Migräne zurück, Naproxen?

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honigbienchen
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von honigbienchen »

Miracleine hat geschrieben:Mal nur eine kurze Idee am Rande: Habt Ihr mal Eure Halswirbelsäule checken lassen? Und da meine ich nicht den Orthopäden, sondern einen richtigen Spezialisten, z.B. einen Kiss-Doc?

Der hat ihn auch behandelt. Und, ob Zufall oder nicht, seit dem hat er kaum noch Spannungskopfschmerzen und vor allem gar keine Migräne mehr gehabt, obwohl theoretisch mindestens dreimal Migräne "drangewesen" wäre. Nun hat er in den letzten drei Wochen immer mal wieder leichte Kopfschmerzen und das Gefühl eine beginnende Migräne zu haben gehabt. Heute war er wieder da und war wieder blockiert.

Wie gesagt, ich weiß noch nicht, ob das Zufall ist (dafür ist ein Dreivierteljahr zu kurz), aber es klingt sehr vielversprechend. Aber wenn, muß da wohl auch ein ausgewiesener Halswirbelsäulenspezialist dran.
Hallo, ja das ist eine gute Idee und es war sicherlich kein Zufall, habe diesen Zusammenhang schon öfter gehört und auch schon den ein oder anderen Erfahrungsbericht nach einer solchen Behandlung.

Die Hormonumstellung als Trigger, da kann man ja nicht so viel machen, also persönlich. Meist ist dies aber nicht der alleinige Trigger, oft kommt noch etwas dazu und wenn du an der Hormonumstellung ja leider schon nicht wirklich was machen kannst, könntest du dich beobachten und schauen, welche anderen Faktoren vielleicht das ganze noch verschlimmern.
Mir persönlich hilft ein kühler, dunkler Raum bei den allerersten Anzeichen Wunder, aber ich muss echt schnell reagieren können.
Wenn die Migräne bei dir so lange andauert, noch ein weiterer Gedanke: wenn du evtl schneller reagierst, durchaus auch medikamentös, kann sich die ganze Migräne nicht so arg ausweiten. So nach dem Motto, möglichst früh im Keim ersticken lassen.

Zum Naproxen nochmal kurz, das hat eine Halbwertszeit von 14 Std. und hat somit eine recht lange Verweildauer im Körper. Das Sumatriptan im direkten Vergleich hat eine Halbwertszeit von 2 Std.
Nach einer Zeitspanne von etwa 5 Halbwertszeiten gilt ein Stoff praktisch als eliminiert. Ist ja vielleicht auch ganz nett zu wissen, in Bezug aufs Stillen.
Wobei es in Bezug auf Stillfreundlichkeit nicht nur auf die Verweildauer des Stoffes ankommt.
Annette

Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
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lunchen78
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von lunchen78 »

Ich les hier mal ein bißchen mit. Mich erwischt es leider, seit ich vor über einem Jahr abgestillt hab ziemlich regelmäßig. Die Mens ist bei mir auch Auslöser, wobei ich gemerkt habe, dass es da nicht immer kommt, sondern nur dann richtig heftig, wenn das Wetter umschlägt. Dummerweise war es dieses Jahr schon 4 oder 5 Mal immer genau dann so, dass es von heut auf morgen 10 °C wärmer wurde. Und dummerweise kann ich DAGEGEN nix tun. Wenn es plötzlich arg warm wurde oder Gewitter in der Luft lag, hatte ich früher schon immer Kopfweh.

Mir hilft, zum Glück, Ibu ganz gut, wenn ich es gleich nehme. Und dann hinlegen und am besten schlafen. Die Gyn werd ich mal ansprechen. Was kann man da machen? wieder hormonell verhüten? DAs will ich nämlich nicht
O. 18.Mai 2006
M. 26.Februar 2008

Was tu ich hier eigentlich noch?🫣
Athene79
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von Athene79 »

Hallo,
ich habe schon ALLES ausprobiert. Ich habe eine persönliche Gesundheitsberaterin, die ganz viele Vorschläge gemacht hat.
Folgende Vorschläge für Euch, die mir leider nichts gebracht haben, aber anderen wohl was bringen: Ich war beim Osteopathen, zur Akkupunktur, habe Cerazette (Vorschlag meiner Frauenärztin) genommen, habe Entspannungsübungen gemacht, angefangen, joggen zu gehen und das bislang "Tollste" :roll: war, dass ich ein Hormongel genommen habe, das man u.a. in den WEchseljahren war (Die einzige Folge war, dass ich fünf Kilo schwerer war danach!!!). Ok, was ich noch nicht ausprobiert habe, sind Betablocker. Hat noch jemand andere Vorschläge???
Ach ja, Kur geht nicht, bin privat versichert.
Ich habe immer noch Kopfschmerzen, vor zwei Wochen auch ziemlich schlimme, die ich aber mit Ibu 800 behandeln konnte. Ich bin jetzt seit einem Jahr migränefrei - nachdem ich nach einer Fehlgeburt 84 Anfälle in 6 Monaten hatte - und habe das Gefühl, dass durch Schwangerschaft und Stillen die Migräneauslöser (Hormonveränderung, Stress, zu unregelmäßiges Essen/Trinken, Verspannungen, Schwüle) zwar Kopfschmerzen auslösen, aber diese irgendwie stehen bleiben, wenn Ihr versteht, was ich meine.
Und ich habe seit zwei WOchen das Gefühl, als ob ich wieder einen Zyklus bekäme :cry: :cry: :cry:
Liebe solidarische Grüße
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von honigbienchen »

Wenn ihr so genau wißt, dass jetzt "Migränezeit" ist, hilft es euch nicht, wenn ihr in dieser Zeit besonders sorgsam mit euch umgeht? Stress meidet, euch was Gutes gönnt (klar, im Rahmen der Möglichkeiten) und bei ersten Anzeichen sofort sorgsam einschreitet?
Das "Wissen" um eine mögliche "Migränezeit" kann hilfreich sein, aber leider auch genau das Gegenteil.
Annette

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honigbienchen
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von honigbienchen »

Athene79 hat geschrieben: Hat noch jemand andere Vorschläge???
Es gibt noch den Ansatz der Psychotherapie. Sicherlich der Individuellste und evtl auf lange Sicht Erfolgreichte.
Annette

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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von Athene79 »

Wenn ihr so genau wißt, dass jetzt "Migränezeit" ist, hilft es euch nicht, wenn ihr in dieser Zeit besonders sorgsam mit euch umgeht? Stress meidet, euch was Gutes gönnt (klar, im Rahmen der Möglichkeiten) und bei ersten Anzeichen sofort sorgsam einschreitet?]
Ich habe zwei Fehler in meiner Denkweise: Einerseits möche ich immer alles perfekt machen, was einen immensen Stress aufbaut und in meinem Beruf auch gar nicht geht - es ist immer einer da, dem etwas nicht passt - und andererseits will ich auch nicht immer Migränemittel nehmen, weil ich denke, dass das auf lange Sicht nicht gut ist. Wobei meine Frauenärztin letztes Jahr mal nachgeguckt hat und festgestellt hat, dass Imigran gar nicht schädlich ist.
Wenn ich sofort Medis nehme, geht es mir ähnlich, wie oben von jemandem beschrieben: Ich merke, dass ich nicht 100%ig da bin, da mir manchmal die Wörter fehlen.
Aber, oh, ich wollte nicht den Thread an mich reißen.
LG
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Katha
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von Katha »

Ihr Lieben,

will den Thread auch nicht an mich reißen, aber (sorry, falls das jetzt doof ist) habe meine jetzige Antwort mal in einen geschützten Bereich überführt, weil mir 1, 2 Sachen öffentlich irgendwie komisch waren
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 5&t=157869

Bin sehr auf weitere Erfahrungsberichte gespannt, da ich ziemlich Angst vor habe, wie es nach dem Abstillen sein wird.

Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
honigbienchen
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von honigbienchen »

Ja ist doch super, ein Austauschthread allgemein über Migräne.
Der muss auch nicht zwangsläufig hier weiter geführt werden, da die Ursprungsfrage von Anjuma aus stillberaterischer Sicht geklärt ist.
@Anjuma: falls du noch weitere das Stillen betreffende Fragen bezüglich der Migräne hast, kannst du natürlich auch weiterhin hier schreiben.
Annette

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Karl Rahner
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von Anjuma »

Alles prima, ich profitiere natürlich auch von euren Ideen und Ansätzen, schreibt gerne weiter!
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Anjuma
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Re: Migräne zurück, Naproxen?

Beitrag von Anjuma »

Der Anfall ist übrigens ausgeblieben :mrgreen: herrlich!
4 Zuckerkinder
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