eisenmangel - 3 monatiges baby ??

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LeMiss
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eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von LeMiss »

bei meinem, drei monate alten sohn, hat die kiä heute einen eisenmangel diagnostiziert.
sie meinte weil seine lippen eher heller wären und die runtergezogenen lider wären nicht rot genug.
er macht mir einen fitten und fröhlichen eindruck und ich bin jetzt verunsichert :( . sie nahms ganz locker, weil er ja sowieso bald beikost bekommen würde :roll: (das dauert aber mindestens nochmal drei monate).
ich dachte stillkinder sind optimal versorgt?
was mache ich jetzt weiter?
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Mondenkind
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von Mondenkind »

LeMiss hat geschrieben:sie meinte weil seine lippen eher heller wären und die runtergezogenen lider wären nicht rot genug.
So diagnostiziert man keinen Eisenmangel. Sowas kann ein Hinweis sein, aber die Diagnose Anämie stellt man im Blutbild.
LeMiss hat geschrieben:sie nahms ganz locker, weil er ja sowieso bald beikost bekommen würde
Eine Anämie behandelt man auch nicht mit Beikost, sondern mit Eisensupplementierung.
LeMiss hat geschrieben:ich dachte stillkinder sind optimal versorgt?
Meist ja, aber eine Anämie kann schon bei der Geburt entstehen, aber deswegen:
LeMiss hat geschrieben:sie nahms ganz locker
und deswegen:
LeMiss hat geschrieben:er macht mir einen fitten und fröhlichen eindruck
würde ich erstmal gar nichts ändern. Hier ist gar keine Diagnose gestellt worden.
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LeMiss
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von LeMiss »

danke für deine rasche antwort.
wie kann bei der geburt eine anämie entstehen?

macht es sinn wenn ich mehr eisen zu mir nehme (kräuterblutsaft oder so)?
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klimaforscherin
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von klimaforscherin »

Nein Kräuterblut macht nur Sinn, wenn du einen Mangel hast. Den Eisengehalt in der MuMi kannst du, soweit ich weiß, damit nicht erhöhen.
Ich habe irgendwo gelesen (frag mich nicht, wo), dass sich die Eisenspeicher in den letzten SWS füllen. Und dann nochmal bei der Geburt, wenn die Nabelschnur auspulsiert. Ein Fruehchen, dass per KS auf die Welt kam, hat ein höheres Risiko für Eisenmangel.
Grüße
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klimaforscherin
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von klimaforscherin »

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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von LeMiss »

also er kam zehn tage über zeit daheim auf die welt und die nabelschnur hat sooo lange pulsiert, dass wir schon dachten, wir müssten eine nachtschicht einlegen :)
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von dieJojos »

Wir haben genau wie es beschrieben wure, ein Frühchen, das per KS zur Welt kam. Aus der Klinik entlassen bekamen wir Eisentropfen mit. Der KiA bestätigte, dass man bei Frühchen über 3-4 Monate Eisentrofen geben sollte. Aus dem Begleitbrief der Kinderklinik konnte man auch nicht erlesen, wie der Eisenwert war. Angefangen haben wir mit den Tropfen. Unser Mäuschen hatte aber Blähungen, die meiner Meinung nach von den Tropfen kamen, so dass ich wieder aufgehört habe. Schlechten Gewissens habe ich ihr gestern wieder Tropfen gegeben. Heute hatte sie wieder Blähungen, also werde ich die Tropfen jetzt wieder weglassen.
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Katha
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von Katha »

dieJojos hat geschrieben:Wir haben genau wie es beschrieben wure, ein Frühchen, das per KS zur Welt kam. Aus der Klinik entlassen bekamen wir Eisentropfen mit. Der KiA bestätigte, dass man bei Frühchen über 3-4 Monate Eisentrofen geben sollte. Aus dem Begleitbrief der Kinderklinik konnte man auch nicht erlesen, wie der Eisenwert war. Angefangen haben wir mit den Tropfen. Unser Mäuschen hatte aber Blähungen, die meiner Meinung nach von den Tropfen kamen, so dass ich wieder aufgehört habe. Schlechten Gewissens habe ich ihr gestern wieder Tropfen gegeben. Heute hatte sie wieder Blähungen, also werde ich die Tropfen jetzt wieder weglassen.
Eisen kann - so weiß ich es zumindest von Erwachsenen - den Darm belasten. Ob die Blähungen wirklich davon kommen, ist vermutlich ganz schwer rauszubekommen.
Und wenn die Maus wirklich nen Eisenmangel hätte, braucht sie die Substitution dann nicht trotzdem???
(als Laie vermute ich das nur)
Aber vielleicht wurde es auch nur auf Verdacht verordnet.
Da mal beim KiA nachfragen?
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Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von klimaforscherin »

@Jojos: Offenbar liegt es ja nahe einen Eisenmangel zu vermuten, eben wegen Frühchen UHD KS. Aber jetzt "nur auf Verdacht" ohne weiteres etwas geben und Nebenwirkungen (wars nicht eher Verstopfung bei Eisentropfen??) würde ich ungern. Vor Allem, wenn man ja testen kann.
Kannst du nochmals hingehen und dein Mäuschen testen lassen? Klar, ein Bluttest ist auch nicht angenehm, aber es wäre schon toll zu wissen, ob die Eisentropfen nötig sind.

@LeMiss:
also er kam zehn tage über zeit daheim auf die welt und die nabelschnur hat sooo lange pulsiert, dass wir schon dachten, wir müssten eine nachtschicht einlegen :)
:mrgreen:
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jusl
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Re: eisenmangel - 3 monatiges baby ??

Beitrag von jusl »

dieJojos hat geschrieben:Wir haben genau wie es beschrieben wure, ein Frühchen, das per KS zur Welt kam. Aus der Klinik entlassen bekamen wir Eisentropfen mit. Der KiA bestätigte, dass man bei Frühchen über 3-4 Monate Eisentrofen geben sollte. Aus dem Begleitbrief der Kinderklinik konnte man auch nicht erlesen, wie der Eisenwert war. Angefangen haben wir mit den Tropfen. Unser Mäuschen hatte aber Blähungen, die meiner Meinung nach von den Tropfen kamen, so dass ich wieder aufgehört habe. Schlechten Gewissens habe ich ihr gestern wieder Tropfen gegeben. Heute hatte sie wieder Blähungen, also werde ich die Tropfen jetzt wieder weglassen.
Also Blähungen sind eindeutig das geringere Übel als die möglichen Folgen einer unbehandelten Eisenmangelanämie! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein per KS entbundenes Frühchen Eisensupplemente braucht, ist hoch (hängt natürlich vom Gestationsalter ab - je früher, desto höher das Risiko). Ich kann mich der Empfehlung des KiA entsprechend nur anschließen.

Wenn wirklich massive Nebenwirkungen durch die Eisenpräparate auftreten, dann gibt es ja durchaus Möglichkeiten, die Darreichungsform usw. umzustellen. Anderes Dosierungsschema, anderes Präparat... damit lassen sich in aller Regel erhebliche Verbesserungen erzielen. Aber einfach GAR NICHT zu supplementieren kann nicht empfohlen werden.

LG
Julia
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