Leo ist jetzt knapp 17 Monate, wir stillen tagsüber vielleicht noch 2-3 Mal, dann abends zum Einschlafen (und da wird dann 1-2 Stunden genuckelt) und nachts wenn es wirklich gut läuft auch noch mal 2-3 Mal. Das ist die Idealsituation mit der ich auch zufrieden bin. Ich bringe ihn immer ins Bett und wenn er nachts wach wird bin ich auch sofort zur Stelle, wenn Papa kommt schreit er hysterisch. Wie ihr schon merkt, passt unsere Schlafsituation nicht wirklich zum Threadtitel
Nun ist von meiner Arbeitstelle aus Ende September ein Betriebsausflug geplant, eine Wanderung in die Berge. Eigentlich mit zwei Übernachtungen, aber da die eigentliche Wanderung wohl erst am 2. Tag losgeht, könnte ich es auf eine Nacht kürzen. Mit meinem Vorgesetzten hatte ich schon mal darüber gesprochen und gesagt, dass ich wohl nicht dabei sein kann. Das schien kein Problem. Nun hab ich gestern mit meiner Personalchefin darüber gesprochen und dort erfahren, dass dieser Ausflug obligatorisch ist, d.h. man braucht eine Krankschreibung aus der hervorgeht, dass man physisch nicht in der Lage ist, diese Wanderung zu machen
Ich glaube nicht, dass Leo das Stillen noch braucht, um satt zu werden. Es geht also hauptsächlich um Nähe, Geborgenheit und dass er es nicht anders kennt. Für mich ist nicht völlig ausgeschlossen, dass es vielleicht sogar funktionieren würde. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu seinem Papa und verbringt viel Zeit mit ihm. Nur abends bringt er wirklich deutlich zum Ausdruck, dass er lieber bei mir ist. Meint ihr, ich sollte es einfach mal probieren? Also natürlich vorher und so, dass ich abrufbereit wäre? Mein Freund ist nicht wirklich begeistert von der Idee. Er findet es schon praktisch, dass die Abendzeremonie meine Aufgabe ist


