelesen. die männer haben nur von zeit zu zeit mal ein großes tier erledigt, kamen aber oft mit leeren händen heim. die frauen haben meist nebenbei kleintiere wie hasen gefangen und waren somit auch hauptversorger für fleisch. das kann ich mir irgendwie gut vorstellen. hihi
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen :-)

Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
Lösche Benutzer 1828

Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Ich glaube schon, dass der menschliche Körper der geistigen Evolution eben doch mächtig hinterherhinkt (unsere Kinder zeigen uns das ja auch deutlich) - aber eben so was habe ich mich auch gefragt.
So viel Fleisch wurde doch gar nicht gegessen. Nun ja, es gibt bzw. gab Völker, die sich hauptsächlich von Tieren ernähren, wie z.B. die Inuit.
Aber leider kenne ich die Bücher und die genaue These halt nicht.
Captainsparrow

Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Captainsparrow »

Wir sind schon seit jeher darauf ausgelegt, nach Kohlenhydraten zu suchen und sie zu essen. Kohlenhydrate sind ja auch nicht per se "schlecht". Ich meine, nicht umsonst hat die Natur den Menschen mit einem guten Gefühl "belohnt" wenn er etwas Kohlenhydratreiches (=süß) gegessen hat. Ich denke aber dass unsere Nahrungsaufnahme und die Lebensumstände einfach nicht mehr zusammenpassen und deshalb der Körper rebelliert. Wir brauchen solche großen Mengen an Kohlenhydraten gar nicht mehr, da wir ja kaum noch schnell mal wegrennen müssen. Stattdessen essen wir zu viel Zuckerzeug welches dann in unserem Blutkreislauf rumdümpelt und unsere Bauchspeicheldrüse ärgert. Und durch den ständigen Nachschub an Zucker ist es irgendwann sogar so weit, dass die echt anfängt zu streiken und im "Notfall" die Reserven nicht mehr aktrivieren kann....das merkt man dann bei den Leuten die sich schnell unterzuckert fühlen wenn sie mal ein paar Stunden nix gegessen haben, ging mir auch lange so. Mein Arzt meinte prinzipiell sollte jeder Körper so gut funktionieren, dass man auch mal gut nen Tag ohne Essen auskommen kann. Klar bekommt man Kohldampf, aber Schwindelig und Co sollte einem nicht werden, denn der Körper hat eigentlich alles Handwerkszeug, um damit zurechtzukommen. Nur durch die ständige Überversorgung mit KH verlernt er dies. Und Zucker ist ein sehr starker Reiz nicht nur für den Darm sondern auch für das gesamte Nervensystem, d.h. ein zu Viel an Kohlenhydraten führt bei anfälligen Menschen zu einer Dysbalance der Nerven, sowohl im Darm (Reizdarm) als auch bei anderen Krankheiten die mit Übersensibilität einhergehen (z.B. Fibromyalgie oder Somatisierungsstörungen).
Captainsparrow

Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Captainsparrow »

Frühstücksidee bei Reizdarm (aber mit Kohlenhydraten): Porridge. Hab ich während meiner Schmerztherapie gegessen. Gesüßt mit Stevia ( oder Obstmus) und etwas Zimt rein. Es gibt garantiert leckereres, aber es ist mir gut bekommen.
Bright Berry
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Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Bright Berry »

@ chrissi, nochmal zum Verständnis. :) "Ohne KH" ist demnach eine irreführende Bezeichnung, sondern gemeint sind die sog. leeren KH, also Zucker und Weißmehl? Das heißt, Getreide-Vollkornprodukte und KH aus Obst und Gemüse sind ok?
Ich bin sehr dünn (war ich schon immer) und ich könnte z. B. nicht einfach so einen Tag ohne Essen auskommen. Ich fühl mich dann schon schnell schwach und düdelig. Wobei mir mal eine Ärztin gesagt hat, es gäbe bei einem "normalen" Menschen gar keine Unterzuckerung, das würde der gesunde Körper ausgleichen. Nur bei Diabetes-Kranken, die zuviel Insulin gespritzt haben, kann das passieren. Hat mich verwundert, denn mal hört ja von vielen Leuten, sie fühlten sich unterzuckert und z. B. nach Traubenzuckergabe ginge es ihnen schnell besser. Verwirrt mich alles ein bisschen.
Unser Überraschungspaket ist nach 5 Jahren endlich da!
Unser Junge - geboren August 2017 - unendlich geliebt!
Captainsparrow

Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von Captainsparrow »

Ja, ein gesunder Mensch sollte sich nicht unterzuckert fühlen, dann stimmt was nicht , die Selbstregulation des Körpers ist dann schon aus dem Lot. Man kann eigentlich fast ohne Kohenhydrate auskommen (wie bei der Logi Methode), das geht schon, möchte ich aber nicht weil ich gerne KH mag. Schädlich sind auf jeden Fall ständig leere Kohlenhydrate, ja. Was man mit dem KH "dazwischen" macht, also Vollkorn etc, ist sehr persönlich. Für einen Patienten mit Reizdarm z.B. sind Vollkornprodukte und faserreiches Obst genau die falsche Wahl wenn der Darm akut empfindlich ist. Dann ist wirklich erstmal Schonkost angesagt.
sternschnuppe73
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Re: Leben ohne Brot - Leben ohne KH

Beitrag von sternschnuppe73 »

Maja hat geschrieben:Das ist interessant, ich hab noch kein obst-haltiges Müsli gefunden was mir nicht den Blutzuckerspiegel morgens abschießt. Ich werd mir nachher Getreide holen und das testen - welches Obst und welche Nüsse hast Du genommen und in welchem Mischungsverhältnis ungefähr?
Das ist individuell sehr verschieden.
Wenn Du wie ich eher zur Eiweißfraktion gehörst, dann schnellt es auch bei falschen Getreide nach oben, nicht nur das Obst ist schuld ;-)...
Was immer geht: Quark voraus essen, danach Obst und nur Roggenvollkorn!

LG sternschnuppe
Februarmädel 2003 und Maimädel 2005
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(Carol King)
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