Hallo zusammen,
vorweg: Ich lese hier viel mit und habe schon unheimlich viel für mich herausgelesen, das geholfen hat. Danke dafür.
Ich habe drei Kinder und bei Kind Nr. 3 klappt endlich auch das Stillen, worüber ich unendlich glücklich bin. Die beiden großen habe ich aus unterschiedlichen Gründen leider recht früh abgestillt.
Jetzt klappt alles soweit super, ich weiß nur nicht, wie ich die Brei-Mahlzeiten mit dem Stillen verbinden soll. Die Kleine (9 Monate) isst mittags und abends Brei: ganz "klassisch" mittags Gemüse/Kartoffel/Fleisch-Brei und abends Hirsebrei, den ich mit Wasser anrühre. Gestillt wird morgens, vormittags, nachmittags, abends zum Einschlafen und nachts. Ich möchte gerne mind. 1 Jahr stillen. Nun war es bei meinen anderen beiden Kindern so, dass ich im Beikostalter langsam die Flaschen durch feste Nahrung (Brei) ersetzt habe. Im Alter von 9 Monaten haben die beiden großen nur noch morgens und abends Milch getrunken und eigentlich stünde für die Kleine vom Alter her doch auch die nächste Breimahlzeit an (nachmittags). Aber dann würde wahrscheinlich (wie schon mittags) eine Stillmahlzeit ausfallen. Ich habe ihr heute nachmittag etwas Obst-Getreidebrei gegeben, den sie sehr gerne gegessen hat. Danach wollte ich sie noch stillen, aber ich musste mich echt bemühen, dass sie bei der Sache bleibt. Sie hat immer die Brust angelacht (sehr niedlich) aber am Stillen war sie eigentlich nicht so sehr interessiert (sie war wohl schon satt). Dann hat sie aber doch noch etwas getrunken. Stille ich dirket nach der Mahlzeit, spuckt sie auch viel (daher stille ich z.B. mittags nicht mehr nach der Mahlzeit). Gebe ich ihr jetzt aber nachmittags Brei und stille sie dann eine Stunde später, hab ich das Gefühl, das Kind ist nur am futtern. Dann sind die Abstände zwischen den Mahlzeiten so kurz. Ich könnte ja auch mit den zwei Breimahlzeiten erstmal so weitermachen. Aber bekommt sie dann genügend Nährstoffe? Und, sie isst ja auch gerne, wenn ich ihr Brei anbiete.
Meine Angst ist, dass sie sich abstillt oder ich zu wenig Milch habe, wenn ich z.B. tagsüber weniger stille oder wenn ich sie "nur noch" morgens, abends und nachts stille oder dass die Kleine bei nur zwei Breimahlzeiten zu wenig Nährstoffe erhält. Aber ich kann ihr ja auch nicht aus "egoistischen" Gründen die Breimahlzeiten vornethalten. Wie macht ihr das denn, wenn ihr Brei füttert? Oder soll ich einfach kleinere Breiportionen machen, so dass sie dann noch Lust aufs Stillen hat? Sie selber fordert das Stillen übrigens nicht ein (dafür ist sie wahrscheinlich auch noch etwas klein, oder?)
Den Leitfaden zur Beikosteinführung hab ich auch schon gelesen, aber kann das nicht so richtig auf unsere Situation übertragen. Vielleicht habt Ihr einen Tipp für mich, ich steh da irgendwie auf der Leitung (ich hoffe, ich habs einigermaßen verständlich beschrieben).
Vielen Dank schonmal für die Antworten.
Stillen und Breimahlzeiten
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mamaglueck
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Athene79
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Re: Stillen und Breimahlzeiten
Hallo,
wenn sie so viel Brei isst, ist es ja normal, dass die direkt danach keinen Hunger mehr hat und nicht stillen will (War bei meinen Kindern auch so).
Muttermilch soll im ersten Lebensjahr Hauptnahrungsmittel sein. Sie bekommt daher genügend Nährstoffe mit nur zwei Breimahlzeiten. Hier gibt es ja viele Kinder, die noch viel weniger essen als zwei Breimahlzeiten und denen es gut geht.
Ich habe sechs Monate nur noch morgens, vormittags und nachts gestillt, weil ich dreimal Brei gegeben habe. Ich denke, das war auch OK. Zweimal Brei am Tag aber auch
. Du könntest ja auch in den Abendbrei Obst geben, ist bestimmt leckerer als Wasser-Hirse.
Mein Kind wird wach, LG
wenn sie so viel Brei isst, ist es ja normal, dass die direkt danach keinen Hunger mehr hat und nicht stillen will (War bei meinen Kindern auch so).
Muttermilch soll im ersten Lebensjahr Hauptnahrungsmittel sein. Sie bekommt daher genügend Nährstoffe mit nur zwei Breimahlzeiten. Hier gibt es ja viele Kinder, die noch viel weniger essen als zwei Breimahlzeiten und denen es gut geht.
Ich habe sechs Monate nur noch morgens, vormittags und nachts gestillt, weil ich dreimal Brei gegeben habe. Ich denke, das war auch OK. Zweimal Brei am Tag aber auch
Mein Kind wird wach, LG
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mamaglueck
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Re: Stillen und Breimahlzeiten
Hallo Athene79,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, dass einige Kinder (liest man ja hier auch) weniger essen. Ich mach mir leider schnell zu viele Gedanken und kann auch im Bekanntenkreis niemanden fragen, da alle mit spätestens sechs Monaten angefangen haben abzustillen. Also mach ich erstmal mit den beiden Breimahlzeiten weiter und stille die restlichen Mahlzeiten. Obst bekommt sie übrigens auch in den Hirsebrei, damit er mit der Wasser-Mischung überhaupt nach irgendwas schmeckt
.
Liebe Grüße, mamaglueck
vielen Dank für Deine Antwort.
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, dass einige Kinder (liest man ja hier auch) weniger essen. Ich mach mir leider schnell zu viele Gedanken und kann auch im Bekanntenkreis niemanden fragen, da alle mit spätestens sechs Monaten angefangen haben abzustillen. Also mach ich erstmal mit den beiden Breimahlzeiten weiter und stille die restlichen Mahlzeiten. Obst bekommt sie übrigens auch in den Hirsebrei, damit er mit der Wasser-Mischung überhaupt nach irgendwas schmeckt
Liebe Grüße, mamaglueck
- nwsurgeon
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Re: Stillen und Breimahlzeiten
Hallo!
Ich habe bei meiner zweiten Tochter einfach weiter nach Bedarf gestillt, und immer wenn wir gegessen haben, habe ich ihr davon geeignetes angeboten.
Also einfach gesund und ungwürzt gekocht. Fürs Baby etwas mit der Gabel zerdrückt oder als Fingerfood angeboten und unsere Sachen wurden auf dem Teller nachgewürzt. Manchmal hat sie vor dem Essen gestillt mal danach. Wenn es Nachmittags Kuchen oder Obst gab, dem Baby Maiswaffel oder Brot zum Lutschen oder Obstbrei angeboten.
Gelegentlich habe ich Gemüse und Kartoffeln vorgekocht und in Stücke geschnitten in Gläschen (H*pp-Gläschen recycling) eingefroren, damit wir auch mal was exotisches Essen konnten und ich dann fürs Baby einfach eine Portion Kartoffeln/ Gemüse auftauen konnte.
Alles einfach entspannt angehen
LG
Ich habe bei meiner zweiten Tochter einfach weiter nach Bedarf gestillt, und immer wenn wir gegessen haben, habe ich ihr davon geeignetes angeboten.
Also einfach gesund und ungwürzt gekocht. Fürs Baby etwas mit der Gabel zerdrückt oder als Fingerfood angeboten und unsere Sachen wurden auf dem Teller nachgewürzt. Manchmal hat sie vor dem Essen gestillt mal danach. Wenn es Nachmittags Kuchen oder Obst gab, dem Baby Maiswaffel oder Brot zum Lutschen oder Obstbrei angeboten.
Gelegentlich habe ich Gemüse und Kartoffeln vorgekocht und in Stücke geschnitten in Gläschen (H*pp-Gläschen recycling) eingefroren, damit wir auch mal was exotisches Essen konnten und ich dann fürs Baby einfach eine Portion Kartoffeln/ Gemüse auftauen konnte.
Alles einfach entspannt angehen
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
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