Alessi_a, danke für Deine Ehrlichkeit und Deine offenen Gedanken!
Das spricht mich sehr an mit dem "Rest Distanz", ich glaube, ich weiss was Du meinst!
Und danke auch an Euch andere und Eure Gedanken!
Ich glaube, in den Nächten, in denen ich es als "schlimm" erlebe, habe ICH ein Problem! Nämlich dass meine Tochter sich gerade nicht so verhält (schläft), wie ICH es will...
Hm... Und wenn ich mir es recht überlege: die Nächte die "besser" sind, sind solche, wo ich die Situation annehme... Wahrscheinlich ist da gar kein sooo grosser Unterschied...
Ich werde das mal sacken lassen...
Danke Alissi_a für den Thread!
Gute Nacht!
schlaeft immer weniger nachts und das auch noch SCHLECHT
Moderator: Giraeffchen
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Tuepfelkind
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Re: schlaeft immer weniger nachts und das auch noch SCHLECHT
wg der restdistanz würd ich eben später noch x was machen. ich hab ja damals auch, als wir akut drin steckten im angeschrienwerden überall hilfe geholt u gelesen u gelesen, aber jetzt mit 1 jahr abstand nach dem hilfe holen, kann ich vieles mit anderen augen betrachten u mich noch x auf uns beide, mit viel mehr liebe, einlassen. denn von liebe war wirklich weit u breit erstmal gar nix zu sehen. ich war nur überfordert u zum glück wusste ich von vielen anderen schreibabymamas, dass ihre gefühle auch erst später kamen, ich also weiterhin hoffen konnte, auch für den kleine iwann überzuschwappen.
- Minchen
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Re: schlaeft immer weniger nachts und das auch noch SCHLECHT
So, wir hatten Besuch, daher hatte ich nicht die Ruhe, Dir nochmal ausführlich zu schreiben...
Ich kann Dich ja wirklich genau deswegen so gut verstehen, weil es mir damals mit meinem Großen ebenso erging wie Dir. Es ist sehr hart, wenn man gleich zuerst ein so forderndes und vermeintlich "anstrengendes" Kind bekommt. Die Umstellung auf ein Kind ist so oder so schon eine sehr große, aber mit einem bedürfnisstarken Kind ist es es doppelt und dreifach anstrengend.
Meine Kleinste ist die entspannteste meiner drei Kinder und ich ertappe mich oft bei dem Gedanken, wie toll das erste Babyjahr gewesen wäre, wäre SIE die erste gewesen.
Mit ihr hätte ich entspannt frühstücken gehen können, Freunde treffen, mein Büro besuchen. Mit meinem Sohn war das alles wahnsinns-unentspannt. Ich war immer innerlich angespannt, denn wenn er schrie, dann richtig und von jetzt auf gleich. Es gab keine Ankündigungen durch Jammern oä, er brüllte sehr schnell (nd ausdauernd...) los. Länger irgendwo an einem Ort verweilen war kaum möglich. Was ich an Kilometern in seinem ersten Lebensjahr zurückgelegt habe, nur damit er schlafen konnte, kann ich gar nicht zählen.
Dann war ich fix und alle von 4 Stunden ununterbrochen laufen und er war natürlich topfit.
Autofahren - da hab ich oft schon vorher Schweißausbrüche bekommen, weil ich wusste, ab ner bestimmten Strecke brüllt er. Oder zu bestimmten Uhrzeiten. Wahnsinn.
Und dann dazu diese unglaublichen Nächte...
ABER - und das ist dabei das wichtige: hätte ich nicht dieses Kind als erstes gehabt, ich weiß nicht, ob ich heute die Mutter wäre, die ich jetzt bin. Dieses Kind hat mir so ÜBERdeutlich seine (und die eines jeden Kindes) Bedürfnisse klargemacht, dass ich gar nicht anders KONNTE, als zu stillen, ihn zu tragen und ihn bei mir schlafen zu lassen. Nach drei Wochen blieb mir dank eines Milchstaus und schlechter Hilfe die Milch weg. 2 Tage lang. Es war schrecklich. Er nahm partout die Flasche nicht, keine Chance. Trank NICHTS außer meiner Milch. Ja, ich WOLLTE auch stillen, aber ich hätte bei ihm auch keine andere Wahl gehabt. Kinderwagen: wir hatten einen. Das endete damit, dass ich teilweise 2 Stunden lang das Ind auf dem Arm trug, während ich den Wagen mit der anderen Hand schob.
Auch da war mein Gefühl zwar von Anfang an so, dass ich ihn immer gern eng bei mir haben wollte, aber auch da hätte er mir KEINE Wahl gelassen. Mit 8 Monaten wollten wir ihn in sein tolles eigenes Bett umbetten - mein Mann vertrat damals die Meinung, wir bekämen ihn sonst nie wieder aus unserem heraus, zudem hatte der Kleine einen extrem leichten Schlaf und wachte bei jedem Umdrehen auf. Ich wollte ihn dann wenigstens während der ersten Schlafphase umbetten - aber: UNMÖGLICH. So landete ich hier, ich bin damals nämlich abends fast irre geworden, weil er nicht mehr einschlafen wollte. Erst als er AUF meinem Kissen schlafen durfte, ging es wieder.
Bis heute ist er derjenige, der mir den Weg zeigt. Klar, ich bin dafür offen, aber bei vielen Dingen muss man aufgrund eigener Erlebnisse und dem, was sich so eingeschliffen hat, schon hart an sich arbeiten. Aber wie gesagt, bei ihm bräuchte ich "klassische Methoden" in jeder Hinsicht nicht anwenden. Jetzt mit vier betrifft das zB Strafen oder schimpfen. Finde ich eh doof, aber ich würde damit auch bei ihm keinen Millimeter weiterkommen. Er braucht - wie jedes Kind - Anerkennung und Respekt, ein Miteinanderleben auf Augenhöhe. Und ich bin ihm ohne Ende dankbar dafür, dass ER MICH erzieht (auch wenn ich manchmal an die Decke gehe).
Das ist nun weit ausgeholt und weit vorgegriffen, aber ich möchte Dir damit nur zeigen, dass all das auch etwas Gutes hat. Dass Du die Veränderung in Deinem Leben zulassen darfst und solltest, denn sie führt zu etwas Gutem. Du hast das große Glück, genau das richtige Kind für Deine Situation bekommen zu haben. Geh den Weg mit ihm, lass Dich leiten, überraschen, lass Dich verändern.
Ich weiß, wie schwer es ist, das zuzulassen, ehrlich. Aber es wird Euch beide am Ende zu glücklichen Menschen machen.
Zu der aktuellen Situation, vor allem wegen der Arbeit: MUSST Du arbeiten gehen? Und wie wird der Kleine dann betreut? Bei uns war ja der Kindergarten auch nochmal eine Wende beim Schlafen - allerdings hat sich bei mir durch viele sehr glückliche Zufälle ergeben, dass ich zwischen den ersten beiden Kindern nicht arbeiten musste, sondern bis zum nächsten daheim war. So war ich insgesamt sehr entspannt. Und aus heutiger Sicht würde ich sagen, ich hätte nichtmal PLANEN sollen, so schnell wieder arbeiten zu gehen. Auch ohne Schwangerschaft hätte ich das damals kaum auf die Reihe bekommen, ich hätte mich sicherlich nur schwer konzentrieren können und wäre wohl sehr gestresst gewesen.
Achja, uns nochwas: in dem Alter Deines Kleinen waren viele Eindrücke ein echter Schlafkiller. Heute (ich meine, das ging so ab etwa 2 los) führt das eher dazu, dass er schläft wie ein Stein.
Und da ich gerade Besuch einer lieben Freundin hatte, die ihr 19 Monate altes Kind nicht mehr stillt: auch er wacht nachts DAUERND auf (ich war Ohrenzeugin) und brüllt - teilweise stündlich und ausdauernd. Auch in vielen Threads hier kannst Du nachlesen, dass das - vor allem in dem Alter - meistens nichts bringt. Mach Dich also nicht auch damit noch verrückt.
Wie immer wünsche ich Euch alles Liebe - und bin gespannt auf Eure Entwicklung.
Ich kann Dich ja wirklich genau deswegen so gut verstehen, weil es mir damals mit meinem Großen ebenso erging wie Dir. Es ist sehr hart, wenn man gleich zuerst ein so forderndes und vermeintlich "anstrengendes" Kind bekommt. Die Umstellung auf ein Kind ist so oder so schon eine sehr große, aber mit einem bedürfnisstarken Kind ist es es doppelt und dreifach anstrengend.
Meine Kleinste ist die entspannteste meiner drei Kinder und ich ertappe mich oft bei dem Gedanken, wie toll das erste Babyjahr gewesen wäre, wäre SIE die erste gewesen.
Und dann dazu diese unglaublichen Nächte...
ABER - und das ist dabei das wichtige: hätte ich nicht dieses Kind als erstes gehabt, ich weiß nicht, ob ich heute die Mutter wäre, die ich jetzt bin. Dieses Kind hat mir so ÜBERdeutlich seine (und die eines jeden Kindes) Bedürfnisse klargemacht, dass ich gar nicht anders KONNTE, als zu stillen, ihn zu tragen und ihn bei mir schlafen zu lassen. Nach drei Wochen blieb mir dank eines Milchstaus und schlechter Hilfe die Milch weg. 2 Tage lang. Es war schrecklich. Er nahm partout die Flasche nicht, keine Chance. Trank NICHTS außer meiner Milch. Ja, ich WOLLTE auch stillen, aber ich hätte bei ihm auch keine andere Wahl gehabt. Kinderwagen: wir hatten einen. Das endete damit, dass ich teilweise 2 Stunden lang das Ind auf dem Arm trug, während ich den Wagen mit der anderen Hand schob.
Bis heute ist er derjenige, der mir den Weg zeigt. Klar, ich bin dafür offen, aber bei vielen Dingen muss man aufgrund eigener Erlebnisse und dem, was sich so eingeschliffen hat, schon hart an sich arbeiten. Aber wie gesagt, bei ihm bräuchte ich "klassische Methoden" in jeder Hinsicht nicht anwenden. Jetzt mit vier betrifft das zB Strafen oder schimpfen. Finde ich eh doof, aber ich würde damit auch bei ihm keinen Millimeter weiterkommen. Er braucht - wie jedes Kind - Anerkennung und Respekt, ein Miteinanderleben auf Augenhöhe. Und ich bin ihm ohne Ende dankbar dafür, dass ER MICH erzieht (auch wenn ich manchmal an die Decke gehe).
Das ist nun weit ausgeholt und weit vorgegriffen, aber ich möchte Dir damit nur zeigen, dass all das auch etwas Gutes hat. Dass Du die Veränderung in Deinem Leben zulassen darfst und solltest, denn sie führt zu etwas Gutem. Du hast das große Glück, genau das richtige Kind für Deine Situation bekommen zu haben. Geh den Weg mit ihm, lass Dich leiten, überraschen, lass Dich verändern.
Ich weiß, wie schwer es ist, das zuzulassen, ehrlich. Aber es wird Euch beide am Ende zu glücklichen Menschen machen.
Zu der aktuellen Situation, vor allem wegen der Arbeit: MUSST Du arbeiten gehen? Und wie wird der Kleine dann betreut? Bei uns war ja der Kindergarten auch nochmal eine Wende beim Schlafen - allerdings hat sich bei mir durch viele sehr glückliche Zufälle ergeben, dass ich zwischen den ersten beiden Kindern nicht arbeiten musste, sondern bis zum nächsten daheim war. So war ich insgesamt sehr entspannt. Und aus heutiger Sicht würde ich sagen, ich hätte nichtmal PLANEN sollen, so schnell wieder arbeiten zu gehen. Auch ohne Schwangerschaft hätte ich das damals kaum auf die Reihe bekommen, ich hätte mich sicherlich nur schwer konzentrieren können und wäre wohl sehr gestresst gewesen.
Achja, uns nochwas: in dem Alter Deines Kleinen waren viele Eindrücke ein echter Schlafkiller. Heute (ich meine, das ging so ab etwa 2 los) führt das eher dazu, dass er schläft wie ein Stein.
Wie immer wünsche ich Euch alles Liebe - und bin gespannt auf Eure Entwicklung.
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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EhUSb
Re: schlaeft immer weniger nachts und das auch noch SCHLECHT
Minchen, das klingt total schön! Danke für diesen Bericht! Meine Tochter ist - wie Sander auch, alessi und ich "kennen" uns ja schon aus einem anderen Schlaf-Thread - recht bedürfnisstark und definitiv keins dieser ganz leicht zufriedenzustellenden Superbabys. aber sie zeigt mir wirklich eine ganze menge und lehrt mich so viel und wenn ich sie mir angucke, wie sie neugierig die welt erkundet und alle anstrahlt - dann denke ich mir, trotz aller mühe, es lohnt sich einfach. du hast das so schön geschrieben und aufgezeigt, wohin es führen kann, wenn man das annimmt (ist hier auch noch ein prozess...
)
alessi, was mir noch eingefallen ist: selbst, wenn du arbeiten musst oder eigentlich auch möchtest - das wird klappen! Weisst du, wenn mir vor einem JAhr jemand gesagt hätte, ich würde monatelang nur sechs Stunden Schlaf pro NAcht bekommen und die nichtmal am Stück, ich würde monatelang abends mit sieben Kilo Baby im Arm auf dem Sofa hocken, ich würde den GESAMTEN Tag dann mit dem Baby verbringen, es überall mit hin schleppen... Ich hätte dir Brief und Siegel gegeben, dass ich das nicht KANN. aber weißt du, ich kann es eben doch!!! ich jammere gerne drüben im argh-thread und es ist nicht immer einfach, aber grundlegend fertig und geschafft bin ich nicht. und ich drücke dir alle daumen, dass es mit dem arbeiten klappt - auch, wenn es dir momentan unvorstellbar erscheinen mag!
alessi, was mir noch eingefallen ist: selbst, wenn du arbeiten musst oder eigentlich auch möchtest - das wird klappen! Weisst du, wenn mir vor einem JAhr jemand gesagt hätte, ich würde monatelang nur sechs Stunden Schlaf pro NAcht bekommen und die nichtmal am Stück, ich würde monatelang abends mit sieben Kilo Baby im Arm auf dem Sofa hocken, ich würde den GESAMTEN Tag dann mit dem Baby verbringen, es überall mit hin schleppen... Ich hätte dir Brief und Siegel gegeben, dass ich das nicht KANN. aber weißt du, ich kann es eben doch!!! ich jammere gerne drüben im argh-thread und es ist nicht immer einfach, aber grundlegend fertig und geschafft bin ich nicht. und ich drücke dir alle daumen, dass es mit dem arbeiten klappt - auch, wenn es dir momentan unvorstellbar erscheinen mag!
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lupa
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 305
- Registriert: 27.11.2011, 19:46
Re: schlaeft immer weniger nachts und das auch noch SCHLECHT
Liebe Alessi_A,
ich wollte Dir noch Mut machen, was das Arbeiten angeht. Mein Sohn hat auch mit etwa 8 Monaten angefangen, nachts stündlich wach zu werden oder auch gerne mal längere Wachphasen zu haben (hätte also eigentlich die Eingangsvoraussetzungen für den Aaarrgggh-Fred
). Und ich habe als er 11 Monate alt war, wieder angefangen zu arbeiten, 3 Tage die Woche. Ich hab wie Du gedacht, dass es gar nicht geht - ABER: es geht! Und es ist kein Routinejob, ich brauch tatsächlich Konzentration und die ist trotz schlechter Nächte irgendwie da. Vielleicht nicht wie vor seiner Geburt, aber nicht so, dass sich das in den Ergebnissen negativ niederschlagen würde.
Von daher schließe ich mich den anderen an: ich würde versuchen (und ich weiß selbst, wie schwer das ist!!) ein Stück loszulassen und nicht zu versuchen, am Schlaf "rumzudoktern". Ich glaube das frustet auf Dauer mehr als dass es Dir weiterhilft.
Ich wünsch Euch viel Kraft!!
LG Lupa
ich wollte Dir noch Mut machen, was das Arbeiten angeht. Mein Sohn hat auch mit etwa 8 Monaten angefangen, nachts stündlich wach zu werden oder auch gerne mal längere Wachphasen zu haben (hätte also eigentlich die Eingangsvoraussetzungen für den Aaarrgggh-Fred
Von daher schließe ich mich den anderen an: ich würde versuchen (und ich weiß selbst, wie schwer das ist!!) ein Stück loszulassen und nicht zu versuchen, am Schlaf "rumzudoktern". Ich glaube das frustet auf Dauer mehr als dass es Dir weiterhilft.
Ich wünsch Euch viel Kraft!!
LG Lupa
Lupa mit Sohn 04/2011 und Tochter 01/2014
- alessi_a
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 429
- Registriert: 08.11.2011, 11:04
- Wohnort: Schweiz
Re: schlaeft immer weniger nachts und das auch noch SCHLECHT
Hallo ihr Lieben, Danke Lupa und Minchen!
Wenn es eure Erfahrungsberichte nicht geben würde, würde ich es nicht glauben. Ich kenne in echt kein Kind wie Sander. Die schlafen alle tiptop, im eigenen Zimmer.
Minchen, was du beschreibst mit dem Kiwa fahren und alles andere ist hier sooo ähnlich: Ich wollte ihn irgendwo auch gar nicht fahren, das hätte nämlich bedeutet, ihn 2-3 h lang weit weg von mir zu haben. Manchmal wäre es schon gut gewesen, er hat auch nach ein paar Monaten seine Meinung geändert zum Kiwa. Allerdings nur zum Schlafen. So wach und liegend da mit zu fahren, das gibt es gar nicht. Das ist heute auch noch teilweise schwer, aber im Sportsitz kann er schauen und ich kann endlich mit Kinderwagen in den Supermarkt für 20 minuten!
Autofahren geht komischerweise besser, wenn ich mit ihm alleine bin. Ich sehe hin dann hinten auf dem Sitz und er weiss, es ist alles ok. Ich hatte auf der Autofahrt vom Urlaub das Gefühl, dass er nicht alleine hinten sitzen wollte. Na, das fängt ja gut an! Aber ganz ehrlich. Ich will ihn gar nicht anders. Nur etwas besser schlafen, aber da das irgendwann kommt, fällt der Wunsch flach. Ich sag ihm das auch jeden Tag, dass er so, wie er ist, perfekt ist für mich.
Sander ist in meinem Umfeld der aktivste und lustigste Kerl. Ich sag das jetzt nicht, weil es mein Sohn ist (naja, gut,doch, deshalb sag ich es
) aber es stimmt wirklich 
Ich hab euch hier mal ein Video eingestellt von letzter Woche, er zeigt mir hier schon den Weg. und klar, ohne Mütze geht gar nix
http://www.youtube.com/watch?v=4fHIflAcYQM
Mit der Arbeit ist es so: hier in der Schweiz muss man leider sehr früh wieder ran (nach 16 Wochen ab Geburt) oder handelt unbezahlten Urlaub aus oder ist grad ganz aus dem Job wie ich. Ich möchte aber schon wieder arbeiten, ich brauch es im Moment noch als Balance. Ich merke, dass jetzt schon nur noch von Kind rede,so als hätte es mich vorher nicht gegeben. Ich glaub, das tut uns allen sogar richtig gut.
Er wird hier in einem Hort betreut, wo auch schon 2 Kumpels sind. Es kommen 2 Babies auf eine Betreuerin und alle anderen sind wirklich begeistert. Ich vertraue denen mal, denn er spielt wirklich gerne und freut sich ganz doll, wenn er andere Kinder sieht. Die Eingewöhnung geht über 2 Wochen und nur wenn das Kind sicher ins neue Boot eingestiegen ist, gibt es grünes Licht. Sonst wird die Eingewöhnung verlängert.
Ich glaube auch, dass sich mit Hort und meinem Beruf einiges zum Positiven verändert: 1. ist der dann schon wieder ein Stück älter und 2. kommt eine andere Routine rein und wir "kleben" nicht so aufeinander und alles dreht sich ums Schlafen etc. und 3. schauen sich Kinder viel von anderen ab und dort wird er auch schlafen müssen. Sie bringen aber die Kleinen so zum Schlafen wie zuhause (ausser mit Brust, die können sie leider nicht geben
)
Wenn es eure Erfahrungsberichte nicht geben würde, würde ich es nicht glauben. Ich kenne in echt kein Kind wie Sander. Die schlafen alle tiptop, im eigenen Zimmer.
Minchen, was du beschreibst mit dem Kiwa fahren und alles andere ist hier sooo ähnlich: Ich wollte ihn irgendwo auch gar nicht fahren, das hätte nämlich bedeutet, ihn 2-3 h lang weit weg von mir zu haben. Manchmal wäre es schon gut gewesen, er hat auch nach ein paar Monaten seine Meinung geändert zum Kiwa. Allerdings nur zum Schlafen. So wach und liegend da mit zu fahren, das gibt es gar nicht. Das ist heute auch noch teilweise schwer, aber im Sportsitz kann er schauen und ich kann endlich mit Kinderwagen in den Supermarkt für 20 minuten!
Autofahren geht komischerweise besser, wenn ich mit ihm alleine bin. Ich sehe hin dann hinten auf dem Sitz und er weiss, es ist alles ok. Ich hatte auf der Autofahrt vom Urlaub das Gefühl, dass er nicht alleine hinten sitzen wollte. Na, das fängt ja gut an! Aber ganz ehrlich. Ich will ihn gar nicht anders. Nur etwas besser schlafen, aber da das irgendwann kommt, fällt der Wunsch flach. Ich sag ihm das auch jeden Tag, dass er so, wie er ist, perfekt ist für mich.
Sander ist in meinem Umfeld der aktivste und lustigste Kerl. Ich sag das jetzt nicht, weil es mein Sohn ist (naja, gut,doch, deshalb sag ich es
Ich hab euch hier mal ein Video eingestellt von letzter Woche, er zeigt mir hier schon den Weg. und klar, ohne Mütze geht gar nix
http://www.youtube.com/watch?v=4fHIflAcYQM
Mit der Arbeit ist es so: hier in der Schweiz muss man leider sehr früh wieder ran (nach 16 Wochen ab Geburt) oder handelt unbezahlten Urlaub aus oder ist grad ganz aus dem Job wie ich. Ich möchte aber schon wieder arbeiten, ich brauch es im Moment noch als Balance. Ich merke, dass jetzt schon nur noch von Kind rede,so als hätte es mich vorher nicht gegeben. Ich glaub, das tut uns allen sogar richtig gut.
Er wird hier in einem Hort betreut, wo auch schon 2 Kumpels sind. Es kommen 2 Babies auf eine Betreuerin und alle anderen sind wirklich begeistert. Ich vertraue denen mal, denn er spielt wirklich gerne und freut sich ganz doll, wenn er andere Kinder sieht. Die Eingewöhnung geht über 2 Wochen und nur wenn das Kind sicher ins neue Boot eingestiegen ist, gibt es grünes Licht. Sonst wird die Eingewöhnung verlängert.
Ich glaube auch, dass sich mit Hort und meinem Beruf einiges zum Positiven verändert: 1. ist der dann schon wieder ein Stück älter und 2. kommt eine andere Routine rein und wir "kleben" nicht so aufeinander und alles dreht sich ums Schlafen etc. und 3. schauen sich Kinder viel von anderen ab und dort wird er auch schlafen müssen. Sie bringen aber die Kleinen so zum Schlafen wie zuhause (ausser mit Brust, die können sie leider nicht geben



